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22

Montag, 20. Juni 2005, 14:42

Und fatale und lebensgefährliche Impfgegner kommen auch immer aus den Scharlatanerie-Ecken.

Einige Beispiele:

Gefährlicher Blödsinn von Homöopathen zu Impfungen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (2. Mai 2010, 21:23)


23

Montag, 20. Juni 2005, 18:09

Es herrscht Krieg gegen Vernunft und Gesundheit.

24

Montag, 20. Juni 2005, 18:26

Die Impfgegner sollten konsequenterweise auf fliessendes Wasser und Elektrizität und alle anderen Errungenschaften verzichten.

25

Montag, 20. Juni 2005, 23:20

Leitungswasser ist ein einziges "hochpotenziertes"(=hochverdünntes) Homöopathikum.

Daß die Leute definitiv nicht merken,wie unglaublich sie verarscht werden.

26

Dienstag, 21. Juni 2005, 00:03

Man kann Blöden offensichtlich ALLES eintrichtern,um sie der Totalverblödung und Dauer-Abzockerei zuzuführen.

Sie glauben es !

27

Dienstag, 21. Juni 2005, 19:40

Homöopathie ist auch bei Tieren sehr beliebt.
Man könnte sagen, dort geht es einfach aufs Portemonnaie.
Aber es gibt Tierärzte, die auch Menschen für gutes Geld behandeln.
Das wuchert richtiggehend, alles, was es für Menschen gibt, wird an Tieren auch gemacht, Bioresonanz etc.
In der CH gibt es einen Geschäftsmann, der hat ein grosses "Health-Center" aufgestellt, da wird mit Energiefeldern geheilt.Ich nehme an, auch dort lässt es sich gut leben von den Gläubigen.

28

Dienstag, 21. Juni 2005, 19:46

Der Betrugsparagraph ist in D der § 263 BGB.

Und der ist eindeutig.

29

Dienstag, 21. Juni 2005, 20:30

Homöopathie hat mit Naturheilkunde nicht das Allergeringste zu tun,behauptet das aber.

Außerdem ist "Naturheilunde" auch in weit überwiegenden Teilen absurd.

30

Dienstag, 21. Juni 2005, 22:54

Lebensgefährliche Homöopathie.

Sie maßen sich ja auch "Notfallmedizin" an:

029
Heute, 20:24
40_Fieber
Operator

Ich verweise noch einmal ausdrücklich auf diesen Thread, weil ich ihn zunächst für den Alleingang eines einzelnen Homöpathen hielt, der nicht ganz klar ist:

Lebensgefährlicher Homöopathenunfug

Weit gefehlt. Ich habe heute im Homöopathiekurs den Grundlagen der homöopathischen Notfallbehandlung bei Herzerkrankungen gelauscht.
Welches Mittel da bei was eingesetzt werden soll ist wenig von Belang, da sich die Mittel alle in D4-D6 Bereichen tummeln.

Viel wichtiger ist, was die homöopathische Ärztin von sich gab. JEDER, aber wirklich jeder, kann froh sein, wenn KEIN Homöopath im Notfall in der Nähe ist. Da ist ein normaler Mensch mit "Erste Hilfe Kurs" die sicherere Alternative.

Merke: Ein Homöopath zieht auch im Notfall die Homöopathie, anderen Maßnahmen vor. Er ist sich sicher, daß sein Mittel hilft. Er ist sich sogar sicher, daß es besser hilft, als ein Notarzt.

Die Notfalltasche eines Homöopathen besteht...aus was wohl...Homöopathie. Da braucht man sich nicht wundern, daß der "Arzt" im oben erwähnten Thread, nichts anderes zur Hand hatte als Belladonna. Und das ist kein Einzelfall.

Das Schöne an der Homöopathie sei, ließ ich mir heute erklären, daß man keine Diagnostik braucht.
Man sei sich sicher, mit der Homöopathie, daß der Patient überlebt oder nicht (das ist kein Scherz. Dieser Standpunkt wird von einer Ärztin vertreten, deren Worte ich hier einfach nur wiederhole).

Ein Kollege habe sein ganzes Diagnostikgerät ausrangiert und statt dessen ein Fläschchen "Veratum album" in jedem Zimmer stehen.

Überhaupt sei Vertum album das Notfallmittel wenn mal jemand umkippt, denn das spare die Krankenhauseinweisung nach einem Kollaps.
Warum jemand kollabiert, die Ursache, ist nicht von Belang. Hirnschlag, Herzinfarkt, egal... der Homöopath ist sich sicher, daß man überleben wird, wenn man überlebt. Wozu also Diagnostik?

