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61

Donnerstag, 17. Juni 2004, 22:10

Und schon sind sie wieder auf ihrem Tripp:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/ak…=1161&nodeid=26

In unserer sonderbaren Praxis nimmt derweilen alles weiter ab(wie weiter oben beschrieben).

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62

Freitag, 18. Juni 2004, 17:29

Auch dies kann ich absolut nicht bestätigen:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/kr…id=44&nodeid=28

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63

Samstag, 26. Juni 2004, 02:07

Ohne die Dinge genauer zu hinterfragen:

Unfug auch von einer früher seriösen Ärztin(Klinische Pharmakologin),von der ich mal viel gehalten habe:

http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=72026

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64

Montag, 5. Juli 2004, 00:42

An die unsägliche "Reaktion" der Webseite des Berufsverbandes der Kinderärzte:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/ak…=1177&nodeid=26

Das sind keine allergischen Reaktionen.

Wie weit wollen Sie den Unfug mit Ihrer peinlichen und teuren Laienspielerseite noch treiben?

Zu diesem unsäglichen tölpelaften "Berufsverband" auch dies:

Pädiatische Einzelpraxen 1088876900

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65

Sonntag, 22. August 2004, 03:09

Die in Text 000 beschriebene Entwicklung in unserer Praxis ging und geht in verschärfter Form so weiter.

Die wenigen noch verbliebenen leichteren und leichten und die 2 heftigeren Asthmatiker habe ich erfolgreich auf ein sehr gutes und relativ teures Kombinationsmedikament zum Einatmen(Pulver)eingestellt.

Ich habe eine völlig normale und Durchschnitspraxis und komme dabei nicht mit,was da anderswo so alles laufen soll.

66

Freitag, 3. September 2004, 02:19

Der ganze hysterische Allergiewahnsinn wird von Betrügern aller Art,die daran endlos verdienen,geschürt und am Laufen gehalten.

Das geht dann so wie bei einer üblen,aber üblichen Heilpraktiker-Kriminellen:

Allergien: Allergien verstecken sich hinter vielen Beschwerden. Es gibt unzählige Allergien. Sie zeigen Situationen auf, in denen die in den Körper eingedrungenen oder in ihm gebildeten Stoffe nicht bis zur Unbedenklichkeit abgebaut werden können. Der Körper wehrt sich auf andere Art und Weise.

DAS IST DIE ZENTRALE URSACHE DER MISERE.

Allergien werden schon lange nicht mehr von seriösen Ärzten diagnostiziert,sondern von psychisch problematischen "Betroffenen",Hypochondern und Scharlatanerie-Betrügern.

EIN MILLIARDENMARKT WELTWEIT.

67

Donnerstag, 9. September 2004, 19:07

Völliger Blödsinn:

"Im Durchschnitt sitzen in jeder Schulklasse zwei asthmakranke Kinder", erklärt Tagungspräsident Professor Wahn.

Der Name sagt schon Alles.

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68

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 02:29

Und wenn man hier und da und vor allem im Scharlatanerie-Betrüger-Internet hört und liest,wie absolute Betrüger-Methoden bei Pseudoallergien,Pseudoasthma und Pseudoneurodermitis ach so toll "geholfen" hätten,ist die Sache für mich eh schon klar.

69

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 11:58

Zum Link in 036:
Er ist inzwischen ins Archiv gerutscht und ist abrufbar unter:
http://www.herbsttagung-vab.de/archiv/ab…_wuethrich.html

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70

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 12:10

Der Text:

9. Herbsttagung
des Verbandes der Allergologen Brandenburgs e.V.
(Reminiszenzen)

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Programm

Referenten

Abstracts
S. C. Bischoff
M. Henzgen
L. Jäger
R. Jarisch
U. Lepp
R. Scheiper
D. Stiller
B. Wüthrich
T. Zuberbier

11. Herbsttagung

10. Herbsttagung
(Reminiszenzen)


© rl, last update 10.06.03

Diagnostik und Therapie von Nahrungsmittelallergien
Wüthrich, B. Prof. Dr. med.

