Guten Tag allerseits,
Nach meiner Meinung haben die Anthroposophen, GNM-Anhänger,
Homöopathen, Impfgegner, Bachblütler etc. eine
gemeinsame ideologische Grundlage und daß sie des öfteren
rechtsextremem Gedankengut zugeneigt sind ist kein Zufall!
Natürlich kann ich nicht in fremde Hirne schauen und es
wird schon so sein, daß in manchen Fällen einfach eine
esoterische Verblendung oder eine deutlich ausgeprägte
Hirnleistungsschwäche dahintersteckt, aber meist dürfte
nach meiner Meinung eine inzwischen etwa 100 Jahre alte
Ideologie die Ursache sein: der Sozialdarwinismus, welcher
in der Nazizeit seine Blüte erreichte und nicht nur deshalb
in den Büchern über die Geschichte der Medizin gerne
verschwiegen oder kleingeredet wird.
Suchmaschinen liefern eine Menge Informationen über den
Sozialdarwinismus daher möchte ich mich hier kurz fassen.
Mit dem Einmarsch der Allierten verschwand der
Sozialdarwinismus aus den deutschen und österreichischen
Universitäten, aber verschwand er auch aus den Köpfen der
damals führenden Mediziner?
Wohl kaum, jedenfalls ist dafür kein Grund ersichtlich.
Aus der Sicht der Sozialdarwinisten tut der Arzt, der einem
Patienten zu schnellst- und bestmöglicher Heilung verhilft,
der "Volksgesundheit" keinen Gefallen - im Gegenteil, er
trägt dazu bei, daß sich "schlechte Gene" ausbreiten und
das "Volk" über die Generationen hinweg genetisch
degeneriert. Und das wollen die Sozialdarwinisten, die ja
immer noch von der von den Heilkundigen modellierten
"Herrenrasse" träumen, verhindern. Hitler hat es ja
formuliert: "hart wie Krupp-Stahl, zäh wie Leder und schnell
wie Windhunde" sollte sie sein, die Herrenrasse - und
"dumm wie Stroh", denn sie sollte sich ja auf den
Schlachtfeldern verheizen lassen.
Nach meiner bescheidenen Meinung sind meisten Anthroposophen,
Neumediziner, Homöopathen, Impfgegner, Bachblütler und
Konsorten einfach nur verkappte Sozialdarwinisten!
Gruß Sperminator