Ich mache mir in der Beziehung wenig Sorgen. Isa ist mit ihren 6 Jahren eine unheimlich starke Persönlichkeit und sie kennt es ja auch nicht anders. Habe da aber auch kein Problem uns Hilfe zu nehmen, wenn wir sie brauchen. Denke das ich größere Probleme habe damit umzugehen.
Ich bin ja selber Erzieherin und somit pädagogisch "vorbelastet". Ich denke das heut zu Tage viel zuviel erklärt und diskutiert wird. Fragen sind da um sie so gut und so wahrheitsgemäß wie möglich zu beantworten.
Bei manchen Sachen gibt aber es einfach kein diskutieren. Sie soll zum Beispiel nächste Woche neue Röhrchen bekommen, natürlich will sie nicht und hat keine Lust auf eine neue OP, aber da gibt es nun Mal keine Diskussionen. Was sein muss muss sein. Natürlich muss man ein Kind darauf vorbereiten und soviel wie möglich und nötig zum Ablauf erzählen, aber da erzähl ich meinen Kind ja auch nichts von möglichen Komplikationen und Narkoserisiken. Es reicht schon wenn sie bei den Arztgesprächen dabei sind.
Hatte heute erst eine Mutter, die ihr Kind mit den Worten abgab. Sie hat heute morgen 38,5 Fieber und ist ziemlich schlapp. Sie wollte mit ihr zum Arzt gehen, aber die dreijährige will nicht, das Kind wollte lieber in den Kindergarten. Ich soll doch bitte anrufen wenn es ihr zu schlecht geht. Tut mir leid bei sowas bekomme ich die Krise. Bei manchen Sachen gibt es kein Fragen, da muss man einfach der Erwachsene sein und entscheiden