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Montag, 10. Oktober 2005, 22:32

Sehr lesenswerter Bericht von einem Homöopathie-"Kongress" am Wochenende,der die ganze schamlose und menschenverachtende Verlogenheit dieses absurden Metiers aufzeigt:

http://www.transgallaxys.com/~phiola/kongress1.htm

http://www.transgallaxys.com/~phiola/kongress2.htm

14.10.05:Der dritte Teil ist soeben erschienen und steht in Text 017:

http://www.transgallaxys.com/~phiola/kongress3.htm


Veranstalter war einer der in diesem Thread genannten Mittelhersteller:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=7859 1128981013

Die Ärztekammer Baden-Württemberg vergibt für diesen Unfug 16 Zwangsfortbildungspunkte(50 braucht man im Jahr),was bei Firmenveranstaltungen(zumal bei extrem einseitigen und falsch beeinflussenden) sowieso illegal ist.

Beschwerde wurde dort geführt.

Ab wann darf man etwas Mafia nennen?

Dazu auch:

Gesundheitsbetrug bringt 16 Fortbildungspunkte 1128965609

Lesen Sie die Texte und die verkommene und verlogene Brutalität,die sie aufzeigen:

Homöopathen unter sich - Ein Kongressbericht (Teil 1)



10. Oktober 2005

Wenn man etwas über Homöopathie und erfahren will, sollte man es tunlichst vermeiden, ihre Darstellung in der Öffentlichkeit zu betrachten. Diese ist in etwa vergleichbar mit einem Hochglanzprospekt einer Legehühnerbatterie, die ihre Eier als lieber "biologisch-dynamisch" verkaufen will.

Nein. Man muß sie schon besuchen. Und man muß zuhören, was sie reden, wenn sie unter sich sind.

Ich habe dies getan, und besuchte am 8. und 9.10. 2005 einen Kongress der Deutschen Homöopathie-Union in Karlsruhe.



Erklärter Feind und gleichzeitig lebensnotwendiger Rettungsanker - die Schulmedizin



Da die Lehre Hahnemanns, gemäß der Darstellung der Homöopathen, bekanntlich ja so "unglaublich gut" hilft, haben die Homöopathen doch eigentlich gar keinen Grund, sich mit der wissenschaftlichen Medizin zu beschäftigen. Sie tun es trotzdem. Und wie. In manchen Vorträgen dieses Kongresses mehr, als mit der Homöopathie selbst.

Das hat gute Gründe. Und wenn man ein bißchen aufmerksam ist, kann man diese Gründe an allen Ecken und Enden aus den homöopathischen Vorträgen herausqillen sehen:

Homöopathen wissen genau, daß die Homöopathie eigentlich ein zahnloser Tiger ist. Dies ist nicht nur eine platte Behauptung von mir, sondern etwas, daß sich ganz leicht am Umgang der Homöopathen mit der wissenschaftlichen Medizin erkennen läßt:

So sucht man sich vor der Erkenntnis der Unwirksamkeit der Homöopathie zu schützen, indem man schlicht behauptet, die wissenschaftlich Medizin sei noch viel unwirksamer als man selbst. Es ist ein altbekannter Trick, nicht nur bei Homöopathen, sich zu erhöhen, indem man andere nieder macht. Es ist aber auch altbekannt, daß sich hinter solchen Aufbauten, in der Regel eine Blase befindet, deren Zusammenbruch mit einem Stich erledigt ist.

Besonders auffallend in diesem Zusammenhang war ein Vertreter der Veronika-Carstens-Stiftung, der seinen gesamten Vortrag erstmal kritiksicher betonierte, indem er die wissenschaftliche Medizin in Grund und Boden diffamierte. Er hatte sonst nichts in der Hand, um für seine "Heilerei" zu werben. Der Jongleur einer selbsterschaffenen Blase.

Wer sowas schützt, muß aber lügen. Und es wird gelogen. Und weil extrem viel gelogen wird, bleibt es nicht aus, daß sich die Lügen an enormen Widersprüchen entlarven.

