Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kidmed. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

401

Dienstag, 26. September 2006, 16:41

ich habe gelesen und meine:
Dummheit und Scharlatanerie (in diesem Fall Homöopathie) soll nicht von allen (Krankenkasse) bezahlt werden müssen.

402

Dienstag, 26. September 2006, 17:42

Es sind über 50 "Krankenkassen",die den Betrugsmist ungesetzlicherweise erstatten und somit Versichertengelder veruntreuen.

Und natürlich werden "Allergien" und Allergien auch von Unheilpraktikern und Homöopsychopathen pseudobehandelt,wovor Sie,Herr Otto,auf Ihrer Seite mal warnen könnten.

Aber man hält sich da ja immer fein raus.

403

Mittwoch, 27. September 2006, 08:52

Zitat

hvs postete
[/b]ich habe gelesen und meine:
Dummheit und Scharlatanerie (in diesem Fall Homöopathie) soll nicht von allen (Krankenkasse) bezahlt werden müssen.[/b]


Richtig ! Da sollte sich jedoch der Gesetzgeber darum kümmern - das (finanzielle) Einsparpotenzial ist enorm !

404

Mittwoch, 27. September 2006, 11:42

Der kümmert sich aber nicht.

Im Gegenteil: er fördert das.

Sie könnten auf Ihrer Seite vor Scharlatanerie-Betrug warnen.

405

Mittwoch, 27. September 2006, 12:12

Zitat

Kinderumwel postete
[/b]
Beim Artikel in der Ärztezeitung geht es um etwas ganz anderes - vielleicht lesen Sie ihn erst einmal ?[/b]


Vielleicht hören Sie mal auf jemanden, der dabei war, als Frau Witt diese Studie höchstpersönlich vorgestellt hat. Ich kenne den ganzen Quatsch von vorne bis hinten auswendig.

Zitat

hvs postete
[/b]ich habe gelesen und meine:
Dummheit und Scharlatanerie (in diesem Fall Homöopathie) soll nicht von allen (Krankenkasse) bezahlt werden müssen.[/b]



Das ist aber das Ziel von Witt und Willich. Der Text im Ärzteblatt beschreibt die Teilstudie eines größeren Projektes.

Ein Abstract des ganzen "Studien"feuerwerks zu diesem Thema aus der WW-Abteilung:

Zitat


Homeopathic medical practice: long-term results of a cohort study with 3981 patients.

* Witt CM,
* Ludtke R,
* Baur R,
* Willich SN.

Institute for Social Medicine, Epidemiology and Health Economics, Charite University Medical Center, D-10098 Berlin, Germany. claudia.witt@charite.de

BACKGROUND: On the range of diagnoses, course of treatment, and long-term outcome in patients who chose to receive homeopathic medical treatment very little is known. We investigated homeopathic practice in an industrialized country under everyday conditions. METHODS: In a prospective, multicentre cohort study with 103 primary care practices with additional specialisation in homeopathy in Germany and Switzerland, data from all patients (age > 1 year) consulting the physician for the first time were observed. The main outcome measures were: Patient and physician assessments (numeric rating scales from 0 to 10) and quality of life at baseline, and after 3, 12, and 24 months. RESULTS: A total of 3,981 patients were studied including 2,851 adults (29% men, mean age 42.5 +/- 13.1 years; 71% women, 39.9 +/- 12.4 years) and 1,130 children (52% boys, 6.5 +/- 3.9 years; 48% girls, 7.0 +/- 4.3 years). Ninety-seven percent of all diagnoses were chronic with an average duration of 8.8 +/- 8 years. The most frequent diagnoses were allergic rhinitis in men, headache in women, and atopic dermatitis in children. Disease severity decreased significantly (p < 0.001) between baseline and 24 months (adults from 6.2 +/- 1.7 to 3.0 +/- 2.2; children from 6.1 +/- 1.8 to 2.2 +/- 1.9). Physicians' assessments yielded similar results. For adults and young children, major improvements were observed for quality of life, whereas no changes were seen in adolescents. Younger age and more severe disease at baseline were factors predictive of better therapeutic success. CONCLUSION: Disease severity and quality of life demonstrated marked and sustained improvements following homeopathic treatment period. Our findings indicate that homeopathic medical therapy may play a beneficial role in the long-term care of patients with chronic diseases.

PMID: 16266440 [PubMed - indexed for MEDLINE]


Homöopathen wissen ganz genau, welche Krankheiten sie auswählen müssen, um einen spektakulären Erfolg zu erzielen. Die Witt sowieso:

Eine Krankheit, die Homöopathen genehm ist muß

1.) In aller Munde und gefürchtet sein
2.) Größtenteil selbstlimitierend
3.) und am besten als unheilbar gelten

Die Allergien eignen sich seit Jahren vortrefflich für diesen Zweck.

