Es geht um einen Psychopathen und Betrüger,der als "Professor" an der Fachhochschule HTWK Leipzig für Mitbürger und besonders für Krebspatienten lebensgefährlichstes Lügenzeugs publiziert.
Er gehört der Killersekte "Germanische neue Medizin" an,deren Guru nun endlich im Gefängnis saß - aber viel zu kurz.
Material dazu:
Unfug von der Mördersekte gegen die seriöse Medizin
Zu Niemitz:
010
18.08.2003, 23:16 Uhr
Kinderarzt.Kinderarzt
Operator
Noch so ein absurder "Professor":
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/200…8_Gutachten.pdf
In dem Fall mal nichts für die Ärztekammern,weil der "Herr" kein Mediziner ist,sondern irgendeine völlig diffuse Abteilung "leitet".
Ärger bei seiner Uni gibts in jedem Fall massig.Ich werde auf seine SOFORTIGE Entlassung hinwirken.
Es kann nicht angehen,daß solche Leute von Steuergeldern hoch finanziert werden und Studenten übelsten Unfug vorquatschen.
Dazu auch ein von Niemitz mitunterschriebener Text:
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2001/20011113.htm
Dazu auch:
http://f23.parsimony.net/forum49144/messages/45780.htm
Und von dem Killer-"Vater" Pilhar:
http://f23.parsimony.net/forum49144/messages/45775.htm
-----------------------
18.102004:
Weiteres debiles Suffgelaber von dem psychopathischen "Professor" Niemitz,zu dem hier schon Grauenhaftes auf der ersten Seite des Threads steht:
http://faktuell.de/Hintergrund/Background336.shtml
Solch ein Absurdo wird mit Steuergeldern bezahlt.
--------------------------------------------------------------------------------
Dieser Post wurde am 18.10.2004 um 16:25 Uhr von Kinderarzt.Kinderarzt editiert.
011
18.08.2003, 23:24 Uhr
Kinderarzt.Kinderarzt
Operator
Bitte schreiben Sie auch an die Leipziger Fachhochschule.
Mein Brief an den Dekan,Prodekan und etliche Abteilungsleiter-Professoren(e-mail-Adressen stehen auf der Seite der Fachhochschule:
http://www.htwk-leipzig.de/ ).
Sehr geehrte Damen und Herren;
Sie haben da offensichtlich einen Irren unter sich: Professor(?) Niemitz,der der kriminellen
Sekte "Neue Medizin" das Wort redet und seit mindestens 2 Jahren öffentlich dafür agitiert.
Dazu Text 010 in:
Die kriminelle sogenannte Neue Medizin 1061252189
Es liegen die Straftatbestände des Betruges und der Volksverhetzung vor.
Seriöse Wissenschaftler werden aufs Übelste diffamiert.
Wenn Sie ihn nicht rausschmeißen,wird es die Staatsanwaltschaft und/oder Ihre Aufsichtsbehörde tun,inclusive mindestens einer Dienstaufsichtsbeschwerde über die Zuständigen.
Darauf können Sie sich verlassen.
Bitte unterrichten Sie mich über Ihre Schritte binnen kürzester Frist.
Ich erwarte Ihre Nachricht bis spätestens zum 26.8.03.
Ansonsten erfolgen meinerseits die fälligen rechtlichen Schritte.
Weitere Informationen zum Thema:
Die kriminelle sogenannte Neue Medizin 1061573855
Mit freundlichen Grüßen
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
--------------------------------------------------------------------------------
Dieser Post wurde am 22.08.2003 um 21:39 Uhr von Kinderarzt.Kinderarzt editiert.
012
19.08.2003, 03:47 Uhr
Kinderarzt.Kinderarzt
Operator
Möglicherweise ist der Typ auch noch Beamter und bekommt eine extradicke Rente.
Es ist nicht zu fassen.
013
19.08.2003, 04:01 Uhr
Kinderarzt.Kinderarzt
Operator
Der kriminelle Schrott steht natürlich auf der menschenverachtenden Killer-Seite des kriminellen Pilhar,der zusammen mit dem Verbrecher Hamer die Pilhar-Tochter Olivia umbringen wollte(
http://www.pilhar.com ):
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/200…8_Gutachten.htm
Darin auch sektiererisch-indoktrinierende Links,die in der pdf-Datei nicht drin sind.
Stellen Sie Strafanzeige gegen dies ganze Pack.
