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~SusAnne

unregistriert

81

Mittwoch, 22. Mai 2002, 22:32

Ich fand es damals doch sehr belastend, so verkabelt zu werden. Der Zugang ist ja nicht das einzige, was nur so, nur für den (unwahrscheinlichen) Fall der Fälle getan wurde.

82

Mittwoch, 22. Mai 2002, 22:49

Die "Verkabelung" (CTG) bringt eine große Sicherheit.

~Hebamme

unregistriert

83

Donnerstag, 23. Mai 2002, 14:19

Hallo Selene, als Intervention meine ich alle oben aufgeführten Sachen, nicht nur den venösen Zugang, den übrigens jede(r) gute ÄrztIn in Sekunden legen können sollte. Sonst müssten ja alle Menschen prophylaktisch eine Braunüle haben, denn irgendwas mit schweren Blutungen kann immer passieren.....:-)

Herr Kinderarzt, Ihre " Sicherheitsverkabelung" durch ein CTG bringt seit Jahren keine besseren Zahlen im "fetal-outcome", daß sollten Sie eigentlich wissen.
Wie stehts mit der Entschuldigung, oder sind Ihnen dann solche Dinge egal, weil Sie vielleicht auch garnicht mehr so genau wissen, wo, warum und wie Sie Beleidigungen peinlichster Sorte hingeseiert haben ????

Noch ein Lesetipp : www.quag.de

Grüße, Hebamme

84

Donnerstag, 23. Mai 2002, 15:01

Ich wüßte nicht,wofür ich mich zu entschuldigen hätte.

~Selene

unregistriert

85

Donnerstag, 23. Mai 2002, 16:07

Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass, wenn man mit irgendwas ins KH kommt, egal ob Blutung in der Schwangerschaft, Wehen oder Insektenstichen nach ner Grillparty immer als erstes mal ne Braunüle gelegt wird.....
Und dann schaun mer mal....
Und wenn man das Ding wieder los haben will, traut sich keiner, weil, man weiss ja nie und erst, wenn Sie heimgehen! Wenn man dann aber den Mut hat, den Oberarzt bei der Visite selber zu fragen, ist man das Ding in 10 Sec los, weil: Das brauchen Sie doch gar nicht mehr!

Selene

86

Donnerstag, 23. Mai 2002, 18:44

Manchmal habe ich schon den Eindruck als würden sie, Herr Kinderarzt in einer anderen Welt leben. Wissen sie wirklich nicht , wie eine Geburt in den meisten Krankenhäusern abläuft? Wissen sie auch, warum immer mehr Frauen sich eine Hausgeburt wünschen?
Ich habe acht Kinder in verschiedenen Krankenhäusern geboren. Und immer hatte ich Pech. Auch vor eineinhalb Jahren , als unser Jüngster geboren wurde, bin ich, hauptsächlich durch ihr Anraten, von einer Hausgeburt abgekommen und ins Krankenhasu gegangen (Meinem Mann viel ein Stein vom Herzen) Doch was habe ich erlebt? Alles andere als eine schöne Geburt. Eine Ärztin, zwei Hebammen und niemand von ihnen war in der Lage beim eintretenden Notfall Hilfe zu leisten. Glauben sie, dass ich mich heute noch ärgere? eine Geburt ist ein sehr einschneidendes Erlebnis im Leben einer (fast jeder) Frau. Sie denkt lange daran und wenn die Geburt für sie ein schlechtes Erlebnis war wird sie oft kaum allein mit dem Erlebten fertig.
Ich bin kein Befürworter der Hausgeburt, finde es gar lächerlich wenn eine Hebamme glaubt auch im Notfall alles für Mutter und Kind tun zu können. Das bisschen Sauerstoff in ihrer Tasche, das ist doch lächerlich. Aber damit macht sie bei dummen oder besser gesagt unwissenden( denn sie können nichts dafür) werdenden Müttern einen gewaltigen Eindruck. Ist die Hebamme in der Lage, ein Kind im Notfall zu intubieren??? Ich glaube kaum. Aber was bleibt den werdenden Müttern denn noch??? Wie würde meine Entscheidung im Falle eines Falles aussehen? Doch eine Hausgeburt, obwohl ich die Risiken kenne?ß Kann ich das vor allem meinem Kind zumuten???
Nicht alle werdenden Mütter leben in einer Grosstadt mit eienr Auswahl von Kliniken. Undin kurzer zeit erreichbar soll sie ja auch noch sein. Ich habe inzwische so viel Material gesammelt und spiele mit dem Gedanken, bei einer Tagung von Hebammen und Gynäkologen aufzutreten und den wahren Stand der Dinge berichten. Nur wenn wir etwas verändern ...... Verschliessen auch sie die Augen nicht, Herr Kinderarzt, die Misstände in den deutschen Krankenhäusern schreien zum Himmel. Da muss etwas getan werden. Ihre Ansätze sind gut, ihre Theorie ist richtig, aber die Praxis sieht ganz anders aus. Sie investieren, wie ich sehe, sehr viel Zeit in die Medizin, nun, sind sie bereit, auch uns zu helfen und Frauen, die eine Hausgeburt planen, nicht nur zu beschimpfen.

