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Freitag, 19. November 2010, 20:47

"Polypen" und Paukenröhrchen,Rachen- und Gaumenmandeln,Nasen-Nebenhöhlen,Mastoiditis u.a. :

VON KINDERARZT :

Wenn nur alle HNO-Ärzte so wären wie Dr.Vahle !

Oder wenigstens 10 %.

Hilfreiche Threads mit Beratung durch den seriösen Top-HNO-Arzt Dr.Vahle,der auch selbst viel operiert :


Was Sie in Sachen HNO und überhaupt schon mal total vergessen können :

Luivac und anderer sinnloser Abzocker-Dreck :


Prinzipielles zum Thema "polypen"-operation

An Dr. Vahle - kein Ende in Sicht
Nicht auszurotten (bei Mittelohrentzündungen)...
Der übliche Dummfug zu Mittelohrentzündungen
Mittelohrentzündung und Schwimmbad
KEINE Antibiotikagabe bei Mittelohrentzündung Gefährlichster Unfug !
Mittelohrentzündung und dämliche "mütter"
häufige Mittelohrentzündungen und chronischer Paukenerguss
Immerwiederkehrende Paukenergüße
Mandelverkleinerung oder "mit dicken Mandeln leben"
Mittelohrentzündung mit Salzkissen + Zwiebelwickel behandeln
Ohrweh
Paukenerguss
Frage auch an den Hno Experten, danke
Röhrchen Langzeit oder Kurzzeit?????????
Tympanoplastik bei 4 jährigem Kind ?
Polypen und Paukenröhrchen Op ?? Habe Angst
Paukenröhrchen und schwimmen?
Habe noch eine Frage zum Thema Polypen
Re-adenotomie und Pr
Rachenmandeln - Gaumenmandeln - Nasenlöcher - Pauckenröhrchen
Prinzipielles zum Thema "polypen"-operation
Mittelohrentzündung
rez. Otitis
Paukenröhrchen
Paukenröhrchen
Paukenröhrchen es geht noch schlimmer...
verstopfte Ohrtrompete Teil 2
verstopfte Ohrtrompete Teil 3 Danke
Paukenerguss und Allergie
Polypen-OP und Paukenröhrchen auch bei Allergie-Verdacht?? "Paukenerguss" beidseitig
Mittelohrentzündung mit Otobacid Tropfen behandeln?
Nasentropfen bei Polypen?
Paukenröhrchen fällt nicht raus!!
Paukenröhrchen abgestossen
Husten seit 7 Monaten
Offenes Näseln nach Mandel- und Polypen-op
wie schnell polypen op`?
Paukenröhrchen vor 2 wochen zum 2xmal. (ohr läuft)
Mukoserotympanon? chronische Myringitis?
Polypen - wirken pflanzl. Mittel?
Vernarbtes Trommelfell nach Paukendrainage
Paukenröhrchen bei Einjährigem?
Polypenentfernung
paukenröhrchen mit häufigen mittelohrentzündungen
Frage an Dr.vahle: Paukenröhrcheneinlage
Paukenröhrchen - T-röhrchen - Lasern
auch an Herrn Dr. Vahle betr. Mandeln/ Polypen
Polypen und Paukenröhrchen Op ?? Habe Angst
Wieder eine dieser vielen Studien(paukenröhrchen)
Polypen - wirken pflanzl. Mittel?
Adenotomie/paukendrainage Op / Fieber
Ich habe auch mal eine Frage zu T-röhrchen
an Dr. Vahle - Alternative zu Polypen-op und Paracentese?
An Dr. Vahle - Kein Erfolg nach Polypen Op
Nackenprobleme nach Polypenentfernung, wer hat Erfahrung?
MOE mit Paukenröhrchen
Polypen raus : Pro und Contra
Ist bei Paukenröhrchen das "durchpusten" des Ohrs sinnvoll?
ohrenproblem: gehörgangsentzündung
Polypenentfernung/paukenröhrchen Nachbluten?
Hno-frage
Mittelohrentzündung
Paukenerguss und Zwiebelsäckchen
Warnung: Wärmebehandlung bei Mittelohrentzündung
wasser hinterm trommelfell polypen raus?
an Dr. Vahle - Alternative zu Polypen-op und Paracentese?
Medikamente bei Paukenerguß
Gaumenmandel Op bei Paukenerguß ?
Habe noch eine Frage zum Thema Polypen
Aspergillus niger im Ohr
An Dr. Vahle - Kein Erfolg nach Polypen Op
Stirnhölenentzündung
@wovapa/entzündung im Ohr
Umgang mit Wasser b.paukenröhrchen
Stimmbandfixierung nach Stimmbandlähnung
Otitis media - Mastoiditis - und dann??
Ohrenlaufen trotz Paukenröhrchen
chronische Otitis media
Röhrchen Langzeit oder Kurzzeit?????????
Adenotomie/paukendrainage Op / Fieber
permanente Otitis externa
nach Mastoidektomie nun seit 7 Wochen erhöhte Temperatur
Schmerzen an der Nasenwurzel
Gehörgangsreinigung: wie ist es richtig?
Wielange nicht richtig sprechen nach Mandel-op?
Bleibende Hörminderung durch Erguss im Ohr??
Rotlichtbestrahlungen bei Mittelohrentzündung
Deppen und Polypen(adenoide) - Homöopathie
Welchen Nasenballon?
Paukenerguss & Zappeligkeit
permanente Otitis externa
tropfen ins ohr bei trommelfellperforation?
Ambulante Paukenröhrchen-op?
Medikamente bei Paukenerguß
@ Wovapa: Zusitzende Ohren
unsicherheit wegen ohren op
Schwerhörigkeit durch verschleimte Ohren?-KEIN ROTLICHT !
Mastoidits verschleppt
Otitis media - Mastoiditis - und dann??
Mastoiditis im Kleinkindalter
Hilfe! Chronische Mastoiditis:alle sind ratlos
hilfe! Ohr eitert nach Paukendrainage und mehrmaliger Antibiotikagabe immer noch
Aspergillus niger im Ohr
Zwiebelsäckchen und Sinupret bei Paukenerguß...???
Mittelohrentzündung und dämliche "mütter"
Juhu wir haben die Adenotomie geschafft!!
brauche einen Rat...!
@wovapa/entzündung im Ohr
Mandeln nachgewachsen ?
Polypen/mandel
Polypen-OP und Paukenröhrchen auch bei Allergie-Verdacht?? "Paukenerguss" beidseitig
Schneuzen
unsicherheit wegen ohren op
staphylococcus aureus im ohr
@wovapa oder jemand, der davon Ahnung hat
Bleibende Hörminderung durch Erguss im Ohr??
Ist bei Paukenröhrchen das "durchpusten" des Ohrs sinnvoll?
Paukenröhrchen beidseitig 7 Tage nach Op verstopft?
permanente Otitis externa
Tubenkatarrh?



