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1

Sonntag, 21. September 2003, 16:57

mit ihrem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene unter der Leitung von Prof. Daschner und Mitarbeitern wie Walach, der jüngst folgenden Schrott verbrach:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query…4&dopt=Abstract

Anmerkung : ich bringe mal den Text,bevor da was verschwindet:

Entanglement model of homeopathy as an example of generalized entanglement predicted by weak quantum theory.

Walach H.

Samueli Institute-European Office, Institut fur Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Klinikum der Universitat, Freiburg i.Br., Germany. walach@ukl.uni-freiburg.de

Homeopathy is scientifically banned, both for lack of consistent empirical findings, but more so for lack of a sound theoretical model to explain its purported effects. This paper makes an attempt to introduce an explanatory idea based on a generalized version of quantum mechanics (QM), the weak quantum theory (WQT). WQT uses the algebraic formalism of QM proper, but drops some restrictions and definitions typical for QM. This results in a general axiomatic framework similar to QM, but more generalized and applicable to all possible systems. Most notably, WQT predicts entanglement, which in QM is known as Einstein-Podolsky-Rosen (EPR) correlatedness within quantum systems. According to WQT, this entanglement is not only tied to quantum systems, but is to be expected whenever a global and a local variable describing a system are complementary. This idea is used here to reconstruct homeopathy as an exemplification of generalized entanglement as predicted by WQT. It transpires that homeopathy uses two instances of generalized entanglement: one between the remedy and the original substance (potentiation principle) and one between the individual symptoms of a patient and the general symptoms of a remedy picture (similarity principle). By bringing these two elements together, double entanglement ensues, which is reminiscent of cryptographic and teleportation applications of entanglement in QM proper. Homeopathy could be a macroscopic analogue to quantum teleportation. This model is exemplified and some predictions are derived, which make it possible to test the model. Copyright 2003 S. Karger GmbH, Freiburg

PMID: 12972724 [PubMed - indexed for MEDLINE]

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2

Sonntag, 21. September 2003, 17:06

ähhhh, wie bitte?

Catherina

3

Sonntag, 21. September 2003, 17:16

Der einstmals seriöse Professor Daschner ist voll ins Irrationale und in die Scharlatanerie abgedriftet und hat ja auch eine widerliche Laudatio auf die Oberscharlatanin Carstens gehalten:

Oberscharlatanin läßt sich feiern 1064159869

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (11. Mai 2010, 22:27)


4

Sonntag, 21. September 2003, 17:21

Der PD Dr. Dr. phil. Walach schreibt grundsätzlich Papers dieses Kalibers, wie man seiner Veröffentlichungsliste entnehmen kann:

http://www.ukl.uni-freiburg.de/iumwkra/k…publiwalach.pdf

Die von ihm geleitetet Arbeitsgruppe "Komplementärmedizin" scheint überwiegend aus Psychologen zu bestehen:

http://www.ukl.uni-freiburg.de/iumwkra/k…mitarbeiter.htm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (13. Mai 2010, 20:23)


5

Sonntag, 21. September 2003, 17:23

Und der Typ hält noch eine Vorlesung über "Wissenschaftstheorie".

6

Sonntag, 21. September 2003, 17:36

Dieser Walach darf auch EU-Geld für eine "Geistheilerstudie" zum Fenster rauswerfen:

http://www.pr.uni-freiburg.de/prmit_layo…mit.php?ind=368

Kosten anscheinend in Höhe von 300 000 EURO!

http://www.taz.de/pt/2003/03/06/a0163.nf/text

Obiger Text :

Hokuspokus oder nicht?
Teilnehmer für EU Studie zur Wirksamkeit der Fernheilung gesucht
Freiburg, 11.07.2002
Patienten, die an Chronischem Erschöpfungs-Syndrom (CFS) oder Multipler Chemikalienunverträglichkeit (MCS) leiden, werden für eine Forschungsstudie gesucht. Mit der Studie soll die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit von Fernheilungen wissenschaftlich untersucht werden. Dr. Harald Walach, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg, koordiniert die Studie, die an zehn Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Sie wird im Rahmen des 5. Rahmen-programms der Europäischen Union als einzige komplementär- bzw. alternativ-medizinische Studie gefördert.