Gruss isa

87

Donnerstag, 23. Mai 2002, 19:22

Klasse Text!
Ich beschimpfe niemanden sondern meine,daß diese Frauen über Risiken und dann nicht mehr beherrschbare Notfälle bescheid wissen müssen,um überhaupt eine Entscheidung treffen zu können,die diese Bezeichnung auch verdient.

War das bei Ihnen mit der Schulterdystokie?

88

Donnerstag, 23. Mai 2002, 21:19

Ja, genau,das war es. So etwas sollte man in einem Krankenhaus doch in den Griff bekommen!!! Schauen sie im Elternforum nach. Die meisten Frauen, welche eine Hausgeburt planen, wollen diese Information nicht. Passt nicht in ihr Schema. Isa

89

Donnerstag, 23. Mai 2002, 21:31

http://www.eltern.de/forum/neue0/1022135103.phtml


Das ist nichts anderes als veantwortungslos.
Aber Schuld daran sind die so schlauen Hausgeburtshebammen, die doch alles im Griff haben( nie und nimmer glaube ich das) sowie die Zustände in den Krankenhäusern heute.
Isa

90

Donnerstag, 23. Mai 2002, 22:04

Hallo,

wie sie sehen Herr Kinderarzt, ich habe mich auch bereits ein bißchen in den anderen Forumsbeiträgen umgeschaut und bin nun hier gelandet.

Ehrlich gesagt, teile ich auch ihre Meinung zu diesem Thema. Auch ich empfinde es als ein zu großes Risiko nicht in ein Krankenhaus zu gehen, bzw. sich nicht die dortigen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Ärzte zu sichern.

Zu diesem Schluss komme ich einerseits aufgrund der bis jetzt geposteten Diskussionbeiträge, aber vor allem auch durch meine eigene Erfahrung. Dies aber nicht mit einem eigenen Kind, sondern dies aufgrund meiner eigenen Geburt.
Die Schwangerschaft mit mir ist bei meiner Mutter soweit ich informiert bin relativ normal verlaufen. Von daher keine Anzeichen für etwaige Komplikationen.
Höchstwahrscheinlich aufgrund eines Umzugs, der wohl doch etwas stressig war, wurde ich ca. einen Monat zu früh geboren. Ob dies eh schon für eine Geburt im Krankenhaus spricht weiß ich nicht.
Die Geburt selber jedenfalls war auch normal.

Das wichtige was ich eigentlich sagen will, ich bin sehr sehr froh dass ich in einem Krankenhaus geboren wurde !!! Denn wäre dies nicht so gewesen, wäre ich wohl mit mind. 99,99 % Wahrscheinlichkeit tot. Vielleicht auch etwas weniger je nachdem, keine Ahnung.

