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21

Montag, 2. Oktober 2006, 20:27

Das Füllen von Taschen auf Kosten des Patientenurlaubs schein bei Psychoanalytikern gerne betrieben zu werden. Aus dem selben Forum:

Zitat


Erika
Grünschnabel


Dabei seit: 02.10.2005
Beiträge: 1
Herkunft: Deutschland


Ausfallhonorar
Ich mache seit ca. 1 Jahr eine Psychoanalyse. Sagte meinem Therapeuten bereits im März, das ich im November in den Urlaub fahren werde, jetzt kommt er damit an, als ich es ihm erneut sagte, das er ja dann ein Ausfall Honorar berechnen müsste. Dieses Ausfallhonorar, würde er mit €50,00 pro Tag berechnen.
Ist dieses Legitim?
Kann ich mich dagegen wehren?
Muss ich mich an seine Urlaubszeiten halten?


Das ist DIE Geschäftsidee:

Es wird Zeit, daß Du auch bei den Patienten abkassierst, welche ein Quartal lang meinten, sie seien nicht krank und müßten nicht erscheinen. Ist doch eine Frechheit, wenn die sich nicht regelmäßig bei Dir blicken lassen um maximal bekurt zu werden. Wahrscheinlich wollen die Dir auch alle nur beweisen, daß sie auch ohne ihren Arzt können und Dich mal spüren lassen, wie es so ist... so ganz ohne sie. Und das Alles, obwohl Du unentbehrlich bist.

Mein lieber Schieber. Was da abgezogen wird, ist kriminell. 50 € pro Ausfalltag... Das ist der Psychoanalytiker auch bei Erscheinen des Patienten nicht wert, was man allein schon an der bereits absolvierten Therapiezeit sieht:

Ein Jahr hängt die schon bei dem rum. Ein Jahr! Und muß immernoch dahin rennen.

22

Montag, 2. Oktober 2006, 20:34

Und die "verdienen" sich an ihren abhängig gemachten Dauerkunden eh dumm und dusselig.

Wofür?

23

Montag, 2. Oktober 2006, 20:49

Viele schweigen,manche lesen Zeitung oder vertreiben sich die Zeit sonstwie.

Es ist eine eigene Welt,die sich da "Therapie" nennt.

24

Montag, 2. Oktober 2006, 21:00

Toller Bericht:

http://www.dr-mueck.de/HM_Erfahrungsberi…Erfahrungen.htm

Zitat


[...]
Die Situation wurde in dem Moment um und wurde unschön, als ich ihm sagte: "Herr X, ich habe mir Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Verhaltenstherapie mache“.

In diesem Moment sprang er von seinem Sitz auf, sagte: „Verlassen sie sofort meine Praxis!“


Ich entgegnete, dass ich dieses Verhalten jetzt nicht verstünde. Er entgegnete: Ich bin gekränkt und habe keine Lust mehr auf sie.
[...]


Super! Das war nach 100 Stunden Analyse ohne erkennbaren Fortschritt, beim bereits zweiten Analytiker. Der Erste wollte die hunderte von Terminen zwei Jahre(!) im voraus vereinbaren und bei Ausfällen des Patienten, diese trotzdem bezahlt haben.

Wie der Besitzer dieser Seite allerdings darauf kommt, daß Psychoanalyse trotz allem irgendwo helfe, bleibt sein Geheimnis.

Der Patient mag sich nicht nicht grämen. Psychoanalytiker sind immer gleich beleidigt. Es ist geradezu ein Genuß Psychoanalytiker in den Schmollwinkel zu schicken.

Ich habe ein wunderbares Buch:

Zimmer, Dieter: Tiefenschwindel. Die endlose und die beendbare Psychoanalyse. Reinbek bei Hamburg 1995.

Gemäß den "Dankesschreiben" von Psychoanalytikern, die Dieter Zimmer erhalten hat, ist es ihm gelungen eine ganze Generation von Psychoanalytikern zu "kränken". Die völlig hilflosen, beleidigten und affigen Hassbriefe dieser angeblich so intellektuellen Clique sind traumhaft und noch lesenswerter als das Buch selbst.