Weiterer Psychopathenschrott:
http://www.neue-medizin.com/drrykege.htm#internat
--------------------------------------------------------------------------------
Dieser Post wurde am 22.08.2003 um 00:51 Uhr von Kinderarzt.Kinderarzt editiert.
016
22.08.2003, 19:35 Uhr
Kinderarzt.Kinderarzt
Operator
Dazu auch:
Wertlose Gutachten zur Neumedizin
DAS Forum f. Medizin, Heilkunde und Medizinkritik
Geschrieben von Doc am 22. August 2003 18:12:04:
Lustig... da geht ein Professor für Technikgeschichte, ein bekennender Nachläufer der Hamer-Scheiße, her und erstellt ein wertloses gefälligkeits"gutachten". Und das soll dann die "Neue Medizin" beweisen - dabei ist dieses "Gutachten" ebenso wertlos wie jenes andere gefälligkeitsgutachten aus Tvarna, das in einer Schule für Krankenpflegehilfspersonal erstellt wurde. Der Herr da mag wohl mal Ahnung von Technikgeschichte gehabt haben, aber von Medizin versteht er nichts. Außerdem ist er als gläubiger Hamerist nicht in der Lage, ein Gutachten zu erstellen - Befangenheit bzw. innersektoides Geklüngel liegt doch offen auf der hand. Außerdem sitzt der Herr der typischen Hamer-Denkstörung auf, indem er die gerne proklamierte Lügen, in der Medizin gebe es nur Hypothesen und in der "Neumedizin" Fakten, als Wahrheiten verkauft. Natürlich werden Hamers Krebs-Schwachsinnigkeiten nur im innersektoiden Zusammenhang zu "Eisernen Regeln" während jedem Nicht-Anhänger sofort klar ist, daß es sich um zu Dogmen erhobene naive und dumme Allgemeinplätze eines schwerkranken Ex-Arztes handelt, die "Regeln" zu nennen eine Beleidigung für jede echte Regel ist. Der "Gutachter" verpackt also die inhaltslosen Hamer-Dogmen in hochtrabende und pseudowissenschaftliche Worte, um zu verschleiern daß er mangels Ahnung von Medizin nicht mal ansatzweise in der Lage ist, die Richtigkeit der medizinischen Aussagen und Theorien zu beurteilen. Das Gesülze ist also das Papier nicht wert, auf dem der Herr es drucken ließ, und den Speicherplatz nicht wert, den die Hameristen im Internet mit ihrem Geseier verseuchen.
Psychiatrisieren braucht man den Typ nicht, aber man sollte seine Tragfähigkeit als Angehöriger einer Fachhochschule dringend hinterfragen und ihn unehrenhaft entlassen - jemand, der derart wertloses zur Wissenschaft von sich gibt, gehört einfach nicht auf einen Lehrstuhl. (vielleicht eher ins Leergut)
Und es ist auch egal, wie viele Gefälligkeits"gutachten" die Hameristen noch anschleppen (wann fangen eigentlich Heilpraktiker an, Gutachten zu erstellen?), die "Germanische neue Medizin" ist und bleibt schlicht und ergreifend dumme antisemitische Scheiße.
Ja.. die sektoide gefälligkeit trieft nur so aus diesem Pamphlet. Er deklariert einfach die Theorien und Fakten der Medizin zu "Hypothesen" und den neumedizinscheiß zu Fakten. Darauf baut er dann auf. Daß er nicht über das Wissen und die Möglichkeiten verfügt, die Richtigkeit der medizinischen Fakten zu überprüfen, verschweigt er. Er berücksichtigt auch nicht, daß die Verifizierbarkeit der Hamerschen Dogmen lediglich in Hamers Phantasie besteht und diese Dogmen in der Realität niemals verifiziert wurden und dies auch sicher niemals werden. Auch die Annahme, "keine der wissenschaftsmedizinischen Thesen sei verifiziert" ist eine sektoide Lüge des NM-Komplexes - wer die aktuelle Spektrum der Wissenschaft hat, möge sich das Bild des spannungsabhängigen Kaliumkanals anschauen.... wieder ein Beweis für eine Theorie der Wissenschaftsmedizin, die zum Faktum wurde.
Aber das kümmert diesen herrn sicher nicht. In der NM zählen Dogmen, nicht Fakten, und wer weiß.. vielleicht wird die NM mal eine Massenlüge wie die Homöopathie, die ihre Legitimation aus uralten Dogmen und strenggläubigen Multiplikatoren bezieht... mir tut es jedoch leid um die Studenten an jener FH.. ein Prof sollte eine geistig gesunde, integre, klardenkende Person sein, die sich nicht von sektoiden Gruppierungen vereinnahmen läßt...
