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Ich hatte mich vor einer Woche mit dem dubiosen Filmmaterial der Tierrechtsorgansisation PeTA beschäftigt. Unter anderem auch mit dem Fall Wiesenhof und der PHW-Gruppe.

Während PeTA den Vorstand der PHW-Gruppe – Paul-Heinz Wesjohann – in der üblich primitiven Art mit Hühnerscheiße bewerfen läßt, stellt die Staatsanwaltschaft Verden klar:

 

Wer seine eigene Scheiße über Monate nicht wegräumt, ist selber schuld

 

http://www.animal-health-online.de/gross/2011/12/13/staatsanwaltschaft-stellt-verfahren-gegen-wiesenhof-ein-pachterin-verantwortlich/19287/

Die Staatsanwaltschaft Verden stellte in ihrem Einstellungsbescheid an Wiesenhof klar heraus, dass die ehemalige Pächterin Kerstin Wessels „aufgrund der Pachtunterlagen und Produktionsvereinbarungen zu den Tatzeitpunkten der mitgeteilten Verstöße als Pächterin der Farmanlage und mithin auch als Tierhalterin, mindestens aber als Tierbetreuerin einzuschätzen sei und deswegen für die Zustände auf dem Betriebsgelände, auch für die Abwasserbeseitigung und Entsorgung der Hühner-Kadaver, unmittelbar selbst verantwortlich gewesen sei.“

Weder wurde der Stall gesäubert, noch wurden Tierkadaver weggeräumt. Statt dessen durfte PeTA monatelang filmen. Zur Erinnerung: Die Pächterin verlautete mit Unschuldsmiene, sie hätte dies gepachtet, weil sie alles besser machen wollte.

Und nun stinkt es schlimmer zum Himmel, als die Hühnerkadaver in dem vermüllten Stall:

Kerstin Wessels war nie dort wegen der Hühner. Entweder sie war dort, um für PeTA eine Story zu schnitzen oder hat sich 24 h täglich mit ihrer Pediküre beschäftigt.

 

The fox has left his lair

 

Auch an diesem Wochenende war PeTA nicht untätig und strickte eifrig an der nächsten Blamage. Fünf gehäutete Hundewelpen in Viersen rufen die Organsisation auf den Plan und in die Bildzeitung.

Besonderes Engagement zeigt Dr. Edmund Haferbeck, der sich selbst öfter mal als “Wissenschaftlicher Berater” von PeTA geriert.

Mit Hilfe seiner geballten Ladung an Fachwissen, tönt die BILD:

 

Gehäutete Tiere – es war ein Profi!

 

Ja, kann man so sagen…

 

„Es war auch keine spontane Tat, das Fell wurde sehr fachmännisch abgezogen.“

 

Auch richtig.

 

„Es ist nicht auszuschließen, dass hier organisierte Pelzbanden am Werk waren“

 

Und die sollen genau was mit fünf häßlichen Hundepelzen anfangen?

 

Das Fell von fünf Tieren reicht für eine Jacke, Hose oder Weste.

 

Ach so… Kobolde oder Zwerge im Viersener Forst!… Die tragen freilich auch Hund.

 

„Was mit Katzen geht, klappt auch mit Hunden.“

 

Sicher. Sieht zwar beschissen aus und man erinnert sich spontan mit Abscheu an die häßlichen Geawolfjacken in der 80ern. Aber klappen tut das bestimmt.

 

„Ich hoffe nur, dass die Tiere tot waren, ehe die Schlächter sie gehäutet haben!“

 

Ach, was. Das war ein Titan, der fünf Hunde mit der bloßen Hand gefangen hat um sie lebendig zu häuten.

 

Um es kurz zu machen: Der “Schlächter” war ein Jäger und die “Hundewelpen” sind ausgewachsene Füchse, die offensichtlich nicht korrekt vom Waidmann verbuddelt wurden. Vielleicht legte sie auch der starke Regen wieder frei und schwemmte sie in das Flüsschen.

Daß der Jäger sie gehäutet hat, ehrt ihn. Die meisten Jäger machen das nicht, wenn sie ihre Abschußquoten von Füchsen erfüllen, da der Lohn niedrig und die Arbeit mit dem Fell groß ist.

Und wenn sich das für Jäger schon nicht lohnt, fragt man sich natürlich, wie ganze “Pelzbanden” von Hunde- und Katzenfellen satt werden sollen.

Bis heute ist leider nicht bekannt in welcher Wissenschaft, der “Wissenschaftliche Berater”, Dr. Edmund Haferbeck, eigentlich PeTA beraten will. Auch Antivegan gelang es scheinbar noch nicht, dessen Ausbildung in Erfahrung zu bringen. Mir auch nicht…

Wahrscheinlich ist es schlicht der Einzige bei PeTA, der jemals eine Universität besucht hat und einen Doktortitel erwarb.

 

4 Responses to “PeTA gegen Wiesenhof – Wer pachtet, der putzt”

  1. Kurare

    Ein Link zu Antivegan, den Rächern der Schlachter, Jäger, Wiesenhof, …? Das genügt, um PETA eine Spende zukommen zu lassen.

  2. admin

    Machen Sie doch.
    Ich habe ja nie behauptet, daß PeTA-Spender besonders intelligent sind.

    Und wenn Sie die Ansicht vertreten “der Feind meines Feindes muß ein Guter sein”,… dann vererben Sie PeTA von mir aus Ihr ganzes Vermögen.

    Hundepelz und Pelzmafia… wie blöd muß man sein, um so etwas zu glauben?

  3. Mark Hänseler

    Hallo!
    Bin durch Zufall hier gelandet. Klasse geschrieben, aber die Leute sind wahrscheinlich zu blöd um die Wahrheit von PETA zu sehen.

    Dr. Haferbeck, soviel ich weiß, Agrarwissenschaft studiert. Tritt aber auch als Rechtsberater auf. Er ist die dubiose Gestalt in dieser Organisation, die zwar ein Verein ist, aber fast nur das Fördermitglieder, also Zahler, besteht. Ordentliche Mitglieder soll es nur sehr, sehr wenige geben.

  4. admin

    Danke für den Hinweis!

    Dann kann sich der Herr Rechtsberater jetzt mal so richtig austoben.

    PeTA hat von Landgericht eine Einstweilige Verfügung kassiert. Das Wiesenhof-Kackspiel hat den Richtern so wenig gefallen, daß sie den Streitwert vervierfacht haben:

    http://www.animal-health-online.de/gross/2011/12/16/beleidigend-diffamierend-herabwurdigend-peta-verletzt-mit-online-spiel-personlichkeitsrechte/19326/

    Sowas gibts auch nur seltenst.

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  • Teresa: Irgendwann muss man seine Konsequenzen ziehen und in diesem Fall hat es Weleda damals auch getan.
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