Lebensmittelallergien, insbesondere Allergien auf Lebensmittelzusatzstoffe (Additiva), werden als sehr häufig angenommen und für eine ganze Reihe von Beschwerden angeschuldigt, was dem Kausalitätsbedürfnis des Patienten entspricht, seine Befindlichkeitsstörungen einem exogenen Faktor, nämlich der Nahrung, und insbesonders der "Chemie" in der Nahrung, zuzuschreiben. Diese Vorstellung wird leider häufig durch Mediziner und Naturheilpraktiker unterstützt, welche mit wissenschaftlich nicht anerkannten Testverfahren, wie z.B. Bioresonanz, unkonventionelle Laborteste (z.B. ALCAT), IgG-Bestimmungen ("Food allergy profile"), Elektroakupunktur, kynesiologische Methoden usw., multiple Lebensmittel- und Zusatzstoffallergien diagnostizieren und den Patienten aufwendige Eliminationsdiäten und Rotationsdiäten verordnen, freilich mit vorübergehendem Erfolg wegen des hohen Plazebo-Effektes irgendwelcher diätetischer Umstellungen im Ernährungsplan. Die Diagnosen, welche mit den verschiedenen unkonventionellen Methoden gestellt werden, lauten in der Regel auf Zucker-, Lebensmittelzusatzstoff- (E-Nummern!), Weizen- und Kuhmilchallergie. Das Irrationale zeigt sich in den Diätempfehlungen, denn als Ersatz für die diagnostizierte Weizenallergie wird Dinkelmehl, eine alte Weizenart, welche sich allergologisch wie der Weizen verhält, oder bei "Kuhmilchallergie" Ziegen- oder Stutenmilch empfohlen! Bekanntlich handelt es sich bei der IgE-vermittelten Kuhmilchallergie am häufigsten um eine Sensibilisierung auf Kaseine, welche artunspezifisch sind. Wäre der Patient tatsächlich nahrungsmittelallergisch, so würde die Wiedereinfuhr des Allergens im Rahmen einer sogenannten Rotationsdiät u.U. zu lebensbedrohlichen Reaktionen führen. Ausser bei schweren anaphylaktischen Reaktionen auf Nahrungsmitteln mit klar positiven Haut- und IgE-Testen sind für eine einwandfreie Diagnostik die Durchfürung von doppelblinden, plazebo-kontrollierten oralen Provokationen (DBPCFC) erforderlich.

Die oralen Provokationsproben sollten in einer erscheinungsfreien oder zumindest symptomarmen Periode durchgeführt werden. Für die Zeit der Expositionsversuche wird der Proband mit einem Diätplan, bei Erwachsenen meist bestehend aus einer Reis-Kartoffel-Wasser-Diät oder einer additivafreien Kost, bei Kindern mit einer Oligo-Allergiediät mit Nahrungsmitteln, auf welche keine Sensibilisierung besteht, versorgt. Die Voruntersuchung mit Haut- und RAST-Testen muss selbstverständlich eine Sensibilisierung auf die Grundnahrungsmittel, wie Reis, Kartoffel, Lammfleisch, usw. ausschliessen. Orale Provokationsteste können offen, einfach-blind oder doppelt-blind durchgeführt werden. Offene Provokationen sind jedoch wertvoll, wenn sie negativ ausfallen, denn hier kann auf die nachfolgende Doppelt-blind- Provokation verzichtet werden. Wegen des unberechenbaren Verlaufes einer chronischen Urtikaria oder eines atopischen Ekzems sowie wegen dem späteren Auftreten einer klinischen Symptomatik, sollten grundsätzlich orale Provokationen immer stationär erfolgen und zwar in einer Abteilung, welche von einem allergologisch geschulten Arzt mit Zusatzausbildung geleitet wird. Bei objektivierbaren Symptomen (Asthma mit Abfall der Einsekunden-Kapazität, akuter Urtikaria-Schub mit Quincke- Oedem) genügt im allgemeinen eine aktive und eine Placebo-Provokation. Bei unspezifischer und schwer objektivierbarer Symptomatik (Juckreiz, Übelkeit, Vermehrung der Urtikaria-Quaddeln oder Verstärkung der präexistenten Neurodermitis-Läsionen, usw.) werden bis zu drei aktive und drei negative Placebo-Provokationen gefordert. Bei negativen Testergebnissen muss eine offene Provokation mit dem nativen Allergen erfolgen.