So ist verblüffend, festzustellen, daß Homöopathen lange nicht so selbstbewußt sind, wie sie tun, und längst nicht so wirklich an ihre eigene Lehre glauben, wie sie dies vorgeben.

Ein Widerspruch schlechthin, ist der Wunsch nach einem "Miteinander" mit der wissenschaftlichen Medizin, die gemäß des Vertreters der Veronika-Carstens ja angeblich so gut wie nichts kann:

Wozu?- fragt man sich da zurecht..

Erstens ist es gegen die Gesetze der Homöopathie. Hahnemann und viele nach ihm, verbieten eindeutig ein gleichzeitige Behandlung durch Homöopathie und wissenschaftlicher Medizin, weil die Homöopathie dann nicht wirken könne.

Und zweitens braucht die Homöopathie keine wissenschaftliche Medizin, wenn sie so wirksam ist, wie sie vorgibt.
So wurde erzählt, daß die Homöopathie wirke, wenn im menschlichen Körper das Regelsystem noch minimal in Takt sei. Also praktisch immer, wenn noch ein Hauch Leben im Körper ist.

Wozu also die wissenschaftliche Medizin? Es wirkt doch angeblich!

Das ist recht einfach zu erklären: Homöopathen glauben selbst nicht, was sie erzählen. Sie fürchten sich davor, allein mit ihrer Pfusch-Methode arbeiten zu müssen, weil sie nicht funktioniert und echte Leichen zu befürchten sind, wenn man sich auf diesen Pfusch verläßt. Um aber zu wissen, daß man sich auf Pfusch verläßt, wenn man sich rein auf Homöopathie beruft, muß man auch zugeben, daß diese nicht wirkt.
Das wiederum tun Homöopathen aber nicht. Sie stellen damit die unglaubliche Behauptung in den Raum:

Die Homöopathie wirkt besser als die Schulmedizin - aber nicht so gut wie die Schulmedizin

Nein. Man braucht über diesen Satz nicht nachzudenken. Geben Sie sich keine Mühe. Das ist Homöopathenlogik, die live etwa wie folgt aussieht:

Ein Apotheker, der einen Vortrag zu diversen Einzelmitteln und deren Anwendungen hielt, sagte bei jedem zweiten Mittel, welches er vorstellte:

"Aber natürlich nur zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie!"

Im gleichen Atemzug schob dieser aber jede Besserung, die seine Fallbeispiele erzielten, der Homöopathie als "Erfolge" in die Schuhe.

Aus dieser Erkenntnis läßt sich nur eine Schlußfolgerung ziehen:


Homöopathen schmarotzen an der wissenschaftlichen Medizin. Sie diffamieren sie, um sich selbst zu erheben, sie nutzen sie, um nicht allzuviel Tote zu produzieren und verleiben sich zu guter Letzt auch noch deren Erfolge ein.

Homöopathen unter sich - Ein Kongressbericht (Teil 2)



10. Oktober 2005



10. Oktober 2005

Wenn man etwas über Homöopathie und erfahren will, sollte man es tunlichst vermeiden, ihre Darstellung in der Öffentlichkeit zu betrachten. Diese ist in etwa vergleichbar mit einem Hochglanzprospekt einer Legehühnerbatterie, die ihre Eier als lieber "biologisch-dynamisch" verkaufen will.

Nein. Man muß sie schon besuchen. Und man muß zuhören, was sie reden, wenn sie unter sich sind.

Ich habe dies getan, und besuchte am 8. und 9.10. 2005 einen Kongress der Deutschen Homöopathie-Union in Karlsruhe.

