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21

Samstag, 29. April 2006, 20:27

In Rußland geht das deutlich schneller:

Link

Zitat


Russischer Sektenführer wollte Beslan-Eltern betrügen

08. April 2006 08:46 Uhr

Moskau (dpa) - Ein russischer Sektenführer, der verzweifelten Eltern gegen Geld versprach, er lasse ihre beim Geiseldrama von Beslan getöteten Kinder wiederauferstehen, muss sich in Moskau wegen Betrugs vor Gericht verantworten.

Der 43-jährige Grigori Grabowoj soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Freitag auch in einer Art Schneeballsystem seine Gefolgsleute ausgenommen haben. Der landesweit bekannte selbst ernannte Wunderheiler wurde in Moskau festgenommen.

Bei der Geiselnahme durch islamische Terroristen in einer Schule der nordkaukasischen Kleinstadt Beslan im September 2004 waren 331 Menschen getötet worden, darunter 186 Kinder. Die Bilder von der Tragödie bei der Erstürmung der Schule durch russische Spezialeinheiten hatten weltweit Erschütterung ausgelöst.

Grabowoj bot den Eltern wenig später für angeblich mehrere tausend Dollar öffentlich die Wiederauferstehung ihrer Kinder an. Die Geschichte hatte landesweit für Aufsehen gesorgt. Der Glaube an Magie ist in Russland relativ weit verbreitet, einige der Eltern wollten das Angebot annehmen.

22

Samstag, 29. April 2006, 20:35

Zu Text 019:

Das sind alles Kriminelle(Pfuscher paßt absolut nicht).

Warum nur ein Jahr Gefängnis auf Bewährung?

Der Staatsanwalt sollte Revision einlegen.

Der Betrugsparagraph ist eindeutigst.

Und als Unhelpraktiker-Betrüger wäre das alles kein Problem gewesen.

Die Gerichte werden aus eigener Uninformiertheit den Scharlatanerie-Betrügern nicht Herr.

Im Gegenteil: man leistet Hilfestellung.

Man muß sich mal anschaun,was das Bundesverfassungsgericht so treibt:

Wieder ein Gerichtsurteil zugunsten Scharlatanerie-betruges 1146084213

25

Freitag, 30. Juni 2006, 20:31

Die Betrüger werden sich noch wundern.

Sie verstoßen laufend gegen Gesetze und gehören eh in den Knast:

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-betrug sind alle da

26

Mittwoch, 12. Juli 2006, 12:36

Thailändische Gefängnisaufenthalte sollen besonders schön sein:

http://derstandard.at/?url=/?id=2513569

Zitat


Steirischer "Wunderheiler" verhaftet: Opfer zahlten Vermögen für Behandlung
67-Jähriger behandelte meist in Hotelzimmer in Thailand - Australierin starb


Graz - Er bot Heilmittel für alles an, von Aids über Alzheimer bis Krebs: Ein 67-jähriger Steirer ist in Thailand verhaftet worden, da er im Verdacht steht, für mindestens einen Todesfall verantwortlich zu sein. Die Patienten kamen vorwiegend aus Neuseeland und Australien und wurden meist in Hotelzimmern behandelt. Die Kranken fanden den Arzt über seine Internetseite und zahlten dem Mann ein Vermögen für seine "Wundermittel", darunter Flüssig-Ozon"-Spritzen.

Flüssig-Ozon"-Spritzen

Ausschlaggebend für die Ermittlungen der Polizei war nach Angaben der "Bangkok Post" der Tod einiger Patienten. Sie starben, nachdem sie behandelt wurden. Aufgefallen ist der Tod einer 58-jährigen Australierin, die im Mai vorigen Jahres nach einer der verabreichten "Flüssig-Ozon"-Spritzen starb. Wie sich bei der Obduktion herausstellte, hatte die Frau eine überhöhte Menge Kalium im Blut.

Eine 33-jährige Neuseeländerin wurde bewusstlos und musste ins Krankenhaus, nachdem sie Spritzen erhalten hat. Sie erzählte später der Polizei, sie habe dem Arzt 900.000 thailändische Baht (18.700) Euro für die Behandlung bezahlt.

Schulden

Der Steirer soll hohe Schulden haben. Sollte er in Thailand angeklagt und verurteilt werden, drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft.(APA)

27

Mittwoch, 12. Juli 2006, 15:34

Und es hängt immer auch an der bodenlosen Blödheit der Kunden.

