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3 282

Donnerstag, 28. April 2011, 16:29

Ich meine, man kommt im Verständnis weiter, wenn man den historischen Kontext betrachtet. Es gab seit jeher Gruppen in jeder Gesellschaft, die erkannten, das vorgegebenes oder tatsächliches Wissen um Heilung ein enormes Machtpotential über Andere darstellt. Es ging seit Jahrtausenden größtenteils darum, die Selbstheilung des Körpers als Erfolg der Behandlung umzudeuten. Die Chancen dieser Methode sind gut: Der Mensch überlebt bis auf die letzte viele Krankheiten. Meist sogar ohne bleibende Schäden.
Erst die moderne Wissenschaft und ein paar Vorläufer haben ernsthaft versucht, den Ursachen von Krankheit auf den Grund zu gehen. Sie war damit so erfolgreich, dass dem Berufszweig der Scharlatanerie die Felle davon schwammen. Die Scharlatane haben reagiert und kleiden nun ihre Begründungen (die ja nie stimmen, sondern bloß einleuchtend sein mussten) in ein wissenschaftliches Mäntelchen, um von dem Erfolg auch was abzubekommen. Viele fallen darauf rein. Kein Wunder, es ist ja genau die eigentliche Professionalität dieses Gewerbes, andere zu verarschen. Es geht nie um tatsächliches Wissen, sondern immer nur darum, Ungebildeten oder Uninteressierten angebliche Ursachen und Methoden so aufzubereiten, dass sie es ohne groß nachdenken zu müssen, schlucken. Die postmoderne Haltung auch manch intellektueller Gruppen, mit der man stolz zu verkündet, in Mathe und Physik eine Niete zu sein, lässt bei Scharlatans heute wieder die Korken knallen.

Peter_D

3 285

Montag, 2. Mai 2011, 11:44

Die Arzneimittelkommission steht in klarem Widerspruch zu den Gremien vor allem der Bundes-Ärztekammer,die für die durch absolut nichts zu begründenden Ausgabe der völlig überflüssigen und schädlichen Zusatzbezeichnung "Homöopathie" zuständig sind.

Viele Ärzte haben auch einfach keine Ahnung und machen das Ganze aus verschiedenen Gründen( dazu: Wie aus einem Arzt ein Scharlatan wird 1027790507 ).

Der von zu vielen schlicht und einfach mißachtete Text:

Außerhalb der wissenschaftlichen Medizin stehende Methoden der Arzneitherapie
Aus deutsches Ärzteblatt, Heft 14 vom 03.04.1998

Der folgende Beitrag ist das Ergebnis einer Diskussion im Rahmen der letzten Plenarsitzung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, einem Fachausschuß der Bundesärztekammer, im Dezember 1997. Er gibt in einer Zeit, die durch Qualitätssicherung, beleggestützte Medizin und knappe finanzielle Ressourcen gekennzeichnet ist, die Meinung der Arzneimittelkommission zu sogenannten alternativen arzneitherapeutischen Methoden wieder.

Situation

In einer Zeit, in der im Gesundheitswesen Fragen der Qualitätssicherung und Finanzierbarkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist eine rationale, das heißt wissenschaftlich fundierte Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel zu fordern. Dies ist bereits seit langem im Sozialgesetzbuch V (§ 70 Abs. 1) formuliert: "Die Krankenkassen und die Leistungserbringer haben eine bedarfsgerechte und gleichmäßige, dem allgemein anerkannten Stand der Erkenntnisse entsprechende Versorgung der Versicherten zu gewährleisten. Die Versorgung der Versicherten muß ausreichend und zweckmäßig sein, darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten und muß wirtschaftlich erbracht werden." Die moderne Medizin wird im Rahmen der Qualitätssicherung das gesamte Spektrum diagnostischer und therapeutischer Methoden an diesen Kriterien messen müssen, um Überflüssiges und Veraltetes zu vermeiden. Hierbei kann die beleggestützte Medizin ("Evidence Based Medicine") einen wertvollen Beitrag leisten.

Im Widerspruch hierzu stehen Bemühungen verschiedener Interessengruppen, nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Behandlungsverfahren in der Öffentlichkeit einzuführen und gesetzlich zu verankern. Unterstützt wird diese Entwicklung durch Krankenkassen, die, um die Gunst ihrer Klienten ringend, die Kosten für derartige Methoden zu Lasten der wissenschaftlich begründeten Therapie erstatten,
Regelungen, die von einigen Kassenärztlichen Vereinigungen geduldet werden (1), Ärzte, die sich dieser Verfahren annehmen und dabei den Boden ihrer wissenschaftlich geprägten Ausbildung unbewußt oder bewußt verlassen, Politiker, die aus Furcht vor dem Verlust von Wählerstimmen diese Behandlungsverfahren fördern und für hoffähig erklären (Sonderstellung der "besonderen" Therapierichtungen im Arzneimittelgesetz, sog. Binnenanerkennung, Sozialgesetzbuch V, § 135 Abs. 1), aus mangelnder Sachkenntnis diesen Methoden vertrauen oder aus Kostenüberlegungen auf geringere Ausgaben hoffen (2), und das Marketing der entsprechenden pharmazeutischen Unternehmer, die ein direktes ökonomisches Interesse am Umsatz "alternativer" Therapeutika haben.

Die Arzneimittelkommission ist sich bewußt, daß "alternative" therapeutische Verfahren zahlreiche Anhänger in der Bevölkerung haben. Dies zeigen auch Umfragen, die aber eher den von vielfältigen Interessen beeinflußten Zeitgeist erkennen lassen als die medizinische Bedeutung dieser Verfahren beweisen. Die zunehmende Akzeptanz "alternativer" Heilmethoden in der Bevölkerung gleichzusetzen mit einer neu erworbenen Mündigkeit (3) würde bedeuten, die Popularität zur Bemessungsgrundlage der Mündigkeit zu machen.