Gelobt sei was hart macht - wenn Homöopathen ihre "Behandlungen" rühmen



Feind No. 2, neben der Schulmedizin, ist der Patient

Ja Sie lesen richtig. Feind No. 2 ist der Patient. Jedoch nicht etwa der Patient, der bereits in das homöopathische System integriert wurde, und blind alles glaubt, was man ihm vorsetzt, sondern der Patient, der unmißverständlich seinen Unmut über eine grobe Homöopathenbehandlung zum Ausdruck bringt, weil er die Frage "wirkt das, oder wirkt das nicht" glatt mit "Nein" beantwortet. Mit "Nein" antworten jedoch oft genug Patienten, die kein Interesse daran haben, Homöopathen zu bewerten, oder sich gar in einen Streit einzumischen. Sie können dies gar nicht, weil sie einfach nur Spielball des homöopathischen Pfusches werden, und nicht wissen, daß Pfusch betrieben wird. Es sind Kinder, die nur eines äußern: "Es hilft nicht." Und dies oftmals lautstark.

Erstaunlich Tips, wie man mit solch einem homöopathiefeindlichen Menschen umzugehen hat, gab uns ein Hals-Nasen-Ohrenarzt mit auf den Weg.

So merkte dieser, ganz gemäß Hahnemann an, daß Schmerzmittel nur etwas für Tumorpatienten seien, weil diese Schmerzmittel schließlich nur die Heilung verzögern würden. Dies sei bewiesen (wo, das hat er nicht gesagt) und somit keine Therapieoption bei z.B. Mittelohrentzündung. Nun weiß jeder, daß Mittelohrentzündungen extreme Schmerzen verursachen. Kinder, die keine Schmerzmittel erhalten, schreien einem dieses überdeutlich in's Gesicht. Aus eigener Erfahrung, in höherem Alter, kann ich sagen: Es ist furchtbar und es treibt einem die Tränen in die Augen.
Aber schließlich haben wir es mit Kindern zu tun, und die können sich nicht wehren, was es dem Homöopathen leicht macht, der Kritik dieses schreienden Feindes der Homöopathie zu entkommen. Der überaus brutaler Vorschlag des Hals-Nasen-Ohren-Homöopathen im Umgang mit dem Widersacher lautet:

"Die Kinder sollen gefälligst schreien. Die hören auch wieder auf."

Freilich drückt dieser feine Homöopath diese Quälerei auf seiner Seite etwas werbewirksamer aus. Nicht umsonst bringe ich in der Einleitung den Legebatterievergleich. So steht auf seiner Seite zu lesen:


_________________________________________

Zitat:
Die konsequente Anwendung homöopathischer Medikamente bei entzündlichen Ohrerkrankungen führt dazu, daß Antibiotika und andere allopathische Medikamente praktisch überhaupt nicht eingesetzt werden müssen. In diesem Zusammenhang ist besonders zu warnen vor der gleichzeitigen Gabe von Antibiotika und Schmerzmittel, was nicht erforderlich ist und die homöopathische Mittelwirkung eindeutig dämpft. Tunlichst sollte ebenfalls unterlassen werden, abschwellende Nasentropfen zu nehmen, da sie erstens der homöopathischen Mittelwirkung entgegenwirken und zweitens erreicht wird, daß nicht mehr genügend Blut in die Nase fließt, wodurch die Nase wenig Chancen hat, auszuheilen. Bei vielen entzündlichen Ohrerkrankungen ist die Nase mitbetroffen.
_________________________________________

Aber wir befinden uns ja gerade unter gleichgesinnten Homöopathen, auf einem Homöopathie-Kongress, und haben nicht zu befürchten, daß irgend etwas dieser Machenschaften zum Opfer "Patient" dringt, und dieser womöglich sein Heil in der Flucht suchen könnte. Die Brutalitäten der Homöopathie gehen den Patienten nichts an, weil sie "Schaden über die Homöopathie" bringen und das "sanfte" Image des Homöopthen sich mit einem Schlag in Luft auflösen würde.

Die sagenhaften Ratschläge des Herrn Homöopathen an seine Kollegen gingen aber noch viel weiter und wurden in senem Vortrag letzendlich geradzu kriminell.

So solle man Antibiotika erst geben wenn eine Mastoiditis auftrete.

