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341

Donnerstag, 27. November 2003, 23:04

Zitat

hema postete
[/b]@ Infosoph:[/b]

Sie schrieben:

Zitat

Das Wort „Karma“ assoziiert in vielfach falsche Vorstellung, es weist ja im Kontext der Philosophie und Psychologie des Ostens auf nichts anderes als gesetzmäßige Ursache-Wirkungsbeziehungen hin, die selbstverständlich nicht ideologisch vorausgesetzt werden können, sondern im Einzelfall darstellbar sein müssen. Bei vielen Krankheiten findet auch sich keine kausale Erklärung – egal ob man sie anthroposophisch oder konventionell betrachtet.


Zitat

1. Wie kann man sich bei Krankheit K und Krankheit L, die dem Anschein nach unterschiedlich behandelt werden, die "gesetzmäßige Ursache-Wirkungsbeziehungen" herstellen?


Ich wollte ausdrücken: Wer von "Karma" spricht (ich selbst habe das ja nicht getan), sollte in der Lage sein, die mit diesem Begriff gemeinte Ursache-Wirkungsbeziehung im Einzelfall darzustellen. Ich denke, darin stimme ich mit Ihnen überein. Persönlich bin ich der Überzeugung, dass sich die wenigsten Krankheiten auf eine einheitliche Ursache zurückführen lassen. Da können "karmische" Gesichtspunkte (z.B. frühkindlicher Streß -> Anpassungsstörungen im Erwachsenenalter -> krankheitsfördernde Verhaltensweisen, die im Zusammenhang mit genetischen und exogenen Faktoren zur Entwicklung von Funktionsstörungen und chronischen Erkrankungen führen) nur ein Baustein in einem umfassenden, systemischen Erklärungsansatz sein.

Zitat

2. Welche Schlüsse zieht der anthroposophische Arzt aus dieser Herleitung?


Dass es neben der medizinischen Behandlung mit klassichen Methoden wie z.B. der Arzneimitteltherapie auch hilfreich sein kann, die psychosoziale Situation mit einzubeziehen und gemeinam mit den Patienten nach Porblemlösungen zu suchen: Meiden von krankheitsauslösenden und Herstellen von gesundheitsfördernden Bedingungen, Änderung von Einstellungen usw.

Zitat

Wie sieht denn die Methodik einer "anthroposophischen Studie" aus, wenn Patienten mit der Krankheit K unterschiedlich zu behandeln seien, während die Krankheiten K und L evtl. die selbe Vorgehensweise "erfordern"?


Es kommen unterschiedliche Designs zum Einsatz, angefangen von der Einzelfallkasuistik bis hin zur randomisierten und prospektiven Studie, die alle ihre Vor- und Nachteile haben und jeweils nur einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit abbilden.

Zitat

Zu Mistelpräparaten: Bitte um Literatur.


Kienle/Kiene: Die Mistel in der Onkologie, Fakten und konzeptionelle Grundlagen, Schattauer-Verlag 2003 (749 Seiten, 3261 Lietraturangaben, u.a. auch grundlegende Darstellungen über die methodischen Probleme der Wirksamkeitsbeurteilung von komplementärmedizinischen Verfahren)

Zitat

Nehmen wir einmal an, das mit den Mistel-Präparaten wäre so, wie Sie schreiben. In 100 Jahren NUR EIN PRÄPARAT? Von den GANZEN "Forschern" der Bewegung, die Sie so anführen? Also mit Verlaub, da haben schon Einzelpersonen in der Garage mehr zustande gebracht. Ist das Ihr Beitrag zur "medizinischen Entwicklung im Großen"? Das ist dünn...


"Mein" Beitrag ist es nicht, sondern der von mehreren Ärzte-und Forschergenerationen, der sich - zumindest quantitativ - gegenüber dem Aufschwung der "Schulmedizin" im letzten Jahrhundert in der Tat "dünn" ausnimmt. Die komplementärmedizinische Forschung steht heute vergleichsweise bescheiden da, und nicht nur, weil sich die Vertreter dieser Richtungen zu lange auf der "Binnenanerkennung" ausgeruht hätten, sondern auch, weil das Interesse der Universitäten und Kliniken an komplementären und integrativen Therapiekonzepten zumindest in Deutschland noch sehr gering ist.