--------------------------------------------------------------------------------
Dieser Post wurde am 22.08.2003 um 20:28 Uhr von Kinderarzt.Kinderarzt editiert.
017
22.08.2003, 21:50 Uhr
Kinderarzt.Kinderarzt
Operator
Ehe da was verschwindet: die unsäglichen Texte des "Professor" Niemitz:
1,)Auf einem Briefbogen der Fachhochschule mit seinem Amtsstempel und Unterschrift:
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Studium generale und Arbeitsstelle Technikgeschichte
Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz
PF 301166, 04251 Leipzig
Karl-Liebknecht-Straße 132, 04277 Leipzig
Tel.: 0341/3076-6219
Fax: 0341/3076-6456
Mail:
niemitz@r.htwk-leipzig.de
H.-U. Niemitz, HTWK Leipzig, PF 301166, 04251 Leipzig
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
Camino Urique 69 / Apdo. 209
E – 29 120 Alhaurin el Grande
18. 8. 2003
Betrifft: Gutachten zur Neuen Medizin / 8 Seiten / (Gutachten-Hamer-030818)
Gutachten zur Neuen Medizin
von Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz,
HTWK Leipzig / Studium generale.
Berufungsgebiet: Geschichte und Ethik
von Technik und Naturwissenschaften
Die Anfragen – Anlass zum Gutachten
Mit Brief vom 23. Juli 2003 bat mich Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer um die „naturwissenschaftliche Beantwortung“ von drei Fragen. Die Fragen lauten:
1. Kann und darf es sein, dass eine Medizin (Schulmedizin), die nur auf Hypothesen basiert, sich hochtrabend „wissenschaftlich“ nennt, obwohl noch niemals eine einzige Verifikation stattgefunden hat?
2. Kann und muss man dagegen nicht die Germanische Neue Medizin, die keine einzige Hypothese hat, allein auf Grund der vorgelegten 30 Verifikationsurkunden als wissenschaftlich und nach bestem Wissen richtig bezeichnen?
3. Ist es nicht in den Naturwissenschaften üblich und ausreichend, schon eine einzige Verifikation zu bestehen, um die Richtigkeit (hier: der Neuen Medizin) zu beweisen?
Vorrede
Im Kern stellt Hamer zwei Fragen, die im Folgenden nur bezogen auf das Krebsgeschehen beantwortet werden, obwohl die Neue Medizin generell für „Krankheit“, Psychosen und spontane Straftaten Erklärung und Theorie bietet.
A) Ist die Schulmedizin wissenschaftlich und richtig?
B) Ist die Neue Medizin wissenschaftlich und richtig?
zu A) Die Schulmedizin bedient sich zwar wissenschaftlicher Methoden (z.B. Beobachtung, Statistik), ist aber wegen ihrer vielen Hypothesen, d.h. (nicht bewiesenen) Unterstellungen weder eine Wissenschaft (denn wissenschaftliche Methoden zu benutzen reicht allein nicht aus, um „Wissenschaft“ bzw. Wissenschaftler zu sein) geschweige denn eine Naturwissenschaft. Sie hat keine hypothesenfreie Theorie des biologischen Geschehens beim einzelnen „kranken Menschen“. Die Schulmedizin kann ihren Krebspatienten nur aus Statistiken gewonnene Überlebenswahrscheinlichkeiten nennen. Sie neigt bezeichnenderweise im Einzelfall zu leeren therapeutischen Versprechungen, Verzweiflungstaten („Lotteriespielen“) und „Experimenten“. Und Spontanheilungen bleiben unverstanden.
Im Tagesspiegel vom 12.11.2001 erschien kurz vor dem Tod des Beatles Harrison folgende Notiz: „Georg Harrison (58) geht es nach einer radikalen Bestrahlungstherapie in New York offenbar besser. Das berichtet ´Mail on Sunday´. Die umstrittene neue Therapie ist von dem Arzt selbst als ein ´Lotteriespiel´ bezeichnet worden.“ Also: Einem der bekanntesten und reichsten Personen gelingt es nicht, eine Krebstherapie zu bekommen, die kein Lotteriespiel ist. Wie ist das zu erklären? Doch nur so, daß die Schulmedizin keine Therapie anzubieten hat, die kein Lotteriespiel ist.
