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Dienstag, 29. Juli 2008, 06:41

http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=66755&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=480bcfe77e

B e r l i n (idea) – Die Alternativmedizin ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Kritische Nachfragen würden kaum noch beachtet, beklagt Michael Utsch, wissenschaftlicher Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW).

Z.B. ... verordnen knapp zwei Drittel der deutschen Ärzte etwa bei Krebs unkonventionelle Methoden, hauptsächlich auf Wunsch der Patienten. „Wer verhindert jedoch, dass die Hilfesuchenden beispielsweise in den Fängen der Neuen Germanischen Medizin landen?“ fragt Utsch. Nach Recherchen betroffener Angehöriger seien weit mehr als 100 Todesfälle auf medizinische Behandlungsfehler dieses Verfahrens zurückzuführen. Dem EZW-Referenten zufolge haben die Auseinandersetzungen zwischen Schul- und Alternativmedizin abgenommen. Mittlerweile erstatteten die Krankenkassen pro Jahr Naturmedizin im Wert von zwei Milliarden Euro; den gleichen Betrag gäben sie für alternative Therapien aus. Darüber hinaus zahlten Patienten jährlich rund fünf Milliarden Euro für alternativmedizinische Therapien selbst.

Handbuch stellt Schamanismus mit Naturheilkunde gleich
Mit der zunehmenden Verbreitung nähmen kritische Nachfragen ab. Das zeigten zwei neuere Publikationen. So stelle das Handbuch „Alternativ heilen“ Naturheilverfahren, etwa mit Heilpflanzen, ohne Einschränkungen mit esoterischen Methoden wie Schamanismus oder „feinstofflichen“ Therapien gleich. Das „Große Buch der ganzheitlichen Therapien“ werbe mit 60 Beiträgen für „größtenteils fragwürdige Heilverfahren, die weit ins Spekulative hineinreichen“, so Utsch. Neben Umweltmedizin oder Musiktherapie würden Geistheilung, Reiki, Selbstheilung und Steinheilkunde vorgestellt. Utsch: „Wissenschaftliche Distanz und Neutralität lässt dieses Handbuch gänzlich vermissen.“

2

Dienstag, 29. Juli 2008, 12:02

Das ist ja die Misere wie ich sie hier die ganze Zeit analysiere und anprangere.

Fatal ist diese völlig unerklärliche Gleichgültigkeit der Masse der Bevölkerung,die zunehmend von infamen Scharlatanerie-Kriminellen verblödet wird.

So ist es auch eine Schande,daß kidmed das bundesweit einzige Forum in seiner Art geblieben ist.

Das hätte ich nie gedacht.

Unternehmen Sie was!

Schreiben Sie an Medien und Politiker,die alle tief und fest schlafen bzw. den Betrug tatkräftig unterstützen.

Adressen finden sich hier:

Zeitungsadressen für Leserbriefe

Auf den Seiten 13,20 und 21.

3

Dienstag, 29. Juli 2008, 12:33

Lassen Sie sich eigentlich im Alltagsleben betrügen?

Nein;Sie setzen alles dran,um das zu vermeiden.

Aber bei Allem,was mit Medizin zu tun hat,werden zu viele Leute in perversester Manier gläubig und lassen sich bis zum Ruin von Verbrechern verarschen.

4

Dienstag, 29. Juli 2008, 12:47

In solche trüben Kassen wandert das Geld von Vollidioten:

http://forum.lage-roy.de/

5

Dienstag, 29. Juli 2008, 13:27

Drei von vielen, vielen Beispielen aus Internet-Foren:

Zitat "Bine24":
Komisch, daß sich Millionen von Menschen, die mit Homöopathie und Bachblüten gute Erfahrungen gemacht haben, so täuschen können. Komisch auch, daß sich nach Gabe der Globuli der Körper genau dann entscheidet, zufällig von selbst wieder gesund zu werden ...

Zitat "Sarah":
Und wie gesagt, schön wenn Allopathie und Homöopahtie zusammenarbeitet. Meine Erfahrung und keine objektive Studie ;o)

Zitat "mandragora":
Der Patient, der geheilt und gestärkt aus der Praxis des Heilpraktikers kommt, ist Beweis genug.

