Hallo Fachleute!
Würde mich über eine kompetente Antwort auf meine laienhafte Überlegung freuen:
In meiner Jugend waren Impfungen gegen Kinderkrankheiten (außer Keuchhusten, den ich trotz kompletter Durchimpfung sehr schwer hatte) nicht üblich; demzufolge hatte ich alle Kinderkrankheiten durchgemacht, ohne Komplikationen. Ich bin also (stimmt doch so?) lebenslang immun dagegen.
Heute werden die Kinder gegen diese Krankheiten geimpft.. erkranken also für gewöhnlich im Kindealter nicht daran, da durch Impfung geschützt.
Jetzt meine weitere Überlegung: Eigentlich müssten sich diese Kinder ja bis ins hohe Erwachsenenalter immer wieder nachimpfen lassen, da sie durch die Impfung keine lebenslange Immunität haben.
Ich kenne aber viele Erwachsene, viele Bekannte, die sich schon heute nicht gegen die üblichen Krankheiten (Tetanus, Diphterie etc.) nachimpfen lassen...man wird ja mit der Zeit sehr nachlässig, was so etwas betrifft, scheint mir...
könnte es da nicht sein, daß wir in 10, 20 Jahren eine Kinderkrankheitsepidemie unter den dann inzwischen Herangewachsenen und vielleicht größtenteils nicht Nachgeimpften erwarten könnten?
Sind Kinderkrankheiten wie Masern etc. bei Erwachsenen nicht viel gefährlicher?
Was meint ihr dazu?
Müssen in Zukunft Hausärzte ihre erwachsenen Patienten darüber aufklären, daß sie sich auch gegen Masern, Windpocken, Röteln nachimpfen lassen?
Bitte um Aufklärung!
Gruß
KS