Korrekte Behandlung und im Einzelfall trotzdem kein Erfolg :

nach paukenröhrchen op, ohr läuft permanent....

Hilfe! Chronische Mastoiditis:alle sind ratlos

nach Mastoidektomie nun seit 7 Wochen erhöhte Temperatur



Kidmed will den Eltern unnötige Sorgen nehmen und sie gleichzeitig für echte Probleme sensibilisieren.


Schrecklich !

Deppen und Polypen(adenoide) - Homöopathie


Und lesen Sie auch DAS mal :


Gefährlicher Schwachsinn von Eltern und Kassenärztlicher Vereinigung zu Lasten von Kindern und seriösen Ärzten :

Mastoiditis im Kleinkindalter

Lesen Sie bitte auch Text 3.


Und sowas wird nicht unterbunden !

unsicherheit wegen ohren op


Fallen Sie nicht auf Betrugs-Pseudo-"Medikamente" rein :

Was ist denn Otowoven?





Anderes :

Nasenbluten
Hörstörung?
Hörbahnreifungsverzögerung
Frage an Hno Experten wegen Bera[/url

Gehörgangsreinigung: wie ist es richtig?

[url='http://kidmed.info/forum/board2-elternforen/board19-kinderkrankheiten/4489-schmerzen-an-der-nasenwurzel/']Schmerzen an der Nasenwurzel


Tinnitus

Oft Scharlach - Mandeloperation?
Zuerst die Ohren, dann der Hals und ewig zäher Schleim


Unverschämte Mutter :

Gehörgangsentzündung seit fast 1(!!!)jahr!

