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221

Freitag, 1. August 2008, 23:37

Zu dem Link:

Man hat offensichtlich doch Einiges gelernt.

Oder sagen wir lieber: Manche.

222

Samstag, 2. August 2008, 13:04

Die Psychoanalyse wurde nicht aufgrund wissenschftlicher Erkenntnisse erfunden, sondern aufgrund von Freuds eigenen subjektiven Ansichten. Er hat keine einzige Heilung vorweisen können. Anna O. kam nach der Analyse sogar in eine geschlossenen Anstalt, der "Wolfsmann" wurde von Freunds Thronfolgern noch bis in die 50er Jahre mit einem Redeverbot belegt. Später kam heraus, dass er das, was Freud ihm angedeutet hat, nicht stimmte.

Viele Originale von Freud sind bis heute der Öffentlichkeit nicht zugänglich, das Freud-Archiv wird wie ein heiliger Gral von dessen Jüngern gehütet. Warum wohl? Könnte das den ganzen Spuk beenden, ist das so brisant, dass es der Menschheit vorenthalten wird?

Weiters bitte weiter oben auf Herrn Sponsels Seite (Link) nachlesen.

Die ganze Theorie ist unbewiesen.

Wie mit allen unseriösen "Wissenschaften" gab es seit der Erfindung der Psychoanalyse keinerlei Weiterentwicklung, nur die Spaltung in verschiedene Schulen.

223

Samstag, 2. August 2008, 16:28

???

Was hat das mit moms Beitrag zu tun, oder wollten Sie uns was anderes mitteilen?

224

Samstag, 2. August 2008, 17:10

Wie auch bei anderen Alternativmethoden kommt immer das "Mir hats geholfen" als Erfahrungsbericht.

Ich habe widerholt, dass aber schon die Theorie sher wackelig ist.

Die Frage, ob man schon selber eine Therapie hat/hatte ist daher irrelevant. Und wovon sollte man sonst ausgehen als von der Theorie?

Und ich könnte gerne eigene Erfahrungen beibringen, das mache ich aber nicht, weil das zu privat ist.

Der Link auf das Psychotherapieforum spricht auch Bände, was da abläuft.

Alles klar?

225

Samstag, 2. August 2008, 18:30

Nicht wirklich.

mom hat keinen Link auf ein Psychotherapieforum gebracht sondern folgenden:

http://mikoleit.de/tiefenpsychologie.htm

Dies wiederrum scheint ein seriöser ausübender ärztlicher Therapeut zu sein:

http://mikoleit.de/gesetzliches.htm

Für mich wollte mom also nur darauf hinweisen, dass Kind nicht mit dem Bade auszuschütte, dass es also auch seriös praktizierende gibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:50)


226

Samstag, 2. August 2008, 19:14

Schau mal hier rein:

Link

Ich kann durchaus unterscheiden:

Gesprächstherapie zum Herausfinden von Ursachen psychischer Probleme, wenn man wegen Depressionen nicht mehr über den Tellerrand schauen kann, kann durchaus hilfreich sein.

Doch das hat mit Psychoanalyse nichts zu tun.

Man muss da schon ganz genau hinsehen. Und ich würde dem Therapeuten einen Vogel zeigen, wenn er mir sagen würde, ich hätte einen anal-ödipalen Konflikt, weil meine Mutter mich zu zeitig auf Töpfchen gesetzt hat, und dass ich deswegen depressiv wäre ....

227

Samstag, 2. August 2008, 22:35

@ Conni
Das hätte ich jetzt auch gerne gewußt, was sie damit andeuten wollen. Wenn ich in diesem Forum äußere daß ich eine Paracetamoltablette genommen habe und mir das geholfen hat ist das in Ordnung, wenn ich sage, daß ich statt einer Verhaltenstherapie eine tiefenpsychologische Psychotherapie gemacht habe und mir diese mehr geholfen hat, ist das nicht in Ordnung???

Von Freud und Jung und wie sie alle heißen, habe ich keine Ahnung. Ich habe darüber keine Bücher gewälzt noch Internetseiten durchforstet. Wie ich in dieser Klinik war, wußte ich gar nicht, das ich eine tief. Psychoth. erhalten hatte, anstelle einer Verhaltentherapie. Was also wollen sie mir unterstellen???

