Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kidmed. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 28. September 2003, 17:06

Über Ads/Hks

Es geht um krankhaftes Aufmerksamkeitsdefizit
und krankhafte Überaktivität:

Zu ADS/HKS:

http://www.adhs.ch/

http://psychologie-online.ch/add/

http://www.kinderpsychiater.org/linksads.htm

http://www.ag-adhs.de/public/index.html

http://www.dgspj.de/lladhs.php

Weitere seriöse Links:

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/ADSHkurz.pdf

http://www.adhs.ch/adhs/diagnostik/adhsdep.htm

http://www.adhs.ch/adhs/faq/faq-allgemein/faq-allgemein.htm

http://web4health.info/de/answers/adhd-dopa-spect.htm




Bei mir gibts sehr wenige echte ADS/HKS-Patienten.Sie werden von mir sorgfältig vordiagnostiziert und wurden dann von seriösen Fachleuten in einem Entwicklungszentrum weiter beurteilt.

Die Ritalin-Verordnung erfolgt nur nach klarer Diagnose und sehr selten.

Alle solchen Kinder und ihr Umfeld haben davon maximal und problemlos profitiert.

Es sind bei mir seit Jahren fünf.

29.8.2008:

Es ist dabei geblieben.

25.3.2010:

Es sind 2 hinzugekommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (5. Mai 2010, 01:13)


2

Dienstag, 11. Januar 2005, 18:59

Es ist unglaublich,was zu ADS/HKS an Desinformation verbreitet wird: von alternaiven gemeingefährlichen Lügnern und Betrügern und anderen Wichtigtuer-Vollidioten:

Aus:

http://www.swr.de/report/forum/index.html

Anläßlich einer wohl fatalen Sendung von Report Mainz.

Re: Bericht über ADHS
Autor: eine betroffene Mutter
Datum: 11.01.05 18:30

> dass Thema ADS polarisiert wohl heftig....

Wie würden Sie reagieren,
wenn Ihr Kind eine angeborene, schwerwiegende Beeinträchtigung hätte.
Es von Ausschulung bedroht wäre, keine Freunde fände, an Selbstmord denkt.
Sie erziehen ihr Kind sorgfältig und liebevoll. Sie kümmern sich. Sie suchen nun auch Erziehungsberatungsstellen, Heilpädagogen usw. auf.
Und doch sehen Sie, wie es ihm immer schlechter geht.
Nichts scheint zu helfen, kein Rat bringt Sie weiter.

Zugleich unterstellt Ihnen die Mehrheit aller Menschen, denen Sie begegnen, spontan und ungefragt, dass Sie in Ihrer Erziehungsleistung versagt hätten.

Endlich stellen Sie ihr Kind einem Arzt vor, der Sie ernst nimmt.
Natürlich hat der Arzt Befunde des behandelnden Kinderarztes, die belegen, dass organisch soweit alles in Ordnung ist. Dass es nicht an Ihrer Erziehung liegt, wissen Sie, seit Sie zig Beratungsstellen aufgesucht und Therapien durchlaufen haben, mit Sicherheit. Sie haben Berichte dabei von Lehrern, Kindergärtnerinnen, Verwandten, Nachbarn, vielen Leuten, die das Kind und seine Umgebung seit Jahren kennen und ebenso ratlos sind, wie Sie.
Nun endlich wird untersucht, ob es sich um ein ADS handelt.
Und mit entsprechenden Voruntersuchungen und mitgebrachten Unterlagen usw. kann man das tatsächlich in 2 Stunden abklären.

Das Kind bekommt Methylphenidat (warum nur wird immer wieder der eine Markenname Ritalin genannt? Es gibt auch noch andere Hersteller!) und siehe da, es geht ihm zunehmend besser.Methylphenidat ist eines der am besten erforschten Arzneimittel überhaupt. Bei sachgemäßer Anwendung ist es sicher und gut verträglich.
Die diesbezüglichen Behauptungen im Bericht sind so schlicht falsch.

Ihr Kind ist nun nicht mehr depressiv und/oder aggressiv, sondern fröhlicher, aufgeweckter, sozial *verträglicher*, es ist plötzlich Ihrer Erziehung auch tatsächlich zugänglich, es kommt in der Schule besser zurecht, weil es endlich aufmerksam dem Unterricht folgen kann. Es findet Freunde und kann sie auch "halten". Vielleicht nässte es auch ein, und auch das wird besser. Vielleicht zerstörte es ständig Sachen, aus Wut, denn es konnte seine Impulse nicht kontrollieren, aus Ungeschicklichkeit, aus Unaufmerksamkeit. Auch das passiert ihm nicht mehr.

Kurz - es blüht auf, in jeder Hinsicht!

Selbstverständlich erfolgt die Medikation unter ärztlicher Kontrolle, selbstverständlich kümmern Sie sich auch weiterhin intensiv um das Kind.

Aber wo sie gehen und stehen, überall in den Medien, seien es Zeitschriften, seien es Fernsehsender aller Art, seien es andere Eltern, überall wird es so dargestellt, als seien Sie unverantwortlich, weil sie Ihrem Kind durch Medikamente helfen, das, was Sie ihm seit Jahren vergeblich zu vermitteln versuchen, auch wahrzunehmen und umzusetzen.

Sie sehen, es geht ihrem Kind e n d l i c h gut. Und doch werden Sie weiterhin mit Vorwürfen überhäuft.
Und zwar sogar von wildfremden Leuten, die weder Sie noch Ihr Kind kennen.

Tagtäglich werden Sie - und Ihr Kind! - damit konfrontiert.

In den Medien wird pauschalisiert und die Situation völlig verzerrt dargestellt. Es geht um Quoten, nicht um seriöse Information.
Das Dumme ist nur - die allermeisten Menschen glauben unbesehen das, was dort behauptet wird.
Sie kennen ja auch die Hintergründe nicht.
Und gerade eien Sendung wie Report gilt doch als seriös ... da muss doch etwas dran sein, oder etwa nicht?

Wie würden Sie nun reagieren? Sie werden angesprochen, von Nachbarn, Lehrern, anderen Eltern, entfernten Verwandten, ja, sogar von guten Freunden. Alle halten Sie für leichtfertig, für verantwortungslos, für unfähig.
Obwohl Sie doch wirklich sorgsam und überlegt handeln. Auch Ihr Kind wird angesproichen. Von Mitschülern, Lehrern, Nachbarn, anderen Eltern ...
Man sagt ihm, es nähme Drogen!

Würden Sie sich das nun lächelnd ansehen und dazu schweigen?
Oder würden Sie versuchen, zumindest in derartigen Foren die Sache richtig zu stellen?

