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Sonntag, 31. August 2008, 01:04

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/…=2899&nodeid=26


Eltern überschätzen ihre Kinder und sich selbst


Eltern überschätzen ihre Kinder häufig. Das liege daran, dass die meisten Menschen dazu neigen, alles, was sie selbst betrifft, positiver und optimistischer zu sehen, als es dem gesunden Menschenverstand entspricht, berichtet die in Weinheim (Baden-Württemberg) erscheinenden Zeitschrift „Psychologie heute“ (Ausgabe 9/2008). Sie halten sich beispielsweise für intelligenter und begabter als andere und glauben, dass alles Schlechte immer nur andere Menschen betrifft. Diese „positive Illusion“ über sich selbst übertrage sich auch auf die Kinder.

Im Rahmen einer Studie in den USA legten Psychologen 78 Eltern von zwei- bis fünfjährigen Kindern einen Fragebogen mit 20 Eigenschaften vor und baten sie anzukreuzen, welche auf ihr Kind und sie selbst zuträfen. Außerdem sollten die Eltern ein durchschnittliches Kind im selben Alter beschreiben. Das Ergebnis: Fast alle Eltern hielten ihre Kinder für weit besser als den Durchschnitt, so die Wissenschaftler. Nur vier Teilnehmer schätzten den Nachwuchs laut dem Bericht realistisch ein.

Dass die Eltern ihre Kinder so positiv sehen, hänge mit der eigenen Selbstüberschätzung zusammen: Für Eltern und Kinder habe diese Selbstüberschätzung einen klaren Vorteil, denn die Kinder können anstellen, was sie wollen - sie können sich der elterlichen Liebe immer sicher sein. Andersherum seien die Eltern froh, die besten aller Kinder zu haben, so die Zeitschrift.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (6. Juli 2010, 00:36)


2

Sonntag, 31. August 2008, 21:15

Der Bericht trifft den Nagel auf den Kopf.

Maßlose Selbstüberschätzung allenthalben.
Die alte prußische Tugend "Mehr sein als scheinen" ist heute ins Gegenteil verkehrt.

Die Kinder (besonders sog. "besserer Kreise" dürfen und können alles. Z.B. im Supermarkt fangen und verstecken spielen, im Restaurant so lange Terror machen, bis es eine "Erwachsenenportion" gibt, die dann stehen gelassen wird usw. usf.)
Man nimmt sich selbst und seine B. zu wichtig- das ist alles!

3

Montag, 1. September 2008, 05:58

Zitat

lovecraft postete
[/b]Der Bericht trifft den Nagel auf den Kopf.

Maßlose Selbstüberschätzung allenthalben.
Die alte prußische Tugend "Mehr sein als scheinen" ist heute ins Gegenteil verkehrt.

Die Kinder (besonders sog. "besserer Kreise" dürfen und können alles. Z.B. im Supermarkt fangen und verstecken spielen, im Restaurant so lange Terror machen, bis es eine "Erwachsenenportion" gibt, die dann stehen gelassen wird usw. usf.)
Man nimmt sich selbst und seine B. zu wichtig- das ist alles![/b]


Wie in dem Artikel steht, hat diese Überschätzung einen Sinn.

Das was Sie da beschreiben ist etwas völlig anderes. Ein Kind in einem etwas zu positiven Licht sehen heißt noch lange nicht, dem Kind alles durchgehen zu
lassen.

Oder sehen Sie es als negativ an, dass sich ein Kind der Liebe der Eltern immer und überall sicher sein kann.

4

Montag, 1. September 2008, 06:59

Wenn man direkt auf eine davorstehenden Text antwortet,ist es eigentlich nicht nötig,ihn nochmal zu kopieren.

5

Montag, 1. September 2008, 11:36

"Oder sehen Sie es als negativ an, dass sich ein Kind der Liebe der Eltern immer und überall sicher sein kann."

Das mit der Elternliebe ist absolut o.K. und muß-als Naturgesetz so sein.