Zitat

Grüße
hema


Eine gute Nacht auch!

InfoSoph

342

Donnerstag, 27. November 2003, 23:10

Sybille-Christin Jacob

Anthroposophische Medizin

Noch immer leistet sich das Gesundheitswesen eine okkulte Heilkunst ohne Wirkungsnachweis

http://www.miz-online.de/archiv/miz303.htm#jacob

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343

Donnerstag, 27. November 2003, 23:35

Über schwachsinnige Psychopathen:

Sind Sie anderen Elementarwesen aus der neuen Gruppe begegnet, die vor einhundert Jahren die Aufgabe übernahm, sich den Menschen wieder anzunähern?

Ja, vielen, vielen anderen. Tatsächlich bin ich nicht weit von meinem Haus hier in Vancouver im Wald einer Troll-Familie begegnet. Seit etwa sieben Jahre gehe ich zu ihrer Stelle bei einer Felsengruppe. Im letzten Jahr haben auf einmal andere Leute – möglicherweise Indianer – diesen Ort entdeckt, ihn geschmückt und ihn zu einer heiligen Stätte erklärt. Auch sie kommen mit auf die Wanderung in Spanien...

... die Troll-Familie aus Vancouver?
Ja, das ist gar nichts Besonderes. Zeit und Raum spielen keine Rolle für sie. Genauso wie Zeit und Raum auch kein Problem für unser Bewusstsein sind wie etwa die Telepathie zeigt. Wir haben nur noch nicht entdeckt, wie wir das auch mit unserem Körper tun können.

Ihre Entdeckung, dass Rudolf Steiner derjenige war, der vor einhundert Jahren, Ihren Leprechaun-Freund auf eine neue Entwicklungsstufe versetzte, bricht in Ihrer Erzählung recht abrupt ab.

http://www.info3.de/archiv/info3/Artikel…0500judith.html

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344

Donnerstag, 27. November 2003, 23:37

Zu Text 360:
Verlogenes Geschwätz,das sich normalmedizinischer Selbstverständlichkeiten bedient,die in Sektierergelaber umformuliert werden.

345

Donnerstag, 27. November 2003, 23:38

Zitat

Biologe postete
[/b]Sybille-Christin Jacob

Anthroposophische Medizin

Noch immer leistet sich das Gesundheitswesen eine okkulte Heilkunst ohne Wirkungsnachweis

http://www.miz-online.de/archiv/miz303.htm#jacob[/b]


Natürlich kann man das alles lächerlich machen. Ungeprüftes Verdammen ist genauso unwissenschaftlich wie ungeprüftes Nachbeten.

346

Donnerstag, 27. November 2003, 23:47

Aus dem anthroposophischen Verlag Urachhaus, nur für Schwachsinnige:

Zwerge zum Selbermachen
Thomas und Petra Berger

Zwerge, die stillen Begleiter

Zwerge sind dem menschlichen Auge gewöhnlich nicht sichtbar. Bemüht sich der Mensch jedoch, diese Naturwesen, die an der Gesundheit der Erde arbeiten, im täglichen Leben zu berücksichtigen, so kann davon auch für ihn selbst eine heilsame Wirkung ausgehen. Kinder haben zu diesem Bereich der Elementarwesen und Zwerge aber noch einen anderen Zugang. Darauf wird in dem vorliegenden Buch besonders Rücksicht genommen. Die verschiedenen Gestaltungsvorschläge für Zwerge bringen den Kindern diese Wesen in ihren verschiedenen Ausprägungen nahe. Auch eignen sich diese Figuren besonders zur Gestaltung der Jahreszeitentische.

http://www.siriusonline.de/verlag/produk…88?OpenDocument

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347

Donnerstag, 27. November 2003, 23:52

Rudolf Steiner

Geistige Wesen in der Natur

Über das Wahrnehmen von Elementarwesen wird heute im Bereich der Esoterik viel gesprochen. Rudolf Steiner zeigt in seinen Vorträgen, wie sich das moderne Bewußtsein wieder einen Zugang zu den Reichen der Elementarwesen erwerben kann.

