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1

Donnerstag, 20. September 2001, 21:01

VORAB :

SÄMTLICHE PARSIMONY-LINKS GEHEN NICHT MEHR,WEIL DER DRECKSLADEN GLÜCKLICHERWEISE DICHT GEMACHT WURDE.


http://f23.parsimony.net/forum49144/messages/7182.htm

Geschrieben von B. am 03. Juli 2001 03:22:54:

Als Antwort auf: Re: Statistiken-@ B./Selektion/Hausgeburt NEIN DANKE! geschrieben von Grünkittel am 03. Juli 2001 01:57:49:

Genau!!!!!!!!!!


Und was noch das Schönste ist: diese Weihepriesterinnen der Risikogeburt gaukeln den Eltern auch noch vor,sie hätten ALLES Notfall-Instrumentarium dabei.

Haben Sie mit Sicherheit nicht!

Wenns ganz hoch kommt,dann hat mal jemand eine Sauerstoffflasche dabei.

Wenns um bestimmte klassische Probleme beim Kind geht ist das ein milder Wind,der nicht ankommt,selbst wenn man sogar eine Babymaske dabei hätte.
Im Falle einer Aspiration wäre eine Mund-zu-Mund-Beatmung ganz besonders fatal,weil man damit "den Dreck" erst recht in die Lunge preßt;was es dann gewesen wäre.

Daß Aspirationen auch bei reifen Kindern auch einige Zeit nach der Geburt auftreten können,hatte ich ja in meinem Kreißsaalbeispiel beschrieben.

Wenn das Neugeborene eine Aspiration hat(besonders durch zähes Fruchtwasser,das auf die Lunge gelangt) oder ein Atemnotsyndrom(meist bei Frühgeborenen,was aber hier kaum zur Diskussion steht;sber auch durchaus bei reif Geborenen möglich)
dann wird durch Maskenbeatmung oder Sauerstoff Zufächeln absolut gar nichts erreicht.Der Zustand verschlechtert sich sehr schnell und der Hirnschaden tritt ein.In diesen Fällen ist nämlich die INTUBATION ein absolutes MUSS.Das heißt das Einführen eines Beatmungsschlauches in "die Lunge"(d.h.in den Hauptbronchus).Im Falle der Aspiration alleine schon zum Absaugen und im Falle des Atemnotsyndroms zur Überdruckbeatmung.
Intubation ist schwierig und braucht besonderes Können und Erfahrung,sowie ein spezielles Instrumentarium.Mich würde wirklich mal interessieren,welche Hebamme das kann.Das dürften sehr rare Ausnahmeerscheinungen sein.

Instrumentarium heißt bei den genannten Problemfällen auch der möglichst rasche Anschluß an eine kleine,aber perfekte Beatmungsmaschine.Sowas hat garantiert KEINE Hebamme.Man kann das Ganze mit viel Gefühl und Erfahrung mit dem Beatmungsbeutel bei intubiertem Kind per Hand überbrücken. Mit sehr viel Erfahrung!

Es geht nicht nur um die bisher genannten Probleme,sondern auch um schlechte und lebensbdrohliche Zustände durch Nabelschnur- und vorzeitige.Placentalösungsprobleme aller Art.Außerdem um die weiter unten noch zu nennenden Dinge.


Außerdem gehört im Notfall für das Kind natürlich noch mehr dazu: z.B.das Anlegen einer Infusion zur Schocktherapie.Ich bestreite,daß es eine nennenswerte Zahl von Hebammen gibt,die bei einem Neugeborenen eine Infusion anlegen können,wissen wie viel man wovon infundiert und einen erforderlichen Infusionsapparat haben.Das tropft nicht so von selbst wie bei Erwachsenen.Da braucht eine feine Pumpe.

Eine ganz schlechte Chance haben bei HG/GH auch Kinder mit schwerwiegenden angeboren Fehlbildungen,die erst nach der Geburt zum Tragen kommen oder mit geburtstraumatischen Hirnblutungen,die eine gute Klinik sofort managen könnte.