"Öffentliche Diskussion ist ein wichtiges Element gelingenden Lebens, aber sie ist weder die Quelle sittlicher Verpflichtung, noch ist Konsens ein Wahrheitsbeweis. (. . .) Auch wenn wir uns leichtfertig über das Falsche verständigen, dann bleibt es doch das Falsche." (4)

Die Reflexion über Bedürfnisse am Markt, über die Gründe der Zuwendung zur "anderen" Medizin oder über das wahre Spektrum der Wünsche eines Kranken kommt oft zu kurz. Die Arzneimittelkommission, ein unabhängiges Gremium der verfaßten Ärzteschaft und daher der Vermittlung einer objektiv bestmöglichen Pharmakotherapie zum Wohle der Patienten verpflichtet, sieht im Grundsätzlichen Handlungsbedarf und Anlaß zur Kritik an Methoden, die sich einer wissenschaftlichen Analyse entziehen, aber gleichwohl dem
Kranken als "gleichberechtigt" entgegentreten.

Mahnungen

Die Politik mißachtet Mahnungen aus Wissenschaft und verfaßter Ärzteschaft. In der Vergangenheit hat es nicht an sachlich begründeten kritischen Stellungnahmen zu den sogenannten alternativen Therapierichtungen gefehlt, wie zum Beispiel die "Marburger Erklärung" von 16 Professoren als auch von wissenschaftlichen Gesellschaften, so
der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie,
der Kommission für klinische Pharmakologie der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde,
der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie mit einer gemeinsamen Stellungnahme,
der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde,
der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), des Dachverbandes aller medizinisch-wissenschaftlichenFachgesellschaften sowie von Gremien der verfaßten Ärzteschaft wie
des Deutschen Ärztetages und
des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer (5-20).


In seinem Entschließungsantrag zu diesem Punkt formulierte der 100. Deutsche Ärztetag 1997 in Eisenach: "Diese Verfahren (gemeint sind die besonderen Therapierichtungen) halten einer Prüfung auf Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit nicht stand und sprengen somit die Grenzen des ohnehin bis an den Rand der Leistungsfähigkeit strapazierten
Sozialversicherungssystems. . . . Die Finanzierung dieser Wünsche kann jedoch nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung gehen, wenn man nicht die Grundlagen einer wissenschaftlich orientierten Medizin in Frage stellen will" (15). Mit großer Mehrheit verwarf das Europäische Parlament die im sogenannten Lannoye-Bericht (21) geforderte Finanzierung alternativer Therapiemethoden durch die Sozialsysteme (22). Deutsche Politiker hingegen mißachteten den Sachverstand der oben genannten Gremien und der gesamten medizinischen Wissenschaft, indem sie der "Binnenanerkennung" sogenannter alternativer Therapierichtungen zustimmten.

Besonders in Zeiten der knappen Kassen und drohender Rationierung ist auch zu überdenken, ob Mittel, die in die Erforschung alternativer Therapierichtungen investiert werden*, nicht bei Verwendung zur Erforschung ernsthafter und kostenträchtiger Erkrankungen, wie zum Beispiel von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Demenz, von immunologisch oder infektiös bedingten Erkrankungen, effektiver angelegt wären und einem humaneren Ziel dienen würden als die nach Maßstäben der wissenschaftlichen Medizin fragwürdige Suche nach einem wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit paramedizinischer Methoden.

Die in Deutschland existierende Integration alternativer Therapieverfahren in Aus- und Weiterbildung (zum Beispiel Zusatzbezeichnung "Homöopathie") ist nur historisch und berufspolitisch zu erklären, nicht aber wissenschaftlich zu begründen. Freilich spiegeln sich darin unleugbar auch bestehende Defizite in der Vermittlung und praktischen Ausübung der wissenschaftlichen Medizin.

Beispiel Homöopathie

Die Homöopathie ist die heute am meisten verbreitete Behandlungsrichtung außerhalb der wissenschaftlichen Medizin. Auch wenn in ihre Konzepte und Erklärungen Aspekte moderner physikalischer Theorien, wie zum Beispiel der Quantentheorie, aufgenommen wurden, basiert sie auch heute noch auf den Vorstellungen des ausgehenden 18. Jahrhunderts: auf dem Vitalismus (Krankheit und Heilung sind immaterielle Prozesse) und einer mit modernen biologischen Konzepten schwer kompatiblen Definition des Krankheitsbegriffs (Krankheiten sind Regulationsstörungen, wobei nicht zwischen Symptomen und Krankheit unterschieden wird). Nachprüfungen an Gesunden ergaben, daß homöopathische "Arzneimittel" die ihnen früher zugeschriebenen Symptome beziehungsweise Wirkungen ("Arzneimittelbilder") häufig gar nicht zeigen (23). Der mehrfach und kürzlich nochmals wiederholte Schlüsselversuch von Hahnemann mit Chinarinde war nicht zu reproduzieren (24).

Das derzeitige Aufleben der Homöopathie im Umfeld anderer "naturgerechter" Behandlungsverfahren ist nicht ohne Beispiel in der Geschichte. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die "Alternativmedizin" intensiv gefördert. In Berlin wurde ein Lehrauftrag für Homöopathie vergeben, in Stuttgart ein homöopathisches Krankenhaus, in Leipzig eine homöopathische Poliklinik gegründet (25-27). Das Rudolf-Heß-Krankenhaus in Dresden erhielt die Aufgabe, "Schul-" und Außenseitermedizin zu integrieren (26). Dort wurde unter anderem versucht, die Syphilis mit Saftfasten zu kurieren (28). Es sollte eine "Neue Deutsche Heilkunde" etabliert werden (26, 27, 29). Die vom Reichsgesundheitsamt verordnete Testung zahlreicher homöopathischer Verdünnungen verlief niederschmetternd, so daß die Homöopathen seinerzeit gegen die Fortführung der Untersuchungen beim Reichsgesundheitsführer intervenierten. Die Ergebnisse wurden bis heute nicht veröffentlicht (23, 26). Die homöopathische "Forschung" stagnierte nach 1945 über 40 Jahre.