Das ist, ich zitiere...

http://www.gesundheitpro.de/A050829ANONI013120

_________________________________________
Zitat:

Zusammenfassung:
Die Mastoiditis ist in der Regel eine Komplikation einer unbehandelten oder nicht ausreichend behandelten akuten Mittelohrentzündung. Sie entwickelt sich ungefähr zwei bis vier Wochen nach einer Mittelohrentzündung. Betroffen ist der Warzenfortsatz hinter dem Ohr. Dabei kommt es zu einer entzündlichen Einschmelzung des Knochens.Die Erkrankung kann mit einer entsprechenden Vorbeugung in vielen Fällen vermieden werden.
_________________________________________



Zu Scharlach bemerkte er:

"Ich sehe es nicht ein, daß man ein Kind mit Antibiotikum behandelt, nur damit es andere nicht ansteckt."

Dies ist kein Einzelfall, oder ein besonders schlechtes Beispiel.
Es ist absolut üblich, daß Homöopathen Mittelohrentzündungen rein homöopathisch und mit dieser Fahrlässigkeit behandeln.

In normalen Arztpraxen ist die Mastoiditis seit Jahrzehnten überhaupt kein Thema mehr. In homöopatischen Praxen jedoch schon, weil es sich um die Folge einer

unbehandelten oder nicht ausreichend behandelten akuten Mittelohrentzündung

handelt, und

weil die Homöopthie einer Nichtbehandlung entspricht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:46)


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Montag, 10. Oktober 2005, 22:56

Das antimededizinische Geschwätz dieses homöopathischen HNO-Arztes ist kennzeichnend für ALLE Homöopathen und ist brutal,völlig unprofessionell,lebensgefährlich,menschenverachtend
und infam.

Diese Leute verstehen nicht das Allergeringste von Biologie und Medizin und sind eine Gefahr für die Mitbürger.

Es zählt für diese Leute nur abstruseste,verlogene und verkommene Ideologie,die noch niemals einen Wirksamkeitsnachweis liefern konnte.

Man quält und gefährdet die Mitbürger hochgradig...und bringt sie schon mal um oder verschafft ihnen wenigstens bleibende Behinderungen.

Mittelohrentzündungen und erst recht Mastoiditiden(eitrige Entzündungen des Knochenraumes hinter dem Ohr,die es durch rechtzeitige und korrekte antibiotische Behandlung von Mittelohrentzündungen unbedingt zu vermeiden gilt) sind wegen ihrer unmittelbaren(Millimeter)Hirnnähe potentielle und zum Teil reale lebensbedrohliche und tödliche Hirnerkrankungen(eine Mastoiditis war vor der Zeit der Antibiotika eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern).

Das mechanische und neurologische Hörorgan wird natürlich sowieso durch solchen miesen und ignarroganten Antimedizin-Schrott massivst gefährdet(Taubheit).

Man belese sich hier zum Wahnsinn mit der Homöopsychopathie,der schlicht und einfach verboten gehört:

Homöopathie ist blanke Willkür und Beliebigkeit. 1128965609

Die ekelhaften Äußerungen dieses HNO-Arztes zu Kindern mit schwersten Schmerzen,sagen ALLES über dies menschenverachtende Scharlatanerie-Metier,das sich Homöopathie nennt und das dringendst verboten gehört:

"Kinder sollen ruhig schreien.Die hören auch wieder auf".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (23. November 2010, 01:03)


3

Montag, 10. Oktober 2005, 23:51

Man muß sich das alles mal klar machen,was da passiert.

Die Gesetze sind alle da:

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-betrug sind alle da 1128871727

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:47)


4

Dienstag, 11. Oktober 2005, 09:28

Man sollte die Links lesen,um Klarheit zu bekommen.