Diäten sind nicht nur als Therapiemassnahme, sondern auch als eine differenzierte diagnostische Massnahme zu betrachten. Man unterscheidet folgende Arten von Diäten: die Eliminationsdiät lässt gezielt einzelne Nahrungsmittel aus der bisherigen "normalen" Ernährung weg, um z.B. bei Erfolg einen positiven Einfluss auf eine atopische Dermatitis zu erreichen. Unter einer Basisdiät versteht man eine oligo-allergene Ernährung mit nur wenigen Nahrungsmitteln, die als kaum oder selten allergen bekannt sind. Diese Diätform dient häufig zur Vorbereitung auf eine orale Provokation. Die Provokationsdiät wiederum führt einzelne Nahrungsmittel (nach längerer Pause) in die Ernährung ein, um mögliche Symptome hervorzurufen. Problematisch ist eine Eliminationsdiät bei Patienten, vor allem bei Kindern mit schwerem atopischem Ekzem, bei welchen im Hauttest oder serologisch eine polyvalente Sensibilisierung besteht. Allerdings sind solche Sensibilisierungen häufig als Kreuzreaktionen mit verschiedenen Nahrungsmitteln und Pollen untereinander aufzufassen, wobei bei oraler Provokation tatsächlich nur wenige Nahrungsmittel Symptom-auslösend sind.

Am besten geeignet ist noch eine Additiva-freie Diät als Suchtest bei Patienten mit chronischer Urtikaria oder atopischem Ekzem über 3 Wochen, unter welcher sicher keine Mangelerscheinungen zu befürchten sind. Sonst müssen Diäten immer nur in Zusammenarbeit mit EmährungsberaterInnen/Oekotrophologen erfolgen. Karenzmassnahmen nach Auffindung des(r) auslösenden nutritiven Allergens(e) sind die beste und sicherste Therapie bei Nahrungsmittelallergie. Handelt es sich um ein selten genossenes Nahrungsmittel, wie Hummer, Fisch, Erdbeeren oder Avocado, kann die Diät leicht eingehalten werden. Bei häufig eingenommenen Speisen, wie Milch und Milchprodukte, Ei, Getreide oder Gewürzen wie auch Nüssen ist eine vollständige Elimination kaum durchführbar, besonders bei berufstätigen Allergikern, die ihre Mahlzeiten oft ausser Haus einnehmen müssen. Es muss beachtet werden, dass manche Nahrungsmittel auch versteckt in anderen Lebensmitteln vorkommen (z.B. bei einer Milchallergie oder bei einer Erdnussallergie) (18). Milch kann auch zum Brotbacken oder als Bindemittel in Fertigsuppen, Fertigsaucen, Fleisch- und Wurstwaren verwendet werden. Da Milch viele wichtige Nährstoffe enthält, kann es bei einer Karenz leicht zu einer Unterversorgung kommen. Auf eine ausreichende Caiciumzufuhr muss besonders geachtet werden.

Bei Diätanweisungen genügt es nicht, lediglich ein Verbot für die angeschuldigten Nahrungsmittel auszusprechen, andere Alternativen müssen angeboten werden, um eine angemessene Ernährung zu gewährleisten. Eine wertvolle Hilfe stellt dabei die Beratung durch Diätassistentinnen/Ökotrophologinnen dar, die Erfahrung auf dem Gebiet der Nahrungsmittelallergie besitzen.