Mit der Versorgung der Mütter bei lebensbedrohlichen Störungen sieht es natürlich im Prinzip entsprechend traurig aus.

Da das alles so uist,sagt man halt lieber: nach unkomplizierter Schwangerschaft,passiert nichts,was wir nicht rechtzeitig erkennen könnten.

DAS IST FALSCH!



[Anm. 40_Fieber: Text zur Sicherung aus Link kopiert]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (6. September 2010, 18:08)


2

Donnerstag, 20. September 2001, 21:08

Vor meiner Kindermedizin-Ausbildung war ich mal gynäkologisch-geburtshilflicher Assistenzarzt an einem mittelgroßen Krankenhaus,an dem es keine Kinderabteilung gab und auch mit einer Ausnahme keiner von uns und keiner der Anaesthesisten etwas Vernünftiges mit einem bedrohten Neugeborenen anfangen konnte.Das war 81 und selbst in den Kinderkliniken gab es damals für Babies noch abenteuerliche Beatmungsgeräte.

Ich denke,wir haben damals einfach sehr viel Glück gehabt.

Deshalb ging ich dann in eine große Kinderklinik , habe die Neugeborenen-Intensivmedizin von der Pike auf gelernt und war lange Stationsarzt der
Intensivstation mit vielen Kreißsaaleinsätzen im Hause und Notarztwagen-Fahrten und Baby-Wiederbelebungen in auswärtigen Kliniken.

Da erlebt man so dies und das;und aus dieser Sicht möchte ich heute die Schwangeren dazu aufrufen nur in Kliniken mit der maximalen Sicherheit für Mutter UND Kind zu entbinden;d.h. fürs Baby muß jemand da sein,der ALLE Notfallsituationen beherrscht.

Wenn alles in Ordnung ist,können Sie Ihre Entbindung DANN zur ambulanten Geburt machen.Machen Sie KEINE Hausgeburt.

Ich erzähle den Hausgeburts-Fans immer folgende Geschichte:
Eines Tages war ich mal nur zufällig in unserem Kreißsaal - wegen einer sehr hübschen Hebamme die zu mir sagte: So;du elender Frühchen-Dokter;
komm mal mit und sieh dir mal so ein richtig reifes,dickes, gesundes und
normales Baby an.,sowas kennst du doch gar nicht mehr......gerade vor 5 Minuten geboren.
Ich gehe mit;begrüße die Mutter.Baby liegt auf dem Bauch der Mama.
Ich gratuliere.........da macht das Baby plötzlich so ein komisches Geräusch
und wird blitzeblau.,dann gräulich und leblos.Na;ich klemme mir das Baby unter den Arm und renne die 6 Meter zu dem Intensiv-Behandlungstisch,wo alle Instrumente sind,sauge den Mundraum ab und schiebe einen Beatmungsschlauch in die Lunge und sauge eine ordentliche Menge dicken Sekretes ab.Beatmung über den Schlauch mit Sauerstoff; maschinelle Atemhilfe.Dann 1 Tag zur Beobachtung in die Kinderklinik,Röntgen.Das wars.
Das normale Baby hatte aus seinem Magen eine große Menge Fruchtwasser hochgewürgt und das dann auf die Lunge fehlverschluckt(FW-Aspiration).

Das sind Situationen,die nach einer Geburt IMMER auftreten können und wehe wenn Sie dann keine Gerätschaft da haben.Da nützt auch keine Mund-zu-Mund- oder Maskenbeatmung mit O2...Da müssen Sie rein in die Lunge und absaugen was das Zeug hält.Und dies Intubieren können nur Leute,die das öfters machen
oder die Glück haben(wie ich bei den ersten Malen).

Das ist nur eine Problemsituation von etlichen möglichen und daher mein obiger Appell.