5

Dienstag, 11. Oktober 2005, 11:26

Zitat

Kinderarzt.Kinderarzt postete
[/b]
Die ekelhaften Äußerungen dieses HNO-"Arztes" zu Kindern mit schwersten Schmerzen,sagen ALLES über dies menschenverachtende Scharlatanerie-Metier,das sich Ho,öopathie nennt und das dringendst verboten gehört.[/b]


Und dann nennen diese Quacksalber und ihre Jünger diesen Mist zynischerweise auch noch "sanfte Medizin". Daran ist gar nichts "sanft" und mit "Medizin" hat das schon gleich gar nichts zu tun.

Und verboten gehören sämtliche alternative "Heilmethoden", denn offenbar kommt man mit diskutieren, aufklären, argumentieren und "gut zureden" nicht weiter.

Viele Menschen können einfach nicht mehr beurteilen wer ihnen schaden will und wer nicht. Die Gehirnwäsche- und Verdummungsstrategien funktionieren offenbar leider zu gut. Man muß diese Menschen vor sich selber schützen und erst recht natürlich die Kinder, die sich gar nicht wehren können.

Es wird allerhöchste Zeit, das man von offizeller Seite endlich mal aus dem "Dornröschenschlaf" erwacht und etwas dagegen unternimmt.

6

Dienstag, 11. Oktober 2005, 11:33

Dann schreiben Sie die offizielle Seite und die Medien aber auch mal an.

Adressen gibts in Text 13 und Text 021 unter:

Zeitungsadressen für Leserbriefe

Von selbst passiert gar nichts.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:47)


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Dienstag, 11. Oktober 2005, 11:49

Von dem "Kongress":

Der homöopathische HNO-"Arzt",der bei Mittelohrentzündung weder Antibiotika noch Schmerzmittel gibt.

Der überaus brutaler Vorschlag des Hals-Nasen-Ohren-Homöopathen im Umgang mit dem Widersacher lautet:

"Die Kinder sollen gefälligst schreien. Die hören auch wieder auf."

Hier bedürfen gleich mehrere Straftatbestände der juristischen Überprüfung: Betrug,Nötigung,unterlassene Hilfeleistung und Körperverletzung.

Das ist homöopathie- und anthroposophie-spezifisch.

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Dienstag, 11. Oktober 2005, 12:37

Im Übrigen ist jede Behandlungsmaßnahme eine Körperverletzung,sofern der Behandelte nicht korrekt aufgeklärt einwilligt.

Wenn Patienten bzw. Patienteneltern belogen werden,findet keine korrekte Aufklärung statt und die Einwilligung ist nichtig.

Somit ists Körperverletzung.

9

Dienstag, 11. Oktober 2005, 14:45

Die Gesetze sind alle da:

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-betrug sind alle da 1128871727

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:47)


10

Dienstag, 11. Oktober 2005, 18:53

Warum aus einem Arzt ein Scharlatan wird:

Wie aus einem Arzt ein Scharlatan wird

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:54)


11

Dienstag, 11. Oktober 2005, 19:56

Und von denen gibt es ganz viele.

Ich habe eine namentliche und belegende Sammlung von so 500,was die Spitze eines Eisberges sein dürfte.

Für diese Leute sind solche Kongresse da.

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Dienstag, 11. Oktober 2005, 20:00

Was man wissen sollte:

§ 263
Betrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

13

Dienstag, 11. Oktober 2005, 20:04

zu 005

Das tue ich ja, aber entweder man bekommt keine Antwort und wenn doch, dann eine "larifari" Antwort. Aber das kennen Sie ja selber aus Erfahrung.

14

Dienstag, 11. Oktober 2005, 20:11

Immer wieder schreiben - vor allem auch an die Ober-Politfiguren.

Und in konkreten Fällen klagen (und deren gibt es reichlichst).

15

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 16:22

Die Wahrheit über den absurden Schrott,der sich Homöopathie nennt:

Homöopathie ist blanke Willkür und Beliebigkeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:47)


16

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 16:35

Zum menschenverachtenden und lebensgefährlichen homöopathischen Größenwahn,der sich weit außerhalb jeglicher Realität abspielt:


Die verlogene Absurdität der Homöopathen und ihrer Nachbeter 1129127118

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:47)


17

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 19:35

Die Ärztekammern nehmen ihre gesetzliche Aufgabe nicht wahr,solche Leute zu bestrafen und auszusortieren.

