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Bundesweit haben seit 1. Juli schon zehn Prozent der Freiberuflerinnen mit der Geburtshilfe, dem eigentlichen Kern ihres Berufes, aufgehört, sagt Edith Wolber, Sprecherin des Deutschen Hebammenverbandes. In Berlin hat bereits ein Geburtshaus dichtgemacht. Die fünf märkischen Geburtshäuser machen laut Annett Thiele weiter – in der Hoffnung, dass sich bei Verhandlungen mit den Krankenkassen doch noch eine Lösung findet.
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Der Leitartikel stellt fest, dass die jüngst im American Journal of Obstetrics & Gynecology veröffentlichten Metaanalysen "die bislang stärksten Hinweise liefern, dass Hausgeburten für Neugeborene letztendlich dennoch gefährlich sein können." Die Daten zeigen, dass geplante Hausgeburten mit gesunden und unter niedrigem Risiko stehenden Müttern im Vergleich zu geplanten Klinikgeburten mit der gleichen Frauengruppe das Risiko eines Todesfalls unter den Neugeborenen verdoppelte (0,2 Prozent gegenüber 0,09 Prozent). Wenn nun Neugeborene mit angeborenen Störungen ausgeschlossen wurden, verdreifachte sich das Risiko der Neugeborenensterblichkeit. Die wichtigsten mit dieser Steigerung der Sterblichkeit verknüpfbaren Faktoren waren das Auftreten von Atemschwierigkeiten und erfolglose Versuche einer Wiederbelebung. Diese beiden Faktoren sind mit einer unzureichenden Ausbildung der Hebammen und dem fehlenden Zugang zu klinischer Ausrüstung verbunden.
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