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Mittwoch, 31. März 2010, 06:24

Krame diesen alten Thread nochmal aus, um nicht wieder einen zu eröffnen.
Gibt es andere Möglichkeiten der Inhalation bei Obstruktionen?
Giemt mein Sohn im Zuge eines Infektes wieder stark, helfen weder Salbutamol noch ein Notfallzäpfchen(Rektodelt)
Wir Daierinhalieren mit Flutide und Salbutamol.

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Mittwoch, 31. März 2010, 09:03

Die Mittel sind in Ordnung.

Außer der Inhalation mit einer elektrischen Pumpe gibt es noch die Inhalation aus einer Kammer,in die das Mittel auf der einen Seite eingesprüht wird und aus dem anderen Ende eingeatmet wird.

Was wurde denn bisher an Diagnostik gemacht?

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Mittwoch, 31. März 2010, 20:21

Wir nutzen den Babyhealer seit August letzten Jahres.
Mit dem vernebler inhalieren wir kaum, da NaCl nichts hilft.
Diagnostik haben wir so ziemlich alles durch.(siehe oben)
Ergebnisse sind alle negativ, also alles i.O.
Weitere Blutuntersuchungen im Dezember ergaben keine weiteren Anzeichen für eine allergische Komponente.
Ist es möglich das wir da weiter einfach durch müssen?Oder gibt es andere Mittel die im akut Fall zum Einsatz kommen können?
Wir haben erst im Juni einen erneuten Termin beim Lungenspezialisten hier bekommen den ich zusätzlich zu unserem Kinderarzt dazu befragen möchte.

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Mittwoch, 31. März 2010, 20:58

Wurde eine Untersuchung auf Magensäure-Rückfluß auf die Bronchien (Reflux,pH-Metrie)gemacht?

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Donnerstag, 1. April 2010, 06:45

Ja,das wurde mit als erstes untersucht.Auch eventuelle Fehlbildungen oder Fremdkörper in den Atemwegen wurden mittels röntgen und Bronchoskopie ausgeschlossen.
Auch Stuhl, und Blutproben wurden auf mögliche Erkrankungen untersucht.Die Ergebnisse einer Bronciallavage waren o.B. trotz bestehender Infiltrate in den Lungen.
Mittlerweile sind die Lungen jedoch frei und in gesundem 'Zustand hat mein Sohn auch bei Anstrengungen keine Obstruktionen.
Kommt jedoch ein Infekt, sind die Obstruktionen massiv, so daß ein Verretungsarzt uns schon mit einem status asthmaticus einweisen wollte, was unser Kinderarzt am nächsten Tag aber ausschloss.
Mein Sohn zählt zu den Happy Wheezern.

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Donnerstag, 1. April 2010, 08:50

Ich denke,daß das nach meinen Erfahrungen vorbei gehen wird.

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Donnerstag, 1. April 2010, 19:48

Das Gefühl habe ich auch, allerdings sind die Abstände zwischen den Infekten mit zunehemendem Alter auch größer.
Die Obstruktionen während dieser Infekte sind schon massiv und um eine Steigerungsmöglichkeit der Medikation bei Infekten zu haben, setze ich nach den Infekten, bzw. sobald die Obstruktionen weg sind allmählich das allabendliche Singulair und das Salbutamol wieder ab.Lediglich das Flutide wird weiter inhaliert.
Es macht einem schon Angst, seinen kleinen so stark giemen und pfeiffen zu hören und ich dachte, dass wenn Mittel wie Cortison und Salbutamol nicht greifen es Alternativen gibt.

28

Donnerstag, 1. April 2010, 20:09

Natürlich gibt es notfallmedizinische Erweiterungen der Behandlungen.

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Donnerstag, 1. April 2010, 21:20

Ich bin davon ausgegangen, daß es evtl andere Mittel gibt, die man zuhause im Notfall anwenden kann(nach entsprechender Einweisung), da bei meinem Sohn ja weder Rectodelt noch Salbutamol eine veränderung bewirkt.
Ich frage dies hier, um das dann später mit unserem Kinderarzt zu besprechen und ihm eventuell einen Denkanstoss geben zu können.

30

Donnerstag, 1. April 2010, 23:13

Das ist schon richtig.

Und ich denke,daß ich nun genug Denkanstösse gegeben habe.

Es sind aber nicht die Denkanstöße,die wichtig sind,sondern die konkrete ärztliche Hilfestellung und Beurteilung vor Ort.

31

Freitag, 2. April 2010, 09:16

Danke!!In diesem Falle für nichts...
Selbstverständlich will ich keine Ratschläge zur selbstmedikation oder Tips zu fadenscheinigen Selbstbehandlung, sondern lediglich ein paar Fakten um dann mit dem behandelnden Arzt an einer hilfreichen Behandlung für meinen Sohn mit zu wirken.
Ich habe durchweg positive Rückmeldungen von den Hospitalsärzten, unserm Kardiologen und dem Hausarzt bezüglich meiner angagierten Mitwirkung beim Krankheitsverlauf meines Sohnes bekommen....
Danke

32

Freitag, 2. April 2010, 10:13

Zu 026:

Eine Erweiterung des Behandlungs-Schemas wäre das Theophyllin,was aber heftige und problematische Nebenwirkungen haben kann.Außerdem kann man Cortison oral geben,wofür das Gleiche gilt.

Wenn er ein happy wheezer ist ist,muß man das Giemen auch nicht so eng sehen.

Entscheidend ist,daß er keine Atemnot hat.

33

Freitag, 2. April 2010, 21:08

Berichten Sie doch bitte mal,wie es weitergeht.

34

Sonntag, 4. April 2010, 20:09

Am 7.04. ist unser Kia aus dem Urlaub zurrück, dann vereinbare ich direkt einen Gesprächs,- und Impftermin.Dort werde ich ihn dann über andere Behandlungsmöglichkeiten für die Extremfälle befragen und evtl. die von mir gesammelten Informationen vorbringen.Ansonsten werde ich den Termin beim Lungenspezialisten wahr nehmen, bzw. diesen im Notfall früher aufsuchen.
Über die weiteren Schritte werde ich dann hier berichten.

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Sonntag, 4. April 2010, 21:36

Extremfälle gehören in die Klinik!

Was soll das?

36

Montag, 5. April 2010, 12:45

Endschuldigung, hab mich falsch ausgedrückt!
Klar gehört mein Sohn in einem Extremfall ins Krankenhaus!!
Für mich ist der Extremfall jedes Mal beim Höhepunkt eines Infektes, wenn man meinen Sohn schon von weitem pfeiffen und giemen hört und ich dann machtlos daneben stehe voller Sorge und Angst. Ja, auch nach 10 Monaten habe ich mich noch nicht daran gewöhnen können...
Er selbst ist dann meißt guter Dinge, trinkt und isst wie immer. Nur mit zunehmenden Alter zeigt er seinen Unmut über die Einschränkungen und Beschwerden die er, wie auch jedes andere Kind, durch den jeweiligen Infekt hat.
Niemals, auch während der bisherigen Krankenhausaufenthalte, hatte er neben seinem giemen und pfeiffen weitere Anzeichen von Atemnot, oder Sauerstoffunterversorgung.
Auch auf der behandelnden Station, die ja tagtäglich mit Atemwegserkrankungen konfrontiert ist, wunderte man sich über den relativ guten Allgemeinzustand meines Sohnes trotz dieser wirklich lauten Atemgeräusche.Dies wollte ich kurz erwähnen um einen ungefähren Eindruck der Intensität der Atemgeräusche meines Sohnes zu verschaffen.

37

Montag, 5. April 2010, 13:08

Das ist doch sehr günstig.

38

Donnerstag, 8. April 2010, 20:31

Kurzes update.Hatten heute endlich den Termin zur MMR-Impfung und habe die Thematik der starken Obstruktionen und der dann eventuellen Gabe von Theophyllin als Alternative zu Salbotamol besprochen.
Unser Kia hält diese Alternative schon für Möglich, da ja die Gabe von Cortison und Salbutamol bei meinem Sohn nicht greifen.
Allerdings hat er mich auch gleich auf die Risiken u Nebenwirkungen hin gewiesen, auch das Kinder unterschiedlich viel von Arzneimittelstoffen aufnehmen, und daher eine genaue Dosierung und Beobachtung von nöten sei.
Er wies mich darauf hin, daß es meinem Sohn ja im Allgemeinen immer sehr gut mit der jeweiligen Obstruktion ginge und dann einfach noch mal im Akkutfall schauen müsse, wie wir das handhaben.
Mir selbst ist dann aufgefallen, daß es im Grunde ja um meine Angst geht und ich auf Teufel komm raus dies Obstruktionen weg haben will, mit denen mein kleiner eigentlich relativ gut klar kommt.
Ich werde sicherlich nochmal mit den Lungenspezialisten Rücksprache nehmen und im Zweifelsfall ins Hospital fahren.

39

Donnerstag, 8. April 2010, 21:35

Sie haben das alles sehr richtig erkannt.

Es geht um SIE und nicht um Ihr Kind.

Die Einsicht von Ihnen finde ich sehr schön;und Sie haben einen sehr guten Kinderarzt.

Grosses Kompliment.

Es sind längst nicht alle so.

Drucken sie ihm doch bitte diesen Thread aus.

Ich würde mich sehr freuen,wenn er bei www.kidmed.info mitschreiben würde.

40

Sonntag, 11. April 2010, 15:31

Naja,ich find mein Beispiel hier zeigt was Kinderärzte eigentlich leisten müssen um ihren kleinen und großen Patienten gerecht zu werden.
Ich habe meinen Kinderarzt schon auf http://www.kidmed.info hin gewiesen, aber eher einmal beiläufig.Werd ihm das aber nochmal nahe legen, da mir das diskutieren hier, mit Ihnen auch zu meiner Einsicht verholfen hat und sie immer ein kompetenter Ansprechpartner sind.Danke dafür!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (17. Mai 2010, 18:05)


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