Sie fördern Scharlatanerie-Betrug,was ich nachweisen kann.

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Freitag, 14. Oktober 2005, 19:15

http://www.transgallaxys.com/~phiola/kongress3.htm

Zitat


Homöopathen unter sich - Ein Kongressbericht (Teil 3)




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14. Oktober 2005



Wenn man etwas über Homöopathie und erfahren will, sollte man es tunlichst vermeiden, ihre Darstellung in der Öffentlichkeit zu betrachten. Diese ist in etwa vergleichbar mit einem Hochglanzprospekt einer Legehühnerbatterie, die ihre Eier als lieber "biologisch-dynamisch" verkaufen will.

Nein. Man muß sie schon besuchen. Und man muß zuhören, was sie reden, wenn sie unter sich sind.

Ich habe dies getan, und besuchte am 8. und 9.10. 2005 einen Kongress der Deutschen Homöopathie-Union in Karlsruhe.


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Die homöopathische Hausapotheke - Wie man einen Köder legt


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Homöopathen sind Übermenschen. Sie müssen Übermenschen sein, denn sie beherrschen etwas von dem sie selbst sagen daß es höchste Komplexizität besäße und ungeheuer schwierig zu erlernen sei. Sie beherrschen dies sogar so sagenhaft, daß sie ihren Kritikern sämtliche Kompetenzen zum Thema Homöopathie absprechen und diese nicht für fähig halten, die Homöopathie zu berurteilen.

Wer Homöopathie beherrscht, ist also wer. Er ist besser als alle anderen, denn er versteht etwas, daß niemand sonst versteht.

Tatsache ist: Wenn Homöopathen so etwas behaupten, dann lügen sie mal wieder allen die Hucke voll.

Warum?

Weil Homöopathie weder komplex noch schwer ist. Die Einfachheit und Banalität des homöopathischen Unsinnsdenken, wird sogar von Homöopathen genutzt um ihren Unrat möglichst großflächig unter das Volk zu streuen. Das Geheimnis heißt: Homöopathische Hausapotheke!

Um dies zu begreifen müssen wir zunächst einmal wissen, was eine "homöopathische Hausapotheke" ist.
Eine homöopathische Hausapotheke ist eine ziemlich umfangreiche Sammlung homöopathischer Tiefpotenzen, die dafür sorgen soll, daß der Bürger für kleinere Wehwehchen, mit denen man nicht zum Arzt geht, ein homöopathisches Mittel zur Hand hat.

Um diese sagenhafte und völlig nutzlose Hausapotheke rankt sich eine ganze Industrie. Apotheker bieten diese als Komplettkit an. Verlage haben dazu bestimmt an die 500 Bücher herausgegeben. Zeitschriften drucken dauernd irgendwelche Homöopathische-Hausapotheken-Betriebsanleitungen ab, und selbst Taschenhersteller kreieren niedliche kleine farbige Aufbewahrungsmöglichkeiten für diesen Schund.

Was bedeutet dies nun für die Homöopathen. Nimmt diese eigenmächtige Medikation den Homöopathen nicht die Butter vom Brot?

Nein. Im Gegenteil. Die Homöopathen fördern dies, denn sie verfolgen ein Ziel. Das Ziel heiß

Marketing, Marketing und nochmal Marketing


Jeder der mit einer homöopathischen Hausapotheke zu Hause herumpfuscht, wird auch im Ernstfalle lieber einen Homöopathen aufsuchen. Schließlich macht ihm diese die Homöopathie vertraut. Außerdem garantiert so eine Hausapotheke, daß der zahlende Kunde sich von der nichtvorhandenen Wirksamkeit der Homöopathie überzeugt:

Der Bienenstich verschwindet mit Apis, wie er schon seit Anbeginn der Menschheit immer verschwunden ist - freilich mit oder ohne Apis.
Der Infekt dauert mit Belladonna eine Woche, ohne jedoch sieben Tage
und schreiende Kinder hören auf zu schreien, wenn man ihnen statt Schokolade süße Globuli in den Mund stopft..
Darauf kann man sich verlassen.

