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41

Dienstag, 31. Oktober 2006, 17:52

Das Urteil ist für all den anderen Scharlatanerie-Berug recht wichtig.

Man braucht keine Rechnung eines solchen Betrügers zu bezahlen.

Der juristische Begriff ist die Unmöglichkeit der Erbringung einer Leistung.

Wer zahlt,ist doppelt blöd.

42

Dienstag, 31. Oktober 2006, 18:51

Es ist m.E. ein Unterschied, ob ein Arzt jemandem glaubhaft zu verstehen gibt, dass man unbedingt Homöo, Akupunktur o.ä Schrott braucht, oder man freiwillig zu einer "Liebeshexe" geht.

Im ersteren Fall sollte der Arzt bestraft werden, im zweiten Fall der Depp selber.

43

Dienstag, 31. Oktober 2006, 19:10

Ich versteh Sie schon.

Aber es geht so: wenn die Scharlatanerie-Betrüger keine Geldmassen mehr kriegen,verziehen sie sich mit der Klospülung oder müssen seriösen Tätigkeiten nachgehen,in denen sie kein Bein auf den Boden gekriegt haben,weil sie psychopathisch und kriminell sind.

Das ist ja der Grund der Misere mit allen diesen Scharlatanerie-Betrügern - gerade auch im Gesundheitsbereich.

Es geht hier um völlig asoziale Figuren mit hoher krimineller Energie.Die eventuell vorhandene Restintelligenz dient nur dem Betrugsmanagement.

44

Dienstag, 31. Oktober 2006, 21:42

Zitat

Es geht hier um völlig asoziale Figuren mit hoher krimineller Energie.Die eventuell vorhandene Restintelligenz dient nur dem Betrugsmanagement.


Appropos, hat man von Wolfgang Lammery mal wieder was gehört? Ist der wirklich aus dem Verkehr gezogen worden?

46

Montag, 8. Oktober 2007, 23:13

http://salzburg.orf.at/stories/227329/

Zitat


Großangelegte Kurpfuscherei? - Anzeigen

Die Polizei in Hof (Flachgau) hat jetzt insgesamt acht Personen wegen
des Verdachts der Kurpfuscherei und des gewerbsmäßigen Betrugs
angezeigt. Sie sollen in 25 Jahren 720 Personen behandelt und 100 auch
operiert haben.

Behandlungen waren Arzt vorbehalten
Ein Flachgauer Ehepaar, dessen Bekannter und fünf philippinische Heiler
sind beim dem Fall ins Visier der Ermittler geraten: Sie sollen im
Verlauf von 25 Jahren Patienten diagnostiziert, behandelt und auch
operiert haben, ohne dafür eine entsprechende medizinische Ausbildung zu
besitzen.

So sollen in dem Zeitraum auch rund 100 Operationen von den Heilern
durchgeführt worden sein, die in Österreich einem Arzt vorbehalten sind.
Bei diesen Operationen vertrauen die Heiler nur auf ihre Finger, um
Beschwerden zu beseitigen.

79 Patienten fühlen sich betrogen
Der Fall ist der Polizei vor gut einem Jahr durch ein E-Mail zugetragen
worden. Die Beamten begannen zu ermitteln und befragten 600 der 720
Patienten. 79 fühlen sich jetzt durch die Behandlungen betrogen.

Über die Jahre sollen die mutmaßlichen Kurpfuscher laut Polizei
mindestens 63.500 Euro eingenommen haben. Allerdings dürfte die wahre
Summe der Einnahmen deutlich höher liegen, da viele Patienten keine oder
nur bedingt Auskunft gaben, wieviel sie für die Behandlung bezahlt haben.

Insgesamt wirft die Polizei den Verdächtigen - sie sind zwischen 35 und
65 Jahre alt - Kurpfuscherei in 475 Fällen, Gefährdung der körperlichen
Sicherheit in 100 Fällen und Betrug in 79 Fällen vor.

Der Fall wurde bei der Salzburger Staatsanwaltschaft angezeigt, die
jetzt über ein Gerichtsverfahren entscheidet. Alle Verdächtigen sind
derzeit auf freiem Fuß, die philippinischen Heiler dürften sich außer
Landes befinden.


47

Montag, 8. Oktober 2007, 23:51

Gewerbsmäßige Bandenkriminalität!

48

Montag, 8. Oktober 2007, 23:55

Und das steht unter hohen Strafen.

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=10006 1189700779

49

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 11:25

Bei den Österreichern ist wenigstens das noch Betrug, was Betrug ist:

http://www.nachrichten.at/regional/oesterreich/602227?PHPSESSID=3abf1757dc2ca1bb56282581c472ba4d


Zitat


Patienten zahlten 975 Euro für "Christuskraft"
SALZBURG. Mit "Christuskraft" und "mentaler Eigenbluttherapie" (das eigene Blut wird geistig - also gar nicht - entnommen und dem Patienten auf die Stirn getropft) versprach ein Kurpfuscher-Paar Kärntner Patienten Heilung von Beckenschägstellungen. Für eine solche "Therapie" verlangten die mutmaßlichen Betrüger fast 1000 Euro.