Seriöse Fernsehsendungen oder Zeitungsberichte zu dem Thema zu initiieren, das können SIe bvergessen. Denn das wäre ja nicht im Sinne der Quote bzw. der Auflage sensationsträchtig genugf. Im Gegenteil, Eltern und Ärzte, die versucht haben, in derartigen Beiträgen ihre Sicht der Dinge zu vermitteln, wurden bisher stets hereingelegt. Ihre Aussagen wurden zerstückelt und verfälscht, gekürzt und aus dem Zusammenhang gerissen. Sie wurden vorgeführt.

Also was bleibt, außer sich durch Schreiben zu wehren?

Und dabei in Kauf zu nehmen, dass auch dies wiederum als hysterisch und als mafiös organisiert dargestellt wird ...

Aber Sie hoffen, dass zumindest der eine oder andere Leser mitdenkt und die richtigen Schlüsse zieht.
Ich hoffe, Sie gehören zu jenen eigenständig denkenden Lesern.

Mit freundlichem Gruß
eine betroffene Mutter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (5. Mai 2010, 14:58)


3

Dienstag, 11. Januar 2005, 20:11

Ähnlich ergeht es sicherlich vielen, deren Kinder Medikamente auf Grund einer Krankheit einnehmen, die in der Öffentlichkeit (fälschlicherweise) verschriehen sind, z.B. auch bei Antidepressiva.
Was mich nervt, ist dass jeder heute meint, er wisse über alles bestens Bescheid, weil er das oder jenes gelesen oder im Fernsehen gesehen habe. Ja, und wenn es dann noch ein Professor gesagt hat, dann muss es ja stimmen...
Jeder meint, er wisse besser als der Arzt oder Psychiater Bescheid. Der Depressive soll sich gefälligst zusammenreißen - "wir müssen uns ja auch manchmal zusammenreißen" -und das Kind mit ADHS ist falsch erzogen und ein Flegel, die Eltern haben versagt, das (getestete)hochbegabte Kind ist gar keines, die Eltern sind einfach überheblich und überehrgeizig etc.
Wenn man ein Kind/Kinder (selbst oder in der Verwandtschaft, im Freundeskreis) hat, die aus welchen Gründen auch immer, aus dem Rahmen fallen, dann versteht man diese betroffene Mutter nur zu gut. Die Leute haben in der Regel kaum Ahnung, aber wissen alles besser...

4

Dienstag, 11. Januar 2005, 20:18

Und genau das ist eben asozial und hinterhältig.

Es sind widerliche und schamlose Primitivlinge.

Völlig amoralisch.

5

Dienstag, 11. Januar 2005, 21:44

Vielleicht sollten sich die Ärzte über den Verband mal an die ARD wenden.

Wir als Mütter und Selbstbetroffene werden auf alle Fälle etwas tun,und wenn es vergebene Liebesmüh ist.

Aber wir sind stark,dass haben uns schon unsere Kinder gelehrt.

Gaby

6

Dienstag, 11. Januar 2005, 21:57

Herzlich willkommen.

Unser Berufsverband ist eine laue Windmaschine.

7

Mittwoch, 12. Januar 2005, 21:59

Ich schließe mich Ihnen prinzipiell an, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade über AD(H)S so viel Halbseidenes in Elternzeitschriften o.ä. geschrieben wurde, dass es für einige Eltern eine Art "Modediagnose" geworden ist. In unserer Kinderturngruppe gibt es kaum ein Kind, was nicht entweder Neurodermitis oder KiSS oder ADHS hat. Freilich alles selber oder von einem wirklich guten Homöopathen diagnostiziert.

Ich erinnere mich an einen Artikel aus einer Fachzeitschrift, wo eine Kinderärztin aus Hamburg der Mutter eines vierjährigen nach zehnminütiger Diagnostik Ritalin verschrieb und nach der Aussage der Mutter, dass der zweijährige Bruder das selbe Verhalten zeige, der Mutter angeraten hat, den jüngeren Bruder ebenfalls mit Ritalin zu versorgen.

Heilpraktiker greifen sich mit großer Vorliebe die verzweifelten Eltern verhaltensauffälliger oder geistig verzögerten Kinder, erklären ihnen mit großer Wichtigkeit, die Schulmedizin würde ihr Kind mit Drogen vollpumpen, in Wahrheit sei das Kind hochbegabt und zu dem ein ADHS-Kind. Natürlich brauchen diese Kinder dringend Konstitutionsmittel und anderen Mist. Gerade hier wird mit AD(H)S großes Geld gemacht.

Nachdenkliche Grüße,
CaSc

8

Mittwoch, 12. Januar 2005, 22:08

Hallo zusammen
erst eimal ein Dickes lob über dieses Forum.
bin über google auf euch aufmerksam geworden da ich nach dell warzen gesucht habe.die berrichte haben mir echt gut weiter geholfen.Aber nun zu diesem thema zurück.
Auch ich habe einen Sohn 11 Jahre. wo mann sagt das er ads haben soll.Wobei die letzte Therrapeutin gesagt hat er habe es nicht.Klar fragt mann sich als Eltern was haben wir wohl falsch gemacht.Wenn ein kind nicht zur schule darf wegen seinem verhalten,Er wurde schon bei der ersten schuluntersuchung als E-Schüler eingestuft,da er sich verweigerte mit zu machen.Als er dann in die schule kam ging es noch schlimmer er lief fort schmiss mit sachen um sich.Promt folgte der ausschluß aus der schule.Das einzige was blieb war die vorstellung in einer Kinder und Jugend Psychatrie für drei Wochen für eine Diaknose.Schon am Ersten Tag gaben sie ihm Dipiperon da er nicht da bleiben wollte und schrie.Was sich aber nach längerer zeit rausstellte falsch war.Es folgten dann noch das berrümte Ritalin. und das Hier erhältliche concerta.Nach dieser zeit in der Klinik wollte ich Ihn dann wieder in die alte Schule tun.Aber die wollten Ihn nicht.Macht ja vieleicht wieder Erger.Da ich denn Berricht aus der Klinik hatte wo dann Drauf Stand Sonderschüler meldete ich Ihn dort an.Aber auch hier ging es schiff Trotz Concerta.nach dem er dort von einem Kind gezankt wurde und er nicht damit Klar kam.und er dort am offenen fenster im zweiten stock satnd konnten sie die verantwortung nicht mehr tragen.was nun?Nach anraten eines Familien Helfer denn wir hatten.und von Freunden.Da mann uns sagte wenn wir ihn nicht freiwillig wegtun würden würde mann ihn uns aus von Amtswegen wegnehmen.Haben wir ihn in ein Heilpädagogisches Heim.Intensiv Wohngruppe getann.Meinem mann ist es sehr schwer gefallen,obwohl er die meisten schwirigkeiten mit ihm hatte.da er garnicht auf ihn gehört hat.Mir natürlich ist es auch sehr schwer gefallen.Da hatte mann es dann geschaft das er von dem Concerta weg kam.Er Besuchte uns Regelmässig.Das war uns wichtig.Alles ging gut.bis auf ein paar kleinischkeiten.Aber dann lief er auch dort weg nur um zu uns zu kommen,wir brachten ihn dann immer wieder zurück.Nun ist er wieder bei uns, nach dem er dort 19Monate verbracht hatte,waren sie der meinung das er durch das weglaufen zeigen wollte ich habe alles geschaft was ihr von mir wolltet.Aber auch hier kommen noch zwischen fälle zu stande.wenn er was nicht will.Am montag hatte er seinen ersten Schultag in der E-Schule,Na türlich ging es schief ,denn er lief mir davon nach einem hin und her hatt er sich dann doch noch zur schule bringen lassen.Mal sehen wie lang es gut geht.
Also ich kann euch sagen lasst euch nicht von Leuten vertig machen die keine Ahnung von sowas haben.denn auch ich mußte mir von Wildfremden leuten Anhöhren .Boh was für ein Kind denn Hätte ich aber schon längst tot geschlagen.Ich konterre dann nur das sie doch erst einmal selber in diese lage kommen sollen.Und das es nun mal keine Pervekten Kinder sowie Eltern gibt.
Bitte lasst euch nicht einreden das Ihr schlechte Eltern seit.Denn meiner meinung nach Lernen nicht nur die Kinder tag für Tag dazu sondern Auch wir als Eltern lernen jeden Tag dazu.Wünsche Allen betroffenen Eltern alles gute.Und nie die Hoffnung verlieren.Es kann nur besser werden.