Sie bedient sich nunmehr bei der Deutung des Wirkungsmechanismus von bis zur Wirkstofffreiheit verdünnten homöopathischen Lösungen andernorts nicht reproduzierbarer Versuchsanordnungen (30) oder physikalischer Thesen von der "Einführung des Wassergedächtnisses" (30) bis hin zur Bemühung quantenphysikalischer Erklärungen (31-34). Alle derartigen Untersuchungen zum Wirkungsmechanismus sind hier, wie auch in der wissenschaftlichen Medizin, nicht geeignet, die therapeutische Wirksamkeit zu belegen.

Wirksamkeit

Die in allen hochindustrialisierten Ländern erfolgreich praktizierte Arzneimitteltherapie als eines der tragenden Therapieangebote in der Medizin basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis von Gesetzmäßigkeiten (Arzneimittel-Rezeptor-Wechselwirkungen, Dosis-Wirkungs-beziehungen, Nachweis der Beeinflussung biochemischer bis hin zu psycho-physiologischen Regulationsstörungen) und der Prüfung ihrer Wirksamkeit anhand international akzeptierter klinisch-pharmakologischer und biometrischer Methoden.

Der "Goldstandard" zur Überprüfung der therapeutischen Wirksamkeit von Arzneimitteln ist der kontrollierte klinische Versuch mit einer ausreichenden Patientenzahl (35). Die nicht wissenschaftlich fundierten Therapierichtungen machen in der Regel Besonderheiten geltend, um sich der wissenschaftlichen Prüfung ihrer Hypothesen zu entziehen. Dies gilt für die im Arzneimittelgesetz explizit erwähnten Formen wie "Homöopathie", anthroposophisch begründete Heilverfahren und für die Therapie mit sogenannten traditionellen Phytopharmaka ebenso wie für die Vielzahl heterogener Methoden von Ayurveda bis zur Bach-Blüten-Therapie. Alle diese Verfahren haben einen gemeinsamen Nenner: Trotz jahrzehnte- bis jahrhundertelanger Anwendung derartiger Methoden liegen bislang für diese keine den modernen arzneitherapeutischen Heilmethoden vergleichbaren Wirksamkeitsnachweise vor. Seltene Ausnahmen, zum Beispiel im Rahmen der Phytotherapie, sollten Anregung zur Herstellung chemisch definierbarer Präparate sein und sind nicht als Beleg für diese Therapierichtung zu werten.

Der viel zitierte Satz "Wer heilt, hat recht" ist spätestens seit der 1932 erschienenen "Methodenlehre der therapeutischen Untersuchungen" von Paul Martini (36) um die Beweispflicht für die Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Prinzipien zu ergänzen. Erst mit dem Instrumentarium der wissenschaftlichen Medizin ist eine in ihrer Wirksamkeit gesicherte Behandlung ernsthafter Erkrankungen, wie der arteriellen Hypertonie (zum Beispiel mit Betarezeptorenblockern, Diuretika oder ACE-Hemmern), von Stoffwechselerkrankungen wie dem Diabetes mellitus (mit Insulin) oder von Infektionskrankheiten (mit Antibiotika), möglich geworden. Ihren therapeutischen Werthaben große Studien belegt, was für Homöopathika nicht zutrifft (37).

Die Arzneimittelkommission stellt sich nicht gegen den berechtigten Anspruch, daß Begrifflichkeit und Qualität von Gesund- oder Kranksein in einem umfassenden Sinne immer wieder neu definiert werden müssen, und sie verschließt sich nicht gegenüber neuen theoretischen Zugängen, die den Menschen als biopsychosoziales Wesen begreifen. Jedoch kann dies nicht bedeuten, den Boden klinisch-pharmakologischer Bewertungskriterien für die Wirksamkeit von Behandlungsmethoden zu verlassen, wenn es um deren Stellenwert innerhalb der Solidargemeinschaft der Versicherten geht. Prinzipiell müssen auch "alternative" Therapieverfahren als mit moderner biometrischer Methodik überprüfbar angesehen werden (38), wie zum Beispiel die für Aurum D8
beziehungsweise Aconitum D8 reklamierte Senkung des Blutdruckes (39). In einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur nichtkonventionellen Medizin wird im Gegensatz zu dem Kriterienkatalog der Aufbereitungskommissionen E und C des ehemaligen BGA (40) eine "Beurteilung mit Hilfe der in jeder Humantherapie üblichen Methoden" gefordert, "das heißt der Methoden, die sich auf die jeweils aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere der Biologie und Statistik, gründen" (41).
Daß dies in praxi möglich ist, belegt zum Beispiel eine sauber geplante und durchgeführte plazebokontrollierte, doppelblinde Studie zur Behandlung chronischer Kopfschmerzen in einer homöopathischen Praxisgemeinschaft in München, bei der die Randomisierung unter Einbeziehung eines Notars erfolgte. Das Ergebnis wurde 1997 in der in Oslo erscheinenden Zeitschrift "Cephalalgia" publiziert und zeigt keinen Unterschied zwischen der homöopathischen Behandlung und der Plazebomedikation (42). Unkontrollierte Untersuchungen, wie zum Teil von Krankenkassen initiiert und gefördert (43), sind zum Nachweis der Wirksamkeit nicht geeignet.

