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Anschließend referierte Tolzin über seine Sicht der Dinge. Stotternd, nuschelnd und sich ständig verhaspelnd wartete er zuerst mit einer – wie zumindest er glaubte – Sensation auf: Er habe nämlich in seinen Recherchen herausgefunden, dass das in der Impfstudie verwendete Placebo Aluminium- HCl enthielt, welches er auch sogleich für die in der Placebogruppe im Vergleich zur Verumgruppe vermehrt auftretenden Schleimhautdysplasien verantwortlich machte.
Seine Recherche dürfte allerdings innerhalb von 2 Minuten in Google stattgefunden haben, wo man unter „Gardasil“ und „Placebo“ knapp 10000 Treffer findet und ganz rasch darauf stößt, dass das Plazebo Aluminium enthielt. Kein Geheimnis also, und leider „vergaß“ er auch zu erwähnen, dass auch das Verum Aluminiumverbindungen in ähnlicher Konzentration enthält, und Alluminium daher als Verursacher der Dysplasien ausscheidet. Des Weiteren blieb er den Beweis schuldig, dass Aluminium-HCl überhaupt eine Schleimhautdysplasie verursachen könnte, nannte die Zulassungsstudie jedoch kurzerhand einen „Betrug“. Seine zur Schau gestellte Entrüstung wurde vom Publikum jedoch nicht aufgenommen. Vereinzelt sah man nun schon Kopfschütteln.
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