10

Mittwoch, 12. Januar 2005, 23:11

Zu dem Forum:

http://www.swr.de/report/forum/index.html

Zu den ADS/HKS-Texten
Autor: Kinderarzt
Datum: 12.01.05 19:40

Meine Güte; was treiben sich hier für Leute rum!
Dies Pack verdeppt das Internet.

Über den ganzen alternaiven psychopathischen Scharlatanerie-Betrug: www.kidmed.info mit 2 Foren über kriminelles und idiotisches Alternaivzeugs.

Um die Kinder geht es diesen Leuten nie.Die werden gequält,neurotisiert´, vernachlässigt,gefährdet und geschädigt durch debile Scharlatane und ihre Nachbeter und Impfgegner.


Antwort auf diese Nachricht


Re: Zu den ADS/HKS-Texten
Autor: Dirk Hoffmann
Datum: 12.01.05 20:17

Lieber Kinderarzt,
ich kann Ihnen nur zustimmen. Nicht zu fassen, dass wohl viele Menschen Ihre Kinder lieber "alternativ" vergiften und den armen Kinderseelen den Willen brechen, als eine gute und sinnvolle Behandlung durchzuführen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, öfter mal "besser als gedacht" (Dr. Spitzer) erleben zu dürfen.

Das sind dann aber die, die sich über steigende Aggressionen, Kriminalität und Drogenabhängigkeit im Kindes- und Jugendalter wundern. Diese sollten zur Erweiterung ihres Horizontes halt doch mal die "Nervenheilkunde 6/2004" mit diesem Hauptthema lesen.

Wir sind uns da ja einig, bemühen wir uns weiter um gute Behandlungen und geben nicht auf.

Dirk Hoffmann

Beiträge: 174

Wohnort: 40599 Düsseldorf, In der Donk 30

Beruf: Hochschullehrer (Medizinische Psychologie)

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 13. Januar 2005, 21:51

In der Geschichte des Fernsehens soll es drei Phasen geben:

1. von Klugen für Kluge
2. von Klugen für Dumme
3. von Dummen für Dumme

Wie es scheint, haben wir die dritte Phase erreicht, die Phasen 1 und 2 klappern aber noch ein bißchen nach.

Oder, wie Volker Pispers meinte, das einzige, was bei Journalisten noch kritisch ist, ist der Geisteszustand.

O.k., das sind kabarettistische Übertreibungen. Es gibt sicherlich eine ganze Reihe tüchtiger und anständiger Journalisten, Ärzte, Rechtsanwälte, Politiker usw. Wer suchet, der findet.

12

Donnerstag, 13. Januar 2005, 22:00

Zu viele schamlose Pseudo-Journalisten haben seit langen Jahren Stadium 3 erreicht und betreiben allerdreckigste und oft genug lebensgefährliche Volksverblödung.

Materialsammlung dazu:

Übelster Schrott von der Ard

Der Scharlatanerie-Betrüger "Pastor" Fliege wird auch von schamlosen sogenannten Fersehjournalisten produziert.

Ich hatte mal mehrfachen e-mail-Kontakt mit solch einem der unverantwortlichen "Verantwortlichen".Es war grauenhaft entlarvend: ein total primitiver,völlig amoralischer Dummlall,der nur geil auf Quote durch die letzten Deppen ist.

Materialsammlung zu Fliege:

Zu "pastor" Fliege

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 20:38)


13

Sonntag, 16. Januar 2005, 02:15

Ein Thread zu ADS/HKS:

http://www.swr.de/forum/read.php?f=9&i=1749&t=1749

Darin ein völlig schamloser,gefährlicher und ignarroganter Pseudo-Psychologe: HRSchmidt,der nur seinen Pseudo-Therapie-Dreck verkaufen will.

Der besoffene und menschenverachtende Schrott der Pseudopsychologen Schmidt:

http://www.ads-kritik.de/

Absurditäten einer überflüssigen und schädlichen "Karriere":

http://www.schmidthansreinhard.de/

Hier steht noch mehr zum Thema ADS/HKS:

Über Ads/hks

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 20:38)


14

Sonntag, 16. Januar 2005, 03:50

Zu der schamlosen und gefährlichen Betrügerbande um den Pseudo-Psychologen Schmidt:

http://www.angelfire.com/theforce/grange…ne/holunder.htm

Sehr lesenswert.


Was hat das Cafe Holunder [01] mit Scientology zu tun?
Auf den ersten Blick natürlich nichts. Der erste Eindruck ist, daß dieses virtuelle Cafe von einem Dipl.-Psych.namens Hans-Reinhard Schmidt [02] geführt. Seine beruflichen Qualifikationen kann sich jeder auf der Zunge zergehen lassen: "Diplompsychologe, Klinischer Psychologe u. Psychotherapeut (BDP), Familientherapeut (EAP), Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor (BDP)". Erst bei näherer Betrachtung fallen dem kritischen Leser einige Merkwürdigkeiten ins Auge.



Links und Beiträge
Auf Seite 8 [03] empfiehlt Herr Schmidt dem Leser seiner "ADS-Kritik" einen "absoluten Leckerbissen" [04]; er serviert ihn am 28.2.2002 im zehnten Abschnitt von oben.
Dieser Bissen entpuppt sich als ein Link zu einem Video von Dr. Fred A. Baughman auf dessen Hompage www.adhdfraud.org [05], wo dieser noch zahlreiche andere Aussagen über ADHD macht "(Exposing the Fraud of ADHD)". Herr Schmidt betont "eine seiner schärfsten Aussagen ist diese: "ADHS wurde erfunden, um Psychopharmaka zu verkaufen!"" . Er rät, sich dieses Video "nicht durch die Lappen gehen" zu lassen und regt an: "Ich finde, dieses Video sollte man deutsch synchronisieren und der deutschen Öffentlichkeit vorstellen." Ich vermute, dafür würden die Herren Kaeding, Kent und Vogelsang ihm anerkennend auf die Schulter klopfen.