Neuere Metaanalysen oder Reviews (44-46) zur Wirksamkeit der homöopathischen Therapie geben Auskunft über die mangelnde Qualität der zugrundeliegenden Studien oder erregen Verdacht auf nicht publizierte Studien mit negativem Ergebnis (Publikationsbias). Sie sind aber keinesfalls geeignet, einen Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie zu liefern. Gegen die Aussagefähigkeit dieser Metaanalysen spricht auch, daß zur Auswertung die verschiedensten Anwendungsgebiete unter Verzicht auf einen gemeinsamen Wirksamkeitsparameter zusammengefaßt werden. Daher fehlen in diesen Studien Erkrankungen, die anhand einer exakt reproduzierbaren Größe (zum Beispiel Blutdruck, Blutzucker, Entzündungsparameter) zu kontrollieren sind. Die verglichenen Ergebnisse stammen zum Teil von der gleichen Arbeitsgruppe. Da über 140 Jahre Existenz von und Erfahrungen mit Homöopathie einschließlich der Auswertung ihrer Ergebnisse mit modernen Metaanalysen nicht in der Lage waren, ihre Wirksamkeit wahrscheinlich zu machen, erregt es sogar kritische publizistische Aufmerksamkeit, und es ist bedenklich, wenn dennoch immer weitere kostenträchtige Studien gefordert werden anstatt Konsequenzen aus dem bisherigen Wissensstand zu ziehen (47, 48).

Komplementäre Therapie?

Einige Vertreter der Homöopathie oder anderer "besonderer" Therapierichtungen argumentieren, ihre Arzneimittel seien nur komplementär zur Unterstützung der Behandlung gedacht. Es erscheint nicht sehr überzeugend, einerseits bei ernsthaften Erkrankungen wie Tumorleiden und Infektionskrankheiten die Errungenschaften der modernen Medizin in Anspruch zu nehmen, andererseits aber deren Bedeutung zu relativieren. Da den wissenschaftlich begründeten und den allein von persönlichen Überzeugungen getragenen Behandlungsverfahren Paradigmen zugrunde liegen, die sich gegenseitig ausschließen, erscheint eine "ökumenische Gemeinschaft" beider undenkbar und alles Beschwören von "Gemeinsamkeit", "Ergänzung", "Komplementarität" oder "Erweiterung", wie zum Beispiel im Lannoye-Bericht (21), zwar politisch opportun, aber wissenschaftstheoretisch unhaltbar (49). Dies ist eigentlich auch eine originär von der Homöopathie vertretene Auffassung: "Es gibt nur zwei Haupt-Curarten: . . . die . . . homöopathische, und . . . die . . . allöopathische. . . . nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!" (50)
Wissenschaftliche Medizin und Paramedizin sind in ihren Konzepten unvereinbar. Dieser Aussage steht die Toleranz eines aufgeklärten Bürgers zum Beispiel verschiedenen Glaubensrichtungen gegenüber nicht entgegen. Die seitens der Politik eingeräumte Sonderstellung der besonderen Therapierichtungen entbehrt nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage, sondern bedeutet außerdem, daß Wirksamkeit mit zweierlei Maß gemessen wird. Sie transferiert Konzepte des individuell oder staatlich praktizierten Wertepluralismus fälschlicherweise in die Bewertung der von wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten bestimmten modernen Arzneitherapie.

Recht auf wirksame Therapie

Therapiefreiheit bedeutet nicht Therapiebeliebigkeit. Jeder Patient hat Anspruch darauf, mit nachweislich wirksamen Arzneimitteln behandelt zu werden, wie umgekehrt der Arzt die Pflicht hat, auch die Richtigkeit seines Tuns unter Beweis zu stellen (51). "Anhänger von medizinischen Außenseitermethoden und Neulandbehandlungen müssen darüber hinaus die konkurrierenden Verfahren der Schulmedizin sowie die wissenschaftlichen Grundlagen der eigenen Heilmethode kennen. Die Sachkunde über die Schulmedizin muß sogar so weit gehen, daß der Arzt genau zu wissen hat, wie die Schulmedizin den Kranken im konkreten Einzelfall behandeln würde. Der Patient, der sich der Behandlung eines medizinischen Außenseiters anvertraut, muß alle Umstände seines Falles kennen." (52) . . . "Je angefochtener oder umstrittener eine gewählte medizinische Methode, je stärker der Arzt von eingeführten oder als anerkannt geltenden Heilverfahren abweichen möchte, das heißt von dem, was der Patient erwarten darf, und je tiefer der Arzt in Neuland vorstoßen will, desto weiter reichen die Informationspflichten. Es besteht eine Wechselwirkung zwischen Therapiewahl und Aufklärungspflicht." (53)

So erscheint der Einsatz von unter Umständen äußerst kostspieligen Verfahren mit unbewiesener Wirksamkeit anstelle gesicherter therapeutischer Methoden im Rahmen der Krebstherapie prinzipiell unethisch. Der bewußte Einsatz sogenannter alternativer Arzneimittel als Plazebo oder Pseudoplazebo in Einzelfällen ist nicht mit der Ausübung der entsprechenden "alternativen" Therapierichtung gleichzusetzen. Hier hat der verordnende Arzt, gerade bei der Behandlung von Befindlichkeitsstörungen, Raum für eine der individuellen klinischen Situation angemessene Entscheidung, die aber wie jegliche arzneitherapeutische Entscheidung zu begründen ist. Gerade bei der Behandlung von Befindlichkeitsstörungen mag es hinsichtlich des fehlenden Wirksamkeitsbelegs auch Berührungsflächen zwischen "schulmedizinischen" und "alternativen" Therapiemethoden geben. In derartigen Situationen muß der Arzt aber wissen, daß er sich auf wissenschaftlich ungesichertes Gelände begibt, und auch den Patienten darüber aufklären; er darf keine erforderlichen Therapien unterlassen, und er darf weder den Patienten noch das Sozialsystem ungebührlich belasten.

