Guten Abend,
ich finde auch, dass wenn man behandelen muss, dann mit wissenschaftlich belegten Methoden. Nichts tun bringt bei Kleinigkeiten sicher mehr als der Besuch beim "Abzocker", es sei denn man weiss nicht, was man mit seinem Geld machen kann....
Wie wahrscheinlich viele wissen, erleben die Homöopathen und co. einen regen Zuwachs.
Ich glaube nicht, dass dies nur daran liegt, dass unsere Gesellschaft am Verblöden ist.
Vielmehr glaube ich, dass es auch an den "echten Medizinern" liegt, die ihre Patienten nicht als mündige Wesen sehen, sondern als Idioties.
"Leider" ist es nicht so, dass alle Patienent Idiotis sind, die nichts verstehen.Im Gegenteil, das Bedürfnis nach Infos ist da und genau diese bekommen sie nicht.
Viele dieser enttäuschen Patienten suchen sich einen Alternativmediziner. hier besteht allerdings die Gefahr, dass eine Erkankung eine ernsthaft Komlikation hervorrufen kann, dafür fühlen sie sich für voll genommen.
Der "Pseudoarzt" führt lange Gespräche, sucht mittels (fagwürdigen) Verfahren das richtige Globuli. Auch bei der Behandlung fühlt sich der Patient besser, kann er doch alleine entscheiden ob er gesundwerden will, in dem er das Globuli "richtig" nimmt.
All diese Möglichkeiten hat der Patien bei der richtigen Medizin nicht. Der Arzt stellt ein Rezept aus. Natürlich ohne Pendel oder Armdrücketest, was dem Patienten das Gefühl gibt, weder mitentscheiden zu können noch informiert zu sein. 5 min später steht er draussen, ohne der Möglichkeit aktiv was für seine Gesundheit tut zu können.
Deshalb denke ich, dass man vielleicht auch darauf achten sollte, dass Ärzte lernen, wie man mit einem Patienten umgeht, damit sich der Patient dort ernstgenommen fühlt und gar nicht erst zum "Abzocker" rennt.
Natürlich soll der Arzt kein Pendel schwingen oder 3 stündige Pseudogespräche führen!!!
Falls ich mit meiner Annahme falsch liege, bitte ich um Meldung. Selbstverständlich glauben nicht alle Mediziner, dass ihre Patienten Idioties sind.