"Wir wissen, dass wir uns mit dem Thema Fernheilung auf dünnes Eis begeben, aber es gibt Studien aus anderen Ländern, die eine Wirksamkeit belegen. Wir möchten mit seriösen wissenschaftlichen Methoden dazu beitragen, Grauzonen auszuleuchten," beschreibt Harald Walach die Ziele der Untersuchung.

Die Teilnahme tut nicht weh: nach einer gründlichen Anamnese in einem der Zentren in ganz Deutschland, an denen die Studie durchgeführt wird, werden Diagnose und Foto des Patienten jeweils an drei der insgesamt 400 Heiler aus ganz Europa geschickt. Die Behandlung dauert ein halbes Jahr, der Patient bleibt - Vorteil der Fernheilung - an seinem Wohnort. Mit Ergebnissen der Forschungsstudie ist in Ende 2003 zu rechnen. Ob die Fernheilung hilft, merkt der Patient möglicherweise sofort. Interessenten können sich melden bei Gertrud Müller, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Telefon: 0761/270-5484.




Kontakt:

Dr. Johannes Naumann
Dipl. Psych. Holger Bösch
Universitätsklinikum Freiburg
Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel: 0761/270-5498


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8

Sonntag, 21. September 2003, 23:38

Sehr geehrter Herr Dekan,
sehr geehrte Damen und Herren;

Herr Professor Daschner ist von einem seriösen Wissenschaftler zu einem Scharlatanerie-Unterstützer übelster Sorte geworden.

Dazu: Die Universität Freiburg macht sich mehr und mehr lächerlich 1064173703

Es scheint modern zu werden,daß sich einst renommierte Universitäten in dieser Richtung "profilieren".

Was in München passiert: Scharlatanerie an Münchener Kinderklinik 1064179911

Ich kann mir nicht vorstellen,daß diese Dinge mit Ihrem und Ihrer Kollegen wissenschaftlichem Anspruch in Einklang zu bringen sind.

Also bitte ich Sie,den Dingen nachzugehen,sie abzustellen und mich zu informieren.

Eine Einschaltung der Staatsanwaltschaft behalte ich mir vor.

Mit freundlichen Grüßen

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

www.kidmed.info (lesenswert)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (14. Dezember 2010, 00:10)


9

Sonntag, 21. September 2003, 23:56

Wenn man Walachs Veröffentlichungsliste anschaut wirds einem schlecht - ein "Professor" für Veröffentlichung.

Wo ist der Sinn?

10

Montag, 22. September 2003, 00:08

An der Publikatiosliste des Herrn Wallach ist zu erkennen, dass das "Problem" nicht neu ist, sie geht ja bis ins Jahr 1988 zurück. Ich frage mich, wie sich so jemand so lange halten kann. Und da stehen junge und fähige Wissenschaftler auf der Straße oder wandern aus. Böse Zeiten und zwar völlig unnötig.

11

Montag, 22. September 2003, 00:14

Ich frage mich, wie sich so jemand so lange halten kann.

Nicht mehr lange!
Und Daschner auch nicht.

12

Montag, 22. September 2003, 00:23

Hoffentlich bald ein fröhliches Halali!

13

Montag, 22. September 2003, 00:28

Noch mehr solche "Professoren" und "Ärzte":

Die kriminelle sogenannte Neue Medizin 1064183212

Und:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=2945 1064180239

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (11. Mai 2010, 22:27)


14

Montag, 22. September 2003, 01:18

http://www.ukl.uni-freiburg.de/iumwkra/k…mitarbeiter.htm

Wenn da schon so viele Psychologen mit rumfummeln,dann sollten sich die gefälligst mal mit den psychologischen Hintergründen der Scharlatanerie befassen - und mit dem psychischen Schaden ,der dadurch in der Volksgesundheit hervorgerufen wird.

Aber dafür gibts keine Mittel.

Der Daschner wird übrigens auch reichlich von der Carstens-Scharlatanerie- und Abzocker-Stiftung alimentiert.

Ab wann kann man etwas Mafia nennen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (11. Mai 2010, 22:27)


15

Montag, 22. September 2003, 07:35

In der psychologichen Fakultät der o.a. Universität gibt es auch einen Lehrstuhl für "PSI"-Forschung.

Unter dessem ersten Inhaber, Prof. Bender(?), war das Ziel noch die "PSI"-Phänomene kritisch zu hinterfragen und, wenn möglich, ad absurdum zu führen.

Sein Nachfolger sieht anscheinend eher seine Aufgabe darin, "PSI" zu bestätigen.

Vielleicht hat das eine ja mit dem anderen zu tun...


Doc

16

Montag, 22. September 2003, 07:57

"PSI-"-"Forschung"? Wie bitte? Sehr merwürdig, als ob die reale Welt nicht interessante Fragestellungen genug böte. Schlimm genug, dass Manche so abdrehen, aber dass die Uni das duldet, ist der eigentliche Skandal.

17

Montag, 22. September 2003, 09:57

Zitat

hema postete
[/b]An der Publikatiosliste des Herrn Wallach ist zu erkennen, dass das "Problem" nicht neu ist, sie geht ja bis ins Jahr 1988 zurück. Ich frage mich, wie sich so jemand so lange halten kann. Und da stehen junge und fähige Wissenschaftler auf der Straße oder wandern aus. Böse Zeiten und zwar völlig unnötig.[/b]

Ich bin die gesamte Liste durchgegangen, ich habe dort keine echte Publikation entdeckt: http://www.ukl.uni-freiburg.de/iumwkra/k…publiwalach.pdf
Es handelt sich um Schmierereien in Postillen auf dem "Niveau" von kostenlos in Apotheken ausliegenden Blättchen und um Beiträge in irgendwelchen obskuren, nicht anerkannten Magazinen bzw. Buchbeiträge die keiner wissenschaftlichen Kontrolle unterliegen. Keineswegs handelt es sich aber um Publikationen in wissenschaftlich anerkannten Journalen! Eine Frechheit und ein Armutszeugnis, soetwas als "Publikationsliste" vorzulegen. Ich bin Naturwissenschaftler, mein tägliches Geschäft ist es, Publikationen in anerkannten wissenschaftlichen Journalen zu lesen, ich weiß also wovon ich spreche.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (11. Mai 2010, 22:28)


18

Montag, 22. September 2003, 11:28

@ Biologe:
Konsens. Besonders "spaßig" fand ich die Co-Autorenschaft bei einer Veröffentlichung zum Thema schwache Wechselwirkung. Der Mann sollte erst mal sein eigenes Fach in den Griff bekommen, bevor er sich in andere Gebiete wagt. Der "elegante Unsinn" läßt grüßen...Aber wahrscheinlich hat er das gar nicht vor. Lieber Aufgeblähtes servieren, um "Eindruck" zu schinden. Dass seine Kollegen das durchgehen lassen, übel.

19

Montag, 22. September 2003, 18:41

PSI-Forschung gibt es an der
Uni Freiburg tatsächlich schon länger:
Früher:

http://www.psychologie.uni-freiburg.de/e…te/projekt.html

Dann kam:
Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie
(bis 30.9.1998; seither Abteilung für Pädagogische Psychologie)

http://www.psychologie.uni-freiburg.de/e…n/Grenzgebiete/

Ist echt krass!

20

Montag, 22. September 2003, 19:06

Aus einer "Untersuchung" über Rutengänger:

Es ist zweifellos schwierig, das gesuchte Phänomen in einfachen und klaren Versuchen zu dokumentieren; bei den meisten Versuchen zeigen sich jedoch Effekte, die weder dem Zufall noch bekannten Mechanismen zugeschrieben werden können. Unsere Gesamtergebnisse deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf noch unerkannte Sensibilitäten des Menschen hin.

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