Nahrungsmittelallergiker mit systemischen Reaktionen müssen - ähnlich wie Insektenstichallergiker - mit einem Notfallset, bestehend aus Antihistaminika- Tabletten, z.B. Acrivastin (Semprex®) oder Cetirizin (Zyrtec®), Kortikosteroiden, z.B. Prednison 50-100 mg oder Betnesol sotubile 10-20 Tabl. à 0.5 mg, und Adrenalin- Autoinjector (EpiPen), ausgerüstet werden, welches sie beim Auswärtsessen oder in den Ferien bei sich tragen sollten. Bei multifaktoriellen oder multiplen Nahrungsmittelallergien, bei schwer eliminierbaren Nahrungsmittelallergenen, z.B. Gewürzen, oder auch bei täglich genossenen Nahrungsmitteln kann eine medikamentöse prophylaktische Behandlung mit peroral appliziertem Dinatrium cromoglycicum (DNCG) in einer Dosierung von 3-4mal 100-400 mg pro die versucht werden.

71

Mittwoch, 24. November 2004, 22:25

Wie es mit sogenannten Alergien so geht:

226
Heute, 21:50
Biologe


Skandalöse Scharlatanerie-Werbung im ZDF.
Vollkommen unkritisch wird ein primitiver Scharlatan, sogenannter "Geistheiler", der den Dummen das Geld aus der Tasche zieht, angepriesen. Komplize: ein "Arzt", der seine Kunden zu Betrügern schickt.

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ZDF.reporter
24.11.2004

Kurieren durch Handauflegen

Die Geheimnisse des Allergie-Heilers

Der kleine Lukas bekommt schwere Atemnot, wenn er Kiwi oder Schokolade isst. Andrea Weber reagiert allergisch auf Nüsse und Äpfel. Kein Arzt konnte ihnen bisher helfen. Nun erhoffen sie sich Hilfe von Horst Krohne. Der Geistheiler sagt: Wenn Energieströme falsch laufen, dann läuft alles falsch.

Niemals würde der fünfjährige Lukas freiwillig ein Glas Kakao trinken. Er ist Multi-Allergiker, bei Milch und Schokolade droht Atemnot. Seine Eltern leben in ständiger Sorge um ihn. Geistheiler Horst Krohne soll nun helfen. Er behauptet, durch Handauflegen Allergien heilen zu können. Dazu muss er zunächst wissen, woher die Allergie eigentlich kommt.

Trennung als Auslöser der Allergie
Lukas war im ersten Lebensjahr krank, musste schon nach der Geburt in den Brutkasten. Diese Trennung von der Mutter habe die Allergie ausgelöst, sagt Krohne. Nun will er durch Handauflegen die gestörten Energieströme umleiten.

Geistheiler Horst Krohne

Mit einem Pendel kann er die Energie angeblich messen. "Alle Energien in uns sind pulsierende Energien", sagt Krohne. "Und immer, wenn alles schön rund pulsiert, dann läuft das Leben rund". Bei Lukas glaubt er nun, mit seinen Händen eine Heilung bewirkt zu haben. Er überredet den Jungen, ein Stückchen Kiwi zu probieren. Lukas hat Angst, das letzte Mal wäre er an einem Stückchen Kiwi fast erstickt.

Medikamente für den Notfall
Der Schulmediziner Dr. Beat Schaub beobachtet das gefährliche Experiment. Für den Notfall hat er Medikamente gegen die allergische Reaktion parat. Doch das ist nicht nötig: Lukas reagiert anscheinend gar nicht auf das Obst. Weder schwellen die Augen zu, noch muss er um Luft ringen. Vater Klaus Bohnert ist fasziniert. Vor dem Besuch hätte er in dieser Situation um das Leben seines Kindes gefürchtet. Nun nascht Lukas sogar Schokolade - ganz ohne Atemnot.

Hausarzt Dr. Beat Schaub ist von den Fähigkeiten des Wunderheilers überzeugt. Er beobachtet ihn seit zwei Jahren und schätzt, dass etwa 40 Prozent der Patienten nach nur einer Behandlung ohne Symptome leben.

