Guten Abend,
habe mich jetzt zwei Stunden durch alle Beiträge zum Thema Polypen und Gaumenmandeln durchgelesen und bin in der Tat deutlich klüger als zuvor. Danke! Trotzdem habe ich noch eine Frage: Unser Sohn ist 6 Jahre alt und atmet fast ausschließlich durch den Mund. Ab und an schnarcht er auch, in letzter Zeit öfter, Atemaussetzt habe ich noch keine mitbekommen. Wenn er erkältet ist, habe ich den Eindruck, dass er schlechter hört. Deutet alles auf die Entfernung der Polypen hin, klar. Er hat aber auch die sogenannten kissing tonsills, die, wie ich heute Abend nachlesen konnte, normalerweise auch eine OP-Indikation sind. Allerdings ist er sehr selten krank, noch nie eine Mandelentzündung oder Mittelohrentzündung gehabt (1x Nebenhöhlenentzündung), gehört also scheinbar zu den seltenen Fällen, laut Dr. Vahles Beiträgen. Nun meine Frage: Normalerweise wäre der 1. Schritt die Polypenentfernung und die Mandel-op wäre erst in einem 2. Schritt fällig (falls sich Beschwerden nicht bessern). Müssen in diesem Fall die Mandeln wirklich sofort mit raus, nur weil sie so groß sind? Könnte es sogar sein, dass die Mundatmung und das Schnarchen nur durch die großen Mandeln bedingt sind? Hoffe Sie, Dr. Berhmann, mit dieser Frage nicht allzu sehr zu langweilen. Im Übrigen finde ich Ihren Ton sehr amüsant und geradezu erfrischend :-)
Mit freundlichen Grüßen
JI