Dies Baby war unter diesen Bedingungen sehr schnell in Ordnung gebracht.
Fünf Minuten später hätte es einen Hirnschaden gehabt;bei einer Hausgeburt oder einer schlecht ausgerüsteten Klinik sicher bzw. es wäre gestorben.

Viele,sehr viele Leute wären nicht schwerbehindert,wenn..........

Was ich in auswärtigen Kliniken und bei professionellen Hausentbindern
in der schnuckeligen Wohnzimmeratmosphäre ihrer alternaiven Praxis mit meinem Notarztwagen-Team so alles erlebt habe,erzähle ich gerne auf Anfrage

Verzichten Sie halt mal einen Tag im Leben auf die geliebte Wohnzimmeratmosphäre !

Was nutzt Ihnen die beste Hebamme,wenn auf die letzten Meter etwas passiert,das sie einfach bei aller Professionalität und beim besten Willen nicht beherrschen kann.

Es wäre traumhaft,wenn die Hausgeburts- Hebammen die notfalls erforderliche Beatmungstechnik(Intubation) technisch beherrschten und das notwendige Intrumentarium einschließlich einer Sauerstoffflasche parat hätten.Aber auch das reicht manchmal überhaupt nicht.Manchmal ist eben auch das technisch schwierige Anlegen einer Infusion zur Schocktherapie erforderlich und anderes mehr.Auch die korrekte Herzmassage will gekonnt sein.

Bitte denken Sie nochmal nach.Katastrophen unter und nach der Geburt sind verflucht schnell passiert.

Was Ihnen die Hausgeburtshebammen einreden wollen,sind die Märchen,dass nach normalem Schwangerschaftsverlauf nichts passieren könnte,was man nicht rechtzeitig merkte und dass sie für Notfälle gerüstet seien.

Dem ist nicht so!

Linkhinweis:
http://members.aol.com/geburt/vorsorge.html

[Anm. 40_Fieber: Link zum Thema eingefügt]

3

Donnerstag, 20. September 2001, 21:14

Punkt 1: ICH bin ein Fan von guten Hebammen.Sie haben mich schließlich ausgebildet.

Wenn ich aber lese,daß eine Hebamme über das Krankenhaus meinte: in diesem
SCHLACHTHAUS würde ich nie entbinden.......... dann muß ich mich doch mal zum Thema Schlachthaus äußern:

Ich kenne nämlich eins.(es war in den 80-iger Jahren und ich hoffe,daß es den Laden nicht mehr gibt):
Keine Klinik,sondern eine kuschelige wohnzimmerathmosphärische Entbindungspraxis,in der ein alternaiver Gynäkologe zusammen mit Hebammen sein Unwesen trieb.
Alles was sich für ordentlich alternaiv hielt rannte dort damals hin.

Dieser Herr Dr X. rief dann immer mal bei uns auf der Baby-Intensivstation an und fragte,wie lange ein Baby denn blau sein dürfe.Wir fragten dann,wie lange das denn schon so sei.......30 Minuten.
So fuhren wir dann mit dem kompletten Notarztwagen los (45 km).Das Auto war dann für alle hiesigen Notfallpatienten für 1-2 Stunden nicht mehr zu haben.

Soll der Herzinfarktpatient doch sehen wo er bleibt;geraucht hat er ja wahrscheinlich auch wurde mir andernorts entgegnet.

Wenn wir ankamen und sogar eingelassen wurden(was nicht immer der Fall war!!!!!) trafen wir regelmäßig auf Neugeborene in miserabelstem Zustand
bzw. sterbend.

Bei den erforderlichen Wiederbelebungs- und Notfallmaßnahmen wurden wir oft behindert und meist beschimpft.

Wir nahmen die Kinder dann unter voller Intensivtherapie während des Transport mit auf unsere Intensivstation und konnten so manchen ohne Schaden über den Berg bringen.

Manchmal ging der Affentanz mit völlig verbohrten Eltern aber auch erst richtig los.

