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Zitat
Erika
Grünschnabel
Dabei seit: 02.10.2005
Beiträge: 1
Herkunft: Deutschland
Ausfallhonorar
Ich mache seit ca. 1 Jahr eine Psychoanalyse. Sagte meinem Therapeuten bereits im März, das ich im November in den Urlaub fahren werde, jetzt kommt er damit an, als ich es ihm erneut sagte, das er ja dann ein Ausfall Honorar berechnen müsste. Dieses Ausfallhonorar, würde er mit €50,00 pro Tag berechnen.
Ist dieses Legitim?
Kann ich mich dagegen wehren?
Muss ich mich an seine Urlaubszeiten halten?
Zitat
[...]
Die Situation wurde in dem Moment um und wurde unschön, als ich ihm sagte: "Herr X, ich habe mir Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Verhaltenstherapie mache“.
In diesem Moment sprang er von seinem Sitz auf, sagte: „Verlassen sie sofort meine Praxis!“
Ich entgegnete, dass ich dieses Verhalten jetzt nicht verstünde. Er entgegnete: Ich bin gekränkt und habe keine Lust mehr auf sie.
[...]
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:23)
Zitat
Titel:
Urlaub während der Psychoanalyse
Autor: y v i
Datum: 13.11.2003 14:41 Uhr
hallo liebe www'ler,
meine therapeutin hat immer urlaub, wenn ihre schulpflichtige tochter ferien hat. diese termine gibt sie zu beginn des jahres bekannt.
sie bat mich, auch in diesen zeiten urlaub zu nehmen, die auf ihrem urlaubsplan aufgeführt sind.
wenn ich ein paar tage frei nehmen möchte, dann versucht sie, mir ersatztermine anzubieten, was ich sehr nett finde.
Zitat
wenn sie mir aber keine ersatztermine geben kann, dann müßte ich die entgangenen stunden bezahlen, da sie sie nicht bei der krankenkasse abrechnen kann.
mir gefällt das nicht.
es ist ja nicht so, daß ich ständig in den urlaub fahren will, aber ich möchte mir eben auch mal eine woche freinehmen können (wohlgemerkt, ich würde das immer wochen vorher ankündigen und nicht spontan freinehmen wollen) ohne, daß ich ihr dann die entgangenen stunden bezahle muß.
gibt es da eine generelle regelung?
kann es sein, daß ich all die monate nur urlaub nehmen kann, wenn die therapeutin urlaub macht?
auf eure antworten bin ich gespannt.
gruß yvi
Zitat
Titel:
Re^2: Urlaub während der Psychoanalyse
Autor: y v i
Datum: 13.11.2003 16:34 Uhr
hallo irene,
ich bin seit ca. 1,5 jahren bei ihr. das erste halbe jahr zweimal pro woche, das vergangene jahr dreimal pro woche.
[...]
Zitat
Ungünstige Erfahrungen mit Psychoanalyse
Der folgende Bericht eines Patienten soll auf keinen Fall abschrecken. Denn Psychoanalyse ist ein wissenschaftlich gesichertes Verfahren. Die Ausführungen sollen verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Eignung einer Therapiemethode für eine individuelle Person sowie die "Passung zwischen Patient und Therapeut" frühzeitig zu überprüfen. Auch veranschaulicht der beschriebene Fall, was passiert, wenn die "therapeutische Beziehung" nicht thematisiert werden darf.
[...]
Anmerkung von Dr. Mück: Der Patient wuchs vaterlos bei Mutter und Großeltern auf und erhielt erst im Alter von 14 Jahren einen Stiefvater. Von letzterem fühlte er sich allenfalls geduldet. Nach einem einschneidenden Trennungserlebnis stößt er auf zwei Analytiker, die durch ihre Methode und ihr Verhalten seinen Wunsch nach einer hilfreichen Vaterfigur bzw. nach Verbundenheit und Empathie massiv enttäuschen und damit sein Leid eher vergrößern als verringern.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:25)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:26)
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Zitat
Verrückterweise gehört das zur tiefenpsychologischen Methode: Der Patient wird in völliger Ungewissheit gelassen, der Therapeut ist als Mensch nicht fühlbar, und trotzdem wird vom Patienten erwartet, dass er ein Vertrauensverhältnis zu den Therapeuten aufbaut. Die Frustration, die viele seit ihrer Kindheit kennen - nicht akzeptiert zu werden, wie sie sind - wird wiederholt. So entsteht eine paradoxe Situation: Erst erschaffen die Therapeuten Misstrauen und schieben es dann als Widerstand den Patienten in die Schuhe.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:28)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. November 2010, 00:30)
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