28

Mittwoch, 12. Juli 2006, 16:03

Wovor man sich hüten sollte:

Scharlatanalarm!!!

Unbedingt lesen !

29

Samstag, 30. September 2006, 20:14

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1269691

Zitat


Sektenchef Asahara zum Tode verurteilt

Urteil. In Tokio ist der Mammutprozess um den Giftgasanschlag gegen die U-Bahn zu Ende gegangen.

Tokio. In seinem Auftrag brachten Mitglieder der japanischen Endzeit-Sekte Aum Shinrikyo Menschen um. Jetzt muss der Gründer Shoko Asahara dafür mit dem eigenen Leben bezahlen. Ihm wird neben anderen Verbrechen der tödliche Giftgas-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn vor elf Jahren zur Last gelegt, bei dem zwölf Menschen starben und mehr als 5 500 verletzt wurden. Mit dem Attentat wollte die Sekte eine damals geplante Razzia der Polizei gegen ihr Hauptquartier am Fuße des heiligen Berges Fuji verhindern.

Kritik am Prozess wird laut

Gestern nun hat der oberste Gerichtshof einen Einspruch der Verteidiger zurückgewiesen und die zuvor verhängte Todesstrafe für rechtskräftig erklärt.

Opfer der Verbrechen reagierten auf die Gerichtsentscheidung allerdings mit gemischten Gefühlen. Die Gesellschaft habe viel von dem Fall zu lernen, doch nun ende der Jahrhundert-Prozess nach zehn Jahren, ohne dass Asahara auch nur ein Wort gesagt habe, bedauerte ein 56-jähriger Mann, dessen Frau noch heute im Koma liegt. Der halb blinde Asahara war im Mai 1995 verhaftet worden und hatte während des ganzen Gerichtsprozesses entweder geschwiegen oder Unverständliches vor sich hin gemurmelt.

Als Guru hatte er zuvor das spirituelle Vakuum genutzt, das nach den wirtschaftlichen Boom-Jahren in Japan entstanden war und die junge Generation des fernöstlichen Landes zu neuen Religionen wie Aum Shinrikyo trieb. Auf dem Höhepunkt zählte die Sekte mehr als 10 000 Mitglieder. Doch statt die Hintergründe der gesellschaftlichen Katastrophe tiefgehend zu analysieren, wurde Asahara jetzt laut Kritikern nur zu einem unmenschlichen Monster gestempelt. Unschuldige Mitläufer seien zu Staatsfeinden erklärt worden. „Die Gräueltaten sind nur das Endprodukt“, sagte Yoshihiro Yasuda, ein früherer Anwalt Asaharas. Statt den Sektengründer einfach zu hängen, sei es wichtiger zu untersuchen, was zu den Verbrechen geführt habe. Noch heute leiden viele der Opfer des Anschlages unter den psychischen, physischen und finanziellen Folgen. (dpa)


Da wird der Dalai Lama aber weinen, wenn sein Freund in's Nirvana geht.

Was soll schon zu diesem Mordanschlag geführt haben? Faschismus und Idiotie. Viel mehr Erklärungen gibt es für sowas nicht.

Über "unschuldige Mitläufer" braucht man auch nicht zu sinnieren. Es gibt sie nicht. In Deutschland nicht, in Japan nicht und auch sonst nirgendwo auf der Welt.
Nahezu jeder hat ein Hirn, das zum Denken geeignet ist.

Das ist im Übrigen bei den Anthroposophen auch nicht wesentlich anders:

http://www.welt.de/data/2006/09/15/1037670.html

Zitat


Aum: Endzeit, Shiva und Science-Fiction
[...]
Einer der zentralen Punkte der Doktrin ist die kontroverse buddhistische Vorstellung von poa: Unter bestimmten Bedingungen kann demnach ein Mord sowohl das Opfer als auch den Täter der Erleuchtung näher bringen.
[...]


Da sorgt Mord auch für ein gutes Karma des Opfers.

30

Samstag, 30. September 2006, 20:20

Nahezu jeder hat ein Hirn, das zum Denken geeignet ist.

KOMMENTAR:

Genau das funktioniert bei zu viele Leuten nicht.

Scharlatanerie-Betrüger,die ihnen asoziierten Sektierer und Impfgegner haben nur kaputte Resthirne.