Etlichen (mindestens 6 in meiner Zeit) konnten wir aber auch nicht helfen.
Sie starben oder hatten schwerste Hirnschäden.

Und Herr Dr. X.,der lebensgefährliche Ignorant hatte noch die Stirn eines dieser Kinder in der Klinik zu besuchen.
ER hatte nicht die geringste Ahnung von Problemen mit Neugeborenen und machte Entbindungen in der Pampa im großen Stil.Es gab null Notfallinstrumentarium NICHTS.

In der damaligen alternativen Stadtzeitung (AZ) hat dann mal ein Elternpaar,dessen Kind auf diese Art bei Dr. X. nach der Geburt gestorben war einen 2-seitigen Artikel geschrieben und den Verlauf der Dinge klar geschildert.
Die Eltern haben alles auf sich genommen.Weil: ES WAR IHRE FREIE ENTSCHEIDUNG...........deswegen haben sie alle Schuld von Dr. X. genommen.

Ich habe meinem damaligen Chef 3-4 Fälle aus den Akten und aus eigener Zeugen-Anschauung STAATSANWALTSREIF aufgearbeitet,in der Sicherheit,daß er Anzeige erstatten würde.ES IST NICHTS PASSIERT.
Ich Idiot hätte das selber machen müssen.

Soviel zum Thema Schlachthaus.

Dieser Wohnzimmer-Entbinder dürfte MINDESTENS 20 Kinder auf dem Gewissen haben(sicher mehr;er hat ja nicht nur unsere Klinik eingespannt,sondern breit gestreut von F bis Gi jeder "durfte" mal ran immer schön abwechselnd)Die Hebammen haben sich offenbar kritiklos daran beteiligt.


Vielleicht verstehen jetzt manche von Ihnen besser,was ich hier immer so meine.

~Kidmed

unregistriert

4

Samstag, 29. September 2001, 21:04

Hier der Text des ersten Links,falls es in dem anderen Forum gelöscht wird:

Und was noch das Schönste ist: diese Weihepriesterinnen der Risikogeburt gaukeln den Eltern auch noch vor,sie hätten ALLES Notfall-Instrumentarium dabei.

Haben Sie mit Sicherheit nicht!

Wenns ganz hoch kommt,dann hat mal jemand eine Sauerstoffflasche dabei.

Wenns um bestimmte klassische Probleme beim Kind geht ist das ein milder Wind,der nicht ankommt,selbst wenn man sogar eine Babymaske dabei hätte.
Im Falle einer Aspiration wäre eine Mund-zu-Mund-Beatmung ganz besonders fatal,weil man damit "den Dreck" erst recht in die Lunge preßt;was es dann gewesen wäre.

Daß Aspirationen auch bei reifen Kindern auch einige Zeit nach der Geburt auftreten können,hatte ich ja in meinem Kreißsaalbeispiel beschrieben.

Wenn das Neugeborene eine Aspiration hat(besonders durch zähes Fruchtwasser,das auf die Lunge gelangt) oder ein Atemnotsyndrom(meist bei Frühgeborenen,was aber hier kaum zur Diskussion steht;sber auch durchaus bei reif Geborenen möglich)
dann wird durch Maskenbeatmung oder Sauerstoff Zufächeln absolut gar nichts erreicht.Der Zustand verschlechtert sich sehr schnell und der Hirnschaden tritt ein.In diesen Fällen ist nämlich die INTUBATION ein absolutes MUSS.Das heißt das Einführen eines Beatmungsschlauches in "die Lunge"(d.h.in den Hauptbronchus).Im Falle der Aspiration alleine schon zum Absaugen und im Falle des Atemnotsyndroms zur Überdruckbeatmung.
Intubation ist schwierig und braucht besonderes Können und Erfahrung,sowie ein spezielles Instrumentarium.Mich würde wirklich mal interessieren,welche Hebamme das kann.Das dürften sehr rare Ausnahmeerscheinungen sein.