Genauso wie man sich darauf verlassen kann, daß die Wahrnehmung des Menschen, diese sagenhaften "Heilungen" der Homöopathie zuschreiben wird.



"Die Laien waren schon immer wichtig für die Homöopathie. Sie haben von jeher für deren Verbreitung gesorgt",

sagte ein Homöopath auf diesem Kongress. Nicht umsonst wurde dieser Kongress in Vorträge für Laien und Vorträge für Fachpublikum unterteilt. Für Laien war das Ganze sogar gratis. Man ist sich bewußt, wen man gut versorgen muß, damit der Rubel rollt.

Wer diese erwähnten Laien einmal getroffen hat, der weiß von was die Homöopathen sprechen: Völlig unreflektiert und selbstherrlich sind diese auf den Unfug, daß die Homöopathie etwas besonders Schwieriges sei, hereingefallen. Sie glauben das, und das läßt sie ihrerseits vermuten, daß sie besonders ausgestattet sind, weil sie die ungeheuer schwierige homöopathische Hausapotheke bedienen können.

Sofern man da von "Können" reden kann.


In Wirklichkeit können sie gar nichts, außer das, was die meisten Menschen sowieso von Natur aus können: Sie können beurteilen, ob man mit einer Krankheit besser zum Arzt geht, oder nicht. Und selbst das können sie ganz oft eben nicht mehr, weil die homöopathische Hausapotheke ihre Sinne vernebelte und zu Allmachtsgedanken führte. Nicht selten resultiert dieser Wahnsinn in unterlassener Hilfeleistung, vor allem gegenüber Kindern, die teilweise unmenschlichste Schmerzen durchstehen müssen, weil Eltern die homöopathische Hausapotheke schwingen.

Doch selbst das macht den Homöopathen keine Kopfschmerzen, bereitet es doch nur weiter auf die anstehende "Behandlung" bei ihnen vor. Schließlich haben wir in Teil zwei dieser Kongress-Berichte gesehen, daß man nicht zimperlich sein darf, wenn der Besuch bei einem Homöopathen ansteht. Solchen Leuten werden auch kaum mehr durch Grausamkeiten, wie das Durchstehen einer Mittelohrentzündungen ohne Schmerzmittel, irritiert. Das Kind schrie schließlich schon vorher und es ändert sich nichts, wenn es hinterher auch noch schreit.

Diese Leute sind genau da, wo sie die Homöopathen haben wollten. Sie sind verroht, haben ihre Sinne verloren und der Verstand ist auch nicht mehr zu gebrauchen ... Kurzum, sie sind der ideale Patient für einen Homöopathen. Sie sind der Homöopathie verfallen. Symptome, die eigentlich Alarmzeichen sind, werden zu einem Arzneimittelbild. Die Schreie der Qual werden zum "Capsicum"

... der Mensch ist nicht mehr wichtig.

***

Menschen und ihr Leiden nicht ernst zu nehmen, sie zu übergehen, zu verhöhnen und mit dem Spott eines homöopathischen Mittels zu bewerfen, ist nicht schwierig. Das kann jeder, der seine Moral, sein Gefühl und sein Verantwortungsbewußtsein völlig begraben hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:48)


19

Freitag, 14. Oktober 2005, 20:09

Es ist widerlich und menschenverachtend.

Die passenden Gesetze gegen dieses fatale Treiben sind alle da:

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-betrug sind alle da 1129305987

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (30. Oktober 2010, 18:48)


20

Freitag, 14. Oktober 2005, 20:28

Seriöse und patientenorientierte Medizin und Homöopathie,Anthroposophie und all der andere ideologisch-mystische absurde Unfug sind VÖLLIG UNVEREINBAR.

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