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Zitat
Es ist es aus juristischen Gründen gewagt, von Impfungen explizit und
direkt abzuraten, jedoch kann der Arzt positiv formulieren, zu
welcher Impfung und zu welchem Impfzeitpunkt er raten würde. Kommen
die Eltern zu dem Entschluss, ihr Kind nach STIKO-Empfehlung impfen
zu lassen, so muss der Arzt gegebenenfalls auch gegen seine eigene
Überzeugung impfen, will er sich nicht rechtlich angreifbar machen.
Wenn die Eltern sich zu einem Impfvorgehen außerhalb der
STIKO-Empfehlungen entschließen, ist es ratsam, sie einen
vorformulierten Einwilligungsbogen unterschreiben zu lassen.
In diesem muss erwähnt sein, dass sie die Empfehlungen der STIKO
kennen, dass sie über die Komplikationen der impfpräventablen
Erkrankungen und die Wirkungen und Nebenwirkungen der jeweiligen
Impfung und informiert sind und dass Gelegenheit für ein
abschließendes Gespräch geboten wurde.
Wird von den Eltern eine Impfung mit nicht zugelassenen Impfstoffen
gewünscht, empfiehlt sich folgende Formulierung:
"Wünschen wir die Impfung mit Impfstoffen außerhalb ihrer
Zulassung (z.B. Td, Td-Polio, Hib-Einzelimpfstoff), so ist uns
bewusst, dass im Falle eines bleibenden Impfschadens die
Entschädigung von Seiten des Staates entfällt.
Zitat
Martin Hirte in seinem Buch "Impfen pro und Contra":
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Im unglücklichen Fall einer schweren Impfnebenwirkung
wird ihr Kind ja den besagten abstrakten epidemiologischen
Zielen, wie zum Beispiel der "Ausrottung" von Krankheiten,
gewissermaßen geopfert."
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Das Kind wird geopfert für das "abstrakte" Ziel Ausrottung der Masern. Daß die Impfung aber auch dem Schutz des Kindes selbst dient, fällt unter den Tisch...
Intern sieht er die Sache ganz anders und schreibt am 9.6.2005:
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Die Frage ist für mich, habe ich den Masernrisiken
genug entgegenzusetzen, um eine späte Impfung etwa im
10. - 12. Lebensjahr vertreten zu können: Verzicht auf
Fiebersenkung, homöopathische Therapie, evtl. Vitamin A
-Gabe. Hierzu gibt's natürlich keine EbM-Zahlen, das
ist Sache der Intuition, der Erfahrung und des
Selbstvertrauens. Und dann der Vorteil, den die Boosterung
der Gesamtbevölkerung durch gelegentliche Klein- und
Kleinstepidemien hat - ohne Wildmasern ist ja nach
spätestens 25 Jahren bei über 80% kein protektiver
Titer mehr zu erwarten
(http://aje.oxfordjournals.org/cgi/conten…act/150/11/1238).
In Impfgesprächen nehme ich immer auf diese epidemiologische
Bewandtnis Bezug.
Wobei wir uns aber darüber im Klaren sein müssen,
dass einzelne "Teilnehmer" an Epidemien sozusagen der
Allgemeinheit geopfert werden.
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Da weiß er, daß bei den Masern-Epidemien (also Infektion durch WILDMASERN) Kinder sterben - und diese Kinder der Allgemeinheit geopfert werden. Betonung auf GEOPFERT, denn er weiß sehr wohl, daß das Todesrisiko durch Impfung weitaus geringer ist als das durch Infektion mit Wildmasern...
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