Die Arzneimittelkommission verkennt nicht, daß eine Vielzahl realer oder vermeintlicher Gründe den Patienten zum "alternativen" Therapeuten führt, wie zum Beispiel Situationen krankheitsbedingter existentieller Not, das jedem Menschen innewohnende Maß an Irrationalität, aber auch Defizite in der ärztlichen und mitmenschlichen Zuwendung, die mangelnde Beachtung von Befindensstörungen, die scheinbare, unerläuterte Dominanz technischer Untersuchungen oder "chemischer Therapien", die Suche nach weiteren therapeutischen Möglichkeiten, der Wunsch nach aktiver Teilnahme am Heilungsprozeß oder einfach nach einer zusätzlichen Meinung. Diese Anlässe, sich sogenannten alternativen Therapieverfahren zuzuwenden, können jedoch eine Kritik am Wesen der wissenschaftlichen Medizin nicht begründen. Sie sind aber gegebenenfalls als Kritik an der praktischen Umsetzung der Medizin als "Anwendungs- und Handlungswissenschaft" ernst zu nehmen und sollten für jeden Arzt Herausforderung und Verpflichtung zugleich sein, derartige Defizite nicht erst entstehen zu lassen, um damit unter Respektierung der Wünsche und möglicher Ängste von Patienten eine für sie wirksame und das Überflüssige in Diagnostik und Therapie vermeidende Therapie zu gewährleisten.

Gegenüberstellungen wie "menschliche" versus "wissenschaftliche" oder "Apparatemedizin", "chemische" versus "sanfte" Medizin, wie auch im sogenannten Lannoye-Bericht (21), werden ohne Sachkenntnis und oft mit dem Versuch der bewußten Diskriminierung der "Schulmedizin" vorgenommen. Die wissenschaftliche Medizin ist Grundlage für eine humane Medizin und - von ärztlichem Ethos bestimmt - immer auch eine Medizin für den ganzen Menschen. Auch die wissenschaftliche Medizin ist fehlbar. Ihr Erkenntnisstand ist vorläufig und bedarf der ständigen Verbesserung. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft dient dieser Selbstkontrolle. Sie prüft ständig, ob der Einsatz "schulmedizinischer" Mittel hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit den wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird, und muß, auch unter Umständen gegen den Widerstand von Kommerz und Lobbygruppen, stets auf rational begründete therapeutische Strategien dringen. Den besonderen Therapierichtungen fehlt ein vergleichbares Kontrollsystem. An diesem Mangel sind sie erkennbar.

Forderung

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wendet sich mit dieser Aufforderung an Ärzte, Krankenkassen, Politiker und Patienten, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Medizin zu achten, Bemühungen um eine rational fundierte Therapie zu fördern und so Qualität und Bezahlbarkeit des Gesundheitswesens zu sichern. Eine solidarisch finanzierte Krankenbehandlung kann sich nur auf das nachweislich Wirksame stützen. Wollen Patienten wegen Befindlichkeitsstörungen oder aus anderen Beweggründen ergänzend mit alternativen Methoden behandelt werden, so ist das zu respektieren. Diese Kosten können aber nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft gehen, weil diese sich zunehmend außerstande sehen wird, schon die Behandlung akut auftretender und schwerwiegender chronischer Erkrankungen noch hinreichend zu finanzieren (15). Auch Aus- und Weiterbildung müssen sich an den Kriterien einer wissenschaftlichen Medizin orientieren.


Zitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 1998; 95: A-800-805
[Heft 14]


Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das über den Sonderdruck beim Verfasser und über die Internetseiten
(unter http://www.aerzteblatt.de) erhältlich ist.


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Knut-Olaf Haustein
Prof. Dr. med. Dietrich Höffler
Prof. Dr. med. Rainer Lasek

3 286

Donnerstag, 5. Mai 2011, 00:30

Es sind leider nicht so viele Leute,die diese hilfreichen Informationen überhaupt kapieren.

3 288

Sonntag, 8. Mai 2011, 11:10

Der kriminelle Guru und Ober-Hohlschwätzer der Homöopsychopathie :

Vithoulkas

Gott sei Dank

unregistriert

3 289

Sonntag, 8. Mai 2011, 12:19

Ich bin sehr froh, daß Homöopathie nichts mit Medizin zu tun hat.

3 290

Sonntag, 8. Mai 2011, 15:37

Leider geben die Kriminellen das aber vor,was uns ekelhafterweise dazu zwingt,sich damit auseinanderzusetzen,was uns sonst erspart bliebe.

Ich finde es außerordentlich belastend,daß man sich mit solch offensichtlichem Mistgemisch aus Psychopathie und Kriminalität überhaupt befassen muß.

Es gibt auch keinerlei Forschungsbedarf über primären Unfug .

Forschungsbedarf über Homöopathie?


Homöopsychopathie hat sich schon immer selbst widerlegt.

Weiteres ist nicht nötig.

Gott sei Dank

unregistriert

3 291

Sonntag, 8. Mai 2011, 18:17

Machen Sie sich es nicht zu einfach mit den Kriminellen.
Es gab und gibt Quacksalber. Diese sitzen jedoch auf beiden Seiten der Straße.

So gibt es sicherlich Dienstleister, die sich mit dem Titel Homöopath schmücken, den sie jedoch nicht verdienen, weil sie davon nichts verstehen.
Sogenannte Ärzte, die pauschal die gesamte Homöopathie kriminalisieren möchten, müssen sich fragen lassen, wie tief ihre Fähigkeiten im Bereich der Heilkunde wurzeln.

Mit Hilfe der Homöopathie lassen sich Menschen sehr wohl heilen. Dafür gibt es viele Fallberichte.
Menschen, die jahrelang von Arzt zu Arzt weitergereicht wurden, und deren Krankheit von diesen
Ärzten nicht geheilt werden konnte, fanden nach langer Suche in der Homöopathie ihren Heilung.

Die Schulmediziner und überhaupt die Wissenschaftler müssen nun endlich begreifen lernen, daß es
auf der Welt Phänomene gibt, die sich zumindest mit dem aktuellen Wissen nicht wissenschaftlich beweisen lassen.
Es kann sehr gut möglich sein, daß solche Phänomene in unserer Denk-Dimension überhaupt nicht erklärbar sind.
Vielleicht sind die aktuellen Methoden oder Philosphien der Wissenschaften gar nicht in der Lage manche Dinge je in ihrer Funktion zu erfassen.

