Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kidmed. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

121

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 20:24

So siehts in Europa und in D aus:

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22304

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:57)


122

Samstag, 11. März 2006, 19:19

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:57)


123

Sonntag, 12. März 2006, 07:59

Lang war ich nicht mehr hier auf den Seiten. Mein Internetradio braucht sehr viel Zeit und der dazugehörige Moderatorenstress. Aber eines möcht ich doch gerne mitteilen. Die erste Zeit nachdem mich der Psychofritz rausgeschmissen hat war hart. Vor allem weil ich es nicht verstehen konnte und auch jetzt noch nicht kann. Einerseits so krank dass ich in eine Klinik soll, andererseits lässt er mich fallen wie eine heisse Kartoffel.

Nun aber ein paar Monate später bin ich froh darüber. Mir ging es seit Jahren nicht mehr so gut wie jetzt. Das zeigt sich, dass ich mich seit Monaten nicht mehr geritzt habe, ich kau keine Fingernägel mehr und ich hab auch absolut keine Suizid-Gedanken mehr. Ich hab auch den Kontakt mit dem Psychopathiater aus dem Internet abgebrochen. All die Typen haben mir mehr geschadet als geholfen. Die gehören allsamt selber in eine Klinik.

Ich sag nicht, dass ich jetzt gesund bin. Aber ich hab gelernt mit dem Borderline zu leben. Und klar ist ja eine Heilung vom Borderline gibts auch mit den Psychofritzen nicht. Ab und an mal eine depressive Stimmung aber wer hat die schon nicht.

Viele Grüsse und an alle Depressiven, auch wenn der Weg noch so holprig ist, ihr könnt den gehen. Ganz alleine, Ihr könnt stark sein, aber Ihr müsst Euch selber helfen, verlasst Euch nicht auf andere. Die Gefahr, dass man dann verlassen ist ist viel sicherer als dass hier wird Sie geholfen ;-)

124

Donnerstag, 16. März 2006, 00:22

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:57)


125

Freitag, 21. April 2006, 20:30

Aus USA;aus dem Internet:

Ich arbeite in einer psychiatrischen Klinic und habe persoenliche, sowie berufliche Erfahrung mit antidepressiva. Ich finde dass in Deutschland immer noch sehr grosse Vorurteile zur Sache psychische Krankheiten bestehen, wobei in Nordamerika das ganze oft viel zu leger angegangen wird.

Menschen die von Depression, Obsessive Compulsive Disorder (?deutsches wort) unter anderem koennen mit hilfe von Serotonin Reuptake Inhibitors geholfen werden. Ich leide selbst unter Depressionen und nehme schon seit ca. 10 Jahren Sertraline. Ich kann kaum beschreiben was fuer einen Unterschied dieses Medicament im meinen Leben gemacht hat. Sicher, am anfang gab es Nebenwirkungen und wenn ich mal mehrere dosen vergesse habe ich symptome, aber schon nach ein paar Tagen mit den Medicamenten an bord habe ich gemerkt dass ich mich so fuehlte wie es andere Menschen als normal empfinden. Zum Beispiel war es mir moeglich wieder Farben zu sehen. Jemand der noch nie depressiv war kann das wahrscheinlich nicht verstehen.

Cilnische Depressionen haben hormonelle Ursachen. Man kann zum beispiel Depression mit Diabetis vergleichen. Auch Diabetiker benoetigen taeglich medicamente um zu functionieren, keiner sagt zu ihnen "Jetzt sei mal stark und versuch ohne auszukommen". Das gleiche sollte fuer psychiatrische Krankheiten gelten meiner Meinung nach. Die Ursache von beidem liegt an einer physischen malfunction.

Uebrigens, wenn ein diabetiker aufhoert Insulin zu nehmen, bekommt er dann nicht auch "Entzugserscheinungen"?

Addendum: Wiederholte Depressionen fuehren zu bleibenden Gehirnschaeden wenn nicht behandelt. Das alleine sollte Grund genug sein zur Behandlung, im besten fall psychotherapy und pharmacotherapy.

KOMMENTAR:

Oft genug reicht die Medikamenteneinnahme alleine.

127

Donnerstag, 11. Mai 2006, 19:02

Fatale "Ratschläge" von einem infamen Vollidioten(Nobody):

http://srv.forum.focus.msn.de/fol/viewtopic.php?t=9025

Die Frau ist schwerst gefährdet und brauch dringendst eine medikamentöse antidepressive Behandlung.

