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Jujuusmama

unregistriert

1

Freitag, 14. Mai 2010, 22:18

Erbrechen, Durchfall und Fieber

Hallo Herr Dr. ,

meine Tochter 2,5 Jahre hat gestern abend einmal erbrochen (sehr viel) seit dem n icht mehr, dabei hat sie moch fieber bekommen38,9, heute mittag hatte sie dann einmal sehr viel und sehr dünn Durchfall. Das Fieber ist seit gestern abend konstant bei 38,9. Sie trinkt sehr wenig,hat es heute auf 150 ml geschafft. Gegessen hat sie gar nichts. Soll ich sie bei einemArzt vorstellen?

Achso, ihr allgemeinzustand ist schlapp, sie liegt nur rum und bewegt sich kaum.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (14. Mai 2010, 22:32)


2

Freitag, 14. Mai 2010, 22:28

Gehen Sie bitte flott in die Klinik.

3

Freitag, 14. Mai 2010, 22:36

So ein schlechter Allgemeinzustand ist das Entscheidende für die Klinikseinweisung.

Wenn sich bei einem Magen-Darm-Infekt auch nach nur so kurzer Zeit ein verändertes Ausssehen und verändertes Verhalten einstellen,muß man dringendst was machen.

Bitte berichten Sie weiter.

Jujusmama

unregistriert

4

Samstag, 15. Mai 2010, 01:50

Wir sind gerade aus der klinik zurück. sie hat ganz typisch Scharlach. Eitrige Mandeln, Himbeerzunge und als ich sie dort auszog find schon leicht der ausschlag in der leistengegend an. sie bekommt jetzt antibiotika, sollviel trinken (wenn das mal so einfach wäre).

Vielen dank für ihre schnelle antwort.

waren in bad homburg beim hausärztlichen notdienst, da alle 3 kinder kliniken in frankfurt mind. eine wartezeit von 3 stunden hatten

5

Samstag, 15. Mai 2010, 02:14

Tun Sie mal ein paar Eiswürfel ins Getränk. Mit zwei eitrigen Mandeln geht Trinken nur, wenns ganz kalt ist... das ist jetzt eine ganz persöhnliche Erfahrung. Sonst tut das scheußlich weh.

6

Samstag, 15. Mai 2010, 02:31

Es ist unglaublich,wie die Großverdiener-Privat-"Kinderärzte" des stinkend reichen Hochtaunuskreises uns zu ungelegenen Zeiten ausbeuten.

Wir haben für deren Patienten immer zu springen,da diese Herrschaften Samstags 10-11 Uhr als ihren "Notdienst" verstehen.

Ich kenne die "KinderärztInnen" aus diesem Frankfurter Speckgürtel,dessen Einwohner die Einrichtungen Frankfurts gratis und frech benutzen, nur zu gut.

Das sind ziemlich miese und unverschämte WichtigtuerInnen- und SchleimscheißerInnen-Figuren.

Fluglärm haben die auch nicht,obwohl sie da die haltlosen Konsumenten sind.

Unsere von unseren Steuergeldern hoch subventionierten Theater/Oper nutzen sie excessiv - ohne auch nur einen Cent über den subventionierten Eintrittspreis hinaus dafür zu bezahlen.

Jujusmama

unregistriert

7

Samstag, 15. Mai 2010, 03:12

ich frage mich auch immer wieder, warum sind die kinderkliniken wie Höchst, Uni und auch das Clementinen Krankenhaus an wochenenden und abendenimmer dermassen überfüllt. soooo viele wirklich kranke kinder kann es doch im umkreis gar nciht geben. wäre natürlich lieber zu einem kinderarzt mit meiner tochter gegangen, aber eine so lange wartezeit wollte ich ihr nicht antun. In Bad homburg geht es da meist, aber es ist auch nur irgendein hausarzt der dann da dienst hat.

warum sind in den kliniken mit ambulanz und station nur jeweils ein kinderarzt im einsatz, dass kann doch nicht so ganz sein, oder?



Habe ihre getränke in den kühlschrank gestellt, jetzt schläft sie gott sei dank. Antibiotika haben wir schon angefangen.

8

Samstag, 15. Mai 2010, 03:32

Das ist ja die Misere,die nur zeigt,was die niedergelassenen Kinderärzte unter der Woche leisten.

Andererseits gilt es auch zu bedenken,daß es eine Menge Eltern gibt,denen es unter der Woche einfach zu "mühsam" ist, in eine Praxis zun gehen;und ab Freitag abends brennts dann und der Familie paßtst dann einfach auch besser.

Die armen Klinikskollegen,zu denen ich auch mal gehörte:

Die haben allein oder zu Wenigen eine ganze Klinik mit Intensivstation zu versorgen,in den Kreißsaal zu rennen und auch noch mit dem Notarztwagen in geburtsungeeignete Kliniken ohne angeschlossene Kinderklinik zu düsen,nur weil Mama unbedingt dort entbinden wollte.-Dazu behandeln sie auch noch gratis ambulante Patienten en masse,was ihnen den minutenlangen und wohlverdienten Schlaf raubt,weil die seit einer Wochen bestehenden Ohrenschmerzen nun um 4 Uhr nachts unbedingt in der Klinik behandelt werden müssen.

Ich habe das alles lange Jahre mitgemacht und so mit 36,37 Jahren war ich völlig ausgebrannt.

Die Bezahlung in all den Jahren war miserabelst und auch heute beutet man die jüngeren und auch die älteren Klinikskolleginnen schamlos aus und hält europaweite Regelungen einfach nicht ein.

SIE sinds,die sich für bessere Arbeitsbedingungen IHRER Ärzte engagieren müssen.

Auf uns hat noch nie jemand gehört.

In D werden alle sozialen Berufe (wie auch die Polizisten) lächerlichst bezahlt und die Profis schamlos auch von der Bevölkerung ausgebeutet.

Abzocker wie Banker,Rechtsunwälte,Zahnärzte und TV-Größen hingegen schwimmen im Geld.


Belesen Sie sich wenigstens in dem Forum Gesundheitswesen,wo schon alles Wissenswerte steht,worum sich aber niemand von den angeblich Rundumversicherten schert,weil ihre Versicherungen sie schamlos betrügen und sie ihre Verpflichtungen auf uns abwälzen:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Board&boardID=7

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (16. Mai 2010, 02:14)


Jujusmama

unregistriert

9

Sonntag, 16. Mai 2010, 00:08

Dringende Frage zu Scharlach und Ansteckung

Ich nochmal.

morgen wird mein mann 30 und wir feiern ein bisschen, bei meiner tochter wurde ja gestern scharlach diagnostiziert. Meine Schwägerin die auch morgen nachmittag kommen möchte ist schwanger, in der 21 ssw., meine tochter nimmt seit gestern abend antibiotika, ihr geht es heute auch schon wieder fast wieder richtig gut, klar ein bisschen lapp ist sie nocht. Jetzt die eigentliche Frage. Meinen Sie meine Schwägerin hat trotz schwangerschaft und scharlach bei meiner tochter kommen? bis morgen nachmittag hat meine tochter 5 mal antib. bekommen.

Danke jetzt schon für ihre antwort

10

Sonntag, 16. Mai 2010, 01:03

Wenn ein an Scharlach Erkrankter 24 Stunden mit Penicillin behandelt wurde,ist er nicht mehr ansteckend.

Unbehandelte müssen übrigens 3 Wochen in Quarantäne.


Gegen Scharlach brauchts keinen impfstoff,weil man Scharlach sehr gut behandeln kann.

ES IST IM ÜBRIGEN VÖLLIG UNVERANTWORTLICH,DAS KIND WIEDER NACH HAUSE ZU SCHICKEN.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (20. November 2010, 20:43)


Jujusmama

unregistriert

11

Sonntag, 16. Mai 2010, 01:14

Vielen Dank, sie haben mir sehr geholfen.

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