Beamte der Polizeiinspektion Golling (Tennengau) in Salzburg konnten gestern, Donnerstag, zwei Wunderheiler in einem Gasthof in Kuchl ausforschen. Die Ermittlungen haben bisher ergeben, dass die 50-jährige Genetikerin aus Oberösterreich und ihr 65-jähriger Lebensgefährte rund zwölf Patienten aus Kuchl und St. Veit an der Glan (Kärnten) für jeweils 975 Euro "mental" therapierten, schilderte am Freitag der Gollinger Polizist Günther Jölli.

"Behandlung" im Fremdenzimmer eines Gasthofes

Als die zwei Polizisten aufgrund eines Hinweises gestern in der Gaststätte in Kuchl eintrafen, hatten zwei Patienten das Haus gerade verlassen. Die Wunderheiler gaben zu, dass sie ihre Kunden in Fremdenzimmern in einem Gasthof in Kuchl und in St. Veit an der Glan behandelt hätten.

Mentale Fernbehandlung mittels Lichtbild

Die beiden haben sich offenbar auf Beckenschrägstellungen spezialisiert. Durch mentales Abstreifen des Körpers mit den Händen und durch weitere mentale Fernbehandlung mittels Lichtbild der Patienten therapierten sie die vorher diagnostizierte Schrägstellung. Durch "Christuskraft" werde das Becken geradegestellt, wurde den Betroffenen versprochen. Zudem boten die Heiler eine mentale Eigenbluttherapie an - dabei wird das Blut des Patienten geistig entnommen und mental auf seine Stirn getropft.

Sohn eines Patienten erstattete Anzeige

Einem Sohn eines Tennengauer Patienten missfiel die ihm geschilderte Behandlungsmethode. "Er zeigte das Pärchen am Mittwoch bei der Ärztekammer an", sagte Jölli. Insgesamt sollen die Wunderheiler mehr als 9.000 Euro von den zwölf Personen kassiert haben. Diese mussten ihr Einverständnis zur Behandlung in einer "Therapie-Erklärung" schriftlich belegen.

Gewerbsmäßiger Betrug und Kurpfuscherei

Die Wunderheiler wurden wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen Betruges und der Kurpfuscherei auf freiem Fuß angezeigt. Wie viele Menschen sie tatsächlich behandelt haben, sei noch nicht abzuschätzen, meinte der Kriminalbeamte. "Im Raum Kuchl waren es vier Personen, in St. Veit an der Glan acht. Die Ermittlungen laufen noch."

Nach Angaben der Polizei haben die beiden mit jenen drei österreichischen und fünf philippinischen Wunderheilern, die vorwiegend im Flachgau an etwa 720 Personen eigenmächtige Heilbehandlungen vorgenommen hätten und vor kurzem ausgeforscht wurden, "mit großer Wahrscheinlichkeit" nichts zu tun.

© apa/nachrichten.at

51

Freitag, 26. Oktober 2007, 20:13

Ich möchte mal wissen,welche kaputten Resthirne zu solchen Verbrechern laufen.

52

Samstag, 15. März 2008, 00:07

Es geht um Geld.

Link


Zitat


Die illegalen Bankgeschäfte einer Sekte

Ein Mitglied der Füssener Wankmiller-Sekte wird der unerlaubten Bankgeschäfte zugunsten der Gemeinschaft verdächtigt. Anklage wurde erhoben.
Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat gegen ein Mitglied der so genannten Wankmiller-Sekte in Füssen Anklage vor der Wirtschaftsstrafkammer wegen unerlaubter Bankgeschäfte erhoben. Einer 57-jährigen Frau werden nach Angaben der Behörde von gestern in 170 Fällen das Betreiben von Bankgeschäften ohne Erlaubnis vorgeworfen. Insgesamt soll die Beschuldigte über 1,3 Millionen Euro als Einlagen entgegengenommen und Darlehen in Höhe von 418 000 Euro an zwölf Personen vergeben haben. Für die Einlagen waren bis zu zehn Prozent Zinsen pro Jahr angeboten worden. Das Geld soll zum Aufbau von Eigenbetrieben der Sekte, für Immobilien und für therapeutische, kulturelle und spirituelle Projekte genutzt worden sein. Die 57-Jährige hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht zu den Vorwürfen geäußert. Für derartige Verstöße nach dem Kreditwesengesetz sind bis zu drei Jahren Haft oder eine Geldstrafe vorgesehen. Die Gemeinschaft um den Sektengründer Wolfgang Wankmiller nennt sich nach keltischem Vorbild "Stamm der Likatier" und strebt einen autonomen Staat im Staat an. Die etwa 300 Mitglieder leben nach einem eigenen Kalender. Wankmiller selbst bezeichnet sich als "Reinkarnation von Jesus". Der Sekte sollen nach Angaben der "Füssener Initiative für Sektenaufklärung und Hilfe" rund 30 Häuser in Füssen gehören. lby

53

Samstag, 15. März 2008, 00:14

Die übliche Mischung zwischen Psychopathie und Kriminalität.