Die total Verblödeten :

Polypen Op oder Osteopath??


"Korrespondenz" mit einem kriminellen HNO-"Arzt" :

http://www.transgallaxys.com/~phiola/mail_friese.htm

Die mörderische Homöopathie :


Was man auch wissen sollte.



Von KINDERARZT :

Ich habe den obigen Block immer wieder ergänzt.

Erschütternd ist,daß so viele Eltern nach kriminellen alternaiven Betrugsmethoden wie Homöopsychopathie und Unheilpraktikern fragen.


Das ist jetzt eine sehr schön informative Sammlung,wobei auffällt,daß viel zu wenige Abstriche und bakteriologische Untersuchungen gemacht werden.Das ist unprofessionell und fatal !


Bitte weitergeben.

Das Thema ist doch Grund für dauernde Fragen,obwohl das Alles sehr einfach ist.


Klartext von Dr.Vahle zu bestimmten Müttern :

Es steht m. E. in keinem adäquaten Verhältnis, wenn man sich über diese 5-Minuten-OP monatelang den Kopf zermartert.



Dr.Vahle :

Und auf meiner Homepage finden Sie auch noch einen Text zum Thema "Parazentese und Paukenröhrcheneinlage": http://www.hno-vahle.de

Viele Grüße
W. Vahle

Grundsätzliche Erklärung von HNO-Dr.Vahle :

http://www.hno-vahle.de/therapien/02.html


Parazentese und Paukenröhrcheneinlage

Hinter dem Trommelfell befindet sich das Mittelohr (die "Paukenhöhle"). Das Mittelohr ist normalerweise lufthaltig. Die Luft strömt durch eine offene Verbindung, die im Raum hinter der Nase entspringt - die Ohrtrompete -, in das Mittelohr.

Infolge längerdauernder Verstopfung der Ohrtrompete kann es zu einem Unterdruck im Mittelohr kommen. Als häufigste Ursache solcher Verstopfungen sind Infekte der oberen Luftwege sowie im Kindesalter eine vergrößerte Rachenmandel - "Polypen" oder "Wucherungen" - zu nennen.

Wenn ein Paukenunterdruck längere Zeit besteht und durch Luft nicht ausgeglichen werden kann, dann wird er durch Gewebsflüssigkeit ausgeglichen: es kommt zum Paukenerguß. Beide, der Paukenerguß mehr noch als der Paukenunterdruck, bewirken eine Schwerhörigkeit.

Durch Infektionen der Atemwege bedingte Paukenergüsse verschwinden aber innerhalb von drei Monaten von allein wieder. Diese Fälle müssen entweder gar nicht oder nur mit Medikamenten und Lufteinblasungen in das Mittelohr behandelt werden. - Bei drei von vier Kindern sind die Paukenergüsse infektbedingt und gehen somit von allein wieder weg.

Wenn jedoch - im Kindesalter - eine vergrößerte Rachenmandel die Paukenergüsse verursacht hat, dann können diese nicht mehr von allein und auch nicht mit medikamentöser Behandlung verschwinden. Dann muß die Ursache der Paukenergüsse - die vergrößerte Rachenmandel also - operativ entfernt werden. Wenn also Paukenergüsse bei Kindern länger als drei Monate andauern, dann kann man eine sogenannte "Polypen-Operation" nicht mehr vermeiden. Allein durch diese Operation heilen dann wieder 75 % der Paukenergüsse ab. Sollten während der Operation Paukenergüsse festzustellen sein, dann werden zusätzlich auch noch kleine Schnitte in die Trommelfelle gemacht ("Parazentese"). Durch diese Schnitte wird die Flüssigkeit abgesaugt und Luft strömt in die Mittelohren. Die Parazentesen verheilen nach wenigen Tagen.

Wenn nach weiteren drei Monaten ein Paukenerguß immer noch nicht verschwunden ist, dann muß das Mittelohr längere Zeit von außen, also durch das Trommelfell, belüftet werden. Deshalb darf die Parazentese sich nicht so schnell verschließen; um das zu verhindern, legt man ein sogenanntes "Paukenröhrchen" in den Trommelfellschnitt, so daß die Schnittränder sich nicht berühren. Die Aufgabe der Paukenröhrchen ist nicht, Flüssigkeit aus dem Mittelohr nach außen abzuleiten, sondern Luft von außen in das Mittelohr zu führen. Wenn ein Ohr nach einer Paukenröhrcheneinlage anfängt zu laufen, so ist das immer ein Zeichen einer Entzündung!