Also: Die Schulmedizin ist unwissenschaftlich und versteht so gut wie nichts – noch nicht einmal Spontanheilungen. Die Schulmedizin ist keine Wissenschaft. Sie ist nicht richtig, d.h. muß nach bestem menschlichen Ermessen als falsch bezeichnet werden.
zu B) Die Neue Medizin hat eine wissenschaftliche und hypothesenfreie und damit überprüfbare (bzw. potentiell falsifizierbare – siehe genaueres dazu im eigentlichen Gutachten) Theorie bzw. Modell des Krebsgeschehens bzw. allgemein von „Krankheit“. Sie kann für jeden Einzelfall – und das überprüfbar und damit hypothesenfrei (und selbstverständlich nach einer genauen Anamnese) – das Geschehen wissenschaftlich erklären. Weil das Geschehen aus der Theorie heraus vorhersagbar ist, können auf den Einzelfall zugeschnittene – und damit wissenschaftlich begründete – Therapievorschläge gemacht werden. (Eventuell während der Therapie auftretende Komplikationen können verstanden und die Therapie darauf eingestellt werden. Dies sei erwähnt, weil Hamer von vielen Presseorganen unterstellt wird, er nenne sich selbst Wunderheiler und garantiere Heilung. Es ist zu bedenken: Neue krebsauslösende Konfliktschocks kann kein Arzt der Welt vorhersagen und damit verhindern; man kann aber eine Situation schaffen – und Hamer fordert dies für seine Patienten –, in der neue Konfliktschocks vermieden werden.)
Also: Die Neue Medizin ist wissenschaftlich und entsprechend naturwissenschaftlichen Kriterien richtig. Die Neue Medizin ist eine Wissenschaft und darüber hinaus die sicherste Methode, um „krebskranke“ Menschen zu heilen.
Zu Frage 1:
Wissenschaft
Es ist nicht ganz unumstritten, was Wissenschaft ist oder sein soll. Im Lexikon (Brockhaus Enzyklopädie 2001) ist zu lesen: „Wissenschaft …, der Inbegriff menschlichen Wissens einer Epoche …; eine Gesamtheit von Erkenntnissen, die sich auf einen Gegenstandsbereich beziehen und in einem Begründungszusammenhang stehen. … … Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft ein gesichertes, in einen Begründungszusammenhang von Sätzen gestelltes und damit intersubjektiv kommunizierbares und nachprüfbares Wissen, das bestimmten wissenschaftlichen Kriterien (z.B. Allgemeingültigkeit, Systematisierbarkeit) folgt.“ Die Unsicherheit der Erklärung zeigt sich im Zirkel: Wissenschaft muss wissenschaftlichen Kriterien folgen. Dennoch ist klar: „wissenschaftlich“ meint, über ein Wissen – inhaltlich und methodisch – zu verfügen, das aus nachprüfbaren Aussagen (oder „Sätzen“) besteht.
Wissenschaft erzeugt überprüfbare Aussagen
Eine Aussage oder ein System von Aussagen können nur dann als wissenschaftlich gelten, wenn diese Aussage bzw. diese Aussagen die Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren, d.h. – umgangssprachlich ausgedrückt – zu überprüfen, ob sie falsch sind. Die exakten Naturwissenschaften heißen deshalb exakt, weil sie nur Aussagen machen, die durch Experimente im Prinzip jeder Zeit und an jedem Ort falsifiziert (oder umgangssprachlich: auf Stimmigkeit überprüft) werden können. Nicht jede Naturwissenschaft beruht nur auf Experimenten bzw. kann nur auf Experimenten beruhen. Die Biologie zum Beispiel und infolgedessen auch die Medizin müssen sich weitgehend auf Beobachtungen von „natürlichen“ Abläufen stützen. Diese Beobachtungen können dann, wenn die Umgebungsbedingungen bei den jeweiligen Beobachtungen die gleichen sind, wie Beobachtungen von Experimenten genutzt werden.
Da in der Regel die Schulmedizin am und für den Einzelfall nicht potentiell falsifizierbare Aussagen machen kann, zieht sie sich auf die Statistik zurück. Statistik ist Mathematik, ist damit Wissenschaft, ist aber keine Naturwissenschaft. (Im Übrigen wird damit das höchste Ziel therapeutischer Arbeit verfehlt, nämlich dem Patienten für seinen „Einzelfall“ über den menschlichen Beistand hinaus wissenschaftlich helfen zu können. Beispiel: Der Schulmediziner nennt dem Krebspatienten Überlebenswahrscheinlichkeiten. Dem Patienten kann nicht gesagt werden, was er tun soll, um „heil“ zu werden.)