Wem nun die zuletzt aufgeführten Namen fremd sind, kann sich auf der Webseite von Scientology-Kritik [06] das nötige Wissen aneignen. Der Jurist Ingo Heinemann informiert hier mit einer der größten deutschen Dokumentensammlungen über die weitreichenden Aktivitäten dieser "Religionsgemeinschaft".
Fragt man sich, wer Fred A. Baughmann ist, wird man auf diesen Webseiten von seiner Zugehörigkeit beim CCHR, einer "Tochtergesellschaft" der Scientology, erfahren:

http://www.cchr.org/failure/ger/page63.htm [07]
http://children.cchr.org/ger/page10.htm [08]
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/…s/baughman.html [09]
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/…erts/exist.html [10]

--------------------------------------------------------------------------------

Also, wenn man nicht alles selber prüft ... . Da entdecke ich doch auf der Seite "ADS-Kritik 6" [11] so eine Liste mit dem Titel "Methylphenidat (Ritalin)" mit 15 Punkten, bei der behauptet wird, sie stamme von der US Drug Enforcement Agency (DEA) des US Justizministeriums aus dem Jahr 1995. Als interessierter Mensch schaue ich gleich bei der DEA nach und finde unter der besagten Überschrift nicht etwa die vorgenannte Liste, sondern einen völlig anderen Beitrag Methylphenidat (Ritalin) [12]. Herr Schmidt hatte ja die Quelle seines Textes zunächst nicht genannt. Ich fand dann aber die englisch-sprachige Version dieser 15-Punkte-Liste unter http://www.psychtruth.com/Pages/US_Dept_…ion_Ritalin.htm [13]. Es ist aus meiner Sicht ganz offensichtlich, welche Absichten mit dieser Website verfolgt werden. Wer sich dafür interessiert, kann sich sein eigenes Bild davon machen.
Nachzutragen wäre noch der Hinweis auf die Website http://psychtruth.com/Books.htm [14]. Dort werden Bücher angeboten, wie z.B. von Mary Ann Block, zu der ich mich gleich auch noch äußern werde.

Im Forum der-drugstore [15] veranlaßten bestimmte Vorgänge Herrn Schmidt, dann doch die Quelle seines Textes bekanntzugeben, indem er folgende Zeile hinzufügte: "Quelle: http://www.blockcenter.com/Articles2/ritalin_dea.htm" [16]. Dem Leser wird gleich auf der Hauptseite www.blockcenter.com [17] mitgeteilt, dass er sich auf den Webseiten von Dr. Mary Ann Block befindet, die nun ganz zufälligerweise auch die Autorin der o.g. Bücher ist. Ein Schelm, der sich hier etwas Böses denkt! Ich fand noch andere interssante Infos im Web, z. B. eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel "The Roots of the Ritalin Controversy" [18]. Dort konnte ich auf der Seite 13 lesen: "Dr. Block is affiliated with several other anti-Ritalin groups. She is a medical consultant for the Citizens Commission on Human Rights, which was founded by the Church of Scientology...". Ob Herr Schmidt kein Englisch kann? Ach nein, er hat sicherlich nur nicht die Zeit, Hinweise im Internet zu lesen. Schade, ich hätte ihm zu gerne noch weitere folgende Hinweise zukommen lassen, die Frau Dr. Block als Mitglied des CCHR ausweisen:

http://add.about.com/?once=true& [19]
http://www.skeptictank.org/hs/rit.htm [20]
http://www.xenu.net/archive/WIR/wir4-14.html [21]
http://www.rickross.com/reference/scientology/scien300.html [22]

--------------------------------------------------------------------------------

Als das Cafe Holunder noch ein Forum war, war auch ein Dr. H.G. Vogelsang dort Gast. Am 17. Dezember 01 wurde der Betrieb des Forums eingestellt, jedoch die Beiträge blieben als "best of" in einem Archiv auf Herrn Schmidts Webseiten erhalten. Weitere Seitenumstellungen haben es mir erschwert, alle Beiträge wiederzufinden, jedoch im Google-Archiv [23] war ein Posting vom 30.8.01 noch zu finden. Man beachte, Dr. Vogelsang empfiehlt die Zeitschrift raum&zeit [24], insbesondere einen Beitrag von Horst Wimmer "in der aktuellen Nr. 113, Sept./Okt. 2001" [25].(Vorsicht beim Anklicken des Links, nicht versehentlich diesen Artikel kaufen!)

Dr. Vogelsang erscheint am 2.9.01 mit weiteren vier Postings im Archiv des Cafe Holunder, bei Fundsachen: ADS-Foren kritisch betrachtet Teil 1 [26].

Er macht politische Polemik: "Chaotische Schulverhältnisse, steigender Elektro-Smog, Coca Cola, Handy's, broken Homes,Arbeitslosigkeit, und das alles mit dem erklärten Ziel, Deutschland nach der Vereinigung zu schwächen - das ist Politik vor allem der USA..." und ruft dazu auf, "daß man niemand ... zuhören sollte, weder einem Professor noch einem einfachen Kinderarzt".
Weiter unten schreibt er "Vor Ritalin waren es andere Drogen: Valium, sogar Neuroleptika." und empfiehlt "Gottlob bietet die Homöopathie oft einen guten Ausweg.".
Dann schreibt er "Es dürften in jedem Fall nur sehr wenige Kinder verbleiben, bei denen ausgewiesene Spezialisten sich an dieses Rauschgift herantrauen dürfen." und bezieht sich damit auf ADD und medikamentöse Behandlung.
Er verunglimpft die Ärzteschaft: "die Ritalin-Verschreiber verdienen ihr Geld schneller und leichter als die Psychotherapeuten. Und das weiß die Pharma-Industrie"
Herr Schmidt unterstützt diese Aussagen mit Bemerkungen wie "der leichtfertige Umgang mit der Diagnose ADS und der Verordnung von Methylphenidaten", "Man lese auch das Zitat von Herrn Vogelsang hier weiter unten" und "Instant-Kinderärztin".

