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1

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 13:13

Meiner Mutter wurde von einer "guten Freundin" geraten, wegen ihrer Rückenschmerzen einen Osteopaten aufzusuchen.
Ich wollte mal etwas dazu im Internet suchen aber je mehr ich darüber lese, desto übler wird mir...
Kennen Sie denn eine Seite die sich kritisch damit befasst, Studien dazu, Behauptungen widerlegt werden, etc. die ich ausdrucken und ihr mal mitbringen könnte?
Sie prangern in dem Thread den ich dazu gelesen habe zwar Seiten von Osteopaten oder Befürwortern an aber das bringt mich in diesem Fall nicht weiter.
Danke für hilfreiche Links
Senta

2

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 15:58

Über offensichtlichen Unfug und betrügerischen-Suggestivschwachsinn brauchts keine Studien.

Das hier ist schon ziemlich erhellend:

Zum Unfug mit der "Osteopathie" 1129471975

Die Scharlatane behaupten Dinge,die es gar nicht gibt.

3

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 16:16

In dem Thread gibt es haufenweise Links.

Da z.B.:

http://www.chirobase.org/16Victims/gallagher.html

http://www.quackwatch.org/11Ind/frymann1.html

Ein Text, den es nur noch hier gibt:

Zitat


Osteopathie (nach Still)
Die der osteopathischen Medizin zugrunde liegenden Vorstellungen gehen auf den US-amerikanischen Chirurgen und Arzt Andrew Taylor Still zurück, der in Kirksville/Missouri im Jahre 1892 das erste medizinisch-osteopathische College gründete, nachdem er seine osteopathischen Thesen erstmals 1874 verkündet hatte. Zu seiner Zeit steckte die Hochschulmedizin noch in den Kinderschuhen, in den USA dominierten noch die säftepathologischen Behandlungsweisen aus dem Mittelalter.



Still hatte zu Lebzeiten recht seltsame Ansichten über die Wirksamkeit seiner Methode. So schrieb er in seiner Autobiographie shake a child and stop scarlet fever, croup, diphtheria, and cure whooping cough in three days by a wring of its neck.

Solche fragwürdigen Ansichten sind medizinhistorisch jedoch typisch für die Zeit, in der Still lebte. Offenbar sah er die therapeutische Welt nur aus der vereinfachten chirurgischen Perspektive und erklärte sich nach dem Aufbau eines eigenen Denksystems die Krankheiten als Folge von Veränderungen der Knochen und Organe. Dass dieses begrenzte System nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Abläufe im menschlichen Organismus beschreibt, ist auch dem medizinischen Laien offensichtlich. Wird solch ein Ansatz aber mit genügender Wucht verbreitet, ist er geeignet, einfache Gemüter in seinen Bann zu ziehen.

Die Verknüpfung zwischen Ausbildungssystem und therapeutischer Anwendung, also das Geldverdienen mittels Ausbildungsgebühren derjenigen, die die Still'sche Therapie erlernen wollten, ist eine der Säulen, auf der die Osteopathie ruht. Mit dieser Taktik gelang es Still (wie auch vielen anderen Ärzten, die ähnliche Systeme etablierten), sich genügend Finanzmittel zu beschaffen, um sein System weiter auszubreiten. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass es in den USA historisch bedingt keine einheitliche, hochschulmedizinische, universitäre Ärzteausbildung gibt, wie sie z.B. in den meisten EU-Ländern vorhanden ist. Im Gegenteil, es gibt in einigen Bundesstaaten die Möglichkeit, an naturopathischen Einrichtungen eine vollgültige Ausbildung zu absolvieren. Danach kann man sich als (naturopathischer) Arzt bezeichnen und beruflich tätig werden. Ein solches Studium ist nach Gugliemo (1998) gegenwärtig an 19 Hochschulen in den USA möglich. Möglicherweise kommt aufgrund der Vereinheitlichungstendenzen auf europäischer Ebene eine ähnliche Verschlechterung der hochschulmedizinischen Ausbildung auch in der EU in den nächsten Jahren zum tragen (Buchmann 2003). Insgesamt arbeiten in den USA heutzutage schätzungsweise 44.000 Osteopathen (Gugliemo 1998).


Die Ausbildung eines 'ärztlichen Osteopathen'
Den Zugang zu einer osteopathischen Ausbildungsschule erhält man, wenn man eine dreijährige berufliche Tätigkeit ausgeübt hat. Die Aufnahme setzt eine geringere Schulausbildung voraus, als jene, die für einen konventionellen, hochschulmedizinischen Studiengang notwendig wäre. Dergleichen drückt sich in deutlich schlechteren Prüfresultaten aus. So liegt die durchschnittliche Prüfpunktzahl (Grad-Point Average = GPA) und die Prüfnote des Medical College Admission Test (MCAT) von osteopathischen Studenten üblicherweise deutlich unter denjenigen Werten, die von Medizinstudenten erreicht werden (Ross-Lee und Wood 1995, Doxey und Phillips 1997). Die durchschnittliche Anzahl an in Vollzeit tätigem Lehrpersonal in osteopathischen Ausbildungsstätten liegt gerade einmal bei 10% im Vergleich zu universitärem Lehrpersonal (Ross-Lee und Wood 1995). Zusätzlich forschen osteopathische Einrichtungen kaum und einige haben Probleme, genügend ausgebildetes Lehrpersonal bereit zu stellen (Jones 1999). Es ist also deutlich erkennbar, dass der Leistungsstand von osteopathischem Personal von Beginn an schlechter ist und deren Ausbildung desolater organisiert ist im Vergleich zu Personen, aus denen später Hochschulmediziner werden sollen.

Der Grad eines 'Doctor of Osteopathy' (DO) umfasst eine 5.000stündige Ausbildung über 4 Studienjahre. Die osteopathischen Fakultäten unterscheiden zwischen dem 'Doktor der Osteopathie' und denjenigen, die einen tatsächlichen akademischen Grad (z.B. Dr. med.) führen. Man sollte also einen DO nicht mit einem Dr. med. bzw. einem hochschulmedizinischen, an einer Universität ausgebildeten Arzt verwechseln.

Die Berufszulassung als DO erhält man nach einem weiteren Rotationsjahr an einem zugelassenen Krankenhaus. Nachfolgend kann sich der Arzt spezialisieren, z.B. an Kliniken für Innere Medizin. Seit 1993 können fertige DO's der American Academy of Family Practice beitreten, die vorher nur für hochschulmedizinische Ärzte (Dr. med.) oder DO's mit zusätzlicher hochschulmedizinischer Ausbildung offen stand (Guliemo 1998).