Andrea Weber war hochallergisch gegen Äpfel und Nüsse

Anschwellender Hals, rote Augen
Auf ein solches Wunder hofft auch Andrea Weber. Sie ist allergisch auf Äpfel und Nüsse. "Mein Hals schwillt an, auch die Lippen, ich bekomme rote Augen und Atemnot", schildert sie die Symptome ihrer Allergie. Traumatische Erlebnisse hatte sie keine, meint sie. Trotzdem glaubt Horst Krohne, zusammen seiner Frau Energie in Andrea Weber einschleusen zu können.

Fünf Minuten Handauflegen sollen ausreichen.Vor 25 Jahren schon will das Ehepaar aus dem Taunus seine Heilkräfte entdeckt haben. Zur Diagnose genügen ihnen das Pendel und manchmal schon ein Blick auf den Mittelfinger des Patienten: "Schwere Allergien sieht man am Mittelfinger. Der ist krumm, und wenn die Allergie weg ist, wird er wieder gerade."

Keine Reaktion auf Nüsse und Äpfel
Im Fall von Andrea Weber verspürt Krohne durch das Pendel positive Schwingungen zwischen der Patientin und den Nüssen auf dem Tisch. Zum ersten Mal seit sieben Jahren traut sie sich wieder, einige Nüsse zu essen. Sie spürt keine Reaktion, keine Atemnot, keine dicken Augen.

»Im Gegensatz zu Herrn Krohne muss ich als Arzt passen. Ich habe nicht gelernt, wie man eine Allergie heilen kann, denn keine Uni lehrt das.«

Schulmediziner Dr. Beat Schaub

Krohne legt nach: Jetzt soll sie Äpfel essen, ungeschälte, auf die sie früher besonders heftig reagierte. Nichts passiert. Andrea Weber ist erleichtert. Das gewagte Experiment ist geglückt. Ob Hokuspokus oder höhere Heilkunst - ihr ist es egal.

Und auch Schulmediziner Dr. Schaub sagt: Nur der Erfolg zählt. "Im Gegensatz zu Herrn Krohne muss ich als Arzt passen. Ich habe nicht gelernt, wie man eine Allergie heilen kann, denn keine Uni lehrt das." Die herkömmliche Medizin könne nur empfehlen, die entsprechenden Lebensmittel zu meiden und im Notfall eine Spritze geben. Eine Heilung sei ihm nicht möglich. "Deshalb bin ich froh, jemanden wie Herrn Krohne zu kennen."

Kurieren durch Handauflegen
Reportage von Simone Müller
Kamera: Michael Bernath
Schnitt: Sabrina Degenhardt
Sendetermin: MIttwoch, 24. November 2004, bei ZDF.reporter
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2222855,00.html



227
Heute, 22:05
Biologe


Dr. Beat Schaub (Schweiz)
Google:
http://www.google.de/search?q=%22Dr.+Beat+Schaub%22

Ein weiterer "Arzt" hatte im ZDF seinen Auftritt, wohl dieser:
http://archiv.mopo.de/archiv/2001/20011205/200112051112.html
"der deutsche Arzt Dr. Horst Schöll aus Salzkotten"

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72

Freitag, 26. November 2004, 22:41

Man muß sich mal klar machen,was da abläuft.

73

Donnerstag, 2. Dezember 2004, 12:06

Es wird in meiner Praxis alles noch weniger.
Neurodermitis seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen.

Und,die Wenigen,die als Asthmatiker einzustufen sind,haben durch perfekte Medikation (meist nur ein Medikament zum Einatmen)keine Probleme.

74

Donnerstag, 2. Dezember 2004, 14:50

Diese Textsammlung ging auch an etliche Kinderärzte.

Es hat niemand protestiert.

75

Dienstag, 7. Dezember 2004, 22:03

Von einem Kindermedizin-,Epidemiologie- und Impfspezialisten (Dr.Dr.W.Maurer aus Wien):

In England/Wales geht Asthma ca seit 1993 stark zurück und liegt per 2000 auf dem Niveau von 1988.

