@ sandra und kids: Ja, es muß sein!
Auch wenn man es nicht wahrhaben will:
Es gibt leider viele Menschen, die entweder aus Dummheit oder Geschäftstüchtigkeit, meistens mit einer Mischung aus beidem, versuchen, Ihren Mitmenschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Weggucken oder wir ham uns ja alle so lieeeb sagen, hilft da nicht!
Toleranz in diesem Bereich heißt, Betrug gutzuheißen und auch den Umstand (das Geld wäre nei manchen ja noch zu verschmerzen), dass effektive Therapien aufgeschoben werden und die Schulmedizin hinterher die Bröckchen zusammenkehren darf. Dass in unserem gegenwärtigen Gesundheitssystem nicht alles zum Besten steht ist offensichtlich; aber B kritiklos hinnehmen oder tolerieren, weil A noch zu verbessern wäre, ist nach meiner Ansicht der falsche Ansatz. Ich bin zwar ganz frisch auf dieser Seite, aber aus längerer Beobachtung (und auch dem einen oder anderen Streit!) der diesbezüglichen Szene im Internet kann ich sagen, dass fast nichts zu weithergeholt oder zu alt ist, dass nicht irgendeiner meint, noch ´nen Euro damit machen zu können.
Es ist schon widerlich, zusehen zu müssen, wie von Menschen, die einen Angehörigen mit einem bösartigen Gehirntumor haben, versucht wird, die letzten Ersparnisse für ein bißchen Voodoo zu ergattern. Da kann man über die Jahre richtig verzweifelt, sauer, böse und zynisch werden. Ich selber versuche immer, das Anliegen des Patienten ernst zu nehmen, auch das nach Hoffnung. Ist es aber nicht viel grausamer, in allen Hoffnungen betrogen UND hinterher noch arm zu sein und enttäuscht von der Menschheit? Ist es da nicht besser, sich ein Bild von allem zu machen, so klar wie möglich? Gut, meistens gehen Leute eher mit harmloseren Erkrankungen zu "Heilern". Aber gerade an diesen krassen Fällen zeigt sich, wie herz- und gewissenlos die Geschäftemacher in der Branche oftmals sind.
Sorry, aber von vielen würde ich nicht mal ein Stück Brot nehmen, da ich es ekelerregend finde, verzweifelte Menschen in ihrer Not auch noch zu betrügen und auszunehmen.
Das Geschäft mit diesen Dingen ist wirklich groß, da gibt es manche Begehrlichkeit. Da sind z.T. seltsame Metamorphosen zu beobachten: da werden Sekretärinnen in einem Wochenendseminar zu Institutsleiterinnen für XY-Mumpitz, Altenpfleger zu "Geopathologen" usw.usw...
Schauen Sie sich, so Sie Zeit haben, mal im Netz um, da tummelt sich so einiges.
MFG