Osteopathische Ärzte (DO) dürfen mittlerweile in allen US-Bundesstaaten praktizieren. In einer im Januar 1995 veröffentlichten Umfrage unter 2.000 zufällig ausgewählten osteopathischen Therapeuten, die Mitglieder des American College of Osteopathic Physicians waren, gaben 6.2% der Befragten an, mehr als die Hälfte ihrer Patienten mit den osteopathischen manipulativen Techniken zu behandeln. 39.6% gaben an, diese Methode bei Fieber anzuwenden. Bezeichnend an der Umfrage war der Umstand, dass je höher der Ausbildungs- und Fortbildungsgrad der ursprünglich eine osteopathische Ausbildung absolvierende Person war, desto niedriger (!) war der Anteil jener, die noch osteopathische Methoden einsetzten (Johnson et al. 1997)


Die Inhalte der Osteopathie
DIe osteopathische Medizin ist durch manuelle Diagnostik und Behandlung von angeblichen oder tatsächlichen Funktionseinschränkungen von Knochen, Gelenken und (inneren) Organen gekennzeichnet. Folgende Techniken werden eingesetzt:

mobilisierende Muskeltechniken: mit bestimmten Griffen oder Bewegungsfolgen werden Gelenkfunktionsstörungen an der Wirbelsäule und an den Extremitäten behandelt. Dabei arbeitet man mit geführten Bewegungen, gezieltem Muskelzug oder exakt bemessener äußerer Krafteinwirkung
myofasziale Techniken: da die Muskulatur mit Faszien umhüllt ist, sollen diese behandelt werden, um daraus therapeutischen Nutzen zu ziehen. Es werden weiche Zug- und Druckreize zur Normalisierung der Gewebsspannung verwendet bzw. um die Durchblutung und Beweglichkeit zu steigern
viszerale Techniken: da die inneren Organe beweglich angeordnet sind, sollen mit der Osteopathie Verspannungen der Bindegewebselemente behogen werden. Daraus leitet man den Anspruch ab, Fehlfunktionen der Organe selbst therapieren zu können, weil angeblich die freie Beweglichkeit der Organe für deren normale Funktion essentiell sei.
kranio-sakrale Techniken: es wird postuliert, dass bei Erwachsenen die Schädelknochen gegeneinander beweglich seien. Man postuliert ebenfalls einen bestimmten Rhythmus dieser Bewegung, nämlich Druckschwankungen des Liquor, der das Gehirn umhüllt.

Der Weg der Osteopathie nach Europa
Nach dem Andrew Taylor Still seine Methode vorgestellt und 1892 die erste osteopathische Schule gegründet hatte (American School of Osteopathy), die von DO Dr. William Smith geleitet wurde, wurde die Methode in späterer Zeit vom DO William Garner Sutherland und DO Harold Magoun auf den Bereich des Schädels übertragen. DO Martin Littlejohn, ein Schüler Still's, übertrug die Osteopathie 1917 nach England, wo er die British School of Osteopathy gründete. Heute ist die Osteopathie in England seit 1994 offiziell anerkannt und wird an vier Privatschulen gelehrt. In Frankreich etablierten die DO's Jacques Weischenk, Jean-Pierre Barral und Philippe Druelle als bekannteste Vertreter der Osteopathie diese Methode. Mittlerweile gibt es in Frankreich 14 osteopathische Ausbildungsstätten und einen französischen Verband für Osteopathie mit etwa 500 Mitgliedern. Es gibt noch entsprechende Ausbildungsstätten und Verbände in Belgien, Kanada (seit 1982 z.B. die Fondation Canadienne pour l'Enseignement et la Recherche en Ostéopathie in Montreal mit einem deutschen Ableger, dem Deutschen Osteopathie Kolleg). International und auch im europäischen Bereich aktiv sind folgende Organisationen: Europäisches Colleg für Osteopathie, College Sutherland, Osteopathie Akademie München, Osteopathie Schule Deutschland und Still Academy.

In Deutschland wird die Osteopathie überwiegend von Heilpraktikern ausgeübt, aber der Anteil Ärzte, die sich der Methode bedienen, steigt. Die Ausbildung zum Osteopathen ist nicht staatlich reglementiert, wird aber in der Regel gemäß eines vereinsrechtlich abgesicherten Mindeststandards, der von der Akademie für Osteopathie Deutschland (AOD) propagiert wird. Sie bietet eine berufsbegleitende Ausbildung in einer Ganztagsschule in Schlangenbad bei Wiesbaden an, die in Kooperation mit der Still Academy organisiert wird. Die Ausbildung umfasst lediglich 1.300 Stunden à 45 Minuten (also 975 Vollstunden), was weniger als 20% der in Deutschland und Europa allgemein üblichen Ausbildungszeit für Humanmediziner entspricht (ca. 5.500 Vollstunden). Man schließt als 'Osteopath D.O.' die Ausbildung ab, wobei die AOD die Absolventen nach einer eigenen Prüfungsordnung prüft. Dies ist jedoch kein staatlicher Abschluss, sondern dieser Ausbildungsgrad hat den Wert eines Vereinsdiploms.


Eine Methode ohne glaubwürdigen Wirksamkeitsnachweis
Hass-Degg et al. (http://www.osteopathie-akademie.de/abstracts/nr4.html) führten eine Evaluierung und kritische Bewertung von Studien der Osteopathie im klinischen Bereich durch. Sie kamen zu dem Resultat, dass die meisten osteopathischen Studien als Diplomarbeiten von DOs an Osteopathieschulen durchgeführt worden waren und nicht in die weltweit verfügbare medizinische Fachliteratur vorgedrungen waren. Von den insgesamt 30 gefundenen klinischen Studien erreichten 9 die vorgegebene erforderliche Mindestpunktzahl für eine Zuordnung zu Qualitätskategorien, was bedeutet, das die Studien zu schlampig organisiert oder zu schlecht berichtet worden waren, um aus ihnen einen glaubhaften Wirksamkeitsnachweis der Methode herausarbeiten zu können. Nur in 5 der 9 Studien war die osteopathische Behandlung der jeweiligen Kontrollintervention überlegen. Infolge der geringen Anzahl klinischer Studien, die die formalen Anforderungen erfüllten, lassen sich nach Hass-Degg et al. derzeit noch keine definitiven Schlüsse über die Wirksamkeit der Osteopathie ziehen.

Die osteopathische Diagnostik scheint wenig reproduzierbar zu sein. Monteiro-Ferreira et al. (http://www.osteopathie-akademie.de/abstracts/nr30.html) untersuchten die Reproduzierbarkeit osteopathischer Tests am Beispiel des Beckens, weil die meisten Studien zu diesem Thema gravierende methodische und inhaltliche Mängel aufwiesen. Ziel der Studie war es, osteopathische Tests am Becken auf ihre interindividuelle Reproduzierbarkeit hin zu untersuchen und herauszufinden, ob diese Tests geeignet sind, osteopathische Diagnosen zu erstellen. Drei Osteopathen, die zugleich ihre Ausbildung am COE in München absolviert haben, führten im Hauptversuch an 21 symptomatischen Patienten mit Schmerzen in der LBH–Region jeweils 18 ausgewählte Tests am Becken durch, die sich aus Schmerzprovokationstests, Mobilitätstests, positionellen Tests und Horchtests zusammensetzten. Die Auswertung der Reproduzierbarkeit erfolgte mit Kappa-Wert. Darüber hinaus gab jeder Therapeut nach jedem Test auf einer Skala von 0 – 10 an, wie überzeugt er von der Richtigkeit seines Testergebnisses war. Zuverlässige Ergebnisse konnte nur die Schmerzprovokationstests erzielen (Kappa-Werte bis zu 0,712). Bei den Mobilitätstests erreichte der Test der Mobilität des Iliosacralgelenks nur Kappa-Werten bis zu 0.364, was auf eine überwiegende Nichtreproduzierbarkeit schließen ließ. Die übrigen Mobilitätstests, die Tests der Muskeln und Ligamente, sowie die Positionstests mit Bestimmung der Landmarks konnten nicht überzeugen. Eine wichtige Ursache für die unterschiedlichen Testergebnisse liegt in der Ermessenstoleranz des Therapeuten, hängt also davon ab, ob er bei einer getesteten Struktur überhaupt einen Befund diagnostiziert, oder ob er die betreffende Struktur ohne Befund bewertet.