Zweidimensionale Wesen werden vermutlich nie verstehen können, welche Möglichkeiten ein Wesen hat, das in der dritten Dimension agieren kann.
Mit viel Glück und Verstand kann ein zweidimensionales Wesen jedoch Phänomene aus der dritten Dimension als Projektion in die zweite Dimension beobachten und deuten. Viele der Deutungsmöglichkeiten werden in die Irre führen. Und doch wären die Projektionen erkennbar und erlebbar.
Da wir Menschen wissen, daß wir uns in der dritten Dimension bewegen, fänden wir es absolut lächerlich, wenn das zweidimensionale Wesen zuerst die Projektionen als Sinnestäuschung, Humbug und Ketzerei abstreiten würde.

Wie seltsam wäre es, wenn es ein zweidimensionales Wesen geschafft hätte, ein Verfahren oder Gerät zu entwickeln, daß Phänomene im dreidimensionalen Raum auslösen kann. Und dann käme eine zweidimensionale Inquisition und verbrennt diesen großartigen Erfinder, weil sein Erkenntnisstan nicht in die Welt der zweidimensionalen Eliten passt?



Genau das ist es doch, was die selbsternannten Eliten unserer Zeit mit den selbstständig denkenden Menschen tun, wenn diese auf Verfahren stoßen,
die nicht in das Weltbild dieser sogenannten Eliten passen. Oder natürlich, wenn diese Verfahren die erlogenen Bestandsrechtfertigungen der
machthabenden Eliten ins Wackeln bringen. Die Macht-Eliten greifen dann zur Gewalt als Mittel ihrer Verteidigung. Wir können sicherlich beide davon ausgehen,
daß vor den Gerichten und in der Politik in vielen Fällen nicht mehr Recht gesprochen oder getan wird. Viel eher wird ein juristischer Zwang also Gewalt ausgeübt.


Und nun möchte ich zum Schluß noch fragen, warum die heutige Ärzteschaft und ihre Medizin den Äskulap-Stab als ihr Erkennungszeichen gewählt hat.
Wir wissen, daß für die sogenannte Elite Symbole sehr wichtig sind. In den verwendeten Symbolen steckt meistens mehr Wahrheit, als in dem, was ihre Benutzer an der Öffentlichkeit vor allen nicht Eingeweihten herumplaudern.

Der Äskulap-Stab ist ein 'unvollständiges' Symbol, das aus dem Hermes-Stab gebildet wurde. Mir scheint, daß der heutigen Ärzteschaft wesentliche Teile zur Vervollständigung ihres Fachgebietes fehlen. Viele Ärzte können heute sehr anerkennenswerte Dinge tun und erklären. Heilung können sie jedoch oft nicht anregen. Darum müssen sich dann andere Menschen kümmern. In diese Bresche springen dann oft Homöopathen.

Unsere Welt hat viele bunte Aspekte. Ich wünsche mir oft, daß gerade die Menschen, die einen weiten, komplizierten Bildungsweg gegangen sind und
sich darum zur Elite des Wissens zählen, ihre Fähigkeiten erweitern, die Welt mit offeneren 'Einstellungen' anzunehmen.

3 292

Sonntag, 8. Mai 2011, 18:47

Sehr schade,daß Sie nun den üblichen anmaßenden Pißnelken-Unfug bringen.


Sie haben NICHTS verstanden und verhalten sich wie diese Sorte :

Die selbsternannten Pseudo-gutmenschen


Es folgen Kommentare in Großbuchstaben :


Machen Sie sich es nicht zu einfach mit den Kriminellen.
Es gab und gibt Quacksalber. Diese sitzen jedoch auf beiden Seiten der Straße.

ICH MACHE ES MIR SICHER NICHT ZU EINFACH MIT DEN KRIMINELLEN UND SEHE AUFKLÄREND AUCH DIE SEITE DER SOGENANNTEN "ÄRZTE" :

Leute,die sich "Ärzte" nennen

Unfähige Wichtigtuer-"kinderärzte"


So gibt es sicherlich Dienstleister, die sich mit dem Titel Homöopath schmücken, den sie jedoch nicht verdienen, weil sie davon nichts verstehen.

DAS IST AUCH VÖLLIG ABSURD.

Homöopathie hilft halt doch ....nicht,definitiv nicht.-Nur bei Psychopathen.

WIE KOMMEN SIE DARAUF,KRIMINELLE PSYCHOPATHEN "DIENSTLEISTER" ZU NENNEN ?

WENN MAN VON HOMÖOPSYCHOPATHIE "WAS VERSTEHT",IST MAN ALSO IHRER VÖLLIG UNMASSGEBLICHEN MEINUNG NACH TOLERABEL:

SIE REDEN VÖLLIG WIRRES ZEUG !


Sogenannte Ärzte, die pauschal die gesamte Homöopathie kriminalisieren möchten, müssen sich fragen lassen, wie tief ihre Fähigkeiten im Bereich der Heilkunde wurzeln.

NATÜRLICH IST DER UNFUG KRIMINELL !

MEINE FÄHIGKEITEN IN DEM BEREICH DER HEILKUNDE SIND NICHT BESTREITBAR - SCHON GAR NICHT VON IHRESGLEICHEN.

SIE VERSUCHEN DA,ZUSAMMENHÄNGE HERZUSTELLEN,WO KEINE SIND.

WAS SOLL DAS ?


Mit Hilfe der Homöopathie lassen sich Menschen sehr wohl heilen.

NEIN !

Dafür gibt es viele Fallberichte.

VERLOGENE ANEKDOTEN !

ALL DIES IST BEI KIDMED ZIGFACH ERÖRTERT.

JEDER KANN IRGENDWAS BEHAUPTEN.


Menschen, die jahrelang von Arzt zu Arzt weitergereicht wurden, und deren Krankheit von diesen
Ärzten nicht geheilt werden konnte, fanden nach langer Suche in der Homöopathie ihren Heilung.