Einige Hintergrundinfos, um das Bild von Dr. H.G.Vogelsang abzurunden:

Er engagiert sich gern und heftig auf den Webseiten Ritalin-Kritik.de, die dem Scientologen Helmut Kaeding [27] gehören, mit Beiträgen siehe:
http://www.ritalin-kritik.de/Artikel/Art…ogelsang_2.html [28]
http://www.ritalin-kritik.de/Artikel/Art…_vogelsang.html [29]
Ebenso Qualifiziertes aus seiner Feder findet sich in Michael Kents (eigentlich Hinz) Depeschen [30] (Nr. 6/01, 8/01, 13/01, 14/01, 18/01, 25/01, 33/01). Nach Ingo Heinemann ist Kent/Hinz Scientologe [31].
Hier ein Link zu seinen Beiträgen im Psychopolitk-Forum, das Michael Kent/Hinz betreibt: http://f24.parsimony.net/forum56725/index.htm [32], auf das Suchwort Vogelsang ist man schon am Ziel.
Ingo Heinmanns Erkenntnisse über Dr. H.G. Vogelsang sind für jeden einsehbar unter:
http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Depesche.htm#Vogelsang [33]

--------------------------------------------------------------------------------

Erneut wird auf Herrn Schmidts Domain "ADS-Kritik" die Zeitschrift raum&zeit empfohlen: Auf Seite 8 [3] führt mit Datum 2.3.2002 ein Link zur entsprechenden Homepage. "Preiser" tituliert hier den Artikel "Ritalin und Kriminalität II" des Autors Horst Wimmer aus der Ausgabe 116 jener Zeitschrift "Starker Tobak: RITALIN UND KRIMINALITÄT" und verspricht: "Das ist sehr spannender Lesestoff! Der bekannte Kriminalhauptkommissar Wimmer schaut hinter die Kulissen!" Über die Wissenschaftlichkeit des Inhaltes besagten Artikels mag sich jeder ein eigenes Urteil bilden, hier lässt er sich nachlesen [34]. Meine Meinung dazu ist nicht sehr schmeichelhaft. Der Herausgeber, die Ehlers Verlag GmbH, versieht die Zeitschrift "raum&zeit" mit dem Untertitel "die neue Dimension der Wissenschaft". Ich finde ihn in gewisser Weise passend.

Folgende Kritik an dieser Zeitschrift möchte ich dem Leser nicht vorenthalten:

http://www.ngfg.com/texte/nv010.htm [35] "Die Zeitung ist abbestellt. Sie hat sich inhaltlich verschlechtert und die Werbung nimmt einen immer größeren Raum ein. Darüber hinaus scheint der Verlag schwerpunktmäßig vom Vertrieb bestimmter Produkte zu leben. Das Schlimme daran ist, daß die Werbung seiner Artikel fast unmerklich als redaktioneller Bericht getarnt ist. Das verletzt eine wichtige Grenze."
http://www.physnet.uni-hamburg.de/fs/imp…/harmlos_2.html [36] "... kommt herkömmliche Wissenschaft auch in "raum&zeit" nicht gut weg." weiter unten: "Ich weiß, diese Verschwörungstheorie ist genauso unüberprüfbar wie die Paranoia der "raum&zeit"-Redaktion. 'Überwiegend harmlos?' Ich weiß es nicht, ich kenne weder die Auflagenzahl noch die Verbreitung von "raum&zeit" oder die Größe der Gemeinde der Crank-Sympathisanten,, und ich weiß auch nicht, ob die Zeitschrift von irgendwelchen Personen mit Einfluß auf die Wissenschaftspolitik gelesen wird."
Ich möchte dazu anregen, den ganzen auf den Internetseiten der Universität Hamburg veröffentlichten Beitrag nachzulesen, er ist sehr aufschlussreich!
In Zusammenhang mit Horst Wimmers Artikeln in dieser Zeitschrift ermuntert Helmut Kaeding auf Michael Hinz/Kents Webseite http://www.psychopolitik.de/2701-Aufruf.doc [37] folgendes: "Mitmachaktion: Ein Aufruf der Zeitschrift raum & zeit" und weiter: "Besorgt Euch die Zeitschrift, schreibt Leserbriefe und versorgt die Redakteure mit Informationen. ... Gebt der Redaktion von raum&zeit Rückendeckung, denn sie tut wertvolle Arbeit."
Eine Vorstellung der Herren Kaeding und Hinz/Kent findet sich wie eingangs erwähnt hier: http://www.ingo-heinemann.de [06].



Erfahrungsberichte
An sich erscheint die Suche nach Erfahrungsberichten nichts Bedenkliches zu haben, oder?
Der Empfänger solcher Berichte erfährt vom Schreiber doch einige sensible Angaben, wie Namen, Adresse und Fakten. Nun könnte er diese anonymisieren und veröffentlichen, um damit lediglich(?) die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Er könnte diese Kontakte aber auch dazu nutzen, den Leuten seine (evtl. kostenpflichtige?) Beratung oder anderweitige Unterstützung (z.B. bei Prozessen?) anzubieten.

In den USA wurden in den letzten Jahren etliche gerichtliche Klagen gegen Novartis eingereicht, darunter sowohl Einzel- als auch Sammelklagen. Einzelheiten sind nachzulesen bei Litigation Management, Inc. (LMI), und zwar im Kapitel Attention-Deficit / Hyperactivity Disorder and Pharmacotherapy [38].

Was ich schon lange vermutete, wurde mir bei ritalin dangers [41] bestätigt. Hier wurde ganz unverblümt dazu aufgerufen, sich an Sammelklagen zu beteiligen. Die Übersetzung des Aufrufs lautet sinngemäß: "Achtung, Eltern mit Kindern, die Ritalin bekommen. Ein Team von Anwälten arbeitet jetzt an einer Sammelklage gegen die Hersteller von Ritalin. Ihnen entstehen keine Kosten. Wenn Sie mitmachen möchten, senden Sie eine eMail an ... Wir sind der Ansicht, daß wir etwas gegen diese Drogen, die man unseren Kindern gibt, unternehmen müssen. Die Nebenwirkungen, die von diesen Drogen kommen können, sind den Anspruch nicht wert, unseren Kindern zu helfen ...". Ich frage mich - oder vielleicht Herrn Schmidt? - , wer wohl ein derart starkes Interesse an einem solchen Prozeß haben konnte, daß er sogar bereit war, ein hohes finanzielles Risiko einzugehen. Wer die amerikanischen Verhältnisses kennt, weiß, daß eine einzelne natürliche Person damit überfordert wäre.

Die Anwälte Benoit, Alexander, Harwood, High & Butler [42] haben sich dazu geäußert in California Anti-SLAPP Statute Used to Defeat Ritalin Class Action [40]. Dort liest man sinngemäß: "Beträchtliche Werbung ist hinsichtlich einer Reihe von Gruppenklagen festgestellt worden, die im Jahr 2000 begannen und die die Aufmerksamkeits-Defizit / Hyperaktivitäts Störung ("ADHD") und die Medikation Ritalin® betrafen."
Sie trauen sich auch, die Drahtzieher zu benennen. Weiter unten steht: "Zusätzlich stellen diese aktuellen Gruppenklagen die zweite Welle der juristischen Angriffe auf Ritalin® dar. Die erste Welle, ausgebrochen in den späten 1980er und frühen 1990er Jahre durch mindestens einen der gleichen Rechtsanwälte, die mit dem aktuellen Fall befasst sind, und durch einen Arm der Scientology-Kirche unterstützt, beinhaltete den gleichen Typ von unbegründeten Behauptungen über Betrug und Verschwörung des DSM ..."