Instrumentarium heißt bei den genannten Problemfällen auch der möglichst rasche Anschluß an eine kleine,aber perfekte Beatmungsmaschine.Sowas hat garantiert KEINE Hebamme.Man kann das Ganze mit viel Gefühl und Erfahrung mit dem Beatmungsbeutel bei intubiertem Kind per Hand überbrücken. Mit sehr viel Erfahrung!

Es geht nicht nur um die bisher genannten Probleme,sondern auch um schlechte und lebensbdrohliche Zustände durch Nabelschnur- und vorzeitige.Placentalösungsprobleme aller Art.Außerdem um die weiter unten noch zu nennenden Dinge.


Außerdem gehört im Notfall für das Kind natürlich noch mehr dazu: z.B.das Anlegen einer Infusion zur Schocktherapie.Ich bestreite,daß es eine nennenswerte Zahl von Hebammen gibt,die bei einem Neugeborenen eine Infusion anlegen können,wissen wie viel man wovon infundiert und einen erforderlichen Infusionsapparat haben.Das tropft nicht so von selbst wie bei Erwachsenen.Da braucht eine feine Pumpe.

Eine ganz schlechte Chance haben bei HG/GH auch Kinder mit schwerwiegenden angeboren Fehlbildungen,die erst nach der Geburt zum Tragen kommen oder mit geburtstraumatischen Hirnblutungen,die eine gute Klinik sofort managen könnte.

Mit der Versorgung der Mütter bei lebensbedrohlichen Störungen sieht es natürlich im Prinzip entsprechend traurig aus.

Da das alles so uist,sagt man halt lieber: nach unkomplizierter Schwangerschaft,passiert nichts,was wir nicht rechtzeitig erkennen könnten.

DAS IST FALSCH!

5

Samstag, 29. September 2001, 23:01

Ich habe meinen Teil dazu ja schon beigetragen. Männer die ihre Frauen loswerden möchten sollten zur Hausgeburt raten. Eine gewisse Chance besteht.

Ich frage mich immer warum das überhaupt in Erwägung gezogen wird. Die meisten Kliniken bieten inzwischen eine Vielzahl von "alternativen" Geburtsformen an. Es muss doch wirklich nicht zuhause sein!

Mich würden die Intentionen der Frauen, die darauf bestehen einmal interessieren.

~Kidmed

unregistriert

6

Sonntag, 30. September 2001, 01:57

Ich habe mich über 2 Jahre durch die entsprechenden Foren bewegt:
Es ist zunächst mal eine unglaubliche Uninformiertheit,die durch Hausgeburtshebammen
gefördert wird.

Dann ist es im Sinne dessen,was ich das neue Spießertum nenne,eine Angst vor der bösen Außenwelt und eine massive Überbewertung der eigenen unreifen Autonomie.

Die eigene Gesundheit und das Wohl des Kindes fallen da raus.Man ist zu nur als diffus erkannten Risiken durchaus bereit.Die echten Risiken werden nicht erkannt oder verdrängt.

Das heimische Nest wird zum Nonplusultra erhoben und Kliniksentbindungen und Medizin oft geradezu verteufelt.Die Begründungen sind oft absurd.

Das Optimum ist aus meiner Sicht die ambulante Geburt mit einer vorher gut bekannten Beleghebamme in einer perfekt und angenehm/wohnlich ausgerüsteten Klinik
mit angeschlossener Kinderklinik.

Es sei zugestanden,dass manche Entbindungskliniken wirklich nicht optimal sein mögen und dass manche Hebammen eine liebevolle und perfekte Schwangerenbetreuung machen.Es darf nur nicht schief gehen.

7

Sonntag, 30. September 2001, 02:28

Ja, das ist gut nachvollziehbar. Die meisten Komplikationen gibt es ja wohl während und in den ersten Stunden nach der Geburt.

Bietet die Mehrzahl der Kliniken die Möglichkeit einer ambulanten Geburt?

~Kidmed

unregistriert

8

Sonntag, 30. September 2001, 02:49

Ich würde mich wundern,wenn nicht.