Bei Kindern sind oftmals Paukenröhrchen bis zum Erreichen etwa des 10. Lebensjahres notwendig! Oft sind nämlich danach erst die Luftwege im Inneren des Kopfes (die Ohrtrompete) so groß, daß die natürliche Belüftung funktioniert. Bis zu diesem Zeitpunkt sind dann eben oft Ersatz-Belüftungen von außen nötig!

Die Röhrchen liegen unterschiedlich lange. Wenn sie verstopfen, dann stoßen sie sich bald ab. Dann muß man abwarten, ob der Paukenerguß wieder "nachläuft" und ggf. neue Paukenröhrchen legen. Eine alleinige Paukenröhrcheneinlage - ohne Zusatzoperation - wird ambulant durchgeführt: bei Kindern in Narkose, bei Erwachsenen in örtlicher Betäubung.

Die Operation erfolgt durch den Gehörgang; sie hinterläßt keine äußeren Narben. Mit liegendem Paukenröhrchen darf man auch schwimmen; man darf nur nicht tiefer als 2 m tauchen. Bleibende Löcher nach Paukenröhrcheneinlage kommen praktisch nicht vor.

Wenn Sie aus der Beschreibung etwas nicht verstanden haben sollten oder weitere Einzelheiten wissen möchten, so dürfen Sie mich jederzeit fragen.


Von Kinderarzt :

Homöopsychopathetisch debil,lebensgefährlich und kriminell :

Tipps
Wenn Sie oder ihr Kind an einer Mittelohrentzündung leiden, bitte beachten Sie folgende Hinweise:

* Viel Trinken! Besonders fiebernde Kinder brauchen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Von Vorteil sind natürlich Wasser und Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Wehrt das Kind diese Getränke ganz und gar ab, bin ich dafür, dass es auch mal Trinken darf worauf es in seiner Krankheit Lust hat. Ausnahmen bilden hier koffeinhaltige Getränke.
* Das betroffene Ohr kann, wenn es toleriert wird, mit Wärme bestrahlt werden. In meiner Praxis mache ich das mittels Rotlichtlampe. Dies wird oft als wohltuend und lindernd empfunden.
* Auch ein Zwiebelwickel kann helfen: klein gehackte, erwärmte Zwiebeln in ein Tuch einwickeln und auf den Knochenfortsatz des Schläfenbeins hinter dem Ohr legen. Mann kann darüber eine Mütze oder ein Stirnband anziehen, damit der Wickel an Ort und Stelle bleibt.
* Die ersten 2 Tage können Sie tröpfchenweise, mit frischem Zwiebel- oder Knoblauchsaft angereichertes Olivenöl in das Ohr träufeln lassen. Ab 2. – 3. Tag steigt das Risiko einer Trommelfellperforation und dann sollte keine Flüssigkeit mehr, auch keine Wasser, ins Ohr gelangen. Das gilt somit natürlich auch bei Ausfluss aus dem Ohr.
* Sorgen Sie für frische Luft im Zimmer Ihres Kindes und für warme Füsse.
* Wenn sie eine homöopathische Therapie in Betracht ziehen, beobachten Sie gut die Entzündung und das Verhalten Ihres Kindes, um ihrem Therapeuten genaue Auskunft geben zu können. Wichtig können hier sein: die Ursachen (Wind, Kälte, Durchnässung, etc.), die Seite (links, rechts, einseitig oder von einer Seite zur anderen wandernd) und die Modalitäten, d.h. wann die Symptome sich verschlimmern oder verbessern (z.B. durch Wärme, Kälte, Frischluft, Zugluft, Berührung, Lärm, etc.).


Dr.Vahle ist auch sonst ein vorzüglicher Durchblicker :

Homöopathie ist Irrtum!

Der übliche Unfug über Antibiotika.


Was Sie in Sachen HNO und überhaupt schon mal total vergessen können :

Luivac und anderer sinnloser Abzocker-Dreck :



Deutlich über 111 Threads (23.3.11) mit kompetenter Beratung zum leidigen Thema !