Über die Hintergründe der Gruppenklagen kann man noch manches lesen bei den Anwälten Porzio, Bromberg und Newman [43] aus New Jersey: The Conspiracy Theory: Plaintiffs' Latest Weapon in the Battle for Class Certification [39]. Der Artikel beginnt etwa folgendermaßen: "Frisch aus ihrer Schlacht in den Tabakkriegen und anderer Massenrechtstreite gegen die Asbestindustrie, Diätmittelhersteller, HMOs und Waffenfabrikanten zielen Zivilkläger jetzt auf Methylphenidat, ein Psychostimulanz mit dem Handelsnamen Ritalin ..."

In Deutschland sammeln auch einige Leute Erfahrungsberichte:

Die Zeitschrift raum&zeit, wie bereits weiter oben beschrieben in Ausgabe 111 [25] und Ausgabe 116 [34].
Helmut Kaeding, der nicht nur für raum&zeit zu Erfahrungsberichten aufruft, sondern auch auf seiner Webseite http://www.ritalin-kritik.de/Posteingang/posteingang.html [46] ihm genehme Meinungen und Erfahrungen veröffentlicht
Barbara Simonsohn schreibt auf ihrer Webseite http://www.barbara-simonsohn.de/Hyperaktiv.htm [44]:
"Da Sie sich nun bis hierher durchgelesen haben, habe ich eine Bitte an Sie.
Wenn auch Sie in irgendeiner Form betroffen sind, schreiben Sie mir bitte Ihre Erfahrungen. Wie z. B. die ärztlichen Untersuchungen waren, wie Medikamente verordnet wurden, und diese geholfen oder nicht geholfen haben, etc..
Herzlichen Dank! "
Barbara Simonsohn wird übrigens von Kent/Hinz als "die Top-Autorin zum Thema" auf seine Webseite Hyperaktivität [45] empfohlen.
Müssen wir damit rechnen, dass in absehbarer Zeit auch die deutschen Gerichte mit Prozessen gegen Novartis bemüht werden?


--------------------------------------------------------------------------------

Und noch jemand sammelt Erfahrungsberichte über ADS:

Odysseen [47] (hier der komplette Thread: http://www.hypies.de/Bretter/BBS_frm.htm, man muss nach unten scrollen bis Mitte Februar 2002).
"Hallo, viele ADHSler berichten über eine "Odyssee" an vorhergegangenen Therapien, Arzt- und Therapeutenversuchen und -erfahrungen, bevor sie auf ADHS und Ritalin etc. gekommen sind. Für eine wissenschaftliche Studie über solche Odysseen bin ich an Ihrer ganz persönlichen Geschichte sehr interessiert. Bitte schicken Sie mir anonymisiert an meine E-Mail-Adresse Ihre Erfahrungen, angefangen von den ersten Auffälligkeiten Ihres Kindes, über den ersten Kontakt mit einem Arzt oder Psychologen oder sonstigen Fachleuten, bis hin zur Diagnose ADS bzw. ADHS und der Medikamentation. Sie können Ihre Geschichte natürlich auch hier im Forum veröffentlichen und zur Diskussion stellen. Ich kann sie dann auch verwenden und hier vielleicht auch kommentieren. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung, Ihr Dipl.-Psych. H.-R. Schmidt http://www.ads-kritik.de hrschmidt@onlinehome.de"
Odysseen-Studie [48], annähernd der gleiche Text wie eben. Eine Rückfrage nach dem Studiendesign [49] blieb unbeantwortet.
Es entzieht sich meiner Kenntnis, was tatsächlich mit den erhobenen Daten geplant war. Es wurden aber keine Anstrengungen unternommen, die Rückfragen zu beantworten und die Bedenken zu zerstreuen. Für den Anspruch, eine "wissenschaftliche Studie" erstellen zu wollen, ist diese Reaktion mager.




--------------------------------------------------------------------------------

Sollte einer der angegebenen Links nicht erreichbar sein, kann man sich unter Angabe der nebenstehenden Nummer an Hermine Granger wenden und eine Kopie anfordern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 20:39)


15

Sonntag, 16. Januar 2005, 20:25

http://www.ariplex.com/ads/ads_medi.htm


Zur Medienberichterstattung über ADHS

Gemeinsame Erklärung internationaler Wissenschaftler


Januar 2002
Wir, das unterzeichnende Konsortium internationaler Wissenschaftler, sind
zutiefst besorgt über regelmäßig wiederkehrende Falschdarstellungen der
Aufmerksamkeits-defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in den Medien.
ADHS ist eine Störung mit der wir alle sehr vertraut sind und der sich
viele von uns mit wissenschaftlichen Studien, wenn nicht gar mit ganzen
Karrieren gewidmet haben. Wir befürchten, dass unzutreffende Meldungen,
die ADHS als Erfindung, Betrug oder gutartigen Zustand darstellen, dazu
führen könnten, dass sich Tausende von Leidenden nicht um eine Behandlung
ihrer Störung bemühen. Derartige Meldungen hinterlassen in der
Öffentlichkeit auch den allgemeinen Eindruck, dass diese Störung keine
Validität be-sitzt bzw. nicht wirklich existiert, oder dass sie aus eher
geringfügigen Beschwerden besteht.

Diese Übereinstimmungserklärung über ADHS haben wir verfasst als Referenz
für den Status wissenschaftlicher Erkenntnisse über diese Störung, ihre
Validität sowie über deren negativen Auswirkungen auf das Leben
derjenigen, die mit dieser Störung diagnostiziert werden, zum Zeitpunkt
dieses Schreibens (Januar 2002).

Die Berichterstattung über diese Störung verbreitet gelegentlich die
Geschichte in Form einer sportlichen Veranstaltung mit ebenbürtigen
Wettbewerbern. Die Ansich-ten einer Handvoll von Ärzten, die keine
Experten sind, wonach es ADHS nicht gibt, werden in Kontrast gestellt zum
Hauptstrom wissenschaftlicher Meinung, wonach es ADHS gibt, als ob beide
Ansichten gleiche Tragfähigkeit besäßen. Derartige Versuche einer
gleichwertigen Gegenüberstellung erwecken in der Öffentlichkeit den
Ein-druck, als gäbe es einen erheblichen wissenschaftlichen Dissens
darüber, ob ADHS eine echte medizinische Störung sei. Tatsächlich gibt es
jedoch keinen solchen Dissens " zumindest nicht mehr als beispielsweise
über die Fragen, ob Rauchen zu Krebs führt oder HIV/AIDS von einem Virus
verursacht wird.