Geistige Wesen in der Natur - Gnome, Sylphen, Undinen, Salamander und andere - waren Menschen früherer Zeiten konkret anschaubar. Ein Abbild davon findet sich in vielen Volksmärchen. Heute wird der Zugang zur Welt der Elementarwesen wieder gesucht. Rudolf Steiner weist in den hier ausgewählten Vorträgen auf Wege hin, wie dieser Zugang bewußt gefunden werden kann. Der Mensch vermag durch geistige Erkenntnis die in der Natur schaffenden Wesen zu erkennen, denn die elementarische Welt und das menschliche Erkennen stehen in einem zunächst verborgenen und dennoch engen Zusammenhang.

Aus dem Inhalt

Elementarwesen der Erde und des Wassers / Elementarwesen und Geister des Kosmos / Erlösung der Elementarwesen durch den Menschen / Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander / Phantome, Spektren, Dämonen / Elementargeister der Geburt und des Todes / Das Wahre, Schöne und Gute und die Elementarwesen / Elementargeister und Pflanzenwelt / Elementargeister und Tierwelt / Ahrimanische Elementarwesen / Elementarische Welt und Menschheitszkunft / Erkenntnis der elementarischen Welt

http://www.siriusonline.de/verlag/produk…FC?OpenDocument

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348

Freitag, 28. November 2003, 00:35

@ Prochnow:

Ja, wie ist denn das jetzt zu verstehen? Ich bin auf Ihre Ausführungen eingegangen, und Sie posten jetzt nur etwas, was Sie als "Satire" klassifizieren? Das ist, mit Verlaub, ziemlich dürftig. Ich erlaube mir, Sie noch einmal auf meine Fragen hinzuweisen.

@ Infosoph:

Mit Verlaub, Ihre Antwort auf 2. ist banal. Das hat nichts mit Anthroposophie zu tun.

Haben Sie schon einmal überlegt, warum das Interesse der Universitäten an den genannten "Ansätzen" so gering ist? Vielleicht lesen Sie einmal den von Biologe in 361 vorgeschlagenen Text. Steht eigentlich alles drin. Dann können wir ja weiter diskutieren.

349

Freitag, 28. November 2003, 01:08

Zitat

hema postete
[/b]

@ Infosoph:

Mit Verlaub, Ihre Antwort auf 2. ist banal. Das hat nichts mit Anthroposophie zu tun.


Was erwarten Sie denn: dass anthroposophische Ärzte handgestrickte Wollstrümpfe tragen, bei Vollmond Krötenschleim und Maulwurfsfelle sammeln und mit ihren Patienten Haleluja singen, wie in dem Text von Sybille-Christin Jacob nahegelegt wird? Den Gefallen kann ich Ihnen leider nicht tun - dann bin ich eben kein Anthroposoph.

Zitat

Haben Sie schon einmal überlegt, warum das Interesse der Universitäten an den genannten "Ansätzen" so gering ist?


Aber sicher: Sie vertragen sich einfach nicht mit den reduktionistischen und mechanistischen Grundannahmen der Schulmedizin. Dass es beispielsweise ganzheitliche gestaltbildende Kräfte und nichtlokale Wechselwirkungen gibt oder Synergieffekte von seelischen und körperlichen Faktoren bei der Enstehung von Krankheiten, paßt einfach nicht ins 19. Jahrhundert, das in vielen medizinischen Fakultäten noch nicht ausgeklungen ist. Die Medizin ist so schon kompliziert genug - also laßt uns am besten dumm und simpel bleiben.

Zitat

Vielleicht lesen Sie einmal den von Biologe in 361 vorgeschlagenen Text. Steht eigentlich alles drin. Dann können wir ja weiter diskutieren.[/b]


In dem Artikel wird ja noch nicht einmal zwischen anthroposophischer Medizin und Homöopathie differenziert. Man muß schon etwas genauer hinschauen, um Interesse zu entwickeln. Vor zehn Jahren hat man an den Universitäten auch noch über Akupunktur gelacht - heute ist sie das am weitesten verbreitete und am besten erforschte Verfahren zur nichtmedikamentösen Behandlung von Schmerzen. The Times They Are A-Changin' - schauen Sie nur zu, dass Sie den Anschluß nicht verpassen!