~Kidmed

unregistriert

9

Montag, 19. November 2001, 01:35

Die Diskussion geht weiter:


http://www.hebammen.at/ubb/Forum12/HTML/000379.html

21.12.02

Der Thread wurde inzwischen gelöscht.
Logisch;ist ja auch ein Hebammenforum.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (4. Mai 2010, 15:08)


~Kidmed

unregistriert

10

Mittwoch, 21. November 2001, 19:40

Der zuletzt genannte thread WAR inzwischen wirklich ganz lesenswert - vor allem auch hinsichtlich der "argumentationskultur" meiner Gegner.

Dazu noch:

Konkrete Fragen in Richtung Gela von einem der sowohl Geburtshilfe als auch Neugeborenen-Notfall- und Intensivmedizin abgekriegt hat - mit der Bitte um ebenso konkrete Antworten.
Was also machen Sie konkret:

1.)Wenn ein Neugeborenes auch auf die üblichen Reize hin einfach nicht spontan atmet?

2.)Wenn ein Kind aspiriert(also z.B.zähes Fruchtwasser auf die Lunge bekommt und gar nicht atmen kann)?

3.)Wenn ein vorher unbemerkbarer angeborener Herzfehler sich direkt nach der Abnabelung durch Kreislaufzusammenbruch bemerkbar macht?

4.)Wenn durch andere Dinge(angeborener Zwerchfellmangel,Platzen der Lungen unter der Geburt)eine Eigenatmung unmöglich wird?

5.)Wenn das Kind durch das Zuziehen einer Nabelschnurumschlingung oder eines NS-Knotens oder durch einen NS-Vorfall mit Abklemmung im Geburtskanal so geschwächt ist,daß es sich nicht spontan erholt und keine Kraft für Eigenatmung hat?

ALLE DIESE DINGE SIND NICHT VORHERSEHBAR(außer in Einzelfällen die vorher bekannten angeborenen Störungen;aber die Kinder sind eh in der Klinik))UND KÖNNEN JEDERZEIT UNERWARTET AUFTRETEN.Das hat absolut nichts mit einem sonst unauffälligen Schwangerschaftsverlauf zu tun.

Darüber müßten Sie die Leute schon auch aufklären.Tun Sie das?-NEIN!

Fakt ist,daß eine Hebamme,die nicht fachgerecht reanimieren kann ,in diesen Situationen leider völlig aufgeschmissen ist(bzw.das Kind) bis das Rettungsteam kommt.
Und das muß ein neonatologisches Spezialteam mit Spezialausrüstung sein.

Sauerstoff zufächeln(wenn man denn welchen hat)und Maskenbeatmung bringen es in den genannten Fällen absolut nicht.

Man muß die Technik der Intubation (Atemschlauch "in die Lunge" legen)und eventuell der Herzmassage beherrschen können sowie Infusions-Schocktherapie machen können.
Dazu brauchts Intrumentarium und Erfahrung.

Die genannten Fälle sind natürlich selten,aber gehen bei einer H-/GH-Geburt eigentlich zwangsläufig schief.Das bedeutet Sauerstoffmangel fürs Gehirn - mit den bekannten Konsequenzen.

Von mütterlichen Notfällen mit Blutung und Schock habe ich noch gar nicht gesprochen.

~Kidmed

unregistriert

11

Freitag, 30. November 2001, 16:10

Auf den "Brief" von einem Kurt:

Antworten zur besseren Lesbarkeit in Großbuchstaben.
Das " Doktor" habe ich bewusst weggelassen, obwohl ich annehme dass Sie
grossen Wert darauf legen, weil es "gelehrt" bedeutet,

NEIN,ICH LEGE KEINEN WERT DRAUF.

und damit tue ich mir bei
Ihnen schwer.


HABE EINE GANZ NORMALE,RECHT INTENSIVE AUSBILDUNG.