Hypothesen sind noch nicht überprüfte oder gar unüberprüfbare Aussagen
Wenn man nur Aussagen machen kann, die (noch) nicht die Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren, spricht man von Hypothesen. In der Umgangssprache ist eine Hypothese eine Unterstellung und in der Wissenschaftstheorie im Grunde genommen auch, nämlich eine Aussage, deren Wahrheit noch nicht feststeht, die aber als Annahme dient, von der heraus Theorien und Vorhersagen abgeleitet werden (siehe Brockhaus Enzyklopädie 2001). Als Isaac Newton seine Gravitationstheorie vorstellte und er gefragt wurde, woher denn die Gravitation käme, sagte er: „Ich mache keine Hypothesen.“ Damit meinte er, dass ein jeder die Richtigkeit des von ihm aufgestellten Gravitationsgesetzes überprüfen könne (bzw. modern: versuchen könne, es zu falsifizieren) und dass es eine andere Sache sei, die Gravitation zu erklären. Da ihm dies nicht gelungen sei (er konnte also dazu keine Aussagen finden, die die Möglichkeit boten, sie zu falsifizieren), so sagte er, sollten dies die Wissenschaftlergenerationen nach ihm herausbekommen – was denen übrigens bis heute nicht gelungen ist.
Neue Medizin, Schulmedizin und (nicht) falsifizierbare Aussagen
Entsprechend diesem Wissenschaftsverständnis sagt Dr. Hamer, er mache keine Hypothesen. Das, was er aussage, sei jederzeit an jeder beliebigen Person (also an jedem Einzelfall) zu überprüfen, bei der Krebs bzw. krebsäquivalente „Krankheiten“ diagnostiziert worden sei. Das heißt, es gibt hier die Möglichkeit, seine Aussagen am bzw. an jedem Einzelfall zu falsifizieren (auf Stimmigkeit zu überprüfen). Die Hypothese der Schulmedizin zum Beispiel, es gäbe ein Immunsystem, ist eine nicht falsifizierbare Aussage. Das Immunsystem hat bisher noch niemand unmittelbar beobachten können. Es werden zwar aus der Hypothese „Immunsystem“ (also der Unterstellung, es gäbe eines) Theorien und Vorhersagen konstruiert und denen beobachtbare „Fakten“ zugeordnet, die als Bestätigung gelten. Allerdings wird nicht in Betracht gezogen, dass diese Fakten auch zur Bestätigung anderer Aussagen dienen könnten (Anmerkung: wissenschaftlich kann es nur Falsifizierungen und keine Bestätigungen geben). Die Schulmedizin erkennt nicht, dass die Hypothese „Immunsystem“ überhaupt nicht falsifizierbar ist, also letztlich keine wissenschaftliche Aussage darstellt. Ob Mikroben wegen des Zusammenbruchs des Immunsystems im Körper aktiv werden können
(so sieht es die Schulmedizin, und sie kann für den Einzelfall den Augenblick des Aktivwerdens nicht vorhersagen und damit nur „logisch“ begründen, aber logisch bedeutet nicht automatisch wahr oder wirklich; Märchen sind auch logisch, weil sie sonst nicht erzählbar sind; maximal kommt die Schulmedizin zu statistischen Aussagen)
oder Mikroben wegen eines Einschaltbefehls des Gehirns bzw. Organismus, der gerade ein „Sonderprogramm“ laufen lässt, aktiv sind
(so sieht es die Neue Medizin – sie kann den Augenblick des Aktivwerdens für den Einzelfall vorhersagen und auch begründen: Es ist der Start der zweiten Teils des Sonderprogramms; die Neue Medizin hat ein psycho-biologisches Modell vom Organismus und braucht deshalb keine Statistik),
heißt, dass die Neue Medizin bezüglich der Mikroben und ihres Aktivwerdens potentiell falsifizierbare Aussagen erzeugt, die Schulmedizin dies aber nicht kann. In der Umgangssprache müsste man sagen, die Schulmedizin liefert einen nicht fassbaren Brei von pseudologischen, d.h. märchenhaften und nicht überprüfbaren Aussagen (sie ist unwissenschaftlich), die Neue Medizin dagegen bietet eine fassbare Struktur von logischen und an der Wirklichkeit überprüfbaren Aussagen (sie ist wissenschaftlich).