Mit ein Grund, warum ich so sauer bin, daß hier bei jedem Pickelchen das Allergiegeheule ausbricht.

Wir sind uns hoffentlich einig, daß echte und für den Menschen bedeutungsvolle Allergien einer homöopathischen Behandlung nicht zugänglich sind.

Ganz offensichtlich ist es Witt gelungen eine nicht unbedeutende Menge chronischer Allergiker zu finden, die keine sind.

Und schon allein deshalb möchte ich korrekte Zahlen, denn diese können nicht stimmen.

406

Mittwoch, 27. September 2006, 19:29

Herr Otto könnte auf seiner Seite mal vor "Bioresonanz" warnen,mit der Betrüger "Allergien" pseudobehandeln.

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=9020 1159377547

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:42)


407

Mittwoch, 27. September 2006, 22:46

Das gehört aber ganz dicke zur seriösen Medizin dazu.

Es gilt,die Mitbürger vor Betrug und Schaden zu schützen.

Warum macht das Keiner außer kidmed,Herr Otto?

408

Donnerstag, 28. September 2006, 09:22

Zitat

Kinderarzt.Kinderarzt postete
[/b]Herr Otto könnte auf seiner Seite mal vor "Bioresonanz" warnen,mit der Betrüger "Allergien" pseudobehandeln.


Hier der Link zu Allergietests einschließlich Bioresonanz, Elektroakupunktur und Kinesiologie:

http://www.allum.de/index.php?mod=diagno…=2&back_ok=true

Bitte folgenden Satz auf unserer Seite beachten (er wird wohl manchmal überlesen):

"Wichtig ist, dass ein Test allein kein Beweis für das Vorliegen einer Allergie ist, sondern ein Indiz." (!!!)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:42)


409

Donnerstag, 28. September 2006, 17:42

Aus Ottos Seite:

Für einige Alternativmethoden konnte allerdings eine Wirksamkeit für allergische Beschwerden wissenschaftlich nachgewiesen werden. Dies gilt beispielsweise für Kneipp’sche Verfahren und Badetherapien, Entspannungsmethoden und eine seriöse Ernährungstherapie.

KOMMENTAR:

Wie soll das gehen?

410

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 16:51

Ich wiederhole:

Die Zahl der Erkrankungen an Asthma,Neurodermitis und Allergien ist NACHWEISLICH um ein x-Faches zu hoch angesetzt.

Die Erfassungsmethoden sind NACHWEISLICH völlig undurchsichtig und unvalide.

Es ist NACHWEISLICH ein mieses Panik-Geschäft,an dem viele verdienen - und jede Menge unwissenschaftlicher Mumpitz.

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

411

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18:17

Auch das noch. Die Kefir-Connection:

http://www.medical-tribune.de/patienten/news/18828/

Zitat


Immunsystem
Kefir hilft bei Allergien

TAIPEI – Nach dem Konsum von Kefir fallen allergische Reaktionen bei Mäusen deutlich milder aus. Außerdem sorgt das Milchgetränk bei den Tieren für eine gesunde Magen-Darmflora, stellten taiwanesische Wissenschaftler fest.

In Osteuropa schätzt man Kefir schon lange wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Forscher der National Taiwan University in Taipei konnten nun die positiven Eigenschaften im Experiment an Mäusen bestätigen, wie sie im aktuellen Journal of the Science of Food and Agriculture berichten.

Die Gruppe um Ji-Ruei Liu fütterte Mäuse, die eine Nahrungsmittelallergie gegen Eier hatten, drei Wochen lang mit dem Milchgetränk. Anschließend untersuchten sie, ob die Tiere weniger stark auf das allergieauslösende Protein der Eier, Ovalbumin, reagierten als normal gefütterte Mäuse. Und tatsächlich, das Immunsystem der Mäuse produzierte nur ein Drittel der sonst üblichen Abwehrstoffe, der sogenannten Antikörper, gegen das Eiweiß.

Ovalbumin aus Eiern ist einer der häufigsten Allergieauslöser bei kleinen Kindern. Bisher stellt ein kompletter Verzicht auf Nahrungsmittel mit Ei-Anteil die einzige mögliche Therapie dar. Weltweit suchen Ärzte daher nach einem Mittel, das den Allergieverlauf zumindest abzumildern vermag.

Unterstützung der Darmflora

Neben der positiven Wirkung auf bestimmte Allergien, wiesen die Forscher noch einen weiteren vielversprechenden Effekt des Kefirs nach: In den Ausscheidungen der damit gefütterten Mäuse fanden sich deutlich mehr erwünschte Darmbakterien, z. B. Laktobazillen, und weniger problematische Keime. Eine derart veränderte Zusammensetzung der Bakterienflora verbessere den Schutz vor Infektionen im Magen-Darm-Bereich, vermuten die taiwanesischen Wissenschaftler.