Der U.S.-amerikanische Bundesarzt (Surgeon General), die
U.S.-amerikanische Ärztevereinigung (American Medical Association " AMA),
der U.S.-amerikanische Psychiaterverband (American Psychiatric
Association), die U.S.-amerikanische Vereinigung der Kinder- und
Jugendpsychiater (American Academy of Child and Adolescent Psychiatry "
AACAP), der U.S.-amerikanische Psychologenverband (American Psychological
Association) und die U.S.-amerikanische Vereinigung der Kinderärzte
(American Academy of Pediatrics " AAP), unter anderen, erkennen alle die
Validität der Diagnose ADHS an. Während manche dieser Organisationen
be-reits Richtlinien für die Beurteilung und Handhabung dieser Störung an
ihre Mitglie-der herausgegeben haben, ist dies die erste von einem
unabhängigen Konsortium führender Wissenschaftler herausgegebene
Übereinstimmungserklärung über den Status der Störung. Unter
Wissenschaftlern, die der Erforschung dieser Störung Jahre, wenn nicht gar
ganze Karrieren gewidmet haben, gibt es keinen Dissens über deren
Existenz.

ADHS und Wissenschaft

Wir können die wissenschaftliche Tatsache kaum genügend hervorheben, dass
die Vorstellung, dass es ADHS nicht gibt, einfach falsch ist. Alle
führenden medizini-schen Vereinigungen und nationalen Gesundheitsbehörden
erkennen ADHS als authentische Störung an, weil die zugrunde liegenden
wissenschaftlichen Beweise so überwältigend sind.

Es sind verschiedene Zugänge angewendet worden, um festzustellen, wann ein
Zu-stand die Ebene einer validen medizinischen oder psychiatrischen
Störung erreicht. Ein sehr brauchbarer Zugang schreibt vor, dass es
wissenschaftlich gesicherte Be-weise dafür geben muss, dass die unter dem
Zustand Leidenden unter einem schwerwiegenden Mangel oder Versagen eines
allen Menschen gemeinsamen physischen oder psychologischen Mechanismus
leiden. Das heisst, dass von allen Menschen unabhängig von ihrer Kultur
normalerweise erwartet werden kann, dass sie diese geistige Fähigkeit
entwickelt haben.

Und es muss ebensolche unbestreitbare wissenschaftliche Beweise dafür
geben, dass dieser schwerwiegende Mangel beim Betreffenden zu Schaden
führt. Schaden wird festgestellt durch Beweise für erhöhte Sterblichkeit,
Krankhaftigkeit oder Behin-derung bei der Ausübung wichtiger
Lebensaktivitäten, die die jeweilige Lebens-Entwicklungsstufe erfordert.
Wichtige Lebensaktivitäten sind Funktionen in Berei-chen, wie z.B. Schule
und Ausbildung, sozialen Beziehungen, familiären Funktionen,
Unabhängigkeit und Eigenständigkeit sowie Erwerbstätigkeit, in denen von
allen Menschen der jeweiligen Entwicklungsstufe erwartet wird, dass sie
sie bewältigen.

Wie von den zahlreichen, dieses Dokument unterzeichnenden Wissenschaftlern
attestiert wird, steht es unter den führenden klinischen Forschern der
Welt außer Frage, dass ADHS mit schwerwiegenden Defiziten in einer
Aggregation von psy-chologischen Fähigkeiten verbunden ist, und dass diese
Defizite einen schwer-wiegenden Schaden für die meisten Personen, die die
Störung haben, darstellen. Die aktuelle Erkenntnislage zeigt, dass
Defizite in der Verhaltenssteuerung und Aufrechterhaltung der
Aufmerksamkeit zentrale Bestandteile dieser Störung sind " das sind
Fakten, die durch Hunderte von Studien aufgezeigt werden. Und es gibt
keinen Zweifel, dass ADHS zu Behinderungen bei der Ausübung wichtiger
Lebens-aktivitäten führt, einschließlich bei sozialen Behiehungen, Schule
und Ausbildung, familiären Interaktionen, Erwerbstätigkeit,
Eigenständigkeit und Einhaltung sozialer Regeln, Normen und Gesetze. Es
gibt auch Beweise dafür, dass Menschen mit ADHS einem erhöhten Risiko
körperlicher Verletzungen und unabsichtlicher Vergiftungsunfälle
ausgesetzt sind. Dies ist der Grund, warum keine professionelle
medizinische, psychologische oder wissenschaftliche Organisation an der
Existenz von ADHS als eine legitime Störung zweifelt.

Die zentralen psychologischen Defizite bei Menschen mit ADHS wurden nun
durch zahlreiche Studien mittels verschiedenen wissenschaftlichen Methoden
mit mehreren spezifischen Hirnregionen in Verbindung gebracht (mit dem
Frontallappen, seinen Verbindungen zu den Basalganglien, und ihrem
Verhältnis zu zentralen Aspekten des Kleinhirns). Bei den meisten
neurologischen Studien wurde festgestellt, dass die Gruppe der Menschen
mit ADHS eine geringere elektrische Aktivität sowie eine geringere
Reaktivität auf Reize in einer oder mehreren dieser Gehirnregionen
aufweist. Und Studien mit bildgebenden Verfahren bei Gruppen von Menschen
mit ADHS zeigen in diesen Hirnregionen verhältnismäßig weniger Hirngewebe
und eine geringere Stoffwechselaktivität in diesen Regionen, als dies bei
den Kontrollgruppen dieser Studien der Fall ist.

Diese gleichen psychologischen Defizite in der Verhaltenssteuerung und
Aufmerk-samkeit wurden in zahlreichen Studien an eineiigen und zweieiigen
Zwillingen in ver-schiedenen Ländern (USA, Großbritannien, Norwegen,
Australien, etc.) als primär ererbt festgestellt. Die genetischen
Beiträge zu diesen Eigenschaften werden routi-nemäßig zu den höchsten
unter allen psychiatrischen Störungen gezählt (70 " 90% der
Merkmalsvarianz in der Bevölkerung) und erreichen beinahe den genetischen
Beitrag zur menschlichen Körpergröße. Ein Gen konnte kürzlich zuverlässig
als mit dieser Störung in Verbindung stehend aufgezeigt werden und die
Suche nach weiteren Genen ist derzeit weltweit bei mehr als 12
verschiedenen Forscherteams im Gange.

Zahlreiche Zwillingsstudien zeigen auf, dass die familiäre Umgebung keinen
bedeu-tenden eigenen Beitrag zu diesen Eigenschaften liefert. Damit ist
aber nicht gesagt, dass die häusliche Umgebung, elterliches
Erziehungsverhalten, stresserzeugende Lebensumstände oder abweichende
Beziehungen mit Gleichaltrigen unwichtig sind oder keinen Einfluss auf
Individuen mit ADHS haben, da dies mit Sicherheit der Fall ist.
Genetische Tendenzen kommen durch die Interaktion mit der Umwelt zum
Aus-druck. Menschen mit ADHS haben oft auch andere damit in Verbindung
stehende Störungen und Probleme, von denen manche klar mit ihren sozialen
Umgebungen zusammen hängen. Es ist aber zu sagen, dass die
zugrundeliegenden psycholo-gischen Defizite, aus denen ADHS selbst
besteht, nicht alleine oder primär das Ergebnis dieser Umweltfaktoren
sind.

