Mein Mann ist Pollenallergiker (Birke, Haselnuß, Gräser und Roggen, festgestellt durch einen Hautprick-Test beim HNO-Arzt). Meine Kinder sind also "genetisch vorbelastet" und tatsächlich meine große Tochter leidet unter Neurodermitis und das seit knapp 2,5 Jahren, "gewandert" ist da allerdings gar nichts. Das Asthma will und will sich nicht einstellen. Die Kleine hat gar keine Allergien wo sie doch theoretsich irgendwas haben MUß, sie ist wohl nur noch nicht "gründlich" genug untersucht worden. Und dann haben wir auch noch Haustiere, also eigentlich müsssten die Kinder den ganzen Tag von allerschwersten Asthmaanfällen geplagt werden.
Die Neurodermitis haben wir gut im Griff, wir pflegen die Haut mit stinknormaler Hautpflegecreme, die besonders beanspruchten Partien (Armbeugen und Kniekehlen) werden morgens und abends noch zusätzlich mit Linola Fett behandelt und im akuten Schub gibts ein paar Tage lang Linola H Fett mit gerigem Cortisongehalt. Wenn es mal arg juckt, bekommt sie noch zusätzlich Fenistil-Tropfen (das ist mit dem Haut- und Kinderarzt besprochen) und damit kommen wir sehr gut klar. Man muß aber mal lesen, was Alternative über dieses Thema zu sagen haben und was die alles mit Neurodermitikern anstellen, grauenhaft.
Offensichtlich rennen die Leute den Fachärzten für Lungen- und Bronchialheilkunde die Bude ein. Mein Bruder z.B. hustest sich seit Wochen die Seele aus dem Leib, hat schon drei verschiedene Antibiotika bekommen und nichts hilft. Der Hausarzt hat beim abhören auch irgendwelche Geräusche gehört und nun soll mein Bruder zu einem solchen Facharzt gehen um das abklären zu lassen. Der bekommt aber erst Ende August einen Termin, weil sämtliche Lungenärzte völlig überrant werden. Die Artzhelferin hat ihm am Telefon gesagt, das immer mehr Menschen an Erkankungen des Bronichalsystem leiden würden und es immer mehr Asthmatiker gäbe und darum wären sie "so voll".