Zwischen dem Wutgeheul von Homöopathen und dem der Psychoanalytiker besteht kein Unterschied: Völlig argumentfrei zur Sache, wird die Person Dieter Zimmer diffamiert.

... alles Übertragung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:23)


25

Montag, 2. Oktober 2006, 21:10

Wenn sinnlose Abzockerei zum Prinzip wird.

Vorsicht: für die ist JEDER ein "Therapie"-Kandidat.

Man glaubt an sich und "bildet sich ständig fort".

Wohin?

26

Montag, 2. Oktober 2006, 21:13

Ein lesenswertes Buch - von einem Psychologen:

Ein sehr lesenswertes Buch

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:24)


27

Montag, 2. Oktober 2006, 21:15

Wir machen das jetzt wie Freud...

Der Fall yvi:

Zitat


Titel:
Urlaub während der Psychoanalyse
Autor: y v i
Datum: 13.11.2003 14:41 Uhr

hallo liebe www'ler,

meine therapeutin hat immer urlaub, wenn ihre schulpflichtige tochter ferien hat. diese termine gibt sie zu beginn des jahres bekannt.
sie bat mich, auch in diesen zeiten urlaub zu nehmen, die auf ihrem urlaubsplan aufgeführt sind.
wenn ich ein paar tage frei nehmen möchte, dann versucht sie, mir ersatztermine anzubieten, was ich sehr nett finde.


Yvi, das ist nicht nett, das ist bares Geld in der Tasche des Scharlatans.

Zitat


wenn sie mir aber keine ersatztermine geben kann, dann müßte ich die entgangenen stunden bezahlen, da sie sie nicht bei der krankenkasse abrechnen kann.
mir gefällt das nicht.
es ist ja nicht so, daß ich ständig in den urlaub fahren will, aber ich möchte mir eben auch mal eine woche freinehmen können (wohlgemerkt, ich würde das immer wochen vorher ankündigen und nicht spontan freinehmen wollen) ohne, daß ich ihr dann die entgangenen stunden bezahle muß.
gibt es da eine generelle regelung?
kann es sein, daß ich all die monate nur urlaub nehmen kann, wenn die therapeutin urlaub macht?

auf eure antworten bin ich gespannt.

gruß yvi


Na doch, Yvi. So will das die Therapeutin. Sonst ist sie "gekränkt", weil sie nicht mit der Kasse abrechnen kann. Ausnahmen gibt es da keine, selbst wenn man vom Patienten schon Beträge in fünfstelligen Dimensionen abgezogen hat:

Zitat


Titel:
Re^2: Urlaub während der Psychoanalyse
Autor: y v i
Datum: 13.11.2003 16:34 Uhr

hallo irene,

ich bin seit ca. 1,5 jahren bei ihr. das erste halbe jahr zweimal pro woche, das vergangene jahr dreimal pro woche.
[...]


...

Die Googlesuche Urlaub + Psychoanalyse fördert Sagenhaftes zu Tage.

28

Montag, 2. Oktober 2006, 23:26

Es sind schlicht und einfach Sauereien,die da mit den abhängig Gemachten veranstaltet werden.

29

Montag, 2. Oktober 2006, 23:27

Dr. Mück sagt, nachdem ein Patient von zwei Psychoanalytikern auf's Gröbste abgezockt wurde:

http://www.dr-mueck.de/HM_Erfahrungsberi…Erfahrungen.htm

Zitat


Ungünstige Erfahrungen mit Psychoanalyse

Der folgende Bericht eines Patienten soll auf keinen Fall abschrecken. Denn Psychoanalyse ist ein wissenschaftlich gesichertes Verfahren. Die Ausführungen sollen verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Eignung einer Therapiemethode für eine individuelle Person sowie die "Passung zwischen Patient und Therapeut" frühzeitig zu überprüfen. Auch veranschaulicht der beschriebene Fall, was passiert, wenn die "therapeutische Beziehung" nicht thematisiert werden darf.

[...]