Bei Rückenschmerzen ist der Wert der osteopathischen Manipulationen über das Placeboniveau hinaus bis heute nicht glaubhaft bewiesen worden (Federspiel und Herbst 1996).


Quellenverzeichnis
Buchmann J: Was ist osteopathische Medizin? Dtsch Med Wochenschr, 128, 158-160, 2003
Doxey TT, Phillips RB: Comparison of entrance requirements for health care professions. J Manipulat Physiol Ther, 20, 86­91, 1997
Federspiel K, Herbst V: Die andere Medizin. Stiftung Warentest, 1996
Gugliemo WJ: Are D.O.s losing their unique identity? Medical Economics 75(8):201-213, 1998
Johnson SM, Kurtz ME, Kurtz JC: Variables influencing the use of osteopathic manipulative treatment in family practice. J Am Osteopath Assoc, 97, 72-74, 1997
Jones DE: Allopathic (M.D.) versus osteopathic (D.O.) medical Schools: Views of a basic scientist with experience in both. Cardiovascular Concepts Web site, 21.05.1999
Ross-Lee B, Wood DL: Osteopathic medical education. In Sirica CM, editor. Osteopathic Medicine, Past, Present and Future. New York, Josiah Macy Jr. Foundation, 1996, S. 95
Still AT: Autobiography - with a history of the discovery and development of the science of osteopathy. Reprinted, New York, 1972, Arno Press and the New York Times.

4

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 16:17

Noch ein Text, den es nur noch hier gibt:

Zitat


Kraniosakrale Osteopathie
Die kraniosakrale Therapie basiert auf den Lehren der Osteopathie des US-Amerikaners Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Anfang der 1930iger Jahre wurde das System durch William Garner Sutherland (1873-1954) entwickelt. Im Alter von 25 Jahren gab dieser seinen ursprünglichen Beruf (Journalist) auf, um bei Dr. A. T. Still in Kirksville/Missouri Osteopathie zu studieren. Nach erfolgreichem Abschluss erlangte er 1900 den Titel 'Doktor der Osteopathie', wobei dessen Qualität fragwürdig ist (siehe Osteopathie).



Als Osteopathie-Student war Sutherland aufgefallen, dass die Verbingungsflächen zwischen dem großen Keilbeinflügel und der Schläfenbeinschuppe wie die Kiemen eines Fisches geformt seien. Daraus leitete er die Theorie ab, dass es eine gelenkige Verbindung zwischen den menschlichen Knochen geben würde. Obwohl die anatomische Fachliteratur lehrt, dass die Schädelnähte des Erwachsenen verknöchert sind, ließ Sutherland diese Idee nicht mehr los.

Sutherland war der Auffassung, dass der Schädel pulsiere und das dies durch unterschiedliche Drücke des Liquors bedingt sei, in dem das Gehirn schwimme. Seine Ideen veröffentlichte er in The Cranial Bowl im Jahre 1939. Harold Ives Magoun (1898-1981), erster Präsident der amerikanischen Akademie für Osteopathie im Jahre 1947, griff Sutherlands Ideen auf und veröffentlichte seinerseits 1951 das Buch Osteopathy in the Cranial Field, womit er die Basis der kraniosakralen Osteopathie schuf. Angeblich verpflichtete Sutherland Magoun auf seinem Sterbebett 1954 dazu, die kraniale Osteopathie auch in Europa zu lehren. Seit 1964 begannen Harold Magoun, Viola Frymann und Thomas Schooley dies an der British School of Osteopathy zu tun.


Die Theorie der kraniosakalen Osteopathie
Ausgangspunkt für Diagnose und Therapie ist der sog. kraniosakrale Rhythmus, der wie der Herz- und Atemrhythmus einen eigenständigen Körperrhythmus darstellen soll. Dieser Rhythmus soll angeblich den Stoffwechsel des Organismus und jede einzelne Körperzelle beeinflussen. Mit einer Frequenz von 6-14 pro Minute sollen die Schädelknochen sanft und fast unmerklich nach außen und innen rotieren bzw. auf- und abschwellen. Wenn dieser Rhythmus gestört ist, kann durch entsprechende körperliche Manipulationen, die u.a. am Schädel ansetzen, angeblich eine Heilung bzw. eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte bewirkt werden.


Die Theorie der Methode ist unglaubhaft
Beim Erwachsenen kommt es zu keiner Veränderung der Schädelnähte, auch wenn dies immer wieder von entsprechenden Therapeuten der Szene behauptet wird. Die Schädelnähte, sofern altersgerecht verknöchert, bieten beim Erwachsenen eine ähnlich unnachgiebige Struktur wie der reguläre Knochen. Dies wurde u.a. von Hubbard et al. (1971) bereits nachgewiesen.

Auch die Behauptung, dass durch einen im inneren entstehenden Druck (vermittelt durch den wässrigen Liquor) die Knochen sich auf- und abbewegen würden, konnte wiederlegt werden. Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, bildet sich der Liquor im Bereich der Ventrikel (= Öffnungen, die etwa in Gehirnmitte liegen) dadurch, dass Flüssigkeit aus den arteriellen Gefäßen durch ein kapilläres Netzwerk aus den Gefäßen 'abgepresst' und in das Gehirninnere geführt wird.



Da die liquorgefüllten Ventrikel untereinander und mit der Gehirnaussenseite in Verbindung stehen, kommt es zu einem permanenten Zustrom von Flüssigkeit in die inneren Ventrikel. Diese fließt nach unten ab, umströmt dabei das Gehirn und verlässt dieses letztlich in Richtung Rückenmark, wo die Flüssigkeit wieder resorbiert wird. Es kommt zu einem mehrfachen, vollständigen Flüssigkeitsaustausch während des Tages. Zwar unterliegt dieses System einem indirekten Druckwechsel, weil der Liquor letztlich indirekt aus der unter Druck stehenden arteriellen Blutbahn stammt, aber der Druck ist zu gering, um den knöchernen Schädel von innen heraus zu beeinflussen. Bei einer Druckzunahme des Liquors wird dieser zuerst eine Verkleinerung der Gehirnmasse nach sich ziehen, weil das weiche ZNS-Gewebe bei weitem nicht so druckfest ist wie der es umgebende Schädelknochen. Die Behauptung, man könne den Liquorfluss mit den Händen erspüren, wird von den kraniosakralen Therapeuten gerne behauptet, wurde aber nie bewiesen. Er darf in das Reich der Fabeln verwiesen werden.