ES IST DURCHAUS MÖGLICH,DASS DIESE MENSCHEN DER SERIÖSEN MEDIZIN NICHT ZUGÄNGLICH SIND UND SERIÖSE PSYCHIATRIE EVENTUELL DAS UNVERSUCHTE RICHTIGE GEWESEN WÄRE.

Die Schulmediziner und überhaupt die Wissenschaftler müssen nun endlich begreifen lernen, daß es
auf der Welt Phänomene gibt, die sich zumindest mit dem aktuellen Wissen nicht wissenschaftlich beweisen lassen.


AUCH DAS IST UNFUG UND ZEIGT NUR IHR TOTAL VERQUERES WELTBILD (WENN MAN DAS ÜBERHAUPT SO NENNEN KANN).


Es kann sehr gut möglich sein, daß solche Phänomene in unserer Denk-Dimension überhaupt nicht erklärbar sind.

SIE FASELN.


Vielleicht sind die aktuellen Methoden oder Philosphien der Wissenschaften gar nicht in der Lage manche Dinge je in ihrer Funktion zu erfassen.

DANN SOLLTEN SIE DOCH LIEBER IN IRGENDEINE KIRCHE WANDERN UND DORT BLEIBEN.

Zweidimensionale Wesen werden vermutlich nie verstehen können, welche Möglichkeiten ein Wesen hat, das in der dritten Dimension agieren kann.

WAS SOLL DENN NUN DIESES ?

ICH JEDENFALLS WEISS NICHT,WIEVIEL DIMENSIONEN ICH HABE.

SIE DUMMSCHWÄTZER ANGEBLICH SCHON.


Mit viel Glück und Verstand kann ein zweidimensionales Wesen jedoch Phänomene aus der dritten Dimension als Projektion in die zweite Dimension beobachten und deuten.

GEHN SIE MAL AUFS KLO,ABER DAHIN WO AUCH EINS IST.

Viele der Deutungsmöglichkeiten werden in die Irre führen.

DA WO SIE SICH BEFINDEN.

Und doch wären die Projektionen erkennbar und erlebbar.

BLAH-BLAH-BLUBB.......

Da wir Menschen wissen, daß wir uns in der dritten Dimension bewegen, fänden wir es absolut lächerlich, wenn das zweidimensionale Wesen zuerst die Projektionen als Sinnestäuschung, Humbug und Ketzerei abstreiten würde.

W I R MENSCHEN IST NICHT RICHTIG.

S I E GEHÖREN ALS ABSURDER SONDERLING DOCH GAR NICHT DAZU.

Wie seltsam wäre es, wenn es ein zweidimensionales Wesen geschafft hätte, ein Verfahren oder Gerät zu entwickeln, daß Phänomene im dreidimensionalen Raum auslösen kann. Und dann käme eine zweidimensionale Inquisition und verbrennt diesen großartigen Erfinder, weil sein Erkenntnisstan nicht in die Welt der zweidimensionalen Eliten passt?

HABEN SIE DAS IMMER ?

Genau das ist es doch, was die selbsternannten Eliten unserer Zeit mit den selbstständig denkenden Menschen tun, wenn diese auf Verfahren stoßen,
die nicht in das Weltbild dieser sogenannten Eliten passen. Oder natürlich, wenn diese Verfahren die erlogenen Bestandsrechtfertigungen der
machthabenden Eliten ins Wackeln bringen. Die Macht-Eliten greifen dann zur Gewalt als Mittel ihrer Verteidigung. Wir können sicherlich beide davon ausgehen,
daß vor den Gerichten und in der Politik in vielen Fällen nicht mehr Recht gesprochen oder getan wird. Viel eher wird ein juristischer Zwang also Gewalt ausgeübt.

JA,SIE UND IHR GENOSSEN-ABSCHAUM GEHÖRT IN DEN KNAST,WEIL SIE SICH DORT WOHLER FÜHLEN WERDEN.


Und nun möchte ich zum Schluß noch fragen, warum die heutige Ärzteschaft und ihre Medizin den Äskulap-Stab als ihr Erkennungszeichen gewählt hat.

NIEMAND VON UNS SERIÖSEN ÄRZTEN BRAUCHT DAS.


Wir wissen, daß für die sogenannte Elite Symbole sehr wichtig sind. In den verwendeten Symbolen steckt meistens mehr Wahrheit, als in dem, was ihre Benutzer an der Öffentlichkeit vor allen nicht Eingeweihten herumplaudern.

SIE FASELN BLANKEN MÜLL.

Der Äskulap-Stab ist ein 'unvollständiges' Symbol, das aus dem Hermes-Stab gebildet wurde. Mir scheint, daß der heutigen Ärzteschaft wesentliche Teile zur Vervollständigung ihres Fachgebietes fehlen. Viele Ärzte können heute sehr anerkennenswerte Dinge tun und erklären. Heilung können sie jedoch oft nicht anregen. Darum müssen sich dann andere Menschen kümmern. In diese Bresche springen dann oft Homöopathen.

NEIN;SIE RICHTEN NUR SCHADEN AN.

Unsere Welt hat viele bunte Aspekte. Ich wünsche mir oft, daß gerade die Menschen, die einen weiten, komplizierten Bildungsweg gegangen sind und
sich darum zur Elite des Wissens zählen, ihre Fähigkeiten erweitern, die Welt mit offeneren 'Einstellungen' anzunehmen.


VERSCHWINDEN SIE HIER MIT IHREM KRANKEN GELALLE ,DAS ICH VON MEINEN GEGNER-VOLLIDIOTEN ALLERDING ZUR GENÜGE GEWOHNT BIN :

Zu meinen Gegnern!