MfG

InfoSoph

350

Freitag, 28. November 2003, 01:31

Hilfloses Geschwätz.

Und:Akupunktur ist miserabel untersucht.

Wir haben es mit sektiererischem Lügenpack zu tun.

351

Freitag, 28. November 2003, 01:59

Eine prägnante Zusammenfassung zum Thema Psychose und Kriminalität in der Sekten- Scharlatanerie:

http://www.miz-online.de/archiv/miz303.htm#jacob

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352

Freitag, 28. November 2003, 10:02

Zitat

Infosoph postete
[/b]Was erwarten Sie denn: dass anthroposophische Ärzte handgestrickte Wollstrümpfe tragen, bei Vollmond Krötenschleim und Maulwurfsfelle sammeln und mit ihren Patienten Haleluja singen, wie in dem Text von Sybille-Christin Jacob nahegelegt wird? Den Gefallen kann ich Ihnen leider nicht tun - dann bin ich eben kein Anthroposoph.[/b]

Frank Meyer

Wege zu einer spirituellen Heilkunst

Homöopathie und anthroposophische Medizin
...
Große Bedeutung für die anthroposophische Medizin haben neben den pflanzlichen und mineralischen Arzneimitteln tierische Präparate. Potenzierte Präparate, die von ganzen, meist niederen Tieren stammen (z.B. von koloniebildenden Insekten wie Ameisen, Bienen und Hornissen, aber auch von Meerestieren, Spinnen oder Kröten) sind bereits in der Homöopathie sehr verbreitet. Eine Sonderstellung in der anthroposophischen Medizin haben jedoch so genannte Organpräparate von Säugetieren, hauptsächlich vom Rind.

Während pflanzliche und mineralische Arzneimittel vorwiegend durch ein Ansprechen der Empfindungs- und Ich-Organisation des Menschen wirken, bieten tierische Arzneimittel die Möglichkeit, gezielt auf den Bildekräfte- oder Ätherleib des Menschen, also das belebende und gesundende Wesensglied des Menschen zu wirken. Die Verwendung von Organpräparaten, z.B. von Gehirn, Lunge, Leber, Herz, Milz oder Hoden bei Erkrankungen oder Funktionsschwäche der entsprechenden Organe ist schon sehr alt.

Wir finden entsprechende Angaben z.B. in der tibetischen Medizin oder bei Paracelsus. Die anthroposophischen Organpräparate, stammen überwiegend aus Organen von Demeter-Kälbern. Sie werden potenziert, um die im Rind besonders stark wirksamen ätherischen Aufbaukräfte einzufangen. Deshalb werden diese Medikamente häufig bei Erschöpfung oder Degeneration eines Organs eingesetzt, je nach Potenzierungsstufe aber auch, um die Funktion, z.B. bei Entzündungen, zu dämpfen. Organpräparate, z.B. aus einzelnen Organen wie der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Niere oder Bestandteilen des Nervensystems werden einzeln oder in Kombination mit anderen Arzneistoffen, z.B. Metallen oder Pflanzen gegeben.

Der Verbindung z.B. von potenziertem Herz und Gold oder Kalbsleber und Zinn liegt die Vorstellung einer »Leitschiene« zugrunde, welche die Metallwirkung auf das erkrankte oder zu schwache Organ lenkt und sie zugleich verstärkt.

Weiterführung der Natur
Wer den Ätherleib des Tieres und die in ihm wirkende Tierseele so groß denkt, wie es die kosmische Betrachtungsweise von Rudolf Steiner nahelegt, kommt auch hier, wie so oft in der Anthroposophie, um eine über das Pragmatische hinausgehende Betrachtung nicht herum.