Einen Wirksamkeitsnachweis der kraniosakralen Therapie gibt es bis heute nicht. In einer Übersichtsstudie von Green et al. (1999), in der 33 entsprechende Studien unter die Lupe genommen wurden, konnte kein glaubwürdiger Nachweis der Wirksamkeit der Sutherland'schen Methode gefunden werden.


Hilfe aus dem britischen Königshaus macht populär
Die Sutherland-Methode ist eine Placebotherapie und kann bei entsprechend naivem Patienten und geschickten Therapeuten durchaus Scheinerfolge liefern.
Es ist eine Art 'Wellness'-Programm. In England ist die Methode deshalb beliebt, weil das britische Königshaus nicht nur die Homöopathie, sondern auch die kraniosakrale Therapie tatkräftig finanziell unterstützt. So war u.a. Prinzessin Diana eine prominente Anhängerin der Methode und machte sie in England sehr populär (Ernst 2000).


Quellenverzeichnis
Ernst E: Neuester Renner der Alterantivmedizin: Schädelgelenke justieren. Münch Med Wschr, 142, Nr.6, 26, 2000
Du Boulay, O'Connell J, Currie J, Bostick T, Verity P: Further investigations on pulsatile movements in the cerebrospinal fluid pathway. Acta Radiol Diag, 13, 496-523, 1972
Green C, Martin CW, Bassett K, Kazanjian A: A systematic review of craniosacral therapy: biological plausibility, assessment reliability and clinical effectiveness.
Compl Ther Med, 7, 201-207, 1999
Hubbard RP, Melvin JW, Barodawala IT: Flexure of cranial sutures. J Biomechanics, 4, 491-496, 1971


5

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 17:21

Die Texte zeigen erneut den ganzen absurden Irrwitz der Scharlatanerie-Abzocker-Pseudomethode.

Man hüte sich vor solchem infamem Unfug.

Diese Leute sind schamlos und irre.

Es ist dasselbe wie mit der Homöopsychopathie und der Anthropsychopathie: irgendwelche Pseudolehren von Psychopathen von anno dunnemals werden zu einem verkommenen Geschäftssystem bis in die heutige Zeit ausgebaut und völlig unkontrolliert perpetuiert.

Wirkungsnachweise und Rationalität,Realitätsbezug sind all diesem infamen Schrott völlig fremd.Es wird gelogen und betrogen,daß es nur so kracht.

Und die Verblödeten fallen drauf rein ,weils ja so eine alte Methode ist.

Alt ist Schrott.

Nur ein Beispiel:

Als Osteopathie-Student war Sutherland aufgefallen, dass die Verbingungsflächen zwischen dem großen Keilbeinflügel und der Schläfenbeinschuppe wie die Kiemen eines Fisches geformt seien. Daraus leitete er die Theorie ab, dass es eine gelenkige Verbindung zwischen den menschlichen Knochen geben würde. Obwohl die anatomische Fachliteratur lehrt, dass die Schädelnähte des Erwachsenen verknöchert sind, ließ Sutherland diese Idee nicht mehr los.

KOMMENTAR:

Das was dieser Idiot da unter sich läßt war ja schon zu seiner Zeit erkennbar falsch.Also ein Betrüger - wie seine abzockenden und verlogenen Nachbeter bis in die heutige Zeit.

6

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 17:36

Der vorige Text wurde ergänzt.

7

Donnerstag, 20. Oktober 2005, 09:25

Hallo 40_Fieber,

ich habe mir erlaubt, den zweiten Text (eingefügt 16:17) auszudrucken werde ihn gerne weitergeben.
Ist dir noch bekannt, woher dieser Text ursprünglich stammt?
Danke und viele Grüße von
Senta

8

Donnerstag, 20. Oktober 2005, 14:06

Ich denke ja. Das sind aber beides anonyme Texte und sollen es auch bleiben.
Nehmen Sie sie so mit, wie sie sind. Die Quellenangaben darunter sind die Beweisführung und genügen jedem wissenschaftlichen Anspruch.

9

Donnerstag, 20. Oktober 2005, 17:44

Osteopathen sind Absurdos.

Einer der Gipfel des Schwachsinns:

Als Osteopathie-Student war Sutherland aufgefallen, dass die Verbingungsflächen zwischen dem großen Keilbeinflügel und der Schläfenbeinschuppe wie die Kiemen eines Fisches geformt seien. Daraus leitete er die Theorie ab, dass es eine gelenkige Verbindung zwischen den menschlichen Knochen geben würde. Obwohl die anatomische Fachliteratur lehrt, dass die Schädelnähte des Erwachsenen verknöchert sind, ließ Sutherland diese Idee nicht mehr los.

KOMMENTAR:

Mit der gleichen Irsinns-"Logik" könnte man behaupten,daß der Mensch eine Schwanzflosse hätte.

10

Dienstag, 25. Oktober 2005, 18:57

Es ist halt Wahnsinn, doch es hat Methode!

Aktuell aus einem "Medizin-Forum", nachdem dort ein poster einen kritischen link eingestellt hatte:

"Kritiker gibt es immer!

Wichtig ist doch, dass dem Patienten geholfen wird. Seit dem ich osteopathisch behandelt werde, brauche ich keine schweren Medikamente (u.a. Morhium) mehr. Und es geht nicht nur mir so.... Es gibt genug Patienten die das bestätigen können!

Ich zumindest bin froh, dass es die Osteopathie gibt!!!!!!!"



So ist es halt, dann sollen die für den faulen Zauber mal anständig aus der Tasche!
Diskussion zwecklos!!!
_________________

11

Dienstag, 25. Oktober 2005, 19:06

Das sind diese infamen Reklame-Fakes,die alle Scharlatanerie-Betrüger verbreiten.

12

Samstag, 6. September 2008, 19:32

/06/25/ws/articleE8L0K.html

13

Samstag, 6. September 2008, 20:22

Der Link geht bei mir nicht.

14

Sonntag, 7. September 2008, 01:14

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-Betrug sind alle da:

Die Gesetze gegen Scharlatanerie-betrug sind alle da

Sie braucfhen auch keine Rechnung von Betrügern zu begleichen.

Der juristische Begriff ist die Unerbringbarkeit einer Leistung.

Ganz einfach.

Und: bitte unterschreiben Sie nichts!

15

Montag, 3. Januar 2011, 17:16

Tja,es ist Betrug von kriminellen Idioten für debile Idioten.

Ein Milliardengeschäft !

Bitte weitergeben.

16

Montag, 24. Januar 2011, 14:55

Außerdem sollte man nicht immer nach "Studien" plärren(wie Menta es tut),wenn doch schon Alles Belegende da steht.

Beispielsweise waren unter Anderen diese Texte verlinkt :


Bizarre Therapy Leads to Patient's Death
Stephen Barrett, M.D.