228

Samstag, 2. August 2008, 22:53

@ filoufilou
Ich wollte mit dem Link zeigen, daß es zwischen Psychoanalyse im alten Sinne, und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie einen Unterschied gibt.

Wenn ich Herrn Dr. Kinderarzt richtig verstanden habe, scheint selbst er nichts an diesem Link auszusetzen zu haben.

229

Samstag, 2. August 2008, 23:13

Eine Paracetamol-Tablette wirkt erwiesenermaßen, die Psychoanalyse bleibt den Wirksamkeitsnacheis schuldig.

Tiefenpsychologische Therapien haben die Psychoanalyse als Grundlage, mit dem wesentlichen Unterschied, dass ersteres zeitlich begrenzt ist.

An der Theorie hapert es bei beidem.

Und @ Mom, wenn Sie diese Methoden als Therapieoption in Erwägung ziehen, sollten Sie auch Freud und Co mal gelesen haben.

Ich will niemandem was unterstellen, und das, was ich über Gesprächstherapien geschrieben habe, gilt ja auch für die in den meisten Fällen angewandten Methoden im Therapiealltag. Verständnis und Gespräche.

Aber das Freudsche Drum und Dran ist einfach unwissenschaftlich.

Übrigens grenzen sich die Analytiker auch von den sog. "Hochschulpsychologen" ab, ein Feindbild analog Alternativmediziner und wissenschaftlicher Medizin.

Aber, wenn ich das alles darlegen würde, wäre das zu viel für das Forum.

231

Sonntag, 3. August 2008, 03:09

@Conni: Ja. Machen Sie nur. Verträgt das Forum.

@asni: Schauen Sie doch mal in Ihre privaten Nachrichten.

232

Sonntag, 3. August 2008, 03:22

zu 228:

Ist es nur ein sprachliches Problem? In moms Link steht direkt am Anfang, das es sich ausdrücklich nicht um Psychoanalyse handelt:

"Was ist tiefenpsycholgisch fundierte Psychotherapie?

Tiefenpsychologie wird zumeist gleichbedeutend mit Psychoanalyse gebraucht, d. h. man könnte auch von psychoanalytisch orientierter Psychotherapie sprechen. Ist tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie also gleich Psychoanalyse? Nein, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie beziehen sich zwar auf einen gemeinsamen theoretischen Hintergrund, nämlich die von Sigmund Freud entwickelte Psychoanalyse(-theorie), unterscheiden sich aber in Form, Dauer und Ziel der Behandlung. Etliche der von Freud in seinen Schriften beschriebenen Therapien richteten sich übrigens auch keineswegs nach den heute als klassisch geltenden Regeln der Psychoanalyse sondern müssten nach heutigen Maßstäben als tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gelten. Die Psychoanalyse zielt auf Behandlung und womöglich Veränderung der gesamten Persönlichkeit, findet (meistens) im Liegen auf der schon sprichwörtlichen Couch statt und dauert mehrere Jahre bei mehreren Behandlungsterminen pro Woche. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hingegen dauert in der Regel zwischen 1/2 und 2 Jahren mit einer Sitzung pro Woche und im Sitzen; das Ziel ist die Bearbeitung umschriebener Konflikte wie z. B. bei einer Depression häufig die Thematik Abgrenzung und Durchsetzung eigener Bedürfnisse."

Für mich klingt das nach Hochschulpsychologie, aber ich kenne mich nicht aus, das ist nur ein Eindruck, dafür müsste man seine vita kennen bzw. den Überblick über die Szene haben.

Im übrigen möchte ich 232 (und 233 kam, während ich schrieb) nicht abschwächen und freue mich immer, dazuzulernen.

233

Sonntag, 3. August 2008, 15:32

Zitat

Mom schrieb:
Woher wollen sie all dieses Wissen haben, wenn sie noch nie ein Therapie gemacht haben? Aus der Theorie?


Hallo Mom,
Wie kommen Sie darauf, dass ich noch nie eine Therapie gemacht habe? Das ist nicht der Fall. Eine langwierige Psychoanalyse habe ich allerdings noch nicht gemacht, und werde mich auch bestimmt nicht darauf "einlassen" (wie es so schön heißt). Unter anderem dank der sachlichen Informationen und Querverweise hier im Forum.