Dieser zunächst vielleicht überzeugend klingende Einwand der Homöopathiegläubigen hat objektiv jedoch nicht die geringste Aussagekraft, dies soll an einem Beispiel erläutert werden.

Nach der evolutionären Erkenntnistheorie ist uns unsere Denkweise angeboren, unser Gehirn und unsere Sinnesorgane haben sich während der Stammesgeschichte entwickelt, um uns das Überleben in unserer Umwelt zu ermöglichen. Unser Gehirn ist demzufolge aber nicht notwendigerweise darauf ausgelegt, die objektive Realität, die 'Dinge an sich' zu erkennen und somit können wir mancher Täuschung unterliegen. Eine in vielen Fällen sinnvolle mentale Leistung ist es, mehrere zeitlich aufeinanderfolgende Ereignisse nach Möglichkeit in einen Kausalzusammenhang zu stellen: "danach ist deswegen".

Während eines Gewitters sehen wir Blitze und kurz darauf hören wir jeweils den Donner. Daraus schließen wir, daß der Blitz wohl die Ursache des Donners sein wird. Dies ist ein sehr sinnvoller Schluß, der es uns sogar ermöglicht, beim nächsten Blitz vorherzusagen, daß es vermutlich innerhalb weniger Sekunden danach donnern wird. Im Laufe des Lebens haben wir viele solcher sinnvollen Kausalzusammenhänge kennengelernt und auch selbst abgeleitet, sie sind offenbar ein Grundbaustein unseres Denkens. 'Ich trete das Gaspedal um den Wagen zu beschleunigen.'

Aber nicht immer sind die Schlußfolgerungen, zwei aufeinanderfolgende Ereignisse in einen kausalen Zusammenhang zu setzen, wirklich zwingend:
- In Afrika führt der Schamane den Regentanz auf (wenn er erfahren ist, tut er das gegen Ende der Trockenzeit) und tatsächlich setzt in den nächsten Tagen Regen ein. Die Schlußfolgerung liegt auf der Hand, der Regentanz hat den erhofften Regen herbeigeführt.
- Nächstes Beispiel: ein Kind bekommt den ersten Zahn, hat daher einige Schmerzen und schreit. Die Mutter verabreicht "homöopathische" Globuli und nach einer Weile schläft das Kind friedlich ein. Selbstverständliche Schlußfolgerung auch hier: die Globuli haben geholfen.

In beiden Beispielen kommt als ein weiterer entscheidender Faktor hinzu, daß es sich von vornherein um alles andere als ein objektives Szenario handelt, denn sowohl mit dem Regentanz als auch mit der Globuligabe verbindet sich der sehnliche Wunsch, die jeweilige Methode möge die erhoffte Wirkung zeigen. Tritt dann der Regen erst ein paar Tage oder Wochen später als erwartet ein, ist man in diesem Fall sogar bereit, trotzdem einen kausalen Zusammenhang herzustellen. Vielleicht wurde ja der Regentanz diesmal nicht intensiv genug durchgeführt? Analoges gilt, wenn das Kind erst nach einer Stunde aufhört zu schreien. Vielleicht waren es diesmal nicht die richtigen Globuli oder eine falsche "Potenz"? In jedem Fall wird in diesem Szenario die Methode selbst zu aller letzt in Frage gestellt werden, sogar wenn die erwartete Wirkung vielleicht nur in relativ wenigen Fällen eintritt.