Kidmed will den Eltern unnötige Sorgen nehmen und sie gleichzeitig für echte Probleme sensibilisieren.



Von Dr.Vahle(wovapa),HNO-Facharzt:

Also ehrlich: wenn man sich manche Fragen zum Thema Paukenröhrcheneinlage durchliest, könnte man glauben, es geht um Herzoperationen oder um Gehirntumoren. Eine Paukenröhrcheneinlage ist eine OP von 5 Minuten Dauer und in Narkose schmerzt die OP überhaupt nicht! Auch anschließend nicht! Man kann mit Paukenröhrchen schwimmen gehen: bis zu 2 m Wassertiefe halten sie dicht.

Wenn ich heute "verkrüppelte" Mittelohren sehe, durchlöcherte und vernarbte Trommelfelle mit irreparablen Hörminderungen, dann bei Patienten, die ihre Kindheit in der Vorkriegszeit hatten als es noch keine Paukenröhrchen gab! Die jungen Erwachsenen, die als Kinder bereits Paukenröhrchen bekommen konnten (wenn sie denn welche nötig hatten), haben heute alle gesunde Ohren - gut hörend, narbenfrei, geschlossen, spiegelnd und intakt, wie von der Natur vorgesehen! Die Erfindung der Paukenröhrchen ist ein Segen für die Kinder!

Es steht m. E. in keinem adäquaten Verhältnis, wenn man sich über diese 5-Minuten-OP monatelang den Kopf zermartert.

Zum Thema "Paukenröhrchen" und "Polypen-Operation" habe ich hier schon viel geschrieben: über die Suchfunktion werden Sie sicher viele Seiten an Informationen gewinnen können.

Viele Grüße
W. Vahle



MEIN KOMMENTAR:

Ein sehr guter Text,der VIELLEICHT mal mit dem ganzen hysterischen Gejammer von bestimmten Leuten aufräumen KÖNNTE.

Es gibt Kinder,die sind richtig krank und bestimmte andere Leute machen aus jedem Pipifax ein Riesendrama.

Mich regts auf.

Dieser Beitrag wurde bereits 95 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (14. Dezember 2010, 02:43)


2

Sonntag, 21. November 2010, 21:02

Text 1 ist nun wirklich mal eine umfassende Sammlung über HNO-Probleme,die man sonst nirgends findet.

Das hilft wirklich,viele Probleme zu lösen.

Bitte weitergeben.

3

Dienstag, 23. November 2010, 12:25

Das war und ist ewig ein Dauerthema :

"Dringendst !!!,Hilfeeeeeeee!,Panik !,hilflos,Notfall !!!,mein armes Kind ! ,was soll ich nur tun ??? ,habe solche Angst !!!,völlig ratlos....." usw.,usw.

Und nun ist da endlich die perfekte Übersicht - und kaum Jemand liests.


Total absurd !

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (10. Dezember 2010, 16:16)


4

Donnerstag, 25. November 2010, 16:00

Danke für die umfangreiche Auflistung für Paukenröhrchen, MOE und co.
Sie klärt wirklich umfangreich auf.
Ich möchte auch vielen anderen Eltern die Angst vor Paukenröhrchen nehmen. Meine Tochter hat mittlerweile 4 mal welche bekommen und einmal wurden die Polypen entfernt, alles lief wirklich völlig Problemlos. Trotz meiner anfänglichen Angst vor jeder neuen OP würde ich es bei Kindern die Röhrchen brauchen, jeder Zeit empfehlen.

5

Dienstag, 30. November 2010, 09:38

maniac

Sehr geehrter Herr Dr. Kinderarzt, sehr geehrter Herr Dr. Vahle, was soll ich sagen, vielen vielen Dank. Wie selbstverständlich ich hier eine gute DIN-A4-Seite an Informationen bekomme, an medizinischen Informationen, das ist wirklich klasse.