Dies deswegen, da ich ein Loch im Zwerchfall hatte. Gezeigt hat sich dies durch nur einen einzigen kurzen Schrei bzw. Teilnahmslosigkeit o.ä. Dies ist den Ärzten natürlich aufgefallen, aber wahrscheinlich wäre es auch einer Hebamme aufgefallen. Sogar meine Mutter hat es gemerkt.

Nach Aussage meiner Mutter wurde ich sofort ins nahegelegene Kinderkrankenhaus gebracht. Auf der ganzen Fahrt dorthin, etwas 10 min, konnte ich nicht richtig atmen. Dies eben alles weil sich die Organe durch das Loch im Zwerchfell auf den linken Lungenflügel gelegt hatten, wodurch dieser nicht ganz aufgehen konnte.
Ich hatte deswegen Sauerstoffmangel und aufgrund dessen sind auch Zellen im Gehirn abgestorben.
Dadurch wurde ich, ich glaube auf der linken oder auch rechten Körperhälfte, spastisch gelähmt.
Im Kinderkrankenhaus kam ich bereits klinisch tot an und bekam dort einen Sauerstoffschock.

Es ist sogar extra ein Arzt, der eigentlich in Urlaub war, nur wegen mir, von dort nach Hause gefahren, um mich einige Stunden nach der Geburt zu operieren.
( was ich echt supernett fand und finde )

Meine Eltern waren natürlich total am Ende, nach ein paar Tagen war ich aber über dem Berg und nach ca. 5 Wochen konnte ich dann auch nach Hause. Ich hatte also ein saumäßiges Glück gehabt, und seitdem ich denken kann bin ich auch total !!! froh darüber. Wenn ich zuhause geboren wäre, wäre ich bestimmt gestorben, dies weil der Weg zum Kinderkrankenhaus mindestens ein paar Minuten länger gedauert hätte. Meine Eltern hätten sich sehr wahrscheinlich getrennt und meine Schwester wäre nicht geboren worden, ... ( dies nur am Rande erwähnt, sorry :) )

Jedenfalls, aufgrund all dessen werde ich ganz sicher in ein Krankenhaus gehen, wenn ich ein Kind bekommen werde, sehr wahrscheinlich werde ich aber versuchen es mir gut auszusuchen. Scheinbar ist es auch ganz gut, wenn in der Nähe ein Kinderkrankenhaus ist, bzw. das Krankenhaus auch für solche "Kinderfälle" ausgerüstet ist.

Auch werde ich versuchen mich vorher so gut wie möglich auf die Geburt usw. vorzubereiten um mich auch selber zu so gut wie möglich zu informieren.

Noch was, wegen dieser halbseitigen spastischen Lähmung, meine Mutter hat mit mir auch zum Glück diese Turnübungen nach der Bobbardmethode durchgeführt, so dass ich ganz normal laufen kann ( seit ich 10.5 Monate alt bin, es hat sich also alles wieder regeneriert. :)
Auch studiere ich, also von daher nehme ich an, dass außer einer Narbe am Bauch und angeblich auch eine im Gehirn nichts zurückgeblieben ist.

Dazu muss ich sagen, dass dies alles 1976 passiert ist; heutzutage kann man ja glaube ich ein Loch im Zwerchfell bereits im Mutterleib (?) operieren, aber zumindest schon vor der Geburt feststellen. Aber meine Geschichte ist ja auch nur ein Beispiel.

Insgesamt bin ich jedenfalls auch der Meinung, dass man sich zumindest eine fachärztliche sehr gute Hilfe sichern sollte, für den Fall, dass der Mutter oder dem Kind etwas passiert, bzw. falls etwas nicht in Ordnung ist. Alles andere ist finde ich wirklich zu risikoreich !
Der Preis kann eventuell zu hoch sein.

Aber ich glaube es wäre, wie auch schon im letzten Beitrag geschrieben wurde, wichtig, dass die Krankenhäuser die momentane Entwicklung zu den Hausgeburten ernst nehmen, bzw. dass versucht wird einen guten Mittelweg zu finden, der alle Bedürfnisse der Eltern und des Kindes so gut wie möglich deckt aber gleichzeitig auch die beste ärztliche Versorgung, die heute zur Verfügung steht, wahrgenommen werden kann.