Meine Frau, selbst Ärztin, und ich, haben vor kurzem unser erstes Kind zu
Hause bekommen, natürlich völlig ohne Komplikationen.

WIE KOMMEN SIE AUF "NATÜRLICH"?-GLÜCK HABEN SIE GEHABT.-ICH GRATULIERE.


Sie scheinen zu ignorieren dass es Menschen mit verschiedenen Einstellungen
und Bedürfnissen gibt.


NEIN,DAS IGNORIERE ICH NICHT.SONST WÜRDE ICH HIER JA NICHT SCHREIBEN(SIE SIND UNLOGISCH).
ICH WEISE LEDIGLICH AUF KOMPLIKATIONSMÖGLICHKEITEN HIN.

Ich würde niemals jemanden zu einer Hausgeburt
überreden,

SIEHE OBEN : SIE LASSEN ABER KEINE HANDFESTEN ARGUMENTE DAGEGEN GELTEN.

obwohl ich weiss dass dadurch die meisten Probleme, die dann mit
Maximalmedizin gelöst werden müssen, erst gar nicht entstehen.

WAS WISSEN SIE SCHON?ALLES LEERE VERMUTUNGEN.


Ich fürchte aber dass
Ihr offensichtlich sehr eingeschränkter Horizont nicht ausreicht so etwas zu
verstehen.

M E I N HORIZONT IST VÖLLIG IN ORDNUNG.


Von Ihren Äusserungen kann ich fast zweifelsfrei schliessen dass
Sie ein massives persönliches Problem haben,


DAS WÄRE MIR UND MEINER UMGEBUNG,EINSCHLIESSLICH PATIENTEN UND KOLLEGEN NEU.


das, wie bei vielen anderen
Ärzten auch, zu Ihrer Berufswahl geführt hat. Es gibt da ein hervorragendes Buch
von einem Arzt der vor ca 10 Jahren eine Geburtenabteilung in einem
Burgenländischen Spital geführt hat, das genau auf Ihre Krankheit eingeht.

DAS SOLLTEN SIE NÄHER ERLÄUTERN.


Obwohl es ein Verbrechen ist was Sie in diesem Forum aufführen


SIE BEWEGEN SICH GANZ SCHARF AM RANDE EINER BELEIDIGUNGSKLAGE.DAS INTERNET IST KEIN RECHTSFREIER RAUM.

BELEGEN SIE IHREN UNFUG.

(auch die WHO
teilt da meine Meinung) will ich Sie nicht dafür anprangern, sondern wünsche
ich Ihnen den Weg aus Ihrem Dilemma zu finden. Sie bewirken sogar Positives
durch Ihr Verhalten, denn anhand Ihres Beispieles sehen wenigstens andere in
welcher Sackgasse sich die Schulmedizin, die ich in manchen Bereichen nicht
missen will, befindet.

MAL WIEDER EIN SCHÖNES BEISPIEL FÜR AGGRESSIVITÄT VON IDEOLOGEN.

~Kidmed

unregistriert

12

Montag, 3. Dezember 2001, 00:36

Zynisch-ökonomische Sicht von Hausgeburten und Geburtshaus:

Ich habe ja nun hier und anderswo meine fachliche Sichtweise zum Thema haarklein auseinandergelegt.Die Gegenargumente waren allesamt lächerlich.Von Hebammenseite schon gar nichts Wegweisendes: die genannten Risiken sind UNVERMEIDLICH - alles andere ist Humbug.

Nun bin ich aber schon lange Jahre nicht mehr in der Klinik und müßte(was auch nie stattfand) irgendwelche Belegungsziffern hochhalten.-nein ich bin niedergelassener Kinderärzt und lebe von KRANKEN UND GESCHÄDIGTEN KINDERN.- Also bin ich jetzt für Hausgeburt und Geburtshaus.

~wohl schon bekannt

unregistriert

13

Sonntag, 9. Dezember 2001, 22:39

Hinter Hebamme Adelheid,
steckt KA Kinderarzt im rosa Kleid.