Der Versuch, den Ätherleib als kosmische Kraftorganisation, in welcher die ganze Sternenwelt enthalten ist, zu denken, führt heute auch zu der Frage, wie sich die Beziehungen von Mensch und Tier im planetarischen und kosmischen Maßstab auf Wirkung und Wirksamkeit solcher Rinderpräparate auswirken mögen.
...
"Dr." "med." Frank Meyer, geb. 1960 ist Haus"arzt" und Moderator eines "ärztlichen" Qualitätszirkels für anthroposophische "Medizin" und "Natur""heil"verfahren in Süddeutschland.

http://www.info3.de/cgi-bin/yforum/yforu…-05/frank&cfg=0

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353

Freitag, 28. November 2003, 10:49

Es ist auffällig, dass die antroposophischen Ärzte gerne in Gruppen auftreten, die dann "Qualitäts"zirkel und ähnlich genannt werden. Da dies im Moment durchaus auch ein Ansatz der auch so verpönten Schulmedizin ist, läßt sich da anscheindend viel machen.

Im Gegensatz zum "homöopathischen" Heilpraktiker ist es wohl auch so, dass die antroposophische Medizin in höherem Anteil durch approbierte Ärzte ausgeübt wird. Diese wenden anscheindend auch größtenteils schulmedizinische Verfahren an.

Im Sinne des "mehr Zeit nehmen" (solange er sich das leisten kann) und des Blicks auf verschiedene Fachbereiche ist eigentlich jeder (Allgemein)mediziner ein Antroposoph, worin KONKRET die antroposophische Ausrichtung ihrer Medizin ansonsten besteht, lassen die antroposophischen Ärzte ja gerne offen.

354

Freitag, 28. November 2003, 11:35

"...die dann "Qualitäts"zirkel und ähnlich genannt werden. Da dies im Moment durchaus auch ein Ansatz der auch so verpönten Schulmedizin ist..."

Ja, leider!

Ich hatte einmal das "Vergnügen", in Stellvertretung meiens Chefarztes ´solch einem Qualitätszirkel beiwohnen zu dürfen.

Ausser mir waren anwesend:

Die Chefärzte der anderen drei Fachrichtungen,

der Geschäftsführer,

seine Sekretärin (zum Protokollieren)

die Personalleiterin,

die Pflegedienstleitung samt Stellvetreter,

der oberste Krankengymnast,

der oberste med. Bademeister,

der oberste Hausmeister,

der Chefkoch,

die oberste Ernährungsberaterin.

Das Meeting (nur eines von vielen) dauerte über 8h.

Der Berg kreisste, aber nicht einmal eine Maus wurde geboren.
Es wurde vertagt.

Im Scherz habe ich mir einmal zusammengerechnet, wieviel diese 14 Leute in den 8h wohl verdient haben...

Doc

355

Freitag, 28. November 2003, 11:48

Zitat

Biologe postete
[/b]

Zitat


Frank Meyer: "... Große Bedeutung für die anthroposophische Medizin haben neben den pflanzlichen und mineralischen Arzneimitteln tierische Präparate. Potenzierte Präparate, die von ganzen, meist niederen Tieren stammen (z.B. von koloniebildenden Insekten wie Ameisen, Bienen und Hornissen, aber auch von Meerestieren, Spinnen oder Kröten) sind bereits in der Homöopathie sehr verbreitet. Eine Sonderstellung in der anthroposophischen Medizin haben jedoch so genannte Organpräparate von Säugetieren, hauptsächlich vom Rind. ... Die Verwendung von Organpräparaten, z.B. von Gehirn, Lunge, Leber, Herz, Milz oder Hoden bei Erkrankungen oder Funktionsschwäche der entsprechenden Organe ist schon sehr alt."


Soweit eine geschichtliche Betrachtungsweise, die zeigt, dass die Verwendung von Organpräparaten keineswegs auf die anthroposophische Medizin beschränkt ist, sondern beispielsweise auch schon in der Homoöpathie, der traditionellen asiatischen Medizin und bei Paracelsus einen Stellenwert hatte. Ich halte das nicht für etwas spezifisch anthroposophisches. Ihnen ist vielleicht auch bekannt, dass auch in der sog. "Schulmedizin" Produkte tierischer und sogar menschlicher Herkunft verwendet wurden und werden: Insuline und andere Hormone vom Schwein und Rind, Gallensäuren von verschiedenen Tierarten, Hormone aus Stutenurin - bis hin zur Injektion und Infusion von (menschlichem) Blut und Blutbestandteilen oder der Transplantation von embryonalem Hirngewebe. Auch mit Organtransplantationen (z.B. Niere, Leber) von Säugetieren wurden Erfahrungen gesammelt. Das alles steht in einer historischen Kontinuität.