Allerdings wird vieles heute völlig übertrieben (in Richtung Verzärtelung und Weichmeierei) und dafür mache (nicht nur ich) u.a. Selbstüberschätzung und Überschätzung der Nachkommenschaft verantwortlich.

Viele junge Mütter (es sind meistens Frauen, die "so" sind) glauben, sie und ihre Kinder seien der Nabel der Welt. Sie gerieren sich unverschämt, laut, fordernd, dummfrech, arrogant, bestimmend, einnehmend und selbstherrlich.

So werden auch die Kinder erzogen und benehmen sich gleich. Das können sie überall erleben: im Supermarkt, in der U-Bahn, in der Arztpraxis, beim Frisör, auf Behörden und --sogar in der Kirche.

Rücksichtnahme auf Mitmenschen, Benehmen, Unaufdringlichkeit, leisere Töne, das alles wird nicht mehr weitergegeben (da selber nie kapiert).
Der Hauptgrund dafür wie gesagt, sich selbst und seine Kinder für den Mittelpunkt des Universums zu halten.

6

Montag, 1. September 2008, 11:55

"Sie gerieren sich unverschämt, laut, fordernd, dummfrech, arrogant, bestimmend, einnehmend und selbstherrlich."

Das ist in der Tat ein Problem.
Leute, die das selbst nie gelernt haben, koennen dies nicht weitergeben. Die Kinder sind letztendlich die Leidtragenden, denn eines Tages werden sie dadurch ungluecklich.

7

Montag, 1. September 2008, 12:25

Thorben....Thorben!.....Liebling,komm jetzt doch bitte mal von dem Kronleuchter runter.

8

Montag, 1. September 2008, 12:39

Jawoll, genau das meinte ich.

Sie werden seeehhrr unglücklich, da egoistisch, dumm, frech, intolerant, selbstverliebt wie ihre ebenso unerzogenen Mütter.
Problem: Letzere haben einfach Zeit und Geld im Überfluß, da entwickelt man schon mal einen übersteigerten Selbst- und Arterhaltungstrieb.
Was auch nervt: man kann nicht mal 3 Minuten telefonieren, da ständig die Gegenseite unterbricht; ein Blag macht Schreiterror und Störalarm.
Dann wird dieses nicht etwa zur Räson gerufen, sondern stets wieder das Telefonat unterbrochen, der Anrufer hängt wie ein Dämlack in der toten Leitung...

Ich sage lieber nicht, was bei uns (mir und meinen Spielkameraden, Schulfreunden etc.) passiert wäre, hätten wir verrückt gespielt, während unsere Eltern telefonierten. Zumindest wäre es bei einem einmaligen Versuch geblieben.

Na ja, diese Früchtchen quatschen genau wie ihre Glucken als Erwachsene später überall dazwischen, lassen nicht ausreden, übertönen das Gegenüber usw.

Rücksichtnahme und Höflichkeit den Mitmenschen gegenüber, warum das denn?!

Schließlich dreht sich die Welt doch um MICH!

"Timo-Leander!, Tiiimooo-Leeaaandeeerr!!!,
Mami hat dir doch schon 10 x gesagt, daß man Mädchen nicht in den Bauch treten darf!!"

9

Montag, 1. September 2008, 14:20

Über manche Leute kann man hier nur den Kopf schütteln.
Im realen Leben reden die Menschen anders als in der lieben Internetwelt.
Man sollte die Ärzte vielleicht real kennen und kann dann erst sagen wie sie sind !

10

Montag, 1. September 2008, 14:42

Über was schütteln Sie denn Ihren Kopf?

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Montag, 1. September 2008, 14:42

Früher waren die Kinder braver, früher war alles besser? Sollen wir wieder die Prügelstrafen in den Schulen und den Elternhäusern einführen?

Ist vielleicht etwas überspitzt, aber sorry, so liest es sich. Ich selbst habe eine solche Erziehung in all ihren Facetten "genießen" dürfen.
Manche Grenze sollte man als Mutter und Vater auch in der Erziehung NIE überschreiten.

Kinder brauchen Grenzen keine Frage und es gibt bei uns zu hause Dinge über die diskutiere ich nicht, die sind einfach so. Punkt. Aber es gibt genau so Sachen da fange ich erst gar nicht an mich aufzuregen, weils das nicht wert ist, AUCH wenn andere Leute meinen das es doch unmöglich ist, wie mein Kind sich benimmt. Es ist ein Kind und kein kleiner Erwachsener.

Ein Kind, dass lieb, brav, sauber und sich nicht bewegend in der Ecke sitzt ist krank. Eins das, bevor es fragt, ohne hereinzuplatzen fragt ob es fragen darf auch.

Ja Lovecraft, auch bei mir ist es immer bei einem einmaligen Versuch geblieben. Aber nicht aus Verständnis heraus, sondern aus Angst. Dann doch lieber drei Versuche bei meinem eigenen Jungen aber das vierte Mal lässt ers, weil ers DANN VERSTANDEN hat.

Es ist auch egal wie oft man nein sagt, hauptsache es bleibt beim Nein. Fatal ist nur, wenn man nach dem 12 Nein einmal ein Ja sagt. Das verunsichert Kinder.

Bis zu einem gewissen Alter sind Kinder kleine Exzentriker, das ist einfach so.

Ich stehe dazu, für mich sind meine Kinder besonders, besonderer als andere Kinder und es wäre SCHLIMM, wenns nicht so wäre. Für meine Kinder kämpfe ich bis zum Umfallen.

Und ob andere meine Kinder verzogen und unmöglich halten ist mir egal. Mir ist ein verzogenes Kind lieber als eins ohne Selbstbewusstsein, das ständig an sich selbst zweifelt.

12

Montag, 1. September 2008, 14:48

Nicht über sie Herr Dr.Kinderarzt...nicht über den früheren Kinderarzt meiner Kinder lach, sondern über gewisse andere Leute hier. Vielleicht sagen ihnen was die Namen Maria und Miguel,wenn ja dann dürften sie wissen wer ich bin. Hatte eine PM geschrieben ,aber ihr Postfach ist voll :-D

Gruß M.A

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Montag, 1. September 2008, 14:48

Ich kann mich über die Kinder und Mütter in der Praxis überhaupt nicht beklagen;obwohl einem manche schon die Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Auch in Restaurants kann ich nicht Beklagenswertes entdecken.

Die Kinder genießen ja Restaurants.

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Montag, 1. September 2008, 14:50

Ihre Praxis ist immer gut besetzt und man hatte immer seinen Spaß da und egal wie voll es war....Dr. Kinderarzt hatte immer einen Lächeln für jeden *lach

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Montag, 1. September 2008, 14:57

Da ich früher in K. gewohnt hatte, waren sie der Kinderarzt meiner Kinder (Maria und Miguel). Bis 1995 oder 1997 waren wir immer bei ihnen. Dann sind wir weg gezogen.

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Montag, 1. September 2008, 15:05

Wie gehts Ihnen Allen ?

Alles Gute.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (9. Dezember 2010, 09:12)


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Montag, 1. September 2008, 15:10

Och sie hatten eigentlich nie was ernstes. Sie haben immer die normalen Untersuchungen gemacht,alle U1- U9 ....Miguel hatte damals den Rothaarvirus.Ich wollte ihnen den Nachnamen hier schicken im Forum aber ihre Postbox ist voll, der Name beginnt mit einem A und endet mit einem E und mein Mann ist Spanier

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Montag, 1. September 2008, 15:14

Wer oder was sind denn gewisse andere Leute hier? Wäre schon nett, wenn Sie sich etwas eingängiger formulieren könnten um Stellung zu beziehen.

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Montag, 1. September 2008, 15:14

So habe ihnen eine Mail geschrieben mit meinem Namen :)

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Montag, 1. September 2008, 15:16

Liebe Anne

Ich meinte jetzt nicht sie, das war Allgemein geschrieben. Weil sich viele hier eine Meinung bilden und dann die Personen nicht im realen Leben kennen

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