Aber auch der "Experte" Soyka redet nur wieder drumherum.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:57)


128

Freitag, 21. Juli 2006, 20:36

Man sollte die Finger von psychologischen Pseudoforen lassen.

129

Freitag, 21. Juli 2006, 20:56

Und von bestimmten Pseudopsychologen:

Meldung über Klientenmißbrauch 1153489663

Meiden Sie alle,die sogenannte besondere Methoden anbieten und Unheilpraktiker und Esoteriker.

Beraten Sie sich mit einem guten Psychiater,wenn er schon die Therapie bei einem Psychologen für nötig hält und cSie nicht selbst behandelt.

Sie haben auch als Kassenpatienten Anspruch auf Probesitzungen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:57)


130

Sonntag, 13. August 2006, 12:36

Psychisch Kranke scheinen den Krankenkassen zu teuer zu werden:

http://www2.netdoktor.de/nachrichten/ind…&d=12&id=123918

Zitat


Samstag, 12. August 2006

Teure Psychopillen: Fast fünf Millionen Kosten pro Tag

München (ddp). Die Zahl der Menschen, die täglich Psychopharmaka einnehmen, ist in den vergangenen fünf Jahren um 20 Prozent angestiegen. Gleichzeitig stieg auch der Preis für die Pillen gegen Depression, Schlafstörungen und Schizophrenie und Co. Rund 540.000 Menschen im Freistaat Bayern nehmen nach Erhebungen der Techniker Krankenkasse (TK) täglich Psychopharmaka. Die gesetzlichen Krankenkassen im Freistaat geben den Angaben zufolge pro Tag rund 750.000 Euro für Antidepressiva, Schlaftabletten und ähnliche Arzneien aus. Damit sind Psychopharmaka heuer in Bayern erstmals die ausgabenstärkste Medikamentengruppe. An Platz zwei liegen die Rheumatabletten mit Kosten von rund 720.000 Euro täglich. Bayerns TK-Chef Helmut Heckenstaller betonte: «Wir müssen nicht nur die Ausgaben für Medikamente in den Griff bekommen, sondern auch psychisch Erkrankte besser und effektiver ärztlich behandeln.» Neben Bayern seien nur noch in Hessen und Rheinland-Pfalz die Psychopillen an erster Stelle der Ausgabenliste. Bundesweit nehmen nach Angaben der TK täglich 3,3 Millionen Bürger diese Medikamente. Mit 4,8 Millionen Euro pro Tag sei es der dritthöchste Ausgabeposten im Bereich Arzneien.


Natürlich steigen die Zahlen an. Schließlich laufen immer noch genug unbehandelt durch die Gegend, leiden und sind totkrank.

Ein junges Fach, daß in den letzten Jahren enorm aufholen konnte. Man hat endlich erfaßt, daß der Mensch ein Gehirn hat und nicht ein seelisches unbeschreibbares Etwas, dessen Erkrankung mit gutem Zureden zu heilen sei.

Aber man kann die ja alle gerne wieder auf die Psychoanalysecouch schieben und 120 Euro por Stunde und sinnloser Sitzung bezahlen.

Besonders günstig für die Kassen ist die Benzodiazepin-Lösung: Kaum Kosten für das Medikament und nach ein paar Jahren Einnahme, löst sich das Problem durch frühzeitiges Ableben von selbst.

Was will dieser Krankenkassenchef? Daß man die Leute mit altem billigen lebensgefährlichen Schrott behandelt?

Natürlich sind moderne Medikamente teurer. Es wurde schließlich lange genug daran entwickelt. Niemand setzt 1 Mrd Euro Entwicklungskosten ein, um hinterher nicht auch daran zu verdienen.

Zitat:

«Wir müssen nicht nur die Ausgaben für Medikamente in den Griff bekommen, sondern auch psychisch Erkrankte besser und effektiver ärztlich behandeln.»

Nie war die Behandlung so effektiv wie heute. Das ist die ungehörige Unterstellung eines Schreibtischtäters.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:58)


131

Sonntag, 13. August 2006, 14:48

Diese Medikamente wirken nachgewiesenermaßen. Man darf sie den Depressiven nicht vorenthalten. Die Leute haben keine Ahnung.


Gerade bin ich auf eine Seite gestoßen, in der "erklärt" wird, wie es zur Depression kommt und wie man die Menschen heilt. Grauenvoll:
*http://www.dr-kroiss.at/Depression.htm*

Auch der Rest ist furchtbar. Ich bin darauf gestoßen, weil die Seite im onmeda-Brustkrebsforum empfohlen wurde. Wurde geschickt platziert - Herr Glöckner ist seit gestern im Urlaub.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:59)


132

Sonntag, 13. August 2006, 16:32

Kroiss hat Berufsverbot.