Das Problem „Verifikation“
In der Frage 1 wird behauptet, dass die Schulmedizin nur auf Hypothesen basiert und dass noch niemals eine einzige Verifikation ihrer Hypothesen stattgefunden hat. Ist dem so? Man muss sagen: Es ist noch viel schlimmer. Wie schon erklärt, gelingt es der Schulmedizin in weiten Teilen nicht, falsifizierbare Aussagen zu erzeugen (und verliert damit insgesamt ihren Anspruch, „Wissenschaft“ zu sein). Damit ist eine „Verifikation“ – was auch immer das sein soll (es wird bei der Behandlung der Frage 3 ausführlich erklärt, was das sein könnte) – per se unmöglich. Ganz kurz gesagt bedeutet „Verifikation“ ein System von Aussagen (und das damit verbundene Modell) als wahr bzw. richtig oder bestätigt anzuerkennen und dementsprechend zu handeln (in der Medizin würde das bedeuten, entsprechend zu therapieren). „Verifikation“ ist also eine ethische, damit gesellschaftspolitische und letztlich rechtliche Frage bzw. Angelegenheit.
Ergebnis zu Frage 1
Die Schulmedizin darf sich nicht naturwissenschaftlich nennen, weil sie entweder nur Aussagen anzubieten hat, die nicht die Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren, oder sie verwickelt sich schon vorher in unlösbare Widersprüche. Die Neue Medizin ist naturwissenschaftlich, weil sie ein psycho-biologisches Modell bietet, aus dem heraus Aussagen abzuleiten sind, die die Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren. Da bisher keine Aussage der Neuen Medizin falsifiziert werden konnte, muss die Neue Medizin zumindest für wissenschaftlicher erklärt werden als die Schulmedizin, die eben höchstens statistisch arbeiten kann (d.h. keine wissenschaftlichen Aussagen für den Einzelfall machen kann!), und es muss festgestellt werden: Die Schulmedizin ist keine Naturwissenschaft – weder inhaltlich noch methodisch.
Zu Frage 2:
Die Antwort lautet: Ja, die Neue Medizin ist richtig. Wichtig ist zu bemerken – und das wird in der Beantwortung der Frage 3 weiter ausgeführt –, sie „nach bestem Wissen“ als richtig zu bezeichnen (was eine ethische Frage ist). Also: Die Aussagen der Neuen Medizin stehen in einem Begründungszusammenhang, der intersubjektiv kommunizierbar und am Einzelfall nachprüfbar ist, d.h. naturwissenschaftlichen Kriterien genügt (z.B. Allgemeingültigkeit, Systematisierbarkeit, Vorhersagemöglichkeit, begründend erklärende Beschreibung vergangenen Geschehens, Falsifizierbarkeit).
Ergebnis zu Frage 2
Ja, die Neue Medizin ist richtig.
Zu Frage 3:
Bei Frage 3 muss man zurückfragen: Ausreichend wofür? Für die Bestätigung der Richtigkeit? Dazu ist in der Beantwortung der Frage 2 schon alles gesagt (ja, die Neue Medizin ist richtig). Streng wissenschaftlich gilt, dass Verifikationen nie ausreichen. Also lässt sich auch rein „naturwissenschaftlich“ diese Frage nicht beantworten, weil die Entscheidung darüber, ob eine Theorie „verifiziert“ ist, letztlich niemals endgültig entschieden werden kann. Denn jede Theorie hat Modellcharakter. Und damit kann eine Theorie niemals mit der Wirklichkeit voll übereinstimmen. Wenn das der Fall wäre, wäre dieses Modell die Wirklichkeit und damit kein Modell mehr. Wenn nun eine Theorie über längere Zeit nicht falsifiziert werden kann und wenn die konkurrierenden Theorien bzw. deren Anwendungen (hier Therapien) schlechtere Ergebnisse zeigen als die neue Theorie, dann muss die neue Theorie anerkannt werden – das ist eine Frage der wissenschaftlichen und ethischen Vernunft, Fairness und Redlichkeit. Die neue Theorie muss zugelassen werden als Erklärung, und sie muss zugelassen werden für die Anwendung bei praktischen Problemen, d.h. die Patienten müssen frei entscheiden können. Im Fall der Neuen Medizin heißt das: Die „Schulmedizin“ bzw. unsere Gesellschaft muss der Neuen Medizin Raum geben.
Bemerkung: Was sind Fakten? Beispiel Metastase: Fakt oder Hypothese?