Vor kurzem habe ich auch einige Geburtsberichte gelesen ( war nur zufällig ), da waren zumindest schon einige Kaiserschnitte dabei bzw. Komplikationen. Ich hoffe, dass ich, wenn ich ein Kind bekomme, dies nicht über Kaiserschnitt bekommen muss. Natürlich kann ich nicht wissen, ob dies unbedingt nötig ist oder nicht. Das wollte ich nur auch noch dazu schreiben, das ist keine Wertung.
Jedenfalls, es kommen wohl doch immer mal wieder Komplikationen während einer Geburt auf.

Grüsse, Ricki

91

Donnerstag, 23. Mai 2002, 22:17

Isa:
Ja, genau,das war es. So etwas sollte man in einem Krankenhaus doch in den Griff bekommen!!!

Ich war nicht dabei und weiß nur,daß es halt absolut üble Situationen gibt.

92

Donnerstag, 23. Mai 2002, 22:26

Ricksi:
Es freut mich heftig,daß alles so gelaufen ist.Sie haben da einen wichtigen Text geschrieben.

Das Loch im Zwerchfell gehört ja auch genau zu den Sachen,die ich den kritiklosen Hausgeburtsfans vorgehalten habe - neben etlichen anderen Dingen,die nur in einer guten Klinik rechtzeitig behandelbar sind.

Es geht schlicht und einfach auch um die fachlichen Erkenntnismöglichkeiten der Hausgeburtshebammen und um die VERLEGUNGSZEITEN(wie bei Ihnen).

Ich habe diese ganzen Fälle doch alle miterlebt.

93

Donnerstag, 23. Mai 2002, 22:57

Wissen sie, wo mein nächstes Kind zur Welt kommen wird??? In einem Wohnmobil, direkt am Eingang einer grossen Klinik. Da hab´ich meine Ruhe, kann tun und lassen was ich will, (CTG habe ich mir angeschafft,) aber ich habe die Sicherheit, falls etwas passiert .... Diesen Plan verfolge ich übrigens schon längere Zeit. Jedenfalls besser und sicherer als eine Hausgeburt. *g*

94

Donnerstag, 23. Mai 2002, 23:02

Super-Idee!

Und dann einfach nach Hause fahren,wenn alles o.K. war.

Die ambulanteste Geburt,die es je gab.

95

Donnerstag, 23. Mai 2002, 23:09

"der Mensch, scheint mir, hat doch Humor" *g*

~vacaloca

unregistriert

96

Freitag, 24. Mai 2002, 15:13

Lieber Herr Kinderarzt,

sie "geistern" auch in allen Möglichen Foren zum Thema "Ausserklinische Geburt" herum und versuchen die Frauen zu verunsichern.
Vor gut 13 Monaten (da war ich noch schwanger und war am überlegen mein Kind im Geburtshaus zur Welt zu bringen) habe ich sie schon mehrfach entdeckt. Und heute per Zufall wieder...
Ihre Postings haben mich NICHT davon abgebracht, meine Tochter vor knapp 9 Monaten ambulant im Geburtshaus zu gebären (ich wähle bewusst die Formulierung "gebären" und nicht "entbinden", denn das klingt so passiv...).
Der Wehenstillstand, den ich hatte haben die Hebammen und ich mit Globuli und Akupunktur in den Griff bekommen, im Krankenhaus hätte man mich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an den Wehentropf gehängt, da mein Blasensprung zu dem Zeitpunkt bereits 19 Stunden her war. Nach dieser kleinen "Starthilfe" dauerte es noch ca. 5 Stunden und meine Tocher war da! Kein Dammschnitt oder -riss oder andere Blessuren.
Aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Glauben Sie denn wirklich, dass Frauen oder Paare, die sich für eine ausserklinische Geburt entscheiden nicht die Risiken kennen und abwägen? Eine fähige Hebamme (und Hausgeburts- oder Geburtshaushebammen sind das in der Regel) ist in der Lage RECHTZEITIG zu erkennen, ob eine Verlegung ins Krankenhaus nötig ist. Und zu Ihrem gern angebrachten Argument der "Dauer bis man in der Klinik ist" noch folgendes:
"Mein" Geburtshaus ist in Sichtweite zum nächsten Krankenhaus (keine 200 Meter) und jede Frau, die im Geburtshaus gebären will, muss sich in genau diesem Krankenhaus vorher vorstellen damit man dort, für den seltenen Notfall, bereits seine Patientenakte hat. Ich denke dass wir im allerschlimmsten Notfall fast genauso schnell im OP gewesen wären wie Frauen, die im Kreisssaal nebenan liegen.