~Kidmed

unregistriert

14

Sonntag, 9. Dezember 2001, 22:45

Interessant ist,daß auf meine 6 Fragen an Hebammen zu Notfallsituationen: Was machen Sie konkret,wenn....
absolut nichts zurückkam.

Lassen Sie sich nicht reinlegen!!!!

Diese Leute haben keinerlei Problembewußtsein.

~Kidmed

unregistriert

15

Sonntag, 9. Dezember 2001, 22:50

Interessant ist lediglich,daß wegen der gut ausgebildeten Kinderkrankenschwester Adelheid und ihrer völlig korrekten Fragen und Kommentare das ganze windige Hebammenforum auf Schutzzaun (Paßwort durch Berufsnachweis) umgestellt hat.

Eine vernünftige Auseinandersetzung mit Adelheids Kritik war dieser Art von Damen nicht möglich.-Woher auch?

~Kidmed

unregistriert

16

Sonntag, 9. Dezember 2001, 22:53


~immernoch bekannt

unregistriert

17

Sonntag, 9. Dezember 2001, 23:21

Ein KA Kinderarzt, war im deutschen Hebammenforum nicht 1x vertreten, also erst recht nicht mit 6 Fragen !
Eine gewisse Adelheid dagegen sehr oft: Junge, Du bist schizophren!
Schade, das Mann degegen nicht impfen kann.

~Kidmed

unregistriert

18

Montag, 10. Dezember 2001, 19:16


~Kidmed

unregistriert

19

Dienstag, 11. Dezember 2001, 19:10

Zitat:
Studien, die der hausgeburt bei problemloser Schwangerschaft KEIN höheres Risiko als in der Klinik bei ebenfalls problemloser Schwangerschaft bescheinigen.



Meiner Frau und mir wäre das zu wenig.

Es interessiert mich auch überhaupt nicht,ob statistisch jeder Dritte Zahnfleischbluten hat,sondern nur ob ich welches habe.

Die von mir genannten HG-Risiken gibt es nun mal;und solche Probleme können nun mal nur in einer guten und richtig ausgerüsteten Klinik behoben werden.

Für den,dens trifft,sinds immer 1000%.
Da gibt es überhaupt kein Vertun.

Sie müssen sich GANZ klar sein,was Sache ist.
Viele Hebammen klären nicht korrekt auf.

~Kidmed

unregistriert

20

Dienstag, 11. Dezember 2001, 19:15

Dazu:
Ich habe vor allem das Gefühl,daß den Eltern oft vorgegaukelt wird das die Zeit für einen Klinikstranport immer reiche.DAS IST FALSCH.

Ich kann nun mal aus meiner Gyn.- und Pädiatrie/Neonatologie-Erfahrung (8 Jahre) absolut nicht bestätigen,daß eine Geburt prinzipiell etwas Ungefährliches wäre.

Im Gegenteil habe ich einzuschätzen gelernt,was der WERT EINER MINUTE sein kann.

Und WIE SCHNELL etwas schiefgehen kann.

Daß nach unauffälliger Schwangerschaft und außerhalb der Kliniken alles prinzipiell gut geht,ist ein zweckoptimistisches (Heb-)Ammenmärchen,mit dem Sie einer korrekten Aufklärung der Eltern absolut nicht gerecht werden.Sie unterschätzen auch grundsätzlich den alles entscheidenden Zeitfaktor,obwohl Sie es doch nun wirklich besser wissen MÜSSTEN.-Wollen Sie nicht oder können Sie nicht?

Was ich auf Hebammen-Websites über medizinische Fakten und Selbstverständlichkeiten(auch vor und nach der Geburt)zum Teil gelesen habe,hat mich erschreckt.Viele driften total in den irrationalen Bereich ab.

Interessant ist ja auch,daß niemand kompetent auf meine 6 Fragen(Was machen Sie,wenn....) geantwortet hat.

Sie machen es sich zu einfach.

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