Hallo Hr. Dr. Kinderarzt,
es geht zwar nicht um Kindermedizin, trotzdem möchte ich sie bitten, dass sie meine Krankengeschichte einmal aus ihrer Sicht durchleuchten. Bitte um Entschuldigung, falls sich in denn med. Fachausdrücken Fehler finden.
Wo fange ich denn am besten an? Am besten wo die eigendlichen Beschwerden begannen:
Mitte 2000: Im Gesicht bekam ich "Seborrhoisches Ekzem". Besuch einer Hautärztin (homöo-angehaucht): Kommt vom schlechten Essen, gesund Essen und es wird wieder besser.--->leider kein Erfolg. Nur wenn ich für 2Tage gar nichts aß, war das Hautekzem völlig verschwunden. Dass es irgendwas mit der Verdauung zu tun hat, habe ich jedoch auch bald vermutet, da ich gleizeitig starken Durchfall hatte.
Eine Bekannte hat mir zu selbingen Zeitpunkt gesagt,"Ah, das hatte ich auch mal, da brauchst du nur so eine "Anti Pilz Diät" zu machen, dann ist das gleich weg. Blöder Weibertratsch habe ich mir gleich gedacht, und entschlossen nur zu schulmedizinischen Experten zu gehen.
--->Überweisung der Hautärztin zu einem Internisten, wegen Verdacht auf Leber, Gallenschäden.--->kein Schaden Feststellbar.
--->Überweisung (durch Hautärtztin) auf die interne Abteilung ins Landeskrankenhaus. Was ich hier mache??? haben sie mich gefragt. Ich habe ja was bei der Haut!!!--->Weiterüberweisung in dei Hautabteilung. Der Primar selbst hat mir garantiert, dass dies nicht mit einer internen Krankheit zusammenhängen kann, (ich habe ihm nicht geglaubt, denn durch mich war ein Zusammenhang zwischen Durchfall und Hautausschlag !!eindeutig!! feststellbar) und mir Fungoral (Wirkstoff Ketoconazol) und eine Kortisonhältige Salbe verschieben.
---Fungoral reichte aus um das Hautekzem bald verschwinden zu lassen. Kortisonsalbe war nicht erforderlich.
1 Jahr Später 09/2001
Durchfälle sind geblieben. Sind immer stärker geworden. Das Ekzem wurde immer schwieriger zu behandeln. Es kamen viele weitere Beschwerden dazu:
-starkes Abgeschlagenheitsgefühl (o.K. das hat bald einmal jemand)
-extremster Heißhunger auf Süßes (unvorstellbar, wenn man selbst es nicht kennt)
-Gewichtsabnahme (5 kg innerhalb eines Jahres)
-Gelenkschmerzen (Hüfte, Schulter)
-Sehr schlechte verträglichkeit von Alk. vor allem Bier (nach 2 Bier, war ich am nächsten Tag noch immer besoffen)
-Akne (am Rücken, seit der Pubertät) ist schimmer geworden.
--->ich war am verzweifeln, ich wusste überhaupt nicht weiter, wie es weiter gehen sollte. Nur wenn ich für ca. min 36h gar nichts aß ging es mit besser (eigendlich beschwerdefrei). KEINE Krankheit passte zu meinem Krankheitsbild. Ich habe beim Essen viel herumprobiert. Endlich bin ich draufgekommen, dass wenn ich Weizenmehl vollständig weglasse, es mir wirklich und Eindeutig besser geht.
--->Im Gesundheitsbuch nachgelesen ??Zöliakie??
--->also rein ins Krankenhaus, die haben mich dann mal voll durchgechekt. (Diesmal habe ich von meinem Hautekzem nichts gesagt, sonnst hättens mich womöglich gleich wieder auf die Haut überwiesen;-))
und!!! nix gefunden!!!
Gastro und Colonskopie, Laktose und Fruktoseintoleranz o.K. Alle Allergietests.
Eine Osteopenie wurde festgestellt (=schwache Form der Osteoporose)
Behandlungsvorschlag:
Imodium
Cal D Vita
Statt Imodium verschieb mir der Hausarzt Colpermin.
--->alle Diagnoseversuche, alle Behandlungsversuche--->alles für die Katz!!!
Durch Zufall (Internetforum für Hautschuppen) bin ich wieder zur Anti Pilz Diät gekommen.
Ich habe mir das Buch "Candida-Natürlche Hilfe bei Darmpilzen" gekauft. Und der Gordische Knoten ging auf. Die dort beschriebenen Symtome passten auf einmal wie die Faust aufs Auge. Und auch meine Vorgeschichte passte.
Zum Weizenmehl, habe ich dann noch Zucker und Früchte weggelassen, endlich gingen meine Beschwerden eindeutig weg.
Einen Artzt zu finden, der mich in Rahmen einer solch einen Diät begleitet, war hier in Österrich gar nicht mal so leicht.
Seit dem bin ich praktisch beschwerdefrei. Und muss nur bei Essen ein bisserl "Aufpassen"
Ich schreib gleich weiter....