Zwischenzeitlich wurde natürlich mehr geimpft. RL Smyth Respir Res 2002,3 Suppl1) S3-S7.

Nachdem aber beispielsweise die Influenza Impfung zu einem von mehreren "key clinical activities for quality asthma care " erklärt wurde, kann man wohl keinem Asthmatiker die INF-Impfung vorenthalten.

Und was Allergien und Impfungen betrifft kann man doch immer auf das Beispiel DDR hinweisen gute Duchrimpfung, kaum Allergien. Heute etwas schlechtere Durchimpfung Allergien ansteigend.

76

Sonntag, 19. Dezember 2004, 19:57

Brutaler Unfug von Ärzten die damit Geld verdienen und hochdotierte Posten haben:

http://www.netdoktor.de/feature/neurodermitis_news2.htm

Kinder: Immer mehr chronisch krank


Von Heuschnupfen zu Asthma

Durch Allergien werden immer mehr Kinder chronisch krank. Jedes dritte Kind mit Heuschnupfen bekommt in nur wenigen Jahren Asthma, sagte der Kinderarzt Prof. Carl-Peter-Bauer von der Kinderfachklinik Gaißach bei Bad Tölz am Freitag auf dem deutschen Allergie-Kongress in Aachen. Durch eine frühzeitige Behandlung könne dies verhindert werden. Mit Medikamenten und der so genannten Hyposensibilisierung, einer Art Allergie-Impfung, stünden "effektive Waffen" zur Verfügung.

In den vergangenen fünf Jahren seien die Reha-Maßnahmen bei Kindern um rund 60 Prozent gestiegen. "Ein wesentlicher Anteil dieses Anstiegs ist auf chronische allergische Erkrankungen wie Asthma bronchiale und Neurodermitis zurückzuführen", sagte Bauer. Nach Angaben von Wissenschaftlern reagiert mittlerweile jedes zehnte Kind zwischen 7 und 13 Jahren auf bestimmte Stoffe allergisch.



Etagenwechsel

Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma sind eng miteinander verknüpft. Was Kinderärzte seit langem beobachten, ließ sichauch wissenschaftlich belegen: Gut die Hälfte aller Neurodermitis-Kinder entwickeln ein allergisches Asthma, ergab eine jüngst veröffentlichte Langzeitstudie der Berliner Charité. Dreizehn Jahre lang beobachteten Prof. Ulrich Wahn und Team fast 2000 Kinder, die 1990 in München, Freiburg, Mainz, Düsseldorf oder Berlin zur Welt gekommen waren. Das dramatische Ergebnis: Rund 50 Prozent der Kinder, die im Säuglings- oder Kleinkindalter an Neurodermitis litten, entwickelten später eine allergisch bedingte Atemnot. "Wir müssen Neurodermitis als eine Vorstufe für Asthma auffassen", warnt Wahn im Netdoktor-Gespräch.

KOMMENTAR:

Der Name Wahn paßt perfekt.

77

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 19:29

Weniger Allergien,Asthma und Neurodermitis durch Impfungen:

Weniger Allergien,asthma,nd durch Impfungen 1104425625

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78

Dienstag, 4. Januar 2005, 20:13

Wovor ich immer wieder gewarnt habe,ist dieser elende Betrug:

Aus dem SPIEGEL:

GOLDESEL PATIENT

Das große Geschäft mit dubiosen Allergietests

Von Jochen Kubitschek

Millionen Deutsche leiden (Anmerkung von Kinderarzt: ANGEBLICH)unter Lebensmittelallergien, die Diagnose ist mühsam. Das ruft zwielichtige Anbieter auf den Plan, die für fragwürdige Allergietests hohe Gebühren von den Patienten kassieren. Auch mancher Arzt verdient kräftig mit.