Anmerkung von Dr. Mück: Der Patient wuchs vaterlos bei Mutter und Großeltern auf und erhielt erst im Alter von 14 Jahren einen Stiefvater. Von letzterem fühlte er sich allenfalls geduldet. Nach einem einschneidenden Trennungserlebnis stößt er auf zwei Analytiker, die durch ihre Methode und ihr Verhalten seinen Wunsch nach einer hilfreichen Vaterfigur bzw. nach Verbundenheit und Empathie massiv enttäuschen und damit sein Leid eher vergrößern als verringern.


AHA! Jemand der schon auf 2 Jahre Termine festlegen will und bei Ausfall Geld verlangt, und ein anderer der den Patienten über hundert Stunden anschweigt, ist nicht etwa ein Abzocker, oder im zweiten Fall ein unverschämter Abzocker, sondern jemand, der einer Vaterfigur nicht gerecht wird.

Die Psychoanalyse ist eine verlogene Abzockerveranstaltung bis dort hinaus und mich nimmt Wunder, daß die Abgezockten das teilweise erst nach hundert Stunden bemerken und endlich ihren Psychoanalytiker "kränken" wie es sich gehört.

Das keiner eine Betrugsanzeige macht ist unglaublich.

Sittenwidrige Verträge, Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen, Geld für die Nulleistung des Schweigens.

Was kann man eigentlich noch alles anstellen, ohne daß irgendjemand bemerkt, wie er übers Ohr gehauen wird?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:25)


30

Montag, 2. Oktober 2006, 23:35

Denn Psychoanalyse sei ein wissenschaftlich gesichertes Verfahren.

KOMMENTAR:

NIEMALS.

Wo sind die Wirksamkeitsnachweise?

Es ist nur eine üble Farce von haltlosen Wichtigtuern,die eine fette Gelquelle entdeckt haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:26)


31

Montag, 2. Oktober 2006, 23:45

Man vergleiche:

Homöopsychopathie:

Gefährlicher Blödsinn von Homöopathen zu Impfungen 1154734974

Anthropopsychopathie:

Gefährlicher Blödsinn von Anthroposophen 1154736227

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:26)


32

Montag, 2. Oktober 2006, 23:57

Man sollte DAS wirklich mal lesen:

http://www.dr-mueck.de/HM_Erfahrungsberi…Erfahrungen.htm

Das sind genau die Machenschaften der im vorigen Thread genannten Scharlatanerie-Betrüger,die die Leute kaputtmachen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:26)


33

Dienstag, 3. Oktober 2006, 00:12

Nach allem was hier bisher so steht:

Wenn dem denn so wäre:

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:26)


34

Dienstag, 3. Oktober 2006, 00:14

Hier kann man sich weiter belesen und weiter GLAUBEN:

Link

Bedenkensdwert:

http://www.skeptischeecke.de/Worterbuch/…choanalyse.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:27)


35

Dienstag, 3. Oktober 2006, 00:29

Was hält denn die Psychoanalyse vom Islamismus und was macht sie damit.?

Das ist doch Psychose pur.

Dazu diese Materialsammlung:

Was hält denn die Psychoanalyse vom Islamismus und was macht sie damit.?

Das ist doch Psychose pur.

Dazu diese Materialsammlung:

"schönheit" im Islam: 1159810258


Ich nehme mal an,daß man sich nicht weiter damit befaßt,weil es zu "schwierig" ist.

Dabei ists nur plump und ziemlich einfach.

Allerdings politisch hochbrisant und lebensgefährlich.

Aber das ist ja nicht so interessant.

Seit wann setzt sich die Psychoanalyse schon mit Faschismus auseinander ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:27)


36

Dienstag, 3. Oktober 2006, 00:40

Was für ein wahrer Satz einer Praktikantin in einer psychoanalytischen Klinik:

Zitat


Verrückterweise gehört das zur tiefenpsychologischen Methode: Der Patient wird in völliger Ungewissheit gelassen, der Therapeut ist als Mensch nicht fühlbar, und trotzdem wird vom Patienten erwartet, dass er ein Vertrauensverhältnis zu den Therapeuten aufbaut. Die Frustration, die viele seit ihrer Kindheit kennen - nicht akzeptiert zu werden, wie sie sind - wird wiederholt. So entsteht eine paradoxe Situation: Erst erschaffen die Therapeuten Misstrauen und schieben es dann als Widerstand den Patienten in die Schuhe.


http://www.psychotherapie.de/psychothera…e/01041603.html


Das geht aber nicht nur mit dem Mißtrauen so. Vielmehr ist es so, daß jede Gegenwehr auf die Idiotien von Psychoanalytikern als "krankhaft" umgedeutet werden. Vornehm und elitär, wie diese Knaben sind, nennen sie das "auffällig".