Abgesehen davon sind "gute Erfahrungen" Einzelner eben KEIN Nachweis für die Wirksamkeit einer Methode. Mit dem Erfahrungsargument ("MIR hat es geholfen," bzw. "bei meinen Patienten/Kunden habe ich durchweg Erfolg mit dieser Methode") wird von Vitaminpillen über Homöopathie bis zu Reiki so ziemlich aller denkbarer Schrott beworben, vorzugsweise im Internet. Eine wissenschaftliche Theorie dagegen muss sich objektiv überprüfen und widerlegen lassen, und das ist nun einmal leider bei der Psychoanalyse nicht möglich. Sie ist so schwammig, dass sie sich weder verifizieren noch widerlegen lässt. Selbst wenn sie scheitert, kann sie sich rausreden: der Patient war halt "nicht therapiefähig".

Zitat

Ich habe lange Zeit Medikamente genommen, habe 25kg dadurch zugenommen, Herz- u. Kreislaufprobleme bekommen usw..
Ich wollte keine Medikamente mehr. Ich habe 2 Verhaltenstherapien gemacht, die 2. wurde vom Therapeuten abgebrochen, da er erkrankt ist. Danach habe ich mir gedacht, das schaffte ich jetzt alleine, dann fiel ich plötzlich in ein tiefes Loch aus dem ich nicht mehr rauskam, ohne zu verstehen, warum es mir auf einmal so schlecht ging.


Das ist das Wesen der Depression. Genau wie die vorangehenden Versuche, es "alleine zu schaffen." Es tut mir sehr Leid für Sie, und auch ich mache derzeit nicht die erste depressive Phase in meinem Leben durch. Ich habe nur inzwischen eingesehen, dass ich mir an einem bestimmten Punkt Hilfe holen muss. Die Vorstellung "ich pack das alleine" ist genauso abwegig, wie wenn ein Diabetiker sagen würde, "ich probier das jetzt mal ohne Insulin, ich muss mich nur zusammenreißen".

Medikamente können SEHR hilfreich sein und versetzen viele schwer depressive Menschen überhaupt erst in die Lage, von einer begleitenden Therapie zu profitieren. Und selbst bei den Nebenwirkungen muss man im Extremfall abwägen, was wichtiger ist: nehme ich in Kauf, vorübergehend 25 Kilo zuzunehmen, oder bleibe ich schlank, nehme aber in Kauf, dass ich akut selbstmordgefährdet bin? Extreme Gewichtszunahme und sonstige schwere Nebenwirkungen treten aber soweit ich weiß bei den neueren Medikamenten auch nicht mehr so stark auf. Vielleicht hätten Sie das Medikament wechseln sollen? Ich verstehe Ihre Medikamentenmüdigkeit aber gut, es kann sehr anstrengend sein, das richtige Medikament zu finden, zumal anfängliche Nebenwirkungen ja oft erst abgewartet werden. Wenn man wochenlang ein Medikament genommen hat in der Hoffnung, dass die Nebenwirkungen doch noch weggehen, und das dann doch nicht der Fall ist, und beim nächsten Medikament passiert das Selbe, dann kann das schon sehr hart sein. Hab ich selbst vor Jahren erlebt, ist äußerst beängstigend und erschöpfend. Aber beim dritten Medikament hat es dann geklappt, mit Zoloft (Sertralin), das ich jetzt auch wieder bekomme.

Zitat

Mein Arzt wies mich in ein Klinik ein, weil ich am Anfang nicht mehr in der Lage war, auch nur einen Telefonknopf zu drücken. Ich bekam dort tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, um erst eimal herauszufinden warum es mir eigentlich so schlecht ging. Später ging dies in die Verhaltenstherapie über, außerdem hatten wir Gruppentherapie.


Ich will ja nicht ausschließen, dass jemand sich nach einer Psychoanalyse tatsächlich besser fühlt. Bei Ihnen ist es Ihrer Ansicht nach der Fall, und es freut mich, das zu hören. Es ist allerdings völlig unklar, ob der Erfolg nun auf diese Therapiemethode zurückzuführen ist - eben weil es keinerlei verifizierbaren Wirksamkeitsnachweis für die Psychoanalyse gibt. Ebenso gut könnte es sein, dass das Verhältnis zwischen Patientin/Therapeut/-in in Ihrem Fall ideal gepasst hat, dass die Verhaltenstherapie hinterher der entscheidende Knackpunkt war, oder dass Sie in der Gruppentherapie an Ihrem Sozialverhalten gearbeitet haben. Nicht zu vergessen, dass es Ihnen vielleicht einfach gut getan hat, ausführlich über alles sprechen zu können, mit jemand, dem sie vertraut haben, der/die Ihnen sympathisch war und der Ihnen tagtäglich exklusiv zugehört hat. Das kann aber auch bei jeder anderen Form der Gesprächstherapie der Fall sein.