Joanne M. Gallagher, D.C., who practiced for close to 20 years in Hazleton, Pennsylvania, has pled guilty to one count of mail fraud and is expected to go to jail. The case arose following the death in 1999 of 30-year-old Kimberly Lee Strohecker, who had consulted Gallagher about epileptic seizures. Gallagher persuaded Strohecker to stop taking the anticonvulsive medication prescribed by her neurologist and, as a result, Strohecker's condition deteriorated and she died from multiple seizures and complications [1]. This article describes what happened and the extent to which the circumstances reflect what other chiropractors do.
Gallagher's Background and "Philosophy"

Joanne Gallagher, 43, is one of two chiropractors who operate the Life Expression Chiropractic Center. The center's Web site states that she graduated in the top ten from Bishop Hafey High School in Hazleton, Pennsylvania in 1977, completed pre-chiropractic studies at Bloomsburg University, and graduated summa cum laude from Sherman College of Straight Chiropractic in 1982. Licensed in Pennsylvania in 1983, she practiced at the Degenhart Chiropractic Health Clinic in Hazleton until recently when she and a colleague moved their practice to a new building in Sugarloaf, Pennsylvania. While at Sherman, she received the "B.J. Palmer Philosophy Award" for "dedication to chiropractic philosophy." [2] Both she and her colleague are members of Sherman's "Board of Regents," a group of approximately 175 chiropractors and chiropractic advocates who give at least $750 per year to the school.

Gallagher's philosophy is similar to that of chiropractic's founders. Her Web site states:

Chiropractic is a primary contact healing art established in 1895. As a healing art, it is comprised of a philosophy, science and art. The philosophy of chiropractic is based on vitalism. This philosophy teaches that within all of life there is a vital energy that organizes, controls and expresses organization. There is an inherent power of organization within life designed to express optimal integrity. There is an inherent healing power within each cell of the human body. The organization within the body is designed to adapt and heal at optimal potential possible.

The science of chiropractic is based on the science of the nerve system. The human nerve system controls, co-ordinates and adapts all the systems and healing itself. It is vitally important that there is no interference to this governing system for best function of the body and best healing of each organ and system within the body. The nerve system is structurally protected by the skull and spine. Traumas or injuries sustained in life can cause insult to the spine causing misalignments of the joints to occur. This insult is called a vertebral subluxation. Vertebral subluxations cause interference to the neurological function of the body.

The art of chiropractic is the corrective adjustment employed to correct vertebral subluxations of the spine which interfere with the function of the nerve system. A chiropractic adjustment is a gentle, manual correction done by hand to allow correction of the vertebral subluxations. Once corrected, the nerve system is best able to adapt and heal and maintain proper function.

As Chiropractors, we do not diagnose or treat disease. Chiropractic is a unique healing art in that our objective is to locate, analyze and correct vertebral subluxations. This allows restoration of optimal neurological function and proper spinal biomechanics of the human frame. It is our global vision that each child be balanced with chiropractic throughout a lifetime so that they can express optimal function of design [3].

Practitioners who communicate this way typically suggest that patients see them periodically for life so their "subluxations" can be detected and "adjusted" with spinal manipulation. But Gallagher offered more:

In the last ten years, we have gone into a post-graduate adjustment involving correction and balance of the meninges. The meninges are three structural membranes that sheath the brain and spinal cord underneath the skull and spine. The meninges also sheath each cranial and spinal nerve root and also scaffold into the center of the brain. They protect the brain and spinal cord from outside and inside compression. Correction of the meninges complements and stabilizes the spinal adjustment and allows more optimal balance to occur to the brain and spinal cord. It is a gentle, non-force correction along the skull and spine. The correction allows structural balance of the spine and meninges for optimal function of the nerve system needed for optimal healing. Our objective is that you achieve and maintain neurological integrity throughout your lifetime [4].

The phrase "correction of the meninges" refers to concepts of "craniosacral therapy" (also called cranial therapy) advocated by John E. Upledger, D.O., who heads the Upledger Institute in Palm Beach Gardens, Florida. The meninges are the membranes that sheath the brain and spinal cord. Cranial therapy advocates claim that many ailments are caused by blockages in the flow of cerebrospinal fluid (the fluid that surrounds the brain and spinal cord) and that such blockages can be detected and relieved by pressing lightly on the skull. According to Upledger, "Using a soft touch generally . . . about the weight of a nickel, practitioners release restrictions in the craniosacral system to improve the functioning of the central nervous system." [5] Upledger also claims to be able to communicate with the patient's "inner physician." Chapter 2 of his book, CranioSacral Therapy: Touchstone of Natural Healing describes how he asks questions aloud and believes that he can determine "yes/no" answers by feeling a "cranial pulse" with his fingertips [6].

The theory underlying craniosacral therapy is erroneous because the sphenoid and occipital bones (important for "cranial" practitioners) fuse by the end of adolescence, many other skull bones begin to fuse by age 25 or 30, and no scientific research has demonstrated convincingly that manual manipulation can move the individual bones of an adult human skull or that lightly touching the head has any therapeutic value [7]. Nor is there any credible evidence that "the rhythms of the craniosacral system can be felt as clearly as the rhythms of the cardiovascular and respiratory systems," as an Upledger Institute brochure claims [8]. In short, the theory and practice of cranial therapy and "correction of the meninges" have no basis in reality [9,10].
Fatal Advice

Strohecker saw Gallagher for about 40 visits between October 1998 and April 1999. During this time, Gallagher repeatedly advised Strohecker to stop taking her anticonvulsive medication. Gallagher also assured Strohecker that once she did this, she would experience approximately three days of seizures, would fall into a deep sleep, and would wake up healed of her seizure disorder. When Strohecker stopped her medicine, she began to experience frequent seizures, including one in Gallagher's office. Strohecker became unable to walk, severely dehydrated, and, shortly before her death, unconscious [1:7]. The autopsy report states that during her final days, friends watched her laying on a mattress on the floor, wearing disposable diapers, with a suction apparatus nearby [11].

Between April 26 and April 29, 1999, Gallagher reassured others that the seizures were "normal" and "supposed to happen" and that Strohecker was merely getting the drugs out of her system. Gallagher warned Strohecker's fiancé that if Strohecker were taken to the hospital, she would be given anticonvulsant drugs that could kill her. On April 29, at a local hospital, Strohecker was pronounced dead as a result of uncontrolled epilepsy combined with dehydration and pneumonia caused by stomach contents sucked into her lungs during a seizure [1:8, 11]. Her survivors filed a "wrongful death" malpractice suit and reportedly collected the policy limit in an out-of-court settlement. However, the settlement terms are confidential, so I have been unable to get any details.
The Criminal Charges

According to the indictment, Gallagher submitted claim forms to Medicaid that falsely described Strohecker's treatment as spinal manipulation for the treatment of neck pain, shoulder neuritis, and five other neck and shoulder diagnoses [1:12]. Pennsylvania's Medicaid covers evaluations and treatment by manual manipulation of the spine to adjust misaligned or displaced vertebra. It does not cover cranial therapy or the treatment of diseases such as epilepsy. Strohecker's actual treatment was also outside the legal scope of chiropractic, which the pertinent part of Pennsylvania law defines as:

A branch of the healing arts dealing with the relationship between the articulations of the vertebral column, as well as other articulations, and the neuro-musculo-skeletal system and the role of these relationships in the restoration and maintenance of health. The term shall include systems of locating misaligned or displaced vertebrae of the human spine and other articulations; the examination preparatory to the adjustment or manipulation of such misaligned or displaced vertebrae and other articulations; the adjustment or manipulation of such misaligned or displaced vertebrae and other articulations; the furnishing of necessary patient care for the restoration and maintenance of health; and the use of board-approved scientific instruments of analysis, including X-ray . . . . [12]

The Pennsylvania Chiropractic Practice Act also requires chiropractors to refer patients to other licensed practitioners for consultation or treatment when their diagnosis indicates that such a referral is needed [13]. The indictment states that Gallagher never manipulated Strohecker's neck but billed Medicaid for spinal manipulation for "cervical subluxation" and then billed a second time for the same services after Strohecker died [1:9].