31

Samstag, 30. September 2006, 20:46

Wie passend zum Thema mutet dann doch diese Schlagzeile an:

http://www.dieneueepoche.com/articles/2006/09/23/54040.html

Zitat


Dalai Lama hält Vortrag über Frieden und Religionen in Woodstock


Der Dalai Lama hat Asahara dort hinbefördert wo er zum Zeitpunkt des Anschlages stand und bezeichnete ihn noch nach dem Anschlag als seinen "Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen."

Solche Leute reden von Frieden.

32

Samstag, 30. September 2006, 20:57

Diese Figur wird von ignoranten Politfiguren umschwärmt.

33

Dienstag, 17. Oktober 2006, 11:53

Gemäß Spiegel wird gerade mal wieder einer in Homburg gebraten:

Zitat


Tödliche Therapie

Scharlatane und auch Ärzte locken todkranke Patienten mit abstrusen Heilmethoden - und zocken sie dann ab. Die Opfer wollen an Wunder glauben, die Behörden sind oft machtlos.

Wenn es um die Verteidigung seiner zwielichtigen Methoden geht, wählt der Homburger Privatdozent Dr. Rolf B. gern große Worte. Es gehe in der Schulmedizin bisweilen zu wie "im Mittelalter", heißt es in einem seiner Schriftsätze an das Landgericht Saarbrücken: Damals habe "die kirchliche Inquisition zugeschlagen bei denjenigen, die unterschiedliche Auffassungen hatten". Und vieles in dem aktuellen Verfahren gegen ihn erinnere "an Galileo Galilei, der abschwören musste, dass die Erde eine Kugel sei".

[....]

Doch es kam nur zu einem Eingriff: Schon als der 14-jährigen Dionysia in Deutschland der erste Katheter gesetzt wurde, soll B. laut Anklageschrift mehrere Gefäße und das Lungenfell verletzt haben. Das Mädchen kollabierte, konnte in einem Krankenhaus dann zwar gerettet werden, doch danach war es noch geschwächter. Keine vier Wochen später starb Dionysia.

Der Freiburger Anwalt Sascha Berst wirft Rolf B. vor, die "fundamentalen Regeln der ärztlichen Kunst" missachtet zu haben; er verlangt 57 000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld. Und diese Zivilklage ist nur der Anfang. Der Anwalt hat eine Sammelklage von Hinterbliebenen weiterer Patienten gegen B. auf den Weg gebracht.

B. streitet die Vorwürfe ab, er sieht sich als verkanntes Genie - und jammert über den Versuch, eine "Pogromstimmung" gegen ihn zu erzeugen.

ULRIKE DEMMER, UDO LUDWIG



Aber das ist wieder mal alles viel zu wenig. Wenn der nicht zufällig danebengestochen hätte, wäre nichts geschehen.

Der lesenswerte Artikel findet sich in der aktuellen Spiegelausgabe Heft 42/2006.

34

Dienstag, 17. Oktober 2006, 20:32

Welcher Staatsanwalt,welcher Richter kümmert sich schon kompetent um Scharlataneriebetrug im Gesundheitsbereich?????

Die gehen doch eher gegen die Warner und Aufklärer vor.

Eventuell,vielleicht bei ganz krassen Fällen von Mord wird da mal jemand wach(und noch nicht mal das - wie man in einem bestimmten Fall sieht).

Aber sonst herrscht hier juristische Bananenrepublick.

35

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 13:28

Der nächste.

Der Fall wurde von "Sekteninfo Bayern" dokumentiert.

http://www.sekteninfo-bayern.de/richter-prozessberichte.html

http://www.sekteninfo-bayern.de/machenschaften_eines_heilpraktikers.htm

Die Verhandlung zieht sich bereits über Monate hin. Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz, Steuerhinterziehung und, und, und...

Interessant ist, was dabei für Gelder von den Patienten zum Pfuscher geflossen sind.

Über die beliebte Pfuscheraussage, die Schulmedizin wolle nur Geld verdienen, braucht man sich da nicht mehr zu unterhalten.

Da geht es mal wieder um Millionenbeträge.

36

Samstag, 28. Oktober 2006, 20:06

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10490&detailid=225069

Zitat


Falsche Heilpraktikerin angeklagt

Praxis der 45-Jährigen florierte - Prozess vor dem Bonner Amtsgericht
Bonn. (dpa/jad) Drei Jahre lang hat eine 45-jährige Frau in Bonn erfolgreich eine Praxis für Naturheilkunde, Homöopathie und Psychotherapie ohne entsprechende Erlaubnis geführt.