Der gerade beschriebene Ansatz ist daher alles andere als geeignet, stichhaltige Argumente für die jeweilige Methode, den Regentanz bzw. die "Homöopathie" hervorzubringen. Es ist schlicht der beste Ansatz, sich selbst gehörig hinters Licht zu führen. Selbstverständlich ist jedem von uns klar, daß es dem Wetter herzlich egal ist, ob da irgendwo in Afrika ein Schamane tanzt. Die Schamanengläubigen vor Ort jedoch würden mit der gleichen, großen Selbstüberzeugung argumentieren, daß der Regen, der statistisch gesehen ohnehin irgendwann eingesetzt hätte, doch für jeden sichtbar auf den Regentanz zurückzuführen sei. Auch das Kind hätte statistisch gesehen irgendwann von allein aufgehört zu schreien, die zwischendurch erfolgte Globuligabe (was, wie alle wissen, ja reiner Zucker ohne weitere Zusätze ist) wird von der Mutter aber als "Erfolg" für die "Homöopathie" gewertet. Ein ausschließlicher Placeboeffekt, den übrigens die Mutter in ihrer subjektiven Beurteilung zeigt und selbstverständlich nicht das Kind, das von dem ganzen ja bis auf die unspezifische mütterliche Zuwendung bewußt nichts mitbekommt.

Glücklicherweise bietet uns die Wissenschaft nun effektive Ansätze, uns objektivere Erkenntnisse über eine zu prüfende Methode zu liefern. Und zwar mit dem wissenschaftlichen Experiment, bzw. einer wissenschaftlichen Studie. Diese Ansätze sind hunderttausendfach erprobt, im Fall der wissenschaftlichen Studie sogar weitgehend schematisiert und wirklich für JEDEN nachvollziehbar. Essentielle Grundvoraussetzungen sind, gänzlich unvoreingenommen (wie ein Richter es analog auch zu sein hat) gegenüber dem Testobjekt zu sein (siehe randomisierte Doppelblindstudie) und alle Sorgfalt bei den Kontrollen walten zu lassen. Die Kontrollen sind das Wichtigste in jedem wissenschaftlichen Experiment! Als Kontrolle wäre hier eine ausreichend große Gruppe von Müttern zu wählen, die, ohne es zu wissen, nicht "homöopathisch" verzauberten Zucker anwendet.

Das Ergebnis ist, daß keine seriöse, wiederholbare und objektive Studie der vergangenen über 100 Jahre nun hat zeigen können, daß es irgendeinen spezifischen Effekt der "homöopathischen" Mittel gibt. (Wie könnte es einen solchen auch geben!). In Placebo-kontrollierten, randomisierten Doppelblindstudien ist die "Wirkung" von rituell geriebenem Zucker ("Homöopathikum") und dem deutlich preiswerteren Supermarkt-Zucker stets die selbe, d.h. im oben genannten Beispiel würden die Mütter der "Homöopathie"-Gruppe und der Kontrollgruppe (Supermarkt-Zucker) die gleiche subjektive "Wirksamkeit" bei Baby's Zahnschmerzen empfinden. "Homöopathischer" Zucker hat somit nachgewiesenermaßen keinerlei Wirksamkeit. (In vielen solcher Experimente wurde selbst die Forderung der "Homöopathen"(=Heilschwindler) berücksichtigt, den "homöopathischen" Zucker "individuell" zu "verordnen"). Zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Studien siehe die PubMed-Datenbank.

In Wahrheit sind also alle vielleicht gut gemeinten und aus tiefster Überzeugung vorgetragenen subjektiven Erfahrungen bezüglich einer Wirksamkeit von "Homöopathie" (bzw. "Akupunktur", "Bioresonanz", usw., usw.) reine Selbsttäuschung und bei objektiver Betrachtung schlicht und einfach falsch. Bei allen "alternativ-medizinischen" "Methoden" (die sämtlich vollkommen unwirksamer Hokospokus sind) nutzen Scharlatane und Schamanen einzig und allein diesen Mechanismus der Selbsttäuschung aus, um die Kunden schamlos finanziell auszunehmen. Kunden von Heilschwindlern werden nicht durch, sondern trotz der Scharlatan-Methoden wieder gesund (durch die natürliche Selbstheilung oder einen zyklischen Verlauf der Krankheit; wobei der typische Kunde von Scharlatanen ohnehin der klassische Hypochonder ist, der sich "vergiftet" fühlt oder dem der Heilschwindler einen "Darmpilz" oder irgendeine "Allergie" aufgeschwatzt hat - hier haben die Betrüger leichtes Spiel). Lebensgefährlich wird Scharlatanerie allerdings immer dann, wenn sich Patienten bei tatsächlichen schweren Krankheiten, bei denen keine Selbstheilung stattfinden kann, ebenfalls auf die Heilschwindler-Methoden verlassen.