Gallagher got into additional difficulty in connection with a 5-year-old girl with Down's syndrome. According the the indictment, Gallagher told the child's mother that the treatments would increase the child's intelligence, make her appearance more normal, and cause her "slanted eyes" to "fade away." [1:12] However, there is no scientific evidence that cranial therapy or anything else that chiropractors do can improve the intelligence or appearance of Down syndrome patients. The treatment of epilepsy by chiropractors is not permitted under Pennsylvania law or covered by Medicaid. But, as with Strohecker, Gallagher billed Medicaid for services that she had not performed [1:9]. The child's mother told an investigator that despite the billing, she had paid cash for the treatment [14].

The indictment charged Gallagher with one count of health-care fraud, one count of making false statements, and seven counts of mail fraud. The maximum penalty for health care fraud involving the death of a patient is life imprisonment and a $250,000 fine.
Tedd Koren's Report

In March 2003, Tedd Koren, D.C., whom Gallagher retained as an expert witness, claimed in a report that she "had practiced within the accepted standards of the state of Pennsylvania" and had "limited her care to the location and correction of vertebral subluxations." Koren also suggested that part of her legal difficulty was semantic:

Traditional chiropractic, which Drs. Gallagher and [her associate] practice, does not medically diagnose or treat any condition or disease. Instead it is limited to the analysis and adjustment (correction) of vertebral subluxations. From that perspective neither doctor would claim to practice medicine nor diagnose nor treat medical conditions such as epilepsy.

However, legal or medical terminology often uses the term "medicine" and "diagnosis" in a generic sense to mean medicine or anything done to care for patients and diagnosis is any procedure that doctors use to determine care. . . .

So if a chiropractor is asked "Do you treat epilepsy" and answers "no." That doesn't mean she or he doesn't "treat" epilepsy in a generic sense, it only means they don't medically teat a person with epilepsy. They may "treat," that is, care for a patient who has been medically diagnosed with epilepsy. But they are "treating" or adjusting their vertebral subluxations. . . .

The question arises whether chiropractors can care for ("treat") patients with epilepsy or seizures. Since the founding of chiropractic as a separate profession in 1895 and to the present time epileptics have seen chiropractors for care and have been helped. The chiropractic literature cites many such cases of epilepsy responding to care. . . . [15]

In response to a prosecution expert's report that "touching the head could not affect any misaligned or displaced vertebra," Koren said:

This statement is incredible in that it is at variance with what is known about human anatomy and physiology and hundreds of years of clinical observation in their fields of medicine, chiropractic, and osteopathy.

The head (skull) and spine are connected; the occipital bone of the skull articulates (joins) with the atlas (C-1) vertebrae. Morphologically, the occipital bone appears as a modified vertebrae. Some may argue that it is part of the spine. . . .

Any adjustment or structural work to the cranial or occipital bone must affect the atlas vertebra, since they articulate.

Further, extensive research and clincial experience reveals that upper cervical (atlas) subluxations may affect the entire spine. . . .

In fact . . . . the entire spinal column may be affected by a single upper cervical adjustment [15].

In other words, the skull bone is connected to the uppermost neck bone, which is connected to the rest of the spine, so that lightly touching the head can work wonders throughout the body. Koren also stated that various "low force" and/or "nonforce" techniques are taught at at least four chiropractic colleges (Life, Palmer, Parker, and Sherman) and in courses given by "independent researchers," one of whom (Jay Holder) has taught "meningeal chiropractic technique" to about 10,000 chiropractors.

The Legal Proceedings

Before her trial began, Gallagher asked former patients to write supportive letters to the trial judge and later reported that over 600 of them had done so. The trial started on Friday, June 20. In his opening comments, her attorney claimed that Gallagher had not told Strohecker to stop her medications—that the idea had come from Strohecker's fiancé, Troy Shade, who accompanied her to Gallagher' office. The lawyer also told the jury that Gallagher had administered spinal manipulations using a "low force" technique that was reimbursable by Medicaid. However, during the weekend, the prosecutors discovered that shortly before Strohecker died, Shade's mother had taped a telephone conversation in which Gallagher repeated the bad advice described in the indictment. The tape also revealed that Gallagher did not seem alarmed by the fact that the seizures were occurring every 10-15 minutes [16].

On June 23, the prosecutors played the tape for the defense attorney and the judge, both of whom were shocked by what they heard. Since the defense attorney had been unaware of the tape's existence, Gallagher was entitled to a new trial. The judge ended the trial, but he also advised the defense attorney to attempt to settle the case. After Gallagher and her husband heard the tape, Gallagher signed an agreement under which:

* She would plead guilty to one count of mail fraud, for which the maximum penalty is imprisonment for up to 5 years, 5 additional years of supervised probation, and a $250,000 fine, as well as the costs associated with prosecution, imprisonment, and probation.
* She would surrender her license to practice chiropractic within 45 days.
* An injunction would be issued barring her from seeking to restore her chiropractic license or obtain a license in any other state without permission from the court [17].

In March 2004, Gallagher was fined $9,100 and sentenced to 18 months in prison followed by 2 years of probation. The Harrisburg Patriot reported that the sentence was announced in a courtroom packed by nearly 200 people whom she led in prayer [18]. Soon afterward, Gallagher asked patients and supporters to urge U.S. Senator Arlen Spector and Representative Patrick Toomey to try to influence the judge to substitute a "creative service and probation." Gallagher's request was accompanied by a model letter which claimed that "even though she knew she had not committed fraud, she did this to avoid more serious problems due to the prosecution's late introduction of the controversial taped call."

In August 2004, while in prison, Gallagher wrote a letter to former patients, which stated (in part):

I have an urgent request for your assistance. I ask that you write and mail a letter to each of the eight members of the Chiropractic Board of Examiners. Write of your chiropractic experience. Express the value of your chiropractic adjustment for optimal function of the nerve system important for optimal healing. Speak of your sincere desire that each board member vote with an honest and true judgment regarding my chiropractic license.

Despite this, in March 2005, the board revoked her license "based upon her criminal convictions and for displaying gross incompetence, negligence or misconduct in the profession, committing unprofessional conduct and failing to refer a patient." She was released from prison in July 2005.
How Typical Is This Case?