Tatsache ist: Wer seinen Psychoanalytiker nach Timbuktu blasen kann, weil er völlig idiotische Dinge tut und sagt, der zeigt überaus menschliche Regungen, die mit Krankheit meist gar nichts zu tun haben, sondern auf den unerträglichen, abgehobenen und weltfremden Provokationen der Psychoanalytiker beruhen. Wer nicht völlig neben der Spur ist, merkt sofort, daß ihn sein Gegenüber nicht ernst nimmt und ihn nach Strich und Faden verarscht.

Nicht jeder, der seinen Gegenüber kritisiert, findet sich selbst kritikwürdig. Da irrt Freud. Manche sind wirklich so daneben und blöd, daß sie mit einem selbst nicht das Geringste zu tun haben. Bestenfalls die Tatsache, daß man sie so schnell wie möglich los haben will.

Aber Psychoanalytiker kehren nie wirklich vor der eigenen Haustür. Die kommen nicht einmal auf die Idee, sie könnten so miserabel sein, daß man sie am liebsten von hinten sieht. Nein... der Patient ist Schuld. Ein unehrlicher, verlogener Scharlatanmist.

Und von "Vertrauen" kann da sowieso keine Rede sein. Dazu ist dieser Wahnsinn viel zu sehr auf einer einseitigen Abhängigkeit aufgebaut.
In einem Vertrauensverhältnis verhöhnt man den anderen nicht, indem man sich selbst erhebt und sämtliche Handlungen des anderen als krankhaft bezeichnet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:28)


37

Dienstag, 3. Oktober 2006, 00:49

Jeder hat den "Therapeuten",den er verdient.

38

Dienstag, 3. Oktober 2006, 00:59

Interessant ist in meinem Fach auch,daß die mental und emotional Unfähigsten jahrelang an ihrer Zusatzbezeichnung "Psychotherapie" herumbasteln.

Ich hab die Zusatzbezeichnung/Abrechnungsmöglichkeit eh aus Erfahrungsgründen und Vorausbildungen(aus anderen Studien)und Anciennität,nutze das kaum und mache lieber seriöse Medizin mit vernünftiger und empathischer Verhaltensanalyse und -Behandlung.

Ohne dümmliche,unprofessionelle und wichtigtuerische Ignarroganz.

39

Dienstag, 3. Oktober 2006, 03:30

Man belese sich mal bei einem seriösen Fachmann auf seinem www.neuro24.de - auch zur Psychoanalyse.

Und mache sich ein Bild.

Ich teile nur einen Teil der Ansichten zu den Versuchen einer seriösen Psychoanalyse.

Die Internetseite ist insgesamt vorzüglich.

Aber dennoch sind 100 "Therapie"-Stunden und mehr nichts anderes als eine anmaßende Schwäche der absurden Methode ohne jeglichen Wirksamkeitsnachweis.

Da müssen völlig kontraproduktive Abhängigkeiten und Ausbeutereien entstehen.

Ich bin gegen JEDEN Scharlatanerie-Betrug im Gesundheitsbereich und habe das auch en detail belegt und dokumentiert.

Ich bin als Staatsbürger und Arzt in der Pflicht,auf widerwärtige Mißstände im Gesundheitsbereich warnend hinzuweisen.

Man lese die entsprechenden Threads bei kidmed.

Zu Einzelfragen kann ich immer gerne Auskunft geben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:30)


40

Dienstag, 3. Oktober 2006, 18:48

Die Kassen und Versicherungen sollten sich erstmal Wirksamkeits- und Erfolgsbelege vorlegen lassen,bevor sie den Humbug erstatten.

Das ist bisher nicht gelungen und wird auch nicht möglich sein.

Es kostet Unmengen an Geld der Versicherten,das anderswo wesentlich besser aufgehoben wäre.

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