Ein Scharlatan hätte mir erst mal etwas von "Erstverschlimmerung" erzählt und wenn ich dann noch so deppert wäre, 150,00 Euro für eine "Erstamnanese" abgenommen. Ich kann auch nicht begreifen, warum Menschen diesen Betrügern auch noch das Geld in den Rachen werfen, diesen ganzen Schwachsinn nicht durchblicken und Lügen und "Erstverschlimmerungen" lieber in Kauf nehmen, als eine medizinische, echte Behandlung, die ja noch nicht mal den Anspruch erhebt, sofort und umgehend eine Heilung herbeizuführen, was man von den Wunderheilern ja wirklich nicht behaupten kann, die verlängern das Leiden bis ins Endlose, da wäre ich ohne meinen HNO und der "bösen" Schulmedizin schon durchgedreht, soviele "Erstverschlimmerungen" und "Arzneimittelfindungen" steht keiner mit einer akuten Gehörgangsenzündung durch. Dabei kommt mich das über Krankenkasse auch noch billiger und hier, nochmals vielen Dank, bekomme ich die Beratung auch noch seriös UND u m s o n s t.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (2. Dezember 2010, 18:25)


6

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 22:37

Es gab in der Sammlung in Text 1 etliche Ergänzungen.

Bitte weitergeben.

7

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 18:21

Es dürfte wirklich kaum noch nötig sein,einzelne Fragen zu dem erschöpfend behandelten Thema zu stellen.

8

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 21:24

Wie sehen Sie das ?

Fehlt Ihnen da was ?

9

Dienstag, 7. Dezember 2010, 11:02

Sammlung in Text 1 wurde weiter ergänzt.

10

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 22:25

Obwohl es viel Stoff ist,belesen Sie sich bitte mal in Ruhe in Text 1.

Da dürfte sich so manche sorgenvolle Frage erübrigen.

Genaueres werden Sie nirgends finden.

11

Freitag, 17. Dezember 2010, 04:40

Diesen Thread haben unverständlicher Weise bisher leider nur 667 Leute aufgerufen und eventuell gelesen.

Bei anderen Threads geht schon mal in die Hunderttausende.

12

Freitag, 31. Dezember 2010, 16:41

Zum Idiotenthema "Mittelohrentzündungen erst mal nicht antibiotisch behandeln" :

Hilfe! Chronische Mastoiditis:alle sind ratlos


Es ist tückisch :

Ich habe Mittelohrentzündungen IMMER SOFORT UND KORREKT (kalkulierte Antibiose) behandelt und trotzdem sind Anfang der 90er Jahre 6 (!) Mastoiditiden entstanden.


Wir wünschen Ihnen/Euch allen ein fröhliches neues Jahr.

13

Dienstag, 4. Januar 2011, 16:35

Diesen Thread bitte vielfach weitergeben.

Vor Allem auch an diese ganzen volksverblödenden,gefährlichen und ekligen Kommerz-Eltern-Jammer-Pseudoforen :

Kommerzielle "medizin"-internetseiten


Zu diesem Thema herrschen einfach viel zu viele Unklarheiten und Desinformationen.

14

Dienstag, 11. Januar 2011, 17:31

Das Thema ist allgegenwärtig.

Zum Weitergeben.

15

Donnerstag, 13. Januar 2011, 19:22

Zu der völlig absurden IdiotInnen-Debatte,ob Mittelohrentzündungen sofort antibiotisch zu behandeln sind (NATÜRLICH SIND SIE DAS !):

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44…on_effektiv.htm


Otitis media: Antibiotika bei strikter Indikation effektiv

ddp
Turku – Bei einer otoskopisch gesicherten akuten Mittelohrentzündung profitieren Kleinkinder von einer sofortigen Antibiotikatherapie, die in einer randomisierten klinischen Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2011; 364: 116-126) aber häufig mit Nebenwirkungen verbunden war.

Die akute Otitis media ist die häufigste bakterielle Infektion im Kindesalter und auch der häufigste Anlass für die Verordnung von Antibiotika in der Pädiatrie. Der Einsatz war lange Zeit nicht umstritten. Schließlich gehörten schwere Mittelohrentzündungen in der prä-antibiotischen Ära zu den häufigsten Ursachen für Hospitalisierungen im Kindesalter.

Die Mastoiditis und eitrige intrakranielle Infektionen waren zu Recht gefürchtet. Diese Erkrankungen werden heute nur noch selten gesehen, wofür der Editorialist Jerome Klein von der Boston University School of Medicine vier Gründe anführt.