Ein Säugling mit Zyanose sei gar mit Kirschlorbeer zu behandeln. Das wüßten aber die Hebammen.
Wenn ich Arzt auf einer Station wäre, auf der mir eine Hebamme mit Kirschlorbeer in die Notfallmaßnahmen pfuschen würde, hätte die Dame bald darauf eine Indikation für Arnika.

Aber sie laufen rum in Deutschland. Dise "Ärzte". Zu Tausenden. Und sie begehen eine Kunstfehler nach dem nächsten. Sogar in lebensbedrohlichen Situationen. Globuli statt Notfallmedizin. Es ist ein Skandal, bei dem alle wegsehen, als ginge es sie nichts an.
--
40_Fieber

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (2. Mai 2010, 21:24)


31

Dienstag, 21. Juni 2005, 23:23

Und das ist kriminell.

Sie maßen sich ALLES an und erzählen,daß sie im Zweifelsfall seriöse Medizin hinzuziehen würden,was nicht geschieht.

Das hier von dieser homöopathischen "Ärztin" aus dem Kurs ist so zynisch wie es tödlich ist:

Man sei sich sicher, mit der Homöopathie, daß der Patient überlebt oder nicht (das ist kein Scherz. Dieser Standpunkt wird von einer Ärztin vertreten, deren Worte ich hier einfach nur wiederhole).

Man läßt die Leute also vermeidbar sterben,weil man nicht die allergeringste Ahnung von Medizin hat - und das auch gar nicht will.

Und das wurde vor 27 Zeugen gesagt,die das abgenickt haben.

32

Dienstag, 21. Juni 2005, 23:29

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (2. Mai 2010, 21:24)


33

Dienstag, 21. Juni 2005, 23:52

Zu Text 031:

Und so wird es in anderen Fällen auch gemacht: es gibt weder seriöse Vorgeschichtenerhebung,noch seriöse Diagnostik,noch seriöse Therapie.

Es gibt rein gar nichts außer irrwitzigem und gefährlichem Geschwätz von selbsternannten Pseudo-Allmächtigen,die längst alle Grenzen verloren haben.

34

Mittwoch, 22. Juni 2005, 00:07

Natürlich habe sie alle Grenzen verloren. Sie erheben alles zu ihrem Verdient, selbst den Tod.
Mein Professor der Physiologie sagte gestern: "Es ist Gott sei Dank so, daß der Mensch trotz des ganzen Unfugs, relativ zäh sei, und solche "Behandlungen" oft überlebe."

Die Patientinnen dieser Frau sind zum großen Teil recht alt. Keiner obduziert sie mit der Frage, ob vielleicht ein paar Jahre länger, mit anständiger Medizin, möglich gewesen wären. Das interessiert keinen mehr. Altersschwäche...Tod.
Wenn man fit ist, sind ein paar Jahre mehr, durchaus lebenswert. Aber keiner schaut nach, ob es sie gegeben hätte. Die Pfuscher dürfen werken, wie sie wollen.

35

Mittwoch, 22. Juni 2005, 00:08

Man muß sich das mal vorstellen:

Es wird definitiv nichts Sinvolles und auch nichts rechtlich Erforderliches gemacht,was einem kranken Menschen,einem Menschen in Not und einem Menschen in Todesgefahr hilft.

Sie können es nicht nur nicht;sie wollen es auch nicht.

Und Ärztekammern und Universitäten veranstalten Homöopathie-Kurse,die zu Zertifikaten,Zwangs-Fortbildungspunkten,Zusatzbezeichnungen und Semesterscheinen führen.

36

Mittwoch, 22. Juni 2005, 00:10

Links zu belegendem Material zur Homöopathie finden sich in Text 000.

37

Mittwoch, 22. Juni 2005, 00:22

Und das nehmen Sie alles hin?

Kein Arzt kann sich sowas auch nicht rechtlich leisten.

Haftpflichtversicherungen werden bei sowas definitiv nicht zahlen und dann stehen die verblödeten Kunden von homöopathischen "Ärzten" auch mit Schadensersatz völlig im Freien,sofern der homöopathische "Arzt" nicht vollständig zahlen kann.Aber Geld hat er ja.

38

Mittwoch, 22. Juni 2005, 01:00

Homöopathie ist alles Andere als das nette harmlose kleine Helferlein.

Es ist eine ganz böse und aberwitzige Sache - ohne jeglichen Wirksamkeitsnachweis und voller selbsternannter "Allmächtiger",die keine Rücksichtnahme kennen (siehe oben).

39

Mittwoch, 22. Juni 2005, 17:33

Und das sind dann die Ergebnisse der Volksverblödung:

http://f25.parsimony.net/forum63595/

40

Mittwoch, 22. Juni 2005, 19:16

Das Internet ist voll mit solchem Schwachsinn.

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