Im Folgenden eine Bemerkung zum häufig ideologischen Charakter der „Fakten“ bzw. der „Richtigkeit“: Was den Menschen vor Anerkennung des kopernikanischen Systems richtig und ein Fakt zu sein schien, war, dass die Sonne am Abend unterging. Das Modell – die Erde als schwebende Scheibe in der Mitte der Welt und die Himmelskörper jeweils auf einer kugelförmigen und glasartigen Sphäre befestigt, die alle zusammen die Erde umhüllen und sich um die Erde herumdrehen – machte das sinnfällig. Heute wissen es fast alle Menschen besser, aber auch nur, weil sie es von Kindesbeinen an so erzählt bekommen. Das Wort „Sonnenuntergang“ benutzen wir bis heute, obwohl es den Fakten nicht entspricht. Dieses Wort schleppt das alte falsche Modell noch mit sich. Das ist aber kein Schade, weil „ein jeder“ ja weiß, wie es richtig ist.
Mit dem Begriff „Metastase“ wird es so sein, dass, sollte die Neue Medizin anerkannt werden, dieses Wort verschwinden wird. Als Fakt bedeutet Metastase eigentlich nur „Zweitkrebs“ bzw. Krebs zusätzlich zu schon vorhandenem. Die Schulmedizin verbindet aber mit dem Wort die Hypothese, dass der erste Krebs irgendwie – und zwar in Art einer innerkörperlichen Ansteckung – der Verursacher des Zweitkrebses ist. Die Neue Medizin leugnet nicht den Fakt „Zweitkrebs“, aber sie sagt, dass das keine Metastase ist. Sie sagt, dass jeder „Zweitkrebs“ durch einen eigenen Konflikt ausgelöst wird. Tragischerweise sind das meist Konflikte, die durch die Krebsdiagnose zu erklären sind (Tiere haben in den seltensten Fällen „Metastasen“).
Die Vorstellung, dass Krebs sich in Art einer innerkörperlichen Ansteckung im Körper verbreitet, ist eine Hypothese bzw. Unterstellung (gilt aber als Fakt in der Schulmedizin). Wenn es diese innerkörperliche Ansteckung gäbe, müssten alle Bluttransfusionen wegen drohender Krebsansteckungsgefahr verboten werden. Bis heute gibt es keinen „Krebs-Blut-Test“ – und es ist nicht bekannt, dass Tumormarker eingesetzt werden, um Blutspender auf Krebs zu überprüfen. Damit zeigt sich, dass die Schulmedizin ihre eigene Hypothese „Metastase“ (für die Schulmedizin ja ein Fakt!) nicht ernst nimmt bzw. ihr mit jeder Bluttransfusion faktisch selber widerspricht (letztlich: falsifiziert!). Ein Schulmediziner würde zur Rechtfertigung und sachlich völlig richtig sagen, dass man beim Menschen noch niemals eine Krebsansteckung von Körper zu Körper beobachtet habe.
Die Neue Medizin dagegen argumentiert stimmig: Jedes Krebsgeschehen bedeutet einen Konfliktschock. Jeder Zweitkrebs einen Zweitkonfliktschock. Sollte dem nicht so sein, könnten die Gegner der Neuen Medizin das überprüfen (falsifizieren).
Ergebnis zu Frage 3
Die Schulmedizin unterstellt, dass ihre Hypothesen „Fakten“ sind. Es ist aber zu zeigen, dass das „Faktensystem“ der Schulmedizin widersprüchlich ist bzw. in weiten Teilen so aufgebaut, dass es nicht einmal potentiell falsifizierbar (und damit unwissenschaftlich) ist. Das System der Neuen Medizin dagegen ist stimmig und potentiell falsifizierbar. Daher ist es unwissenschaftlich, unethisch und damit letztlich verfassungswidrig, der Neuen Medizin keinen Raum zu geben.
