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Dienstag, 8. Februar 2005, 17:29

Grippewelle überrollt Spanien
540 Influenza-Patienten auf 100 000 Einwohner / Auch Schweiz und Italien betroffen
MADRID (mame). Spanien wird derzeit von einer Grippewelle überrollt. Krankenhäuser und Arztpraxen können den Ansturm von Patienten mit Grippeverdacht kaum noch bewältigen, wie spanische Medien melden.

"Wir mußten Patienten sogar schon auf andere Stationen und in die Chirurgie verlegen, weil wir nur 33 Betten für 112 Grippekranke hatten", erklärt Carlos Villasante, Stationschef der Pneumologie im Madrider La Paz- Krankenhaus.

Nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums in Madrid kommen auf 100 000 Einwohner etwa 540 Grippe-Patienten. Der plötzliche Kälteeinbruch sowie die trockene Luft haben zur schnellen Verbreitung der Influenza geführt.

Obwohl die Zahl der Erkrankungen mit dem derzeitigen Ansteigen der Temperaturen wieder zurückgeht, nahm die Grippewelle in den vergangenen zwei Wochen bereits epidemische Ausmaße an. Vor allem in den nördlichen Regionen wie dem Baskenland und in Katalonien kamen auf 100 000 Einwohner über 700 Grippekranke.

"In diesem Jahr ist das Virus aggressiver als in den vorherigen Jahren. Es hat eine maximale Inkubationszeit von 72 Stunden und verfügt über eine enorme Mutationsfähigkeit. Es handelt sich sozusagen um ein chamäleonartiges Influenzavirus", erklärt der Facharzt für Innere Medizin, Ricardo Gómez, vom Carlos Haya-Krankenhaus in Málaga.

Auch deutsche Residenten an der Costa del Sol hat die Grippewelle erfaßt. Meist handelt es sich dabei um ältere Menschen, die ihren Lebensabend in Spanien verbringen.

Auch Portugal, Italien und die Schweiz melden derzeit einen rapiden Anstieg der Zahl von Influenza-Patienten in Praxen und Kliniken.

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Ich habe in dieser Saison ca. 1000 Impfungen gemacht.

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Mittwoch, 9. Februar 2005, 00:21

Auf spanische Verhältnisse umgerechnet wären es 420.000 vermeidbar schwer Erkrankte in D.

Ich habe 1992 die Impfung bei mir verschlampt,und obwohl ich als Kinderarzt durch das Kontakttraining fast nix kriege,hat mich eine Yamagata(im damaligen Impfstoff enthalten)erwischt.

Es war das mit Abstand Härteste und Übelste,was ich je akut hatte.

Rasend schneller Beginn (man hat mich aus der Praxis weggeschickt)und dann fast 4 Wochen ein schwerer bis schwerster Krankheitszustand,eigentlich reif für die Klinik.Die erste Woche völlig ohne Erinnerung.

An sowas stirbt sichs schon mal.

Aber bitte - wers braucht.

Impfgegner lügen die echte Grippe zur Bagatelle runter,weil sie kloakenhaft debil und menschenverachtend sind.


Dazu auch:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=6147

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=5811

Weiteres: in der Suchfunktion (Kopfzeile) Grippe eingeben.

3

Montag, 14. Februar 2005, 01:39

Es gibt auch wissenschaftliche Hinweise darauf,daß man sich mit der regelmäßigen jährlichen Impfung gegen die echte und sehr schwere Grippe eine unspezifische Immunität/Schutz gegen andere Grippeerreger zulegt.

4

Montag, 14. Februar 2005, 11:04

Doofe Frage:
Verstehe ich die Überschrift richtig wenn ich daraus ableite, dass es auch noch was bringt, sich heute bzw. morgen impfen zu lassen.

6

Montag, 14. Februar 2005, 12:38

Ist schon ne feine Sache, die Impfung.
Meine Schwester lag im Krankenhaus mit ner "echten" Grippe, und ich bin putzmunter.
Bin ja auch geimpft.
Und für alle Naturheilkundler, die sich nun was zusammenreimen:
An meinem ach so guten Immunsystem kanns nicht liegen. Ich esse kein Obst, nehme keine Vitampillen, rauche und trinke Kaffee bis zum umfallen, also alles, was ungesund ist.

vo

7

Montag, 14. Februar 2005, 12:46

Ihr Immunsystem ist eh gesund.

Und außerdem hat das alles mit dem ständig bemühten Immunsystem überhaupt nix zu tun.

8

Montag, 14. Februar 2005, 21:11

Vom Rauchen kann man trotzdem nur abraten.

9

Dienstag, 15. Februar 2005, 21:20

Interessant:

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=19189

10

Samstag, 19. Februar 2005, 23:55

Idiotie:

http://f23.parsimony.net/forum49144/messages/59667.htm

2 Texte.

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Sonntag, 20. Februar 2005, 00:14

Ich kann nur jedem ab 6 Monaten die Grippeimpfung im Oktober empfehlen.