Zum einen wurden die meisten Kinder früher mangels effektiver Antibiotika mit Hausmitteln behandelt. Die Ärzte bekamen nur die schweren Verläufe zu sehen, was die Erkrankung bedrohlicher erscheinen lässt, als sie ist. Zweitens wird die Diagnose längst nicht mehr so streng gestellt. Früher wurde eine Perforation des Trommelfells oder eine Myringotomie gefordert, heute werde die Diagnose häufig von Ärzten gestellt, die in der Otoskopie wenig erfahren sind, was eine Überdiagnose und -therapie zur Folge hat.

Drittens hat es laut Klein einen Wandel bei den Erregern gegeben: Die Gruppe A-Streptokokken, die eine nekrotisierende Mittelohrentzündung auslösen, wurden weitgehend abgelöst von Haemophilus influenzae und Moraxella catarrhalis mit einem relativ milden Verlauf der Infektion. Schließlich gibt es heute eine Vielzahl von Antibiotika – in den USA sind 19 Wirkstoffe für die Indikation zugelassen – die von den Herstellern entsprechend beworben werden.

zum Thema

* Abstract der Studie
* Pressemitteilung des National Institute of Allergy and Infectious Diseases
* Pressemitteilung des Children's Hospital of Pittsburgh
* Leitlinie der Universität Witten-Herdecke
* US-Leitlinie

Der zu häufige Einsatz von Antibiotika und die Sorge um die Förderung von Resistenzen hat die Fachgesellschaften in den letzten Jahren bewogen, eine in den Niederlanden erprobte Therapie zu empfehlen, bei der die Kinder zunächst mit Analgetika und abschwellenden Nasensprays oder -tropfen zu behandeln sind und der Einsatz von Antibiotika auf jene Kinder beschränkt wird, bei denen es in den ersten Tagen nicht zu einer Besserung kommt.

Die Evidenz für diese abwartende Haltung („watchful waiting“) wurde jedoch infrage gestellt. Klein weist auf methodologische Schwächen der Studien hin. So seien die Diagnosekriterien unpräzise gewesen und nicht alle Ärzte seien „validierte Otoskopiste“ gewesen.

Diese Bedenken waren der Anlass für eine randomisierte Studie, die den Einsatz von Antibiotika mit Placebo verglich. Die Gruppe um Aino Ruohola von der Universität Turku in Finnland griff dabei allerdings nicht auf die „watchful waiting“-Strategie zurück. Die Kinder im Alter von 6 bis 35 Monaten wurden von Beginn an mit Antibiotika therapiert. Es wurden indes strikte Diagnosekriterien festgesetzt.

Neben den typischen Symptomen (Ohrenschmerzen, Fieber oder auch respiratorische Symptome) musste durch eine eine pneumatische Otoskopie eine Vorwölbung, eine verminderte oder fehlende Beweglichkeit, eine Farbänderung oder ein Flüssigkeitsspiegel des Trommelfells dokumentiert worden sein.

Gefordert wurden drittens entzündliche Zeichen des Trommelfels wie Rötung, Gefäßzeichnung oder gelbliche Verfärbungen. Diese engen Kriterien waren der Hauptgrund, warum von anfangs 1.062 Kindern nur 322 in die Studie aufgenommen wurden.

Unter diesen hoch selektiven Bedingungen erwies sich die Antibiotikabehandlung mit Amoxicillin/Clavulansäure als effektiv: Die Häufigkeit eines Therapieversagens wurde von 44,9 unter Placebo auf 18,6 Prozent gesenkt. Dieser Unterschiede war bereits am Tag 3 der ersten Nachuntersuchung (25,3 vs. 13,7 Prozent) deutlich.

Insgesamt wurde das Risiko eines Therapieversagens um fast zwei Drittel gesenkt (Hazard Ratio 0,38; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,25-0,59). Die Notwendigkeit eines Wechsels auf ein anderes Medikament (“Rescue treatment”) wurde um 81 Prozent vermindert (von 33,5 auf 6,8 Prozent).

Soweit die Vorteile der Therapie. Die Nachteile bestanden in einer erhöhten Rate von Nebenwirkungen: Jedes zweite Kind entwickelte unter der Antibiotikatherapie eine Durchfallerkrankung (47,8 vs. 26,6 Prozent im Placebo-Arm). Ekzeme wurden ebenfalls häufiger beobachtet (8,7 vs. 3,2 Prozent).