Ein abschließender Kommentar:
Die „Schulmedizin“ befindet sich in einer besonderen Situation. Sie erhebt den Anspruch, wissenschaftlich zu sein und müsste damit – so weit wie möglich – unpolitischen und nur wissenschaftlichen Prinzipien verpflichtet sein. Sie erhebt aber zugleich den Anspruch, den politisch-herrschaftlichen und damit „unwissenschaftlichen“ Schutz einer (dienstleistenden) Zunft genießen zu dürfen. Das Zunftprivileg ermöglicht den Vertretern der Schulmedizin, wissenschaftliche Auseinandersetzungen ungestraft mit nichtwissenschaftlichen, nämlich politischen bzw. machtpolitischen Mitteln zu entscheiden. Die Schulmedizin kann sich bis heute in dieser eigentlich „unmöglichen“ Situation halten, weil die Nichtmediziner (als Patienten oder Politiker) die ihnen verfassungsrechtlich zugestandene Therapiefreiheit nicht nutzen wollen bzw. können, weil sie voller Angst sind vor dem Tod und dem Verlust der Gesundheit, die ihnen bzw. der ganzen Gesellschaft angedroht werden, falls die schulmedizinische Therapie abgelehnt wird. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber. Der Widerspruch zwischen „Wissenschaft“ und „Zunft“ wird im Fall der Therapienotwendigkeit von Kindern und Unmündigen heute so gelöst, dass diese – der Ansicht der Zunft und damit nicht wissenschaftlichen Kriterien entsprechend – schulmedizinisch zwangstherapiert werden müssen. Eltern oder Vormünder, die wissenschaftlich begründet diese Therapie für die ihnen Anvertrauten ablehnen und versuchen, diese dem zu entziehen, werden strafrechtlich verfolgt. Dies ist ethisch gesehen eine „unmögliche Situation“, d.h. unethisch, d.h. in diesem Fall verfassungswidrig.
Ergebnis zum Kommentar
Der Anspruch der Schulmedizin, aus ihrer „Zunft“ heraus – also unwissenschaftlich – einen Therapie-Entscheidungs-Alleinanspruch durchsetzen zu wollen bzw. bei der Therapie von Kindern schon durchgesetzt zu haben, ist verfassungswidrig.
Fazit
Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muß die Neue Medizin nach derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen für richtig erklärt werden.
Die Schulmedizin ist dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein amorpher Brei, der wegen grundlegend falsch verstandener (angeblicher) Fakten nicht einmal falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz zu schweigen. Sie muß deshalb nach naturwissenschaftlichen Kriterien als Hypothesensammelsurium und damit als unwissenschaftlich und nach bestem menschlichem Ermessen als falsch bezeichnet werden.
Leipzig, den 18. August 2003
Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz
2.)
An den Deutschen Bundestag.
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
Folgendes möchten wir Sie fragen: Warum gibt es zur Zeit in Deutschland keine staatliche medizinische Einrichtung, welche die Erkenntnisse der „Neuen Medizin“ anwendet, wie sie von Dr. Ryke Geerd Hamer entdeckt wurden? Wir denken insbesondere an Universitätskliniken, die ja zur Forschung und damit zum Beschreiten neuer Wege verpflichtet sind.
Wir beschäftigen uns seit einigen Jahren mit der „Neuen Medizin“. Wir – eine Gruppe von Menschen aus allen Schichten und Berufen – treffen uns regelmäßig zu Diskussion und Erfahrungsaustausch. Dabei müssen wir immer wieder feststellen, daß die Neue Medizin tatsächlich die biologischen Gesetzmäßigkeiten (Naturgesetze) angibt, die „Krankheiten“ erklärbar und damit heilbar machen – zum Beispiel auch den Krebs. Diese Gesetzmäßigkeiten sind wie Naturgesetze überprüfbar. Jeder Kranke ist – naturwissenschaftlich betrachtet – ein Experiment, das zeigt, daß die Neue Medizin stimmt. Allein dieses Wissen, die Verstehbarkeit und damit prinzipielle Heilbarkeit, insbesondere der „Krankheit“ Krebs, nehmen den Betroffenen, wenn sie die Neue Medizin verstanden haben, Angst und Panik. Wie wir immer wieder beobachten, gelingt es vielen mit diesem Wissen – nun ohne Panik – in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt die Verantwortung für den Heilungsprozeß selbst zu übernehmen und gesund zu werden.
Warum also wenden die Kliniken dieses Wissen nicht an? Warum prüfen sie nicht auch im klinischen Alltag das System der Neuen Medizin? Die Neue Medizin gestattet es übrigens viel schonender und billiger die Patienten zu behandeln als mit bisherigen Verfahren.
Wir bitten Sie dringlichst, die staatlichen Kliniken zu verpflichten, die Neue Medizin anzuwenden und die Ergebnisse wissenschaftlich zu dokumentieren und zu veröffentlichen.
Mit großem Interesse erwarten wir Ihre Antwort und Ihre Maßnahmen.
Mit freundlichen Grüßen
Claus Jürgen Jost
Hans-Ulrich Niemitz
Stammtisch NEUE MEDIZIN Leipzig
Verteiler:
Petitionsausschuss Sächsischer Landtag
Petitionsausschuss Deutscher Bundestag
----------------------------