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In der Therpie wird dem Kind gezeigt, wer der Stärkere und Mächtigere ist (bei nicht ausreichender Muskelkraft des Behandlers kommt der Festhaltegürtel zum Einsatz), und das Provozieren des kindlichen Widerstandes soll zur Brechung der Macht des Ichs führen (von Frau Prekop als "Regierungssturz" bezeichnet), um den für eine Bindung und Beziehung fördernden Trotz beim Kind zu erreichen. Dabei wird der Wille des Kindes gebrochen, woraufhin dem Kind dann auch noch gesagt wird, daß man es liebe.
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Die Dauer einer Sitzung ist abhängig von der Dynamik, kann aber bis zu vier Stunden betragen und wird selten unter einer Stunde liegen. Die Orte sind verschieden, jedoch sollten sie bequem und vor allem weich sein, um Verletzungen zu vermeiden. Da das Kind schreit, wird es nicht ausbleiben, daß Außenstehend oder auch Geschwister auf das Geschehen aufmerksam werden. Prekop empfiehlt den Eltern. Nachbarn im Vorhinein zu informieren. Geschwister sollten aufgeklärt und nach Möglichkeit selbst gehalten werden, denn nur wer die Dynamik einer Haltetherapie erlebt kann sie verstehen.
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Hema
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Re: Festhaltetherapie
« Antworten #1 am: Heute um 00:06:34 » Zitieren | Bearbeiten
Ein wichtiger Artikel über ein *sehr* krankes Verfahren.
Die so behandelten Kinder können dann nahtlos in die weitere psychologische Betreuung wegegen erlernter Hilflosigkeit oder anderer Störungen.
Das weitaus Schlimmste ist aber, dass eine Verkehrung der Begrifflichkeiten einsetzt. Liebe, die beteuert wird, wird mit Gewalt, die empfunden wird gleichgesetzt. Das sind widersprüchliche Signale, die nicht aufgelöst werden können. Nicht vom Kind, mit etwas Pech (oder Disposition) auch später vom Erwachsenen nicht. Dieses Verfahren macht krank.
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