Deshalb sind auch aus Sicht der Autoren weitere Untersuchungen notwendig, um die Antibiotika gezielter als bisher einzusetzen. Immerhin: Durch die strikte Diagnosestellung konnte die Number Needed to Treat, also die Anzahl der Kinder, die behandelt werden müssen, damit ein Kind einen Nutzen von der Therapie hat, von 7 bis 17 in den Studien zum Watchful Waiting auf 3,8 verringert. Dieser günstige Wert wird allerdings nur erreicht, wenn sich die Kinderärzte an die engen Kriterien halten. © rme/aerzteblatt.de


KOMMENTAR :

Das mit dem Durchfall ist blanker Unfug.

17

Freitag, 14. Januar 2011, 19:30

Nach langer Zeit mal wieder ein Gruß von mir!

Ich bin überrascht, wie viel Information sich im Laufe der Zeit nur zu dem "kleinen" Thema dieses Threads angesammelt hat! Die - offenbar immer noch ständig wachsende - lange Liste der Links im ersten Posting ist eine Fundgrube, die ihresgleichen sucht!

Und alles was dort steht ist immer noch richtig, obwohl es teilweise schon mehrere Jahre alt ist! Medikamentennamen können sich zwar kurzfristig mal ändern, aber Therapieprinzipien sind ziemlich stabil und robust... Es lohnt sich also immer noch, sich bei Fragen zu diesen Themen hier zu belesen! Das einzige, was der Thread - das gesamte Forum! - leider nicht mitliefern kann, ist die Zeit, die man zum Lesen braucht...

Aber die Leser sollten sich wegen des Zeitbedarfs nicht ärgern: viel mehr Zeit als das Lesen erfordert das Schreiben! Und das Denken, das vor dem Schreiben kommt...

Ich bedanke mich bei den Forumsbetreibern für die Fleißarbeit dieses Threads, die dafür sorgt, dass die vielen Beiträge nicht in den Tiefen der Festplatten verborgen bleiben!

Dr. W. Vahle
HNO-Arzt

18

Freitag, 14. Januar 2011, 19:46

Herzlichen Dank für Ihre Ansichten.

Dieser HNO-Thread dürfte wirklich weltweit EINMALIG sein - vor Allem,weil auch noch auf jede einzelne Fragerin/Frager eingegangen wird.

Also ganz wunderbar.


Übrigens hat Dr.Vahle auch extrem lesenswerte Texte zu ganz anderen Belangen verfaßt.

Ich werde mal anfangen zu sammeln.


Bitte an Eltern weitergeben :

"Polypen" und Paukenröhrchen,Rachen- und Gaumenmandeln,Nasen-Nebenhöhlen,Mastoiditis u.a. :

19

Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:32

Gefährlicher Schwachsinn von Eltern und Kassenärztlicher Vereinigung zu Lasten von Kindern und seriösen Ärzten :

Mastoiditis im Kleinkindalter

Lesen Sie darin bitte auch Text 3.


Und sowas wird nicht unterbunden !

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20

Donnerstag, 20. Januar 2011, 19:30

Zu Holland und Co:

wir wissen auch,daß ein bis 2 Drittel der Mittelohrentzündungen von selbst ausheilen.

NUR WISSEN WIR VORHER NICHT BEI WEM.

Damit erübrigt sich der ganze lebensgefährliche Unfug,denn das Hirn,das Gleichgewichtsorgan und das neurologische Hörorgan sind dem Eiterprozeß absolut direkt benachbart.

Und den feinen Gehörknöchelchen tut es sicher auch nicht gut,im Eiter zu schwimmen.Alleine das Erreger-Durchwandern in den hinter dem Ohrgelegenen porösen Knochenbezirk(Mastoiditis) bedarf einer mehrwöchigen hochdosierten antibiotischen Infusionstherapie.Die anderen Komplikationen bestehen in Hörstörungen,Taubheit,Gleichgewichtsstörungenund lebensgefährlicher oder tödlicher Hirninfektion.

Es sind leider auch zu viele KÄ,die diesen Blödsinn des Zuwartens mit antibiotischer Therapie mitmachen.

Übrigens sind Nasentropfen besser als Spray.

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