What does this case imply? Do many chiropractors use cranial therapy? Do many chiropractors claim to treat serious diseases? Do many chiropractors advise patients to stop their medication? Would many chiropractors fail to recognize when a patient is in extreme danger? Here's what I believe:

* Chiropractic is based on the notion that spinal problems ("vertebral subluxations") are the cause or underlying cause of ill health and that "adjusting" the spine promotes or restores health. Most chiropractic schools encourage such beliefs [19,20], and most chiropractors harbor them. A recent nationwide chiropractic survey conducted by the Ohio Northern University's Institute for Social Research (ISR) found that about 75% of the respondents teach patients that there is a relationship between vertebral subluxations and health. Eleven percent even stated that subluxation is a significant contributing factor 100% of the time [21].
* In 1998, 37.3% of chiropractors who responded to a large nationwide survey said that they used "cranial" adjustive procedures on an average of 11.2% of their patients and 49% said they used sacro-occipital technique (SOT), which includes light-touch cranial techniques [22]. The survey report, published by the National Board of Chiropractic Examiners, defined cranial technique as "a technique to correct immobilities and asymmetry of the cranial bones." Several techniques exist, but most share the false belief that troubles throughout the body are caused by cerebrospinal fluid blockages that can be diagnosed and treated by lightly touching the skull. The percentage of chiropractors who do "meningeal therapy" is unknown, but it is aggressively promoted within osteopathic and chiropractic circles and has never been denounced by mainstream chiropractic educators.
* The percentage of chiropractors who claim to treat serious diseases is unknown. Those with the strongest "philosophical" beliefs typically claim that they don't treat disease but fix the underlying cause so that the body can heal itself. Sherman College of Straight Chiropractic, where Gallagher obtained her training, is the chiropractic educational system's strongest advocate of such language, but Life University (which has been the largest for many years) and several other schools encourage it. Even the better schools do very little to discourage irrational beliefs.
* Many chiropractors are antagonistic to medical treatment, especially to the use of drugs. The ISR survey found that the average respondent thought that only about 40% of prescribed drugs were clinically useful. The percentage who advise patients to stop their drugs is unknown, but the stronger the philosophical beliefs, the greater the antagonism toward drugs.
* Most chiropractors have little training in diagnosing or managing non-musculoskeletal problems. However, most have enough common sense to recognize when a patient needs medical referral.

In a given case, the degree of danger depends upon the nature of the problem and the beliefs of the patient and chiropractor. Most people whose medical treatment keeps them alive are not prone to regard chiropractic treatment as an "alternative." Most chiropractors, even though they may suggest that their treatment can help, are smart enough not to tell epileptics (and severe diabetics) to stop their medication. These factors probably combine to keep the number of deaths from chiropractic mismanagement fairly low. However, as this case illustrates, the combination of a naive patient, a disease that requires medical care, and a practitioner who knows few limitations can be deadly.
References

1. Superseding indictment. United States of America v. Joanne M. Gallagher. In the U.S. District Court for the Middle District of Pennsylvania, Criminal No. 1:CR-02-253, filed Feb 26, 2003.
2. About Dr. Joanne. Life Expression Chiropractic Center Web site, accessed July 2, 2003.
3. About chiropractic. Life Expression Chiropractic Center Web site, accessed July 2, 2003.
4. About our practice. Life Expression Chiropractic Center Web site, accessed July 2, 2003.
5. Upledger JE. CranioSacral Therapy: Touchstone of Natural Healing. Berkeley, California: North Atlantic Books, 1999, p 51-58.
6. CranioSacral Therapy. Upledger Institute Web site, accessed Aug 15, 2001.
7. Hartman SE, Norton JM. Interexaminer reliability and cranial osteopathy. Scientific Review of Alternative Medicine 6(1):23-34, 2002.
8. Workshop catalog, Upledger Institute, 1995.
9. Barrett S. Cranial therapy. Quackwatch, revised March 26, 2003.
10. Hall HA. Wired to the kitchen sink: Studying weird things for fun and profit. Skeptical Inquirer 26(1):46, 2003.
11. Binde RP. Autopsy findings, Kimberly Lee Strohecker, April 29, 1999.
12. Pa. Chiropractic Act, 63 P.S. Section 625.102
13. Pa. Chiropractic Act, 63 P.S. Section 625.506 (a) (19).
14. Riley JW. Sunday R. Report of interview with Dorothy Briggs, Dec 19, 2002.
15. Koren T. Report to Attorney Matthew R. Gover, March 7, 2003.
16. Shade/Gallagher telephone call. Transcript, release by U.S. Attorney's office.
17. Plea agreement. United States of America v. Joanne M. Gallagher. In the U.S. District Court for the Middle District of Pennsylvania, Criminal No. 1:CR-02-253, July 1, 2003.
18. Shellem P. Charismatic chiropractor gets 1 1/2 years. Harrisburg Patriot News, March 9, 2004.
19. Association of Chiropractic Colleges. A position paper on chiropractic. Journal of Musculoskeletal and Physiological Therapeutics 19:634-637, 1996.
20. Barrett S. Improper claims on chiropractic college Web sites. Chirobase, March 4, 2004.
21. McDonald W. and others. How Chiropractors Think and Practice: The Survey of North American Chiropractors. Ada, Ohio: Institute for Social Research, 2003.
22. Christenson MG and others. Job Analysis of Chiropractic: A Project Report, Survey Analysis, and Summary of the Practice of Chiropractic within the United States. Greeley, CO: National Board of Chiropractic Examiners, 2000.

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Some Notes on Viola Frymann, D.O.
Stephen Barrett, M.D.

Viola M. Frymann, D.O., F.A.A.O., F.C.A., who founded the Osteopathic Center for Children (OCC) about 20 years ago, advocates cranial therapy and has taught it at osteopathic colleges and to dentists at continuing education seminars. Cranial practitioners claim that restriction of movement of skull bones can interfere with the normal flow of cerebrospinal fluid (the fluid that surrounds the brain and spinal cord) and cause disease and that problems throughout the body can be fixed by correcting the interference [1]. She also advocates osteopathic manipulative treatment for "neurologic developmental problems." [2] These ideas are unfounded [3-4]; and relying on them can cause harm by delaying essential medical care. This article summarizes how Dr. Frymann was disciplined by her state licensing board in two such cases.

Background History.

Dr. Frymann was born in 1921 and is a 1949 graduate of the College of Osteopathic Physicians and Surgeons of Los Angeles [5]. She does not appear to have had any accredited residency training or recognized specialty board certification [2,5,6]. The initials "F.A.A.O." and "F.C.A." indicate that she is a "fellow" of the American Academy of Osteopathy (which advocates several unsubstantiated methods) and the Cranial Academy (an AAO component that makes wild claims for cranial therapy). The biographical sketch on the OCC Web site states that Frymann is "considered a living legend of osteopathic medial leadership by her peers" and lists six awards she has received from osteopathic organizations [2]. It futher states that her center "is concerned with the treatment of all children including those for whom the primary consideration is prevention of sub optimal health, as well as those with deep and complex problems who seek to reach the optimum of their potential." [2]

Frymann claims that 80% of babies have "minor difficulties" with cranial movement that can be detected by osteopaths who are trained to detect them. She claims that these alleged disturbances can be responsible for "spitting up," difficulty in learning to suck, ear infections, hyperactivity, other common problems and that "balancing" the pelvis and lower part of the spine can correct structural problems created by the birth process [7]. Like some chiropractors, she also claims in an article about manipulation:

The injuries sustained at birth ranging from the imperceptible which can only be detected by trained skillful fingers, to the gross which are immediately obvious to the naked eye may provide the first cause on which numerous adaptive effects are superimposed. A car accident in which a whiplash type of injury was sustained is another of these often obscure primary causes which through the years accumulates adaptive changes until the time comes when the accumulation of effects manifests as a gastric ulcer, a heart condition, an arthritis, a colitis, or any other named disease.