„Für die Zukunft hoffen wir, dass wir die wirksamen Bestandteile - bestimmte Bakterien oder Substanzen – des Kefirs identifizieren und in der Medizin anwenden können“, so Liu. Ob dies gelingt, müssten weitere Studien zeigen.
MT-Online D, Fabian Seyfried, Society of the Chemical Industry


Eier als einer der häufigsten Allergieauslöser im Kindesalter?

Ich dachte den Ehrenplatz hätten bereits die Pollen der bösen Birken seit Jahren gepachtet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:43)


412

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18:23

Ob dies gelingt, müssten weitere Studien zeigen.

Dieser Satz steht dann immer unter solchen "Studien".

Wo kommt das Geld für sowas her?

Außerdem halte ich es für wenig sinnvoll,hier über Versuche an Mäusen zu berichten.

413

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18:35

Aus des großen Allergologen Otto Seite:

Allergische Erkrankungen

Die Daten zu allergischen Erkrankungen beruhen auf Befragungen, nicht auf ärztlichen Diagnosen. Über Heuschnupfen klagen 9% der Kinder und Jugendliche. Ein Ost-West-Unterschied konnte nicht festgestellt werden. Die Kinder aus sozial schwachen Familien waren vermehrt betroffen. Die Häufigkeit von Asthma lag zwischen 3% und 5%, allerdings wurde nicht genau definiert, was eigentlich als Asthma angesehen wird. Auch hier fand sich kein Ost-West-Unterschied und auch kein Unterschied hinsichtlich des sozialen Hintergrundes. 8% der befragten Kinder und Jugendlichen klagten über Neurodermitis. Bei den getesteten ca. 20 IgE-Antikörpern war mindestens ein positives Ergebnis bei 40,8% aller Kinder und Jugendlichen gefunden worden. Aktuell hätten - auf Grund dieser, wie dargestellt, nicht sehr gründlichen Erhebung - 17% eine allergische Krankheit.

KOMMENTAR:

Ein schlechter Witz.

Kidmed jedenfalls bemüht sich,nur seriöses Material zu bringen.

414

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18:57

Herr Otto soll das hier mal rausnehmen:

http://www.allum.de/index.php?mod=diagno…=4&back_ok=true

Hier haben sich ein paar ordentliche Biochemiker mit dem Thema befaßt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lymphozytentransformationstest

Die zarten Wikipedia-Einträge sollten nicht davon ablenken, was diese Leute wirklich vom LTT halten: Verarschung.

Außerdem gibt es nun eine Patientin, die glaubt sie habe eine Rindfleich, Tomaten und Zwiebel-Allergie, weil das der Test ausgespuckt hat.

WAS SOLL DAS?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:43)


415

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 19:04

Teuer und schlecht - wie so vieles in der "Allergologie".

Fehlinterpretationen dieses Testverfahrens sind aufgrund des komplexen Verfahrens leicht möglich. Der Test ist zudem recht teuer. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test in der Regel nicht. Vom Robert Koch Institut (RKI) wird der Einsatz des LTT nicht als Routinetest empfohlen.[2] [3] Für die meisten Allergene ist der Test bislang (2006) nicht validiert worden. [4]

416

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 20:05

Also:

Wo sind denn nun das ganze Asthma,Neurodermitis und Allergien,was fast jeder angeblich hätte????

417

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 20:10

http://www.libase.de/thread.html?threadi…did=119&rpage=1

Weiß nicht, ob der link funzt.
Aber beim Lesen kommt einem doch echt das Heulen!?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:43)


418

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 20:18

Ja;zum Heulen.

Es zeigt,wie verblödet die Leute schon sind.

Kein einziges Kind wird korrekt behandelt,wenn es denn überhaupt eine Neurodermitis hätte.

Zu dem infamen Betrug mit der "Bioresonanz":

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=9020

Das hat ja sogar Otto kapiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:43)


419

Freitag, 20. Oktober 2006, 23:55

Um den es ja so still geworden ist.

Letzens hat er noch 16-fach spammen können.

420

Sonntag, 22. Oktober 2006, 03:11

Für Singulär wird von den professoralen Pharmanutten schwer Reklame gemacht(ich kenne genug lächerliche Studien darüber):

http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=288563

Mit den seltsamsten Indikationen für ein Mittel,das hier höchstens ausnahmsweise scheinbar mal was bringt.

Und dann sehe masn sich noch den unverschämten Preis an,der in keinem Verhältnis zum Effekt(wenn es ihn überhaupt gibt) steht.

Mal wieder ein Riesengeschäft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 14:40)


suche auf Kidmed