Zitat

Matthias W. postete[/b]

Zitat


Im Sinne des "mehr Zeit nehmen" (solange er sich das leisten kann) und des Blicks auf verschiedene Fachbereiche ist eigentlich jeder (Allgemein)mediziner ein Antroposoph...


Das ist ein interessanten Gesichtspunkt, den ich ruhig so stehen lassen kann. Es gibt nichts Dümmeres in der Medizin als kleinkarierte Abgrenzung und Sektenbildung.

Zitat

worin KONKRET die antroposophische Ausrichtung ihrer Medizin ansonsten besteht, lassen die antroposophischen Ärzte ja gerne offen.


Offenheit und Integration finde ich gut. Ich kennen viele Ärzte, die, wie Sie schreiben, zu einem großen Teil Schulmedizin betreiben, auch eine ganz konventionelle und solide schulmedizinische Ausbildung mit Facharztprüfung durchlaufen haben und in ihrer Praxis oder entsprechenden Kliniken versuchen, nach besten Wissen, Können und Gewissen da, wo Patienten das wünschen, komplementärmedizinische Verfahren zu integrieren. Das bedeutet natürlich auch, dass sich diese Verfahren und Therapiekonzepte, wie hier mehrfach betont wurde, verstärkt einer wissenschaftlichen Untersuchung und Wirksamkeitsbeurteilung stellen müssen.

MfG

InfoSoph

356

Freitag, 28. November 2003, 12:23

Es ist eine weitere Unverschämtheit von Infosoph (Frank Meyer), die Anwendung von Insulin auf der einen Seite und das Vermanschen und rituelle Verschütteln von Kröten und anderem Getier auf Sektenseite als "historische Kontinuität" verkaufen zu wollen.

357

Freitag, 28. November 2003, 12:40

Ein verlogener Dummschwätzer erster Güte - wie ALLE diese Leute.

Zu dieser absurden Figur: Text 322.

358

Freitag, 28. November 2003, 13:16

Wie erwartet haben die ganzen anthropopathischen und comöopathetischen Sektierer außer verlogenem und hirnrissigstem Gewäsch nichts zu bieten.

359

Freitag, 28. November 2003, 14:10

Und allen, die noch immer gerne erzählen, Waldorfschüler schwebten weltfremd zehn Zentimeter über dem Boden durch die Welt und hätten zeitlebens Schwierigkeiten, sich im harten Wirtschaftsgefüge ihren Platz zu erobern, denen darf man noch zwei Namen ehemaliger Schüler um die Ohren hauen, die in ihren Spitzenpositionen der deutschen Wirtschaft nicht gerade durch verklärte Auftritte von sich reden machten: Exbundesbankchef Karl Otto Röhl und der amtierende Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski. "Die Spannbreite der Themen, die uns Schülern zusätzlich zu Schreiben und Rechnen vermittelt wurde, war ungemein groß", sagt Rogowski heute. Er schätzt an seiner Schulkarriere "die Erziehung zur Selbstständigkeit in Freiheit" - vorausgesetzt natürlich, "man trifft auf die richtigen Lehrer".

http://www.taz.de/pt/.nf/spText.Name,schule.idx,60

Liebe Hema,
ich werde auf Deinen Beitrag noch antworten, bin aber momentan unter Zeitdruck und im Umzugestress.

Herzlich Ihr
J.R. Prochnow.

360

Freitag, 28. November 2003, 14:15

Die Anthroposophie ist die gefährlichste Sekte in Deutschland. Sie hat das Ziel, genau wie Scientology, Führungsposten in den Zentren der Macht zu besetzen. Und sie hat es geschafft.

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