Die Bonner Staatsanwaltschaft klagte die falsche Heilpraktikerin am Dienstag wegen Betruges, Körperverletzung und Urkundenfälschung an. Die Hausfrau und Mutter von zwei Kindern hatte sich einen Doktortitel erschlichen und sich mit Berufsbezeichnungen wie Ärztin, Heilpraktikerin und Psychologische Psychotherapeutin geschmückt, für die sie keinerlei Ausbildung hatte.

Insgesamt 119 Patienten wurden laut Anklage in ihrer Kartei gefunden. Ihnen nahm sie sogar Blut - angeblich zu Analysezwecken - ab oder verabreichte ihnen Medikamente, die allerdings Placebos waren. Gegenüber den Krankenkassen legte sie eine Approbationsurkunde der Stadt Bremen vor. Ihren akademischen Titel will die Frau - laut falscher Urkunde - an einer ausländischen Universität gemacht haben.

Die Angeklagte muss sich demnächst vor dem Bonner Amtsgericht verantworten.

(26.09.2006)


Ist doch egal ob falsch oder echt. Beim echten Heilpraktiker oder scharlatanösen Arzt kommt es auf's gleiche raus: Schrott bleibt Schrott.

37

Samstag, 28. Oktober 2006, 20:17

Und die Ärztekammer fördern das,indem sie auf Beschwerden nicht reagieren.

Dazu:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=8830 1161624670

38

Samstag, 28. Oktober 2006, 23:03

Der hiesige Thread zeigt nur einen ganz schmale Ausschnitt von dem,was prinzipiell sein müßte.

Scharlatanerie-Betrüger gehören generell verurteilt und in den Knast.

Man belese sich über Homöopsychopathie,Anthropopsychopathie,Unheilpraktikertum und das ganze sonstige Zeugs.

Es steht alles über den Betrug,Psychopathie und Kriminalität da.

39

Dienstag, 31. Oktober 2006, 15:26

FAZ

Zitat


Liebeszauber wirkte nicht: Hexe muß Honorar zurückzahlen

30. Oktober 2006
Eine selbsternannte Liebeshexe muß den Zauberlohn für die erfolglose Wiedervereinigung eines Paares zurückzahlen. Amtsgericht und Landgericht München gaben in einer am Montag veröffentlichten
Entscheidung einer Klägerin Recht.

Die Frau war von ihrem Lebensgefährten verlassen worden und hatte sich daraufhin hilfesuchend an die vermeintliche Hexe gewandt. Diese versprach, den Mann mit einem Liebeszauber zur Rückkehr zu
bewegen. Der Preis für das über mehrere Monate jeweils vor Vollmond vollzogene Ritual betrug 1000 Euro.

„Objektiv unmögliche Leistung“

Weil sich die Liebe aber trotzdem nicht mehr einstellte, verlangte die Auftraggeberin schließlich ihr Geld zurück und verklagte die Hexe. Die Richter entschieden nun, daß ein Liebeszauber eine
„objektiv unmögliche Leistung“ sei. Ein Liebesritual sei „nicht geeignet, einen Menschen aus der Ferne zu beeinflussen“. Deshalb habe die Klägerin ein Anrecht auf Rückzahlung. Dabei spiele es keine
Rolle, daß die Frau zunächst selbst um die Zauberhilfe gebeten hatte und mit dem Vertrag einverstanden war.

Text: FAZ.NET mit Material von ddp


Pfuscher verkaufen prinzipiell "objektiv unmögliche Leistungen".
Das gilt genauso für Homöopathie und den ganzen anderen Schund.

Nur Idioten bezahlen, wenn ihnen Luft verkauft wird.

40

Dienstag, 31. Oktober 2006, 15:50

Persönlich halte ich das Urteil für falsch. Wenn solche Deppen sich für solchen Zirkus entscheiden, sollten sie auch bluten.

Es kann ja nicht an gehen, das man erst bei Nichterfolg merkt, wo zu man sich vorher frei entschieden hat.

Wie sonst sollten solche Deppen klug werden!?

Zitat

Nur Idioten bezahlen, wenn ihnen Luft verkauft wird.
und wer bei solchem Unsinn hinterher erst merkt das es Luft war, darf sich nicht beklagen. Auch die Gerichtskosten müssten sie noch aufgebrummt bekommen.

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