Fazit: vielleicht sollten die Leute, die immer wieder mit dem "Argument" der "eigenen Erfahrung" kommen und Scharlatan-Methoden anpreisen, die Unsinnigkeit ihrer Aussagen vor diesem Hintergrund einmal selbstkritisch in Erwägung ziehen.

7

Dienstag, 29. Juli 2008, 23:46

Von einer absurden Unheilpraktikerin,die mit unwirsamem Dreck fette Geschäfte macht:

Carola Lage-Roy


Anmeldedatum: 16.01.2007
Beiträge: 493
Wohnort: Murnau-Hagen

Essenz Ball of Light
Ball of Light.

Die Essenz hilft, uns von Angst und Sorgen zu befreien, die das Herz bedrücken. Sie ist gut für kopflastige Menschen, die zu wenig auf ihr Gefühl vertrauen. Auch für Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten, die schwer damit umgehen können, weil sie zu wenig geerdet sind. Die Essenz hilft ihnen, ihre Feinfühligkeit oder Hellsichtigkeit zu akzeptieren und mit dieser Gabe Frieden zu schließen. Es geht auch um das Akzeptieren der weiblichen, empfangsbereiten Seite in jedem Menschen.

Es kann ein Druck auf den Kopf vorhanden sein, der große Angst auslösen kann, sehr plötzlich an einer schweren psychischen oder körperlichen Krankheit zu erkranken.
Die Wirkung setzt sehr schnell ein, dadurch ist sie sehr hilfreich in Schreckmomenten oder langanhaltenden Folgen von Schockerlebnissen. Der Mensch hat das Gefühl am Rande eines bodenlosen Abgrundes zu stehen, in den er jederzeit stürzen könnte. Alles wird ihm zuviel, er meint, seinen Alltag nicht mehr bewältigen zu können.
Die Essenz ist auch sehr hilfreich, um den eigenen Rhythmus zu finden.

Sie kann hilfreich für unruhige und eigensinnige Kinder sein, die keine Minute ruhig sitzen können und sich deshalb auch nicht in den Rhythmus des Klassen- oder Familienverbandes einordnen können. Sie können sehr offen sein und nehmen mehr wahr als andere. Durch ihren Eigensinn neigen sie dazu, sich leicht zu verletzen.

Weitere Symptome, die zu diesem Bild passen
· Hämorrhoiden
· Lernen mit dem Schicksal umzugehen, aufhören zu hadern
· Prophylaktisch bei Verletzungen. Stolpern, weil der Mensch nicht seinen Rhythmus auf den Rhythmus des Lebens einstellen kann
· Hilft unfallgefährdeten Kindern, die durch einen Schock nicht richtig im Leben stehen
· Indigokinder, Kinder mit übersinnlichen Fähigkeiten, die nicht richtig auf der Erde ankommen wollen und sich in das Ätherische flüchten, das sie dann erdrücken kann.
· Hilft, Grenzen zu setzen und die eigenen Grenzen zu spüren.
· Fördert die Kreativität, den eigenen Rhythmus zu finden, auch Mut zur Improvisation, Ausbrechen aus den Begrenzungen und eigenen Erwartungen.

Affirmation: Meine Sorgen gebe ich in Deine Hände.

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Montag, 4. August 2008, 10:36

Text 004: sehr gut ! Sollte die "Apotheken-Umschau" mal abdrucken ( wird sie aber sicherlich nicht tun ...)

9

Montag, 4. August 2008, 18:04

Vor diesem absurden Blatt sei dringlichst gewarnt.

Die üble Rolle der Apotheker und Apotheken:

http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1113495718

10

Montag, 27. Oktober 2008, 20:30

Man sollte diesen Thread mal weitergeben.

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