Numerous less well-defined complaints such as nervousness, fatigue, insomnia, indigestion, backache, headache, etc. may have persisted so long that they have been taken for granted. But when the structural disturbances produced by that original injury are corrected, the patient is surprised to find that those persistent, habitual complaints have gone [8].

In an article on another Web site, she states:

It is my impression that many cases of childhood allergy can be traced to musculoskeletal strains originating at the time of birth. . . . And vertebral scoliosis occurring in childhood and adolescence is, in many instances, the consequence of cranial scoliosis originating during birth. . . . Thus, recognition and treatment of dysfunction of the craniosacral mechanism in the immediate postnatal period represent one of the most, if not the most, important phases of preventive medicine in the practice of osteopathic medicine [9].

For this reason, she claims:

The craniosacral mechanism of the newborn infant should be examined within the first few days of life. There is probably no field of osteopathic diagnosis where the injuction "if at first you don't succeed, try, try again' applies more than in the examination of the newborn cranium."

. . . the treatment, in summary, consists of finding the point of balanced membranous tension of the mechanism, holding it, and permitting the inherent therapeutic force within to normalize the body [10].

The above ideas are unsubstantiated and lack a scientically plausible rationale.
Disciplinary Record

In 1991, the executive director of the California Board of Osteopathic Examiners accused Frymann of "repeated acts of gross negligence, or of incompetence" in connection with her management of a 1-week-old infant whom she had mistreated in 1990 [11]. According the the complaint, Frymann prescribed vitamin C and cranial manipulation after the mother sought care for fever and diarrhea. Not long afterward, although a blood count suggested that the child had a serious infection, Frymann failed to institute appropriate treatment or make a timely referral -- and the child required hospital care (for a urinary tract infection) that inluded antibiotics. The complaint to the board stated that Frymann had failed to perform a full evaluation, document the child's condition, and arrange for immediate hospitalization. In 1992, Frymann and the Board signed a stipulation under which she admitted mistreating the child. Under the stipulated agreement, she was ordered to undergo approved courses in physical diagnosis, and pharmacology and a pediatric refresher course, and was placed on probation for five years [12]. After she served about half of the probationary period, the board concluded that she had satisfied all of its requirements and that there was "no reason to believe that "she poses a threat to the public health and safety." [13]

In 1999, the executive director of the Osteopathic Medical Board of California accused Frymann of "gross negligence," "repeated negligent acts," and "incompetence" in connection with her management of of a 9-month-old infant whom she had mistreated in 1996 [14]. According to the complaint, the infant had had a history of vomiting, congestion, rash, and sluggishness and had failed to gain sufficient weight appropriate for his age. Although doctors at the University of Caliofnia-Davis has recommended hospitalization, the parents took the child to Frymann for an investigation. Frymann saw the child seven times over a 3-week period during which the child's weight remained abou the same. According the the board's complaint, Frymann did not perform a relevant. physical examination, order appropriate laboratory tests, prepare a growth chart, or record the possible causes of the child's "failure to thrive." Instead, she recorded diagnostic impressions of "phagiocephaly" and "sacral compression," neither of which is a medically recognized condition. Frymann's treatment included "osteopathic manipulation" during every visit, and she continued to recommend against hospitalization even though the child's condition appeared to be deteriorating. Two days after the final visit to Frymann, the parents brought the child to the U.C. Davis emergency room, where he was admitted and found to be suffering from a very serious urinary infection, which, when treated, resolved the child's failure to thrive. In 2000, Frymann and the Board signed a stipulation under which she admitted mistreating the child. The 1999 complaint recommended that Frymann's license be revoked, but under the stipulated agreement, she was merely ordered to pay $3,800 in costs and to undergo five years of probation, which included taking extra course and have her charts ,onitored by a board-certified pediatrician [15].

I believe that cranial therapy is so bizarre that everyone who practices it must have seriously impaired judgment and should be severely disciplined. The board's documents do not indicate why it failed to revoke Frymann's license or order her from doing cranial therapy or manipulating infants. Was it afraid that doing this might lead to a lengthy court battle? Did it believe that Frymann was old enough that she might soon retire? Did it believe that having her charts monitored would enable the board to take further action? (The document permitted Frymann to chose the monitor with board approval, but it didn't say that the monitor should be someone who does share her beliefs in cranial therapy or osteopathic manipulation of infants.) Was the board afraid that attacking these practices would cause political problems either with osteopathic organizations or with other osteopathic practitioners? Or, worse yet, did any board members engage in these practices themselves?

Regardless, Frymann appears to me to have unshakable beliefs in the theories under which she has practiced throughout her career; and she is still advocating and teaching them. Do you think she should be regarded as trustworthy?
References

1. Common problems. Cranial Academy Web site, accessed Jan 26, 2003.
2. Viola M. Frymann, D.O., F.A.A.O., F.C.A. OCC Web site, accessed Jan 25, 2002.
3. Barrett S. Dubious Aspects of Osteopathy. Quackwatch, updated Dec 23, 2002.
4. Barrett S. Cranial therapy. Quackwatch, updated Sept 23, 2002.
5. AOA Yearbook and Directory. Chicago: American Osteopathic Association, Jan 1997, p 205.
6. AMA Physician Select, searched Jan 26, 2003.
7. Frymann VM. Osteopathy for Parents. OCC Web site, accessed Jan 25, 2003.
8. Frymann VM. What is osteopathic manipulation? OCC Web site, accessed Jan 25, 2003.
9. Frymann VM. The trauma of birth -- Introduction. DrFeeley.com Web site, Accessed Jan 26, 2003.
10. Frymann VM. The trauma of birth -- Examination. DrFeeley.com Web site, Accessed Jan 26, 2003.
11. Bergmann L. Accusation. In the matter of the accusation against Viola M. Frymann, D.O. No. 91-19, Nov 7, 1991.
12. Stipulation in settlement and decision. In the matter of the accusation against Viola M. Frymann, D.O. June 19, 1992.
13. In the matter of the petition for termination of probation of Viola Muriel Frymann. OAH No. N-9411102.
14. Bergmann L. Accusation. In the matter of the accusation against Viola M. Frymann, D.O. No. 99-18, Dec 15, 1999.
15. Stipulation in settlement and decision. In the matter of the accusation against Viola M. Frymann, D.O. July 21, 2000.

Disciplinary Action 1991-92 ||| Disciplinary Action 1999-2000
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This article was posted on January 26, 2003.

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