54

Mittwoch, 16. Juli 2008, 07:21

Ordentlich:

http://www.zeit.de/online/2008/29/galavit-prozess-urteil?page=1

Zitat


Im Fall Galavit hat es sich nach Ansicht des Landgerichts Kassel ziemlich genau so zugetragen. Und diesen Skandal um das vermeintliche Krebsmittel bloß Betrug und Wucher zu nennen dürfte auch den Richtern schwer gefallen sein, als sie jetzt ihr Urteil über die fünf Täter fällten.

Falko Dahms, jener Geschäftemacher, der als Drahtzieher des schamlosen Schwindels gilt, muss für mehr als sieben Jahre ins Gefängnis. Der Arzt Eike Rauchfuß soll knapp sechs Jahre einsitzen. Nur drei Jahre gab es für einen beteiligten Medizinjournalisten, der offenbar geholfen hatte, den Mythos um das angebliche Wundermittel in der Presse aufzubauen. Zwei weitere Komplizen kamen mit hohen Geldstrafen davon.



Wer Krebskranke betrügt ist der letzte Dreck.

Ivan Desny hat sich ja leider in den Hades verabschiedet bevor man ihm die Hammelbeine langziehen konnte.

55

Mittwoch, 16. Juli 2008, 11:28

Ein großes Laien Krebsforum hat lange Zeit völlig ungehemmt Reklame für Scharlatanerie-Betrugs-Methoden gemacht(und macht es möglicherweise heute noch).Der Betreiber ist ein ekelhafter krimineller Ignorant.

Ich habe das bei Kidmed sorfältig dokumentiert und kritisier,woraufhin ich von dem Verbrecher verklagt wurde.

Ein áhnungsloses Gericht sprach nur einen Vergleich aus.Letzendlich mußte ich zahlen.

Solche Sauereien sind in dieser Bananenrepublik an der Tagesordnung.

Auch für das völlig unwirksame Galavit wurde auf der besagten gemeingefährlichen Schrottseite Reklame gemacht.

Dazu auch:

http://www.promed-ev.de/modules/news/article.php?storyid=112

Endlich mal ein vernünftiges Urteil.

Davon sind viel mehr fällig.

Jeder der Scharlatanerie-Betrug begeht gehört in den Knast:Homöopsychopathen,Anthropopsychopathen,Unheilpraktiker u.a..

56

Freitag, 1. August 2008, 08:46

http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/597321?_link=&skip=&_g=Falsche-Bonner-Aerztin-verurteilt


Zitat


Falsche Bonner Ärztin verurteilt

| 29.07.2008, 16:40

Bonn. Drei Jahre lang hat eine 47-jährige Frau eine Praxis für Naturheilkunde, Homöopathie und Psychotherapie ohne Erlaubnis und fachliche Abschlüsse geführt.

Das Bonner Amtsgericht verurteilte die falsche Ärztin am Dienstag wegen Betruges, Körperverletzung und Urkundenfälschung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung. Daneben muss sie 11.900 Euro Geldbuße zahlen, weil sie mit der Speicherung von Patientendaten auch gegen das Datenschutzgesetz verstoßen hat. Die Angeklagte legte ein volles Geständnis ab.

Die Hauptschulabsolventin und Mutter von zwei Kindern hatte sich einen Doktortitel erschlichen und sich mit Berufsbezeichnungen ­ wie etwa Ärztin, Heilpraktikerin und Psychologische Psychotherapeutin - geschmückt, für die sie keinerlei Ausbildung hatte.

Insgesamt 119 Patienten wurden in ihrer Kartei gefunden. Ihnen nahm sie sogar Blut ab oder verabreichte ihnen Medikamente. Gegenüber den Krankenkassen legte sie eine gefälschte Approbationsurkunde vor. Der Fall war aufgeflogen, weil sie einer Krankenkasse eine gefälschte Promotionsurkunde von einer Universität vorgelegt hatte, die es nicht gibt.

57

Freitag, 1. August 2008, 12:16

Man muß sich aber klar machen,daß kein Unterschied zu den nach einem Nazi-"Gesetz" Zugelassenen besteht.

58

Freitag, 1. August 2008, 13:10

Scharlatanerie-Betrüger.

Unheilpraktiker:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=7560

Homöopsychopathen:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=7499

59

Samstag, 2. August 2008, 00:44

Übrigens unter dem Stichwort Ärztepfusch gibt es bei Google über 60.000 Eintragungen, wobei unter Heilpraktiker Pfusch "nur" etwas über 2.000 Eintragungen vorhanden sind.

60

Dienstag, 19. August 2008, 14:09

Nicht zu fassen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/1573085_Tod-nach-Schoenheitsbehandlung.html

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