Eine Frage hätte ich noch:
Wozu muss man während des gesamten Geburtsverlaufs an das CTG angeschlossen sein (im Krankenhaus versteht sich)??? Dass man die Herztöne der Kindes kontrollieren will kann ich ja noch verstehen, aber wozu müssen die Wehen sichtbar gemacht werden? Da bekommt man doch nur Panik!

Hochachtungsvoll
vacaloca

97

Freitag, 24. Mai 2002, 19:32

Lieber Herr Kinderarzt,

sie "geistern" auch in allen Möglichen Foren zum Thema "Ausserklinische Geburt" herum #

ICH GEISTERE NICHT.


und versuchen die Frauen zu verunsichern.


WENN SERIÖSE INFO ÜBER FAKTEN SO ANKOMMT,HABEN DIESE FRAUEN EIN PROBLEM UND NICHT ICH.




Vor gut 13 Monaten (da war ich noch schwanger und war am überlegen mein Kind im Geburtshaus zur Welt zu bringen) habe ich sie schon mehrfach entdeckt. Und heute per Zufall wieder...
Ihre Postings haben mich NICHT davon abgebracht, meine Tochter vor knapp 9 Monaten ambulant im Geburtshaus zu gebären (ich wähle bewusst die Formulierung "gebären" und nicht "entbinden", denn das klingt so passiv...).

DAS SEHE ICH BEGRIFFLICH AUCH SO.

Der Wehenstillstand, den ich hatte haben die Hebammen und ich mit Globuli und Akupunktur in den Griff bekommen

WIR HABEN NIE BESTRITTEN,DASS ES SUGGESTIV-ERFOLGE GIBT UND SPONTANNORMALISIERUNGEN GEHÖREN EH ZUR MEDIZIN.


, im Krankenhaus hätte man mich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an den Wehentropf gehängt, da mein Blasensprung zu dem Zeitpunkt bereits 19 Stunden her war.

WAS AUCH VERNÜNFTIG GEWESEN WÄRE.


Nach dieser kleinen "Starthilfe" dauerte es noch ca. 5 Stunden und meine Tocher war da! Kein Dammschnitt oder -riss oder andere Blessuren.

WAS JA IN KLINIKEN BEI JEDER GEBURT DER FALL IST,WEIL DIE STÄNDIG LUSTVOLL IN WEIBLICHE GENITALE REINSCHNEIDEN.


Aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Glauben Sie denn wirklich, dass Frauen oder Paare, die sich für eine ausserklinische Geburt entscheiden nicht die Risiken kennen und abwägen?

GENAU DAS BESTREITE ICH IN ARG VIELEN FÄLLEN UND MACHE DAS AN ORIGINALANTWORTEN VON HEBAMMEN UND MÜTTERN FEST.


Eine fähige Hebamme (und Hausgeburts- oder Geburtshaushebammen sind das in der Regel) ist in der Lage RECHTZEITIG zu erkennen, ob eine Verlegung ins Krankenhaus nötig ist.

DAS WIRD IMMER WIDER BEHAUPTET.

Und zu Ihrem gern angebrachten Argument der "Dauer bis man in der Klinik ist" noch folgendes:

DAS ARGUMENT IST EIN GANZ WESENTLICHES BEI DINGEN BEI DENEN ES UM EINZELNE MINUTEN UND NICHT 20 ODER GAR 40-60 UND MEHR MINUTEN GEHT.ICH WEISS DAS AUS JAHRELANGER NEONATOLOGISCHER ERFAHRUNG SEHR,SEHR GENAU.