Dazu auch dieser lesenswerte Text:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=6147

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Sonntag, 20. Februar 2005, 00:31

Ich weiß nicht, wie vielen Leuten ich diesen Winter die Grippeimpfung ans Herz gelegt habe. Die blödesten Ausreden sind immer die, daß man nach der Impfung dauernd krank gewesen sei. Das ist reiner Zufall. Manchmal eine Veränderung der gewohnten Lebensverhältnisse, manchmal auch einfach so. Ich bin letzes Jahr öfter krank gewesen als die Jahre zuvor, ohne eine Grippeimpfung gesehen zu haben. Dieses Jahr völlig fit, trotz Impfung. Neben mir ist dafür alles krank.
Das sind einfach Ammenmärchen. Die Anfälligkeit für banale Infekte, hat nichts mit der Grippeimpfung zu tun

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Dienstag, 22. Februar 2005, 19:29

Killer-Virus wie aus dem Drehbuch
Eines steht fest: Die echte Virusgrippe könnte ein Hollywood-Regisseur erfunden haben. Drei Mal ging das Influenza-Virus im vergangenen Jahrhundert um die Welt. Die schwerste dieser drei „Pandemien“ war die so genannte „Spanische Grippe„, 1918/19, die weltweit zwischen 20 und 50 Millionen Todesopfer forderte. 1957/58 und 1968/69 folgten zwei weitere Pandemien mit schätzungsweise jeweils einer Million Todesopfern weltweit. Aus diesem Grund haben Gesundheitsexperten großen Respekt vor dem Virus.

Vorbereitungen für den Ernstfall
Die nächste Pandemie kommt bestimmt, es ist nur die Frage wann. "Das Risiko ist so hoch wie lange nicht mehr, da sich das Vogelgrippe-Virus H5N1 in Südostasien stark ausgebreitet hat", sagte unlängst der Präsident des Robert Koch-Instituts Professor Reinhard Kurth in Berlin. Was würde in Deutschland bei einer erneuten Pandemie passieren? Erkranken 15 Prozent der Bevölkerung, wird innerhalb weniger Wochen mit etwa 48.000 Toten und 180.000 Krankenhauseinweisungen gerechnet. Erkranken gar 50 Prozent, ist mit über 160.000 Toten und knapp 600.000 Krankenhauseinweisungen zu rechnen.

Diesen Ansturm könnte unser Gesundheitssystem nicht bewältigen. Deshalb hat das Berliner Robert Koch-Institut im Januar diesen Jahres einen Pandemieplan für Deutschland verabschiedet. Laut Plan sollen Impfstoffe und Medikamente gegen Influenza-Viren in ausreichender Menge bereitgehalten werden. Bis Deutschland wirklich für eine Pandemie gewappnet ist, muss aber noch einiges vorbereitet werden.

Was Eltern tun können

Grippewellen beginnen gewöhnlich in Kindergärten und Schulen und breiten sich dann über die Familien in der Bevölkerung aus. Schützen Sie jedes Jahr die Risikopersonen in Ihrer Familie durch Impfung! Wer geimpft sein sollte, erfahren Sie auf www.gesundes-kind.de unter Erkrankungen von A-Z.

Denken Sie auch für Ihre Kinder über eine Influenza-Impfung nach. Rund 80% der Kinder, die wegen einer Influenza ins Krankenhaus müssen, gehören keiner Risikogruppe an, sie waren vorher gesund. In Österreich und den USA wird die jährliche Impfung großzügig für Kinder empfohlen.

Schwangere sind ebenfalls durch Influenza stärker gefährdet an Lungenentzündung zu erkranken. Sie leben geschützter, wenn zumindest ihre Familie geimpft ist.



Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Kinder- und Jugendarzt oder direkt an Prof. Heinz-J. Schmitt und sein gesundes-Kind-Ärzteteam: http://www.gesundes-kind.de/gsk/faq/default3.asp

Mit freundlichen Grüßen
Ihr gesundes-Kind Team

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Samstag, 26. Februar 2005, 20:02

Von einem österreichischen Impfexperten:

"Influenza ist bei mir die Erbschleicherkrankheit. Die 4-10 jährigen erkranken- eher leicht- werden gepflegt duch die ungeimpften Grosseltern. Die erkranken schwer und versterben. Die ungeimpften Eltern erben. Funktioniert za 2000 mal pro jahr in österreich. Nur : warum lassen sich das die Senioren bieten?"

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Sonntag, 27. Februar 2005, 20:03

mein Mann hat dieses Jahr die Impfung nicht machen lassen. Er war so krenk, wie ich ihn in den letzten 13 Jahren noch nie gesehen hatte. Er lag 3 Tage im Bett, hat eine Bronchitis entwickelt, wurde antibiotisch behandelt. Meine Tochter und ich (beide geimpft) konnten nicht vollkommen von ihm isoliert werden. Ich hatte 1 Tag Fieber, meine Tochter 2 Tage mit anschliessender Rotznase.
Bin ich froh, dass wir geimpft sind.
Und mein Mann wird sich im Herbst auch impfen lassen, da er sich nicht noch einmal im Leben die Influenza wuenscht.

myriam

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Sonntag, 27. Februar 2005, 20:19

Influenza läuft eigentlich noch viel heftiger.

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