133

Sonntag, 13. August 2006, 17:19

So einfach ist das nicht.
Der Begriff der Depression ist für mich nach wie vor völlig unklar.
Es besteht hier die ernste Gefahr, daß man bereits krankgeredet wird (und medikamentös (das sind im Grunde genommen Drogen!) behandelt wird), wenn man nur mal schlechte Stimmung hat.

Mein Vater wurde von hochangesehenen Experten (soviel ich weiss, Ärzte, keine Psychologen) praktisch 'kaputtbehandelt'. Die hatten nicht mal das minimalste normale Einfühlungsvermögen, sondern sagten ihm nur, dass sein Gehirn kaputt wäre und er 'unheilbar endogen depressiv' wäre. Geht es noch dümmer? Einem Depressiven sagen, dass seine Lage hoffnungslos sei??!
Ich weiss bis heute nicht mal, wie die darauf kamen. Ich habe -mindestens- den Verdacht, dass die auf übelste Weise Leute von ihnen abhängig machen wollten (wie Sie das ja bei Scharlatanen beobachten).

Er bekam Medikamente, die zwar wohl seine Stimmung 'aufhellten'. Aber ihn nicht davon abhielten, sein Leben völlig schleifen zu lassen, mit der dauernd vorgebrachten Ausrede, er sei ja unheilbar krank.

Katastrophal und ein typisches Resultat einer Behandlung, die auf die Seele ignorant und leichtfertig keine Rücksicht nimmt.

Kein denkender Mensch verneint, dass das Gehirn als Organ immens wichtig ist. Und dass es Sinn macht, die Funktionsweise des Gehirns zu erforschen. Aber man kann Gefühle und Motivation eben nicht nur naturwissenschaftlich beschreiben und 'anpacken'.

[q]Nie war die Behandlung so effektiv wie heute. Das ist die ungehörige Unterstellung eines Schreibtischtäters.[/q]
Das Obige war 1987. Kann nur hoffen, daß sich da wirklich was gebessert hat. Aber ich fürchte, Sie meinen nur, dass es jetzt Drogen mit weniger Nebenwirkungen gibt?!?

134

Sonntag, 13. August 2006, 17:30

Die hatten nicht mal das minimalste normale Einfühlungsvermögen, sondern sagten ihm nur, dass sein Gehirn kaputt wäre und er 'unheilbar endogen depressiv' wäre. Geht es noch dümmer? Einem Depressiven sagen, dass seine Lage hoffnungslos ist??!

KOMMENTAR:

Abgesehen davon,daß das in keinster Weise stimmt,ists nur zynischer Dreck von einem sadistischen Totalignoranten,dem man die Approbation wegnehmen sollte.

Zu Ihrem ersten Satz: Eine Depression ist sehr gut definiert.

Dazu:

http://www.wyeth.de/pdf/Broschuere_Depre…V_Literatur.pdf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:59)


135

Sonntag, 13. August 2006, 17:35

1) bin a) ich ein Mann und b) kein Mediziner!!!
2) stimmt das!!! Ich rede von meinem Vater. Habe das also alles genauestens mitbekommen, es hat meine Jugend stark beeinflusst!!

Haben Sie sich im Thread geirrt???

136

Sonntag, 13. August 2006, 17:39

Nein.

Was meinen Sie eigentlich?

Mein Text bezieht sich auf den "Arzt".

137

Sonntag, 13. August 2006, 18:58

Zum Thema "Drogen"(was für ein ignorantes Geschwätz !): moderne Antidepressiva (SSRI)machen nicht abhängig und sind ein Segen.

138

Sonntag, 13. August 2006, 20:29

zu 134:
Sind Sie da sicher? War es nicht nur ein vorläufiges Berufsverbot bis zur Klärung der Sache? Ich konnte nichts über den Ausgang finden.

139

Sonntag, 13. August 2006, 20:36

Ich glaube,daß Sie das mit dem homöopsychopathischen Impfgegner-Scharlatan aus der Steiermark verwechseln.

140

Sonntag, 13. August 2006, 21:27

http://www.pressetext.com/pte.mc?pte=050323036


Thomas Kroiss, Wien

Ich denke, um den geht es hier. Sowohl auf der Homepage als auch im Artikel heißt es, dass er seit 1979 praktiziert.
Wie ging die Sache aus?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 21:59)


suche auf Kidmed