TUN SIE MAL WAS FÜR IHR KAPUTTES RESTHIRN :

Was man auch wissen sollte :


Wissenschaftler gegen Förderung von Homöopathie-betrug

3 293

Samstag, 28. Mai 2011, 19:34

Dieser elende Scharlatanerie-Dreck von debilen und kriminellen Vollidioten ist nicht zu fassen :

http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?…113&seite=34189


Die Bildung von kriminellen Vereinigungen steht unter Höchststrafen :

Der hochkriminelle Zentralverein homöopathischer "Ärzte" :


"Diplome",die nicht mal als Klopapier reichen :

http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?…ack_seite=34189


Die Mörderbande :

Wie ein Homöopath die Leute über Impfungen belügt


"Therapiefreiheit"


Der blanke kriminelle Wahnsinn :

http://www.tisani-verlag.de/html/miasmen.html


Soviel kostet der Betrug :

http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?…ce60085d3e3a475

3 294

Donnerstag, 2. Juni 2011, 11:23

Homöopathie soll Homosexualität heilen

Der bund katholischer Ärzte "BKÄ" hat ein Mittel gegen Homosexualität gefunden:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mediz…,766184,00.html

3 295

Donnerstag, 2. Juni 2011, 16:03

Wenn gleich zwei ekelhafte Perversionen - wie Katholizismus (Katholopathie) UND Homöopsychopathie - dann wirds halt ganz arg.

Da findet halt keinerlei Hirnfunktion und Sozialität mehr statt :


Die verlogene Absurdität der Homöopathen und ihrer Nachbeter

Gedichte zum Wochenende

Die jahrhundertelange katholische Kriminalität

3 296

Montag, 6. Juni 2011, 18:13

piccolino :


Zu dem ganzen Quatsch, das Schulmedizin "Massenabfertigung" sei und das Medikamente den Körper "belasten" und das Homöopathie ja ach so sanft und Nebenwirkungs frei sei, darf ich mal ein Statement eines sehr kompetenten und seriösen (Kinder-)Nephrologen wiedergeben, bei dem ich in meiner Jugend lange Zeit in Behandlung war (wegen wiederkehrender Harnwegsinfekte) Dieser Arzt war zudem Chefarzt einer Kinder- und Jugendklinik:

Also, ich versuchte meinen Harnwegsinfekten mithilfe eines Heilpraktikers und der viel gelobten Homöopathie beizukommen und erzählte dies auch meinen behandelden (o.g.) Arzt. Dieser sah mich ne Weile an und sagte dann:

"Mädchen meinst Du denn wirklich das ich Dir eine wirksame Behandlungsmethode vorenthalte? Wenn Homöopathie wirken würde, nachweislich wirken würde, dann würde ich das anwenden. Der einzige Grund dafür, das Du von mir keine homöopathischen Mittel bekommst ist der, das sie nicht wirken."

Da ich diesen Arzt absolut NICHT für einen "arroganten Weißkittelträger" gehalten habe (und auch bis heute nicht halte, obwohl der gute Mann sich bereits in seinem wohlverdienten Ruhestand befindet), der nicht aufnehmen will was "nicht in seine Schulweisheit passt" kam ich an dieser Stelle schwer ans nachdenken. Es ist wohl auch überflüssig nochmals zu erwähnen das der ganze Kram auch gar nicht geholfen hat.

Seit dieser Zeit können mir Heilpraktiker gerne im Mondschein begegnen und Homöopathika gestohlen bleiben. Leider muss man immer wieder im Internet oder auch in diesen ganzen Zeitschriften die es so auf dem Markt gibt, über die "wunderbar sanfte" Homöopathie lesen. Glücklicherweise stieß ich dann vor ein paar Jahren durch Zufall auf Kidmed und freute mich, das endlich mal ein Arzt den Mumm hatte ganz offen und mit klaren Worten Tacheles über Homöopathie und andere Alternativmedizin Methoden zu reden.

3 298

Sonntag, 12. Juni 2011, 17:23

Über Homöopsychopathen,Unheilpraktiker Anthropopsychopathen usw. und deren Nachbeter :

Psychiatrisch gesprochen heißt das Alles :

Echolalie
Paralalie
Koprolalie
Perseveratian
Distanzlosigkeit
Analphabetismus
Agrammatizismus
pathologisches Lügen
Größenwahn
Rest-Narzismus
Rest-Hypochondrie
hirnorganisches Syndrom
differentialdignostisch Demenz
verdachtsweise praenataler Hirnschaden
Ausschluß Encephalitis
verdachtsweise chronische Intoxikation
Seh- und Hörverlust
schwere chronische Diarrhoe,Enuresis und Emesis
Polytoxikomanie
Sucht
Soziopathie
Psychopathie
körperliche,geistig und seelische Verwahrlosung
Delinquenz
Niveauabsturz
völliger Kontrollverlust
aufgehobene Schuldfähigkeit
Eigen- und Fremdgefährdung
Zwangserkrankung
Halluzinationen
Wahn
Fremdbestimmtheit
Paranoia
Psychose
Notfall


Also klare Begründungen für Zwangseinweisung auf eine geschlossene psychiatrische Abteilung,zunächst nach §§ 10 und 11.

3 300

Dienstag, 21. Juni 2011, 19:40

Heiliger Strohsack, wie lebensmüde muss man denn überhaupt sein, wenn man seine Diabetes von einem Heilpraktiker "behandeln" lässt?

Man ist ja immer wieder platt vor staunen wenn man liest, zu welch dreisten Lügengeschichten sich Homöopathen und Co. hinreissen lassen. Wenn solche Storys nicht komplett frei erfunden sind (was ja durchaus möglich ist, weil Alternative in ihrer eigenen Realität leben) dann gibts so viele Möglichkeiten für einen angeblichen "Erfolg" nicht:

Entweder der betreffende Patient nimmt richtige Medikamente (beispielsweise "Metformin" das nimmt z.B. mein Mann), der Patient hat gar keinen Diabetes oder der Blutzucker konnte über Bewegung/Ernährung richtig eingestellt werden (beim Typ 2 ist das ja durchaus möglich).

Ein Diabetiker der sich in die Hände eines alternativen Pfuschers begibt, schwebt in akuter Lebengefahr das muss man sich mal klar machen.

suche auf Kidmed