Dies ist der Grund, warum führende internationale Wissenschaftler, so wie
die unten genannten Unterzeichner, die zunehmenden Belege für die
neurologischen und genetischen Beiträge zu dieser Störung anerkennen.
Diese Belege, verbunden mit zahllosen Studien über die schädlichen
Auswirkungen dieser Störung sowie mit Hunderten von Studien über die
Effektivität von Medikation, stützen die Notwendig-keit in vielen - wenn
auch keineswegs in allen - Fällen, für die Behandlung der Stö-rung mit
multiplen Therapien. Diese beinhalten Medikation, verbunden mit
pädago-gischen, familiären und anderen sozialen Maßnahmen. Dies steht im
auffälligen Kontrast zu den vollkommen unwissenschaftlichen Ansichten von
manchen Sozial-kritikern in einigen regelmäßig wiederkehrenden
Medienveröffentlichungen, wonach ADHS einen Betrug darstellen würde, dass
die medikamentöse Behandlung der Betroffenen fragwürdig oder gar
tadelnswert sei, und dass irgendwelche mit ADHS zusammenhängende
Verhaltensprobleme lediglich das Ergebnis von häuslichen Problemen, zu
vielem Fernsehen oder zu vielen Videospielen, falscher Ernährung, Mangel
an Liebe und Zuwendung oder Mangel an Toleranz der Lehrkräfte/Schulen
wäre.

ADHS ist keine gutartige Störung. Denjenigen, die von ADHS betroffen
sind, kann die Störung verheerende Probleme bereiten. Folgestudien
klinischer Stichproben zeigen, dass Betroffene eine weit größere
Wahrscheinlichkeit haben, die Schule vorzeitig abzubrechen (32-40%), ein
Studium nicht abzuschließen (5-10%), wenige oder überhaupt keine Freunde
zu haben (50-70%), nicht die erforderliche berufliche Arbeitsleistung zu
erbringen (70-80%), sich an anti-sozialen Aktivitäten zu beteiligen
(40-50%) und Tabak oder illegale Drogen häufiger zu benützen, als normal.
Des Weiteren werden Kinder, die mit ADHS aufwachsen, häufiger eine
Schwangerschaft im Teenager-Alter erleben (40%) sowie sexuell übertragbare
Krankheiten (16%) bekommen, häufiger Geschwindigkeitsübertretungen begehen
und multiple Autoun-fälle haben, als Erwachsene unter Depressionen
(20-30%) und Persönlichkeits-störungen (18-25%) leiden, und, auf Hunderte
von anderen Arten, ihr Leben unglück-lich gestalten und in Gefahr bringen.

Und trotz dieser ernsthaften Konsequenzen zeigen Studien, dass weniger als
die Hälfte derjenigen mit dieser Störung therapiert werden. Die Medien
können bedeu-tend dazu beitragen, deren Lebensumstände zu verbessern. Zu
bewerkstelligen ist dies durch eine Darstellung von ADHS und dessen
Wissenschaft, die so akkurat und verantwortlich wie möglich ist, ohne die
Propaganda von manchen Sozialkritikern und Außenseiter-Ärzten zu bedienen,
deren politische Tagesordnung bei ihnen und der Öffentlichkeit den
Eindruck erwecken will, als gäbe es hier keine echte Störung. Die
Veröffentlichung von Geschichten, nach denen ADHS eine fiktive Störung
oder ledig-lich ein Konflikt zwischen den heutigen Huckleberry Finns und
ihren Sorgeberech-tigten sei, ist gleichbedeutend mit der Behauptung, die
Erde sei flach, die Gesetze der Schwerkraft seien debattierbar, und die
chemische Periodentabelle sei Betrug. ADHS sollte in den Medien genau so
realistisch und akkurat dargestellt werden, wie in der Wissenschaft " als
eine valide Störung mit unterschiedlichen und erheblichen negativen
Auswirkungen bei denjenigen, die davon betroffen sind, ohne deren eigene
Schuld und ohne Schuld ihrer Eltern und LehrerInnen.

Mit freundlichen Grüßen


Russell A. Barkley, Ph.D.
Professor
Depts. of Psychiatry and Neurology
University of Massachusetts Medical School
55 Lake Avenue North
Worcester, MA 01655

Ronald T. Brown, Ph.D.
Associate Dean, College of Health Professions
Professor of Pediatrics
Medical University of South Carolina
19 Hagood Avenue
P.O. Box 250822
Charleston, SC 29425

Arthur D. Anastopoulos, Ph.D.
Professor, Co-Director of Clinical Training
Department of Psychology
University of North Carolina at Greensboro
P.O. Box 26164
Greensboro, NC 27402-6164

George J. DuPaul, Ph.D.
Professor of School Psychology
Lehigh University
111 Research Drive, Hilltop Campus
Bethlehem, PA 18015

Edwin H. Cook, Jr., M.D.
Professor
Department of Psychiatry and Pediatrics
University of Chicago
5841 S. Maryland Ave.
Chicago, IL

Alan Zametkin, M.D.
Child Psychiatrist
Kensington, MD

James J. McGough, M.D.
Associate Professor of Clinical Psychiatry
UCLA School of Medicine
760 Westwood Plaza
Los Angeles, CA 90024

Stephen V. Faraone, Ph.D.
Professor of Psychiatry
Harvard University
750 Washington St., Suite 255
South Easton, MA 02375

Mariellen Fischer, Ph.D.
Professor
Department of Neurology
Medical College of Wisconsin
9200 W. Wisconsin Avenue
Milwaukee, WI 53226
Florence Levy, M.D.
Associate Professor
School of Psychiatry
University of New South Wales
Avoca Clinic
Joynton Avenue
Zetland, NSW, 2017, Australia

Joseph Biederman, M.D.
Professor and Chief
Joint Program in Pediatric
Psychopharmacology
Massachusetts General Hospital and
Harvard Medical School
15 Parkman St., WACC725
Boston, MA 02114

Stephen Houghton, Ph.D.
Professor of Psychology
Director, Centre for Attention & Related Disorders
The University of Western Australia
Perth, Australia

Keith McBurnett, Ph.D.
Associate Professor
Department of Psychiatry
University of California at San Francisco
Childrens Center at Langley Porter
401 Parnassus Avenue, Box 0984
San Francisco, CA 94143

Oscar Bukstein, M.D.
Associate Professor
Department of Psychiatry
Western Psychiatric Institute and Clinic
3811 OHara Street
Pittsburgh, PA 15213

Michelle DeKlyen, Ph.D.
Office of Population Research
Princeton University
286 Wