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Freitag, 30. August 2002, 19:11

Ich sehs doch seit Jahren jeden Tag,wie es wirklich läuft,wohingegen die Impfgegner überhaupt keine eigenen Erfahrungen haben.

Im Prinzip ist das,was in einer einzelnen Praxis passiert ja doch auch schon eine recht große Studie.Und wenn das auch in den allermeisten Praxen so läuft,sind das schon handfeste Ergebnisse.

Z.B.: bei uns in 10,5 Jahre ,2500 Patienten im Quartal.
36.000 Impfinjektionen,was etwa 100.000 Einzelimpfstoffen entspricht.
Ergebnis:wenige und bedeutungslose Impfreaktionen,die im Laufe der Jahre auch noch immer weniger geworden sind und heutzutage nur noch extrem vereinzelt auftreten.Übrigens kein Fieberkrampf.

Schon gar kein Impfschaden und auch kein Impfversager.

Es sind 100% der Kinder altersgemäß geimpft.
Null Prozent Impfgegner.

Facit: seit 9 Jahren trat hier keine einzige impräventable Erkrankung mehr auf;also eine lokale Ausrottung.Und das Schönste ist auch noch,daß die "Herdenimmunität" jetzt so gut ist,daß auch schon seit ewigen Zeiten noch Ungeimpfte,noch nicht vollständig geimpfte und Leute,die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden können,hier vollständig geschützt sind.Auch die Trittbrettfahrer-Impfgegner profitieren davon.

Völlig anders sieht es im umgebenden Landkreis aus,wo reichlich besserwisserische Impfgegner wohnen.Da gibts die Krankheiten alle noch und die Kinder liegen dann hier in der Klinik.

Übrigens hatten wir einen einzigen SIDS-Fall.Das Kind war altersgemäß noch ungeimpft.

2

Freitag, 30. August 2002, 19:59

Äh, Herr Kinderarzt,

mit wenigen marginalen Änderungen ist das das dritte oder vierte mal, dass Sie die Ergebnisse in Ihrer Praxis was das Impfen angeht darstellen. Was soll uns das hier jetzt neues sagen ?

3

Freitag, 30. August 2002, 20:23

Es gibt immer wieder neue Leser,die das nicht wissen.Und ich finds halt wichtig.

4

Samstag, 31. August 2002, 10:11

Dann bauen Sie doch den redaktionellen Teil ihrer Webseite aus. Das hat dann noch den Vorteil, dass sie nicht immer nur kidmed.info verlinken müssen, sondern sogar in Diskussionen auf Unterseiten verweisen können, und sagen: "wie auf kidmed.info/seitexyz im dritten Absatz beschrieben". Diese Beiträge können sie dann editieren, wann immer ihnen neues dazu einfällt. So entsteht dann eher eine vollständige Webseite, die ihren Anspruch erfüllt, als dieses Forum, das wirklich nur Hartgesottene durchwühlen um die Highlights zu finden.
Diese Anmerkungen hätte ich gerne als konstruktive Kritik verstanden.

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5

Montag, 2. September 2002, 02:44

ich finde Dr. Kinderarzts ausagen völlig korrekt, kann mir vorstellen das das Wahrheitsgemäß ist ;-).

6

Dienstag, 3. September 2002, 10:56

Es gibt aber auch einige Ärzte die genau das Gegenteil in ihrem Alltag erleben, als was Sie sagen, Herr Kinderarzt. Wem soll man nun glauben?
Und ausserdem: Was schauen Sie als Impfreaktionen an? Wenn Sie für alles einen scheinbar anderen Grund (als die Impfung)finden, sind es ganz bestimmt wenige und bedeutungslose Reaktionen. Viele Ärzte nehmen sich gar nicht die Zeit den Krankheiten auf den Grund zu gehen, deshalb erscheinen alle diese Krankheiten auch nicht in der Statistik! Es ist alles eine Frage der Sichtweise!

7

Dienstag, 3. September 2002, 13:19

Nicht vergessen,daß man Spekulationen beweisen muß.

8

Dienstag, 3. September 2002, 13:43

...so wie Sie das tun mit der Aufzählung der Scharlatan-Methoden...

9

Dienstag, 3. September 2002, 13:45

Das gilt aber auch für Sie, Herr Kinderarzt!
Auch Sie müssten eigentlich beweisen, dass eine Krankheit nicht von einer Impfung herrührt.
Übrigens gibt es keinerlei Beweise, dass eine Impfung überhaupt funktionieren kann. Wäre es nicht sinnvoll in der Forschung solche Dinge anzugehen. Dann gäbe es auch keine Diskussionen mehr zwischen Impfbeführwortern und -gegnern.

10

Dienstag, 3. September 2002, 14:06

@ pippen -

nach impfungen kann man ganz prima antikörper gegen die gespritzten antigene im blut der impflinge nachweisen. das tun jetzt selbst impfgegner (nämlich die, die beweisen wollen, dass die MMR impfung autismus auslöst).

gilt das wohl als nachweis? dann können wir diese diskussion auch beenden

catherina

hier die belege, die hier ja gerne gefordert werden:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov:80/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=12145534&dopt=Abstract

(auf wunsch habe ich das paper auch als pdf)

11

Dienstag, 3. September 2002, 14:51

Pippen:
Auch Sie müssten eigentlich beweisen, dass eine Krankheit nicht von einer Impfung herrührt.

SONST GEHTS IHNEN ABER NOCH GUT.SEIT WANN MUSS ICH BEWEISEN,DASS DIE BEULE AN IHREM AUTO NICHT VON MEINEM AUTO KOMMT?


Übrigens gibt es keinerlei Beweise, dass eine Impfung überhaupt funktionieren kann.

SIE REDEN DEFINITIV SCHROTT.

12

Dienstag, 3. September 2002, 15:04

Wieso so agressiv?

Dann zeigen Sie mir doch besser einen Beweis, als so einen nutzlosen Satz hinzuschreiben!

Bei Epidemien hat man genügend Untersuchungen gemacht an Personen die sich mit etwas (z. Bsp. Masern) angesteckt haben, obwohl sie geimpft waren. Anschliessend hat man auch geschaut, ob der Körper überhaupt Antikörper gebildet hat. Auch das hat er in den meisten Fällen getan. Also sind Antikörper kein Beweis dafür, dass man eine bestimmte Krankheit nicht bekommen kann!

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13

Dienstag, 3. September 2002, 15:57

@pippen
Wenn man sich die Statistik der FSME Impfung anschaut sieht es ganz anders aus die Wirksamkeit ist sehr hoch bei der Impfung. Leider ist die nichts für Kinder :-(, erst ab 14 Jahren kann man sich dagegen Impfen lassen,glaub ich zumindest. Hoffetnlich gibts bald wieder verträgliche Impfsoffe für Kinder.

Bedeutung und Vorkommen:

In Österreich gibt es praktisch kein Bundesland, das FSME frei wäre, allerdings besteht ein deutliches West-Ost Gefälle, was sich aber vor allem aus den geografischen Besonderheiten (viel Bergland im Westen) erklären läßt. Die Talgebiete Tirols z. B. haben durchaus ein FSME-Risiko (beispielsweise Inntal). Die Hauptverbreitungsgebiete sind die ländlichen Regionen der Steiermark, Kärntens, Niederösterreichs, Oberösterreichs, sowie auch Salzburg, das Burgenland, ja sogar der Stadtrand Wiens.

Außerhalb Österreichs gibt es die FSME in weiten Teilen Bayerns, aber auch schon in einigen anderen deutschen Bundesländern. Tschechien, die Slowakei, Slowenien, die baltischen Staaten, Rußland, Polen u. a. sind ebenfalls FSME-Gebiete. Es scheint, daß in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme der Erkrankungen zu verzeichnen ist, nur in Österreich sind die Erkrankungszahlen rückläufig, was jedoch dadurch begründet wird, daß etwa vier Fünftel der Bevölkerung geimpft sind. erzeit werden bereits deutlich unter 60- FSME Fälle pro Jahr in Österreich beobachtet, vor der Impfära waren es um 800 (!) pro Jahr

Impfung:

Reguläres Impfschema (gilt für beide Impfstoffe):

Es werden zunächst zwei Impfungen im Abstand von 2–4 Wochen durchgeführt, die dritte Impfung erfolgt nach 9–12 Monaten. Danach soll alle drei Jahre mit einer Impfung aufgefrischt werden.

Ein "Schnellimmunisierungsschema" mit Impfungen an den Tagen 0-7-21 und dann nach 12-18 Monaten ist für Encepur (Kinder und Erwachsene) bereits zugelassen.

Kinder unter einem Jahr sollten nur bei zwingender Indikation geimpft werden, wobei als unterste mögliche Altersgrenze derzeit 6 Monate gelten. Da sehr oft das reguläre Impfschema nicht genau eingehalten wird, sei angegeben, welche maximalen Intervalle zwischen den einzelnen Impfungen liegen können, ohne daß man wieder "von vorne" beginnen muß:

Abstand 1. zu 2. Impfung: maximal 1 Jahr

Abstand 2. zu 3. Impfung maximal 8 Jahre

Abstand zu Auffrischungen maximal 8 Jahre

Achtung: Diese Abstände beziehen sich auf das immunologische Gedächtnis unseres Organismus und sind nicht mit der Schutzdauer (s.u.) zu verwechseln!

Wenn diese maximalen Intervalle überschritten werden, so kann man entweder von Neuem beginnen, oder – was noch sinnvoller ist – im Einzelfall eine eventuell noch bestehende Immunität mittels Blutabnahme abklären. Dies ist vor allem bei Personen sinnvoll, die sich zwar an mehrere Impfungen erinnern können, aber ihre Impfkarte verloren haben

Schutzrate:

h vollständiger Grundimmunisierung ist bei 99 % der Geimpften mit vollständigem Schutz zu rechnenh zwei Impfungen im regulären Abstand schützen schon zu 90 %, allerdings für nur ein Jahr.

Schutzdauer:

Impfung schützt sicher für mindestens drei Jahre nach kompletter Impfung oder Auffrischung. Längere Abstände zwischen den einzelnen Auffrischungen werden immer wieder diskutiert. Es gibt aber keine Untersuchungen, die hier eine klare Richtlinie geben. Sicher ist, daß Kinder eine bessere und länger anhaltende Immunität aufbauen als Senioren, doch Zeitgrenzen sind eben nicht untersucht. Somit sei folgendes Vorgehen empfohlen: Wenn jemand sich nicht routinemäßig alle 3 Jahre impfen lassen möchte, so steht ihm die Möglichkeit offen, durch eine Blutabnahme (z.B. im Reisemedizinzentrum) seinen persönlichen Immunstatus betreffend FSME feststellen zu lassen. Nach dem Ergebnis kann dann festgelegt werden, wann die nächste Auffrischung nötig ist.

Nebenwirkungen:

Leichte bis mittelschwere Reaktion wie Rötung oder Schwellung an der Impfstelle, bei einigen Prozent der Impflinge auch Allgemeinbeschwerden wie Kopfschmerzen, leichtes Fieber, sowie Muskel und Gelenksbeschwerden innerhalb der ersten beiden Tage nach der Impfung. Die Beschwerden halten wenige Stunden bis maximal einige Tage an und sind praktisch vernachlässigbar.

Details zum Auftreten von Fieber nach FSME-Impfung siehe unter „Impfstoffe“.

Echte Impfkomplikationen sind bei der FSME-Impfung eine ausgesprochene Rarität, und es wird bis heute angezweifelt, ob die geschilderten Beschwerden als Ursache tatsächlich die Impfung haben: starke Kopfschmerzen, lokale "Nervenentzündungen" oder ein sogenanntes "Guillain-Barré"-Syndrom, ebenfalls eine spezielle Form der Nervenentzündung.

Eine FSME-Impfung kann niemals eine FSME-Erkrankung auslösen!

Besondere Hinweise:

Die postexpositionelle FSME-Prophylaxe (Versorgung nach möglicherweise infektiösem Zeckenstich) ist Arztsache – bitte nehmen Sie in solchen Fällen unbedingt Kontakt mit Ihrem Arzt auf, vor allem dann, wenn Sie ungeimpft sind.

1. Wie ist bei Ungeimpften nach einem möglicherweise infektiösen Zeckenbiß vorzugehen?

Innerhalb von maximal 96 Stunden besteht bei diesen Patienten die Möglichkeit, durch Gabe eines FSME-Hyperimmunglobulins (Antikörperpräparat) mit einer gewissen Chance den Ausbruch der Erkrankung zu vereiteln. Eine Hyperimmunglobulingabe zu einem späteren Zeitpunkt ist eher kontraproduktiv und sollte daher nicht gemacht werden. Die aktive Impfung soll dann nach 4 Wochen begonnen werden.

2. Bei "angeimpften" Personen nach Zeckenbiß wird folgendermaßen vorgegangen:

Nach nur 1 Impfung: wie bei Ungeimpften, wenn der Biß der Zecke innerhalb von 14 Tagen nach der 1. Impfung erfolgt. Erfolgt er später, so wird nur die 2.Impfung gegeben, aber kein Hyperimmunglobulin mehr. Sind schon 2 Impfungen vorhanden, so geschieht bei Zeckenbiß innerhalb von 6 Monaten nach der 2.Impfung nichts, danach wird die dritte Impfung einfach gegeben.

3. Die FSME-Impfung schützt nicht vor der ebenfalls durch Zecken übertragenen BORELLIOSE; die durch Bakterien ausgelöst wird. Gegen diese Erkrankung gibt es noch keine Impfung, allerdings kann sie mit Antibiotika behandelt werden.

4. WER HIRN HAT, SOLLTE ES AUCH SCHÜTZEN!

14

Dienstag, 3. September 2002, 15:59

belege pippen -

natürlich gibt es impfversager, das sind in der regel unter 5% (bei der wp impfung mehr), die definieren sich so, dass keine, oder zu wenige antikörper haben (das nennt man antikörpertiter). wenn sie meinen, dass erfolgreich geimpfte personen noch diese infektionskrankheit bekommen haben, dann hätte ich gerne die referenz, so lange behaupte ich, dass das wissenschaftlich nicht haltbar ist (übersetzung: das ist der übliche käse, der von impfgegnern auf dem web verbreitet wird) - dank für die recherche

catherina

15

Dienstag, 3. September 2002, 18:45

Pippen muß überhaupt erst mal lernen,wo man sich informiert.

16

Dienstag, 3. September 2002, 18:55

tja, aber die chance hat pippen ja jetzt und bis dahin - der übliche käse der impfgegner, nicht durch ernstzunehmende zahlen untermauert - warum soll ich das glauben, wenn ich selber lesen kann und auch noch den vorteil habe, dass ich biomedizinische originalliteratur durchdringen kann?!

catherina

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