Zitat

Mit ein bißchen bla, bla hat das ganze wirklich nichts zu tun, es ist harte Arbeit und sehr anstrengend. Anschließen habe ich ambulant eine Verhaltenstherapie gemacht. Es geht mir jetzt seit 11/2 Jahren gut.


Dass es anstrengend und aufwühlend ist, glaube ich gern. Daraus lässt sich aber nicht schließen, dass es wirksam bzw. heilsam ist. Sich tagtäglich und intensiv mit den tatsächlichen oder vermeintlichen Abgründen der eigenen Psyche zu befassen, kann sogar richtig gefährlich werden. Abgesehen davon: "harte Arbeit" gibt es wie oben beschrieben auch bei der Medikamentensuche - und auch in der Verhaltenstherapie. Ich würde sogar behaupten, es ist wesentlich anspruchsvoller, ein neues, konstruktives Verhalten zu lernen, als endlos in den Tiefen der negativen Ursachen herumzuwühlen. Es fließen zwar eventuell weniger Tränen, aber dafür ist es eine zielgerichtete Aufgabe, deren Ergebnisse sich am Ende überprüfen lassen.

Außerdem: wenn die Analyse so wirksam war, wieso haben Sie dann noch eine ambulante Verhaltenstherapie gebraucht? Das ist einer der zentralen Kritikpunkte an der Analyse: sie spricht Probleme an, bietet aber keinen praktischen Weg zum Umgang mit diesen Problemen. Der Patient soll sich allein durch "Einsicht" ändern.

Und ich will Ihnen keine Angst machen, aber bei mir lagen zwischen den einzelnen Phasen (derzeit die dritte) bis zu 5 Jahre. Jeder ehrliche Therapeut wird Ihnen sagen: "Das kann wiederkommen." Ich habe diesmal aber wesentlich schneller die Kurve gekriegt, weil ich (wieder)erkannt habe, dass "es" langsam aber sicher wieder losgeht und mir sofort ärztliche Hilfe geholt habe - mit einem kurzen Schlenker über eine im Nachhinein ungeeignete Therapeutin, aber das Risiko gehört halt leider dazu.

Zitat


Mit Scharlatanerie und Homöopathie oder anderem Hokospokus hatte das ganze wirklich nichts zu tun.


Von bewusstem Betrug gehe ich bei den Psychoanalytikern auch nicht aus. Die meisten sind glühend überzeugt. Was sie aber nicht gerade offen für Kritik macht, leider.

Sie schreiben an anderer Stelle, von "Freud und Jung und den ganzen Theorien" hätten Sie keine Ahnung und es würde Sie auch nicht interessieren. Das zeigt für mich, dass Sie von Ihrem Therapeuten nicht aufgeklärt wurden, was er/sie da eigentlich "gemacht" hat und wie es funktiert. In jedem Krankenhaus erfährt man vor einer Operation in groben, für Laien verständlichen Zügen, was für ein Eingriff bevorsteht, wie er ungefähr ablaufen wird und was die Risiken sind. Der Patient in der Psychoanalyse dagegen weiß oft nicht, was mit ihm passiert oder passieren soll. Das diffuse Vertrauen a la "der Therapeut weiß schon, was er tut" geht aber schon in Richtung magisches Denken. Eine Verschlechterung, Schmerz, erschöpfende Sitzungen usw. werden dann kritiklos hingenommen, weil die "harte Arbeit" ja dazugehört.

Wie gesagt mom, ich will Ihnen nicht zu nahe treten, und wenn es Ihnen dauerhaft besser geht, dann ist das wirklich toll. Aber ich verwehre mich dagegen, dass Sie mir "reines Theoretisieren" unterstellen. Im Gegensatz zu Ihnen versuche ich nur, die Diagnose Depression begleitend zu meiner Behandlung auch rational nachzuvollziehen.

234

Sonntag, 3. August 2008, 16:11

als Aussenstehender verstehe ich immer noch nicht, warum keiner darauf eingeht, was mom schrieb:

"... Ist tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie also gleich Psychoanalyse? Nein ... "

mom berichtete keine! Erfahrung mit der Psychoanalyse!

235

Sonntag, 3. August 2008, 16:54

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236

Sonntag, 3. August 2008, 17:41

@ Peter D.: Habe versucht, Ihnen eine PN zu schicken, aber Ihre Mailbox ist voll!

Zum Unterschied tiefenpsych. fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse: wie auch in den in Nr. 237 verlinkten Texten ersichtlich ist (u.a. der Wikipedia-Artikel), ist die TFP oft eine Art "Kurzform" der Psychoanalyse, im Sitzen und mit weniger Stunden. Der Begriff "Tiefenpsychologie" selbst stammt (ebenfalls dort nachzulesen) von Bleuler, wurde von Freud und Jung übernommen und jeweils unterschiedlich erweitert.

237

Sonntag, 3. August 2008, 18:31

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:50)


238

Sonntag, 3. August 2008, 20:25

@ Filooufilou,

ich habe das doch in 230 geschrieben, was wollen Sie denn noch wissen?

Asni hat es auch erklärt.

IHMO ist Verhaltenstherapie als Initialtherapie nicht allzu wirksam, weil man einfach zu schwach und motvationslos ist, das umzusetzen.

@Mom,
Es gibt eine große Palette von Antidepressiva, und die Gewichtszunahme ist sicherlich ein Grund, das Präparat zu wechseln. Oder war es ein Neuroleptikum?

Das Dumme ist ja, dass es einen gan allmählich besser geht und wegen des verzögerten Wirkeintritts bringt man das micht mit dem Medikament in Zusammenhang.

Und später ist das gebesserte Empfinden normal, dass man es nicht merkt, wie das Medikament wirkt.

239

Samstag, 23. August 2008, 15:13

Zur Depression:

http://www.meinpsychiater.de/Depressionen.html

Zu Angststörungen:

http://www.meinpsychiater.de/angststoerungen.html

Weitere Übersichten unter:

http://www.meinpsychiater.de/

Unten rechts unter "Bibliothek".

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240

Donnerstag, 28. August 2008, 00:20

Den Brüdern ist nichts heilig:

"In der Therapie von depressiven Verstimmungen greifen Heilpraktiker zu Mitteln aus dem Garten der Natur. Wie schon von Paracelsus empfohlen, geben sie dem Melancholiker als Stimmungsaufheller Johanniskraut. Aber auch homöopathische Medikationen sowie unterstützende und harmonisierende Teerezepturen, die sie auf das Seelen- und Körperdiagramm des einzelnen Patienten individuell abstimmen, setzen die Heilpraktiker mit gutem Erfolg zur Heilung einer verstimmten Seele mitsamt ihren körperlichen Leiden ein."


PERVERS:


"1. Psychische und soziale Maßnahmen

Vielen hilft es, wenn ihnen jemand einmal wirklich zuhört. Man sollte die Betroffenen außerdem dazu anhalten, im Alltag aktiv zu sein, sich Termine zu setzen und etwas konsequent zu unternehmen. Gut ist auch als geistiger Fitmacher das sog. Gehirn-Jogging. AT, Reiki' Biofeedback etc. dürfen nur von einem wirklich erfahrenen Therapeuten angewandt werden."

FATAL:

"Doch durch die richtige Psychotherapie kann die leichte Form der Depression nachweislich sehr gut behandelt und in vielen Fällen geheilt werden. Ein depressiver Patienten braucht das Gefühl, daß jemand für ihn da ist und Unterstützung bei kleinen alltäglichen Unternehmungen, die aus der Isolation herausführen.

Der Heilpraktiker Psychotherapie kann in diesen Fällen Hilfe anbieten."

KRIMINELL:


"In seinem neuen Buch “entgiften statt vergiften”
widmet Heilpraktiker Uwe Karstädt der Depression ein ganzes Kapitel. Er schildert eindrucksvoll, wie Schwermetalle Depressionen auslösen. Und Karstädt sagt auch, wie man richtig entgiftet und so Depressionen rasch und ohne Psychopharmaka
überwindet."

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