"Mein" Geburtshaus ist in Sichtweite zum nächsten Krankenhaus (keine 200 Meter) und jede Frau, die im Geburtshaus gebären will, muss sich in genau diesem Krankenhaus vorher vorstellen damit man dort, für den seltenen Notfall, bereits seine Patientenakte hat. Ich denke dass wir im allerschlimmsten Notfall fast genauso schnell im OP gewesen wären wie Frauen, die im Kreisssaal nebenan liegen.

SUPER.

Eine Frage hätte ich noch:
Wozu muss man während des gesamten Geburtsverlaufs an das CTG angeschlossen sein (im Krankenhaus versteht sich)??? Dass man die Herztöne der Kindes kontrollieren will kann ich ja noch verstehen, aber wozu müssen die Wehen sichtbar gemacht werden? Da bekommt man doch nur Panik!

ICH HALTE ES FÜR WESENTLICH SICHERER.DIE WEHEN MÜSSEN PARALLEL ZUR KINDLICHEN HERZFRQUENZ-KURVE DESHALB SICHTBAR GEMACHT WERDEN,WEIL MAN DEN ZUSTAND DES KINDES SEHR GUT AN DER REAKTION AUF DIE WEHE FESTMACHEN KANN.DAS MUSS MAN ERST MAL WISSEN.

Hochachtungsvoll
vacaloca

98

Freitag, 24. Mai 2002, 21:06

Immer wieder die gleiche Frage an die HAUSHEBAMMEN, HAUSGEBURTSBEFÜRWORTER, MODERNEN MÜTTER...... WAS GESCHIEHT, WENN DAS KIND WIDER ERWARTEN, KRANK ZUR WELT KOMMT
UND S O F O R T ÄRZTLICHE HILFE BENÖTIGT. DENN ALLE KRANKHEITEN SIEHT MAN IM ULTRSCHALL, LEIDER, NOCH NICHT. UND SOETWAS PASSIERT AUCH IN KRANKENHÄUSERN IMMER WIEDER-

99

Freitag, 24. Mai 2002, 21:38

Das ist ja der eine meiner Punkte:
Es gibt Herzfehler,die im Mutterleib-Kreislauf keinerlei kindliche Probleme machen,nach der Geburt,die eine totale Kreislaufumkehr des Kindes mit sich bringt,aber sofort.

Es gibt angeborene Lücken im Zwerchfell,das den Herz-Lungenraum vom Bauchraum trennt:Bauchrauminhalt kann sich durch die Lücke in den anderen Raum vordrücken und der Lunge eine Atmung nach der Geburt unmöglich machen oder heftig erschweren.Im Mutterleib macht das keine Probleme.

Dasselbe ists mit den angeborenen Speiseröhrenverschlüssen(Oesophagusatresie),die bei den ersten Fütterungsversuchen zur Einatmung von Milch auf die Lunge führen können.Nach der Geburt sollte jedes Kind durch sicheres Vorschieben
einer feinen Sonde bis in den Magen weiestgehend ausgeschlossen werden.Diese harmlose Maßnahme wird von Ideologen als Grausamkeit verschrien.

Es gibt noch mehr.

Diese Dinge sind selten;aber bei denen,die es betrifft zur Katastrophe geeignet.

In einer kompetenten Klinik wird das schnell entdeckt und früh und meist erfolgreich behandelt.

100

Freitag, 24. Mai 2002, 21:47

Und wo beiben die Antworten der Haushebammen etc. Ich warte. Trauen sie sich etwa nicht den Mund aufzumachen? Merken sie denn nicht, dass sie ahnungslose Mütter förmlich vera.....Das ist eine Schweinerei, denn immerhin geht es hierbei um ein oder gar zwei Menschenleben. Wobei des Kind sicher in grösserer Gefahr ist

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