GMS
Allergenen auf der Spur: Der so genannte Pricktest ist wissenschaftlich anerkannt


Unter der Überschrift "Patientenabzocke durch sinnlose Allergietests" warnten unlängst gleich zwei deutsche Ärzte-Verbände vor so genannten IgG-Allergietests. Seit einigen Jahren werde zunehmend Werbung für die "unseriösen Tests" gemacht, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI). Die Prüfungen, die anhand spezifischer Immunglobulin-G-Antikörper (IgG) Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten nachweisen sollen, könnten keine Allergieauslöser nachweisen.

Ein Opfer der von den Allergologen beklagten "Abzocke" ist Richard Böhm (Name von der Redaktion geändert). Seit über 30 Jahren leidet er unter zahlreichen Allergien, auch gegen Nahrungsmittel. Hatte er eine dieser Überreaktionen seines Immunsystems durch eine Hyposensibilisierung in den Griff bekommen, machte ihm schon eine andere das Leben schwer. Ärzte zogen auch bisher unerkannte Lebensmittelallergien in Erwägung. Da Böhm von den IgG-Allergietests gehört hatte, die angeblich bisher unerkannte Allergien finden sollten, wandte er sich an einen Heilpraktiker in Hamburg.

Fragwürdige Diagnostik als letzte Hoffnung

Der schickte eine entsprechende Blutprobe an den Tester, die Hanseatische Gesellschaft für Naturheilverfahren (HGN). Als Böhm nach einigen Tagen einen Brief von der HGN erhielt und öffnete, dachte er, ihn treffe der Schlag: Für den Allergietest sollte er satte 930 Euro berappen.

Der Rentner war davon ausgegangen, dass die Kosten für den Test von der Krankenkasse übernommen würden. "Das kann man mit mir nicht machen", empörte sich Böhm im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE und verweigerte die Zahlung. Daraufhin wurde er von der HGN verklagt.


DPA
Lebensmittel im Supermarkt: Allergieauslöser schwer dingfest zu machen


In seiner Not wandte sich Böhm an den Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB), der 20.000 Mitglieder zählt und sich auch als Patientenanwalt versteht. Der DAAB stellte den Kontakt zum Münchner Allergie-Professor und Naturheilkundler Walter Dorsch her, der sich eingehend mit IgG-Allergietests beschäftigt hat und zu einem vernichtenden Urteil gekommen ist: "Spezifische IgG-Antikörper werden von allen gesunden Personen gebildet. Ihr Nachweis beweist lediglich, dass die untersuchte Person mit den betreffenden Nahrungsmitteln Kontakt hatte." Wer also viel Milch trinke, habe auch viele IgG-Antikörper gegen Milch. Diese Antikörper gegen Nahrungsmittel schützen nach Meinung des Allergologen sogar vor Allergien.

Entscheidend bei allergischen Reaktionen seien spezifische IgE-Antikörper, nur in sehr seltenen Fällen sei IgG an Unverträglichkeitsreaktionen beteiligt. Dorschs Fazit: "Man kann im Zusammenhang mit diesen Tests getrost von Betrug sprechen."

Dies sieht die HGN allerdings anders. Auf ihrer Website ist das Gegenteil zu lesen: "Der HGN-D175(+1) Test ist eine noch umfangreichere Möglichkeit, Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen."

Klage zurückgezogen

Dorschs Stellungnahme bestärkte Böhm in seinem Entschluss, den Test nicht zu bezahlen. Das mit dem Fall befasste Amtsgericht Heilbronn forderte die HGN auf, das benutzte Analyseverfahren präzise darzulegen, damit es durch einen Sachverständigen überprüft werden kann. Wenige Wochen später zog die HGN die Klage gegen Böhm zurück - aus "wirtschaftlichen Gründen", wie der Rechtsanwalt der Kläger betonte. Die Geschäftsführerin der HGN, Jacqueline Sauvageoll, bestätigte dies. "Wir können es uns nicht leisten, für ein Gutachten 8000 Euro oder mehr auszugeben. Dieses Geld haben wir einfach nicht."



DPA
Volksleiden Allergie: "Patientenabzocke durch sinnlose Tests"


Zum Sinn der Tests sagte sie SPIEGEL ONLINE: "Unsere Heilpraktiker haben mit den IgG-Tests gerade bei Lebensmittelunverträglichkeiten gute Erfolge erzielt. Wir können daher die negative Einschätzung der Allergologenverbände nicht teilen." Unverträglichkeiten gleichen zwar häufig in ihrem klinischen Bild echten Lebensmittelallergien, jedoch werden dabei vom Körper keine spezifischen Antikörper gegen das Antigen gebildet.

Von Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten sind allein in Deutschland Hunderttausende betroffen. Etwa zwei Prozent der Erwachsenen und vier bis sechs Prozent der Kinder sollen unter ihnen leiden. Auf Grund der verworrenen Mischung der täglich konsumierten Lebensmittel und unzulänglicher Auszeichnungspflicht sind sie nur schwer dingfest zu machen und erfordern bei Patient und Arzt viel Geduld sowie einen detektivischen Spürsinn.

Daher ist die Versuchung groß, wenn die Hochglanzprospekte der Labors den Eindruck vermitteln, dass sich die Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten mit einem einzigen Bluttest abklären lassen, der in einem Aufwasch 100, 200 oder noch mehr unterschiedliche IgG-Werte bestimmt. Oft verschleiert ein pseudowissenschaftliches Kauderwelsch die biologischen Hintergründe der Tests, so dass selbst Experten wenig verstehen.

"Kostet nur unnötig Geld"

Thomas Werfel, Professor für Hautkrankheiten und Allergologe an der Medizinischen Hochschule Hannover, rät generell von IgG-Tests ab: Bei der Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten hätten IgG-Antikörper "keinen Krankheitswert", genau wie bei Allergien. "Der Test macht keinen Sinn und kostet nur unnötig Geld."

"Was Herrn Böhm passiert ist, stellt längst keinen Einzelfall dar", sagt die Ökotrophologin Sonja Lämmel vom Allergiebund DAAB. Jede Woche beklagten sich etliche Patienten beim DAAB, die viel Geld für einen IgG-Test bezahlt hätten, ohne dass ihnen das Ergebnis genutzt habe. "Mit dem Testergebnis wird eine Liste der zu meidenden Lebensmittel verschickt, die viele Fragen aufwirft. Eine individuelle Beratung erfolgt meist nicht und auch nicht die Empfehlung, einen Allergologen zu Rate zu ziehen", kritisiert Lämmel.

Standardmethoden führen zur Diagnose

Allergologe Werfel betont, dass es für den Lebensmitteallergiker nur den steinigen Weg der bewährten schulmedizinischen Instrumente der Allergologie gebe. Der erfahrene Arzt könne häufig aus der Patientenvorgeschichte, dem Nachweis einer tatsächlichen Allergisierung über den Hauttest (Pricktest) und dem Vorhandensein spezifischer IgE-Antikörper eine Diagnose stellen.

Doch kann sich an Fakten orientierte wissenschaftliche Vernunft gegen das Gewinnstreben durchsetzen? Skepsis ist durchaus angebracht: In einem viel besuchten Internet-Forum offenbarte eine Allergikerin, was wohl im Regelfall hinter der Empfehlung der Durchführung von IgG-Test steckten dürfte: "Meine Ärztin hat mir aus Versehen eine Werbebroschüre des Labors gegeben, ohne zu wissen, was drin steht: Für den Test von 280 Nahrungsmitteln soll der Patient 444,44 Euro zahlen. Daran verdient die Ärztin 124,85 Euro."

KOMMENTAR:

Ich habe mal vor über einem Jahr so ein Betrüger-"Labor" angeschrieben.

Die wurden frech.

79

Mittwoch, 5. Januar 2005, 05:35

Materialsammlung zu diesem ganzen schamlosen Betrug:

Massiver Betrug mit "labor" 1104888894

Da kommt immer auch noch reichlich Anderes Kriminelles dazu.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (7. Juni 2010, 15:02)


80

Mittwoch, 19. Januar 2005, 17:49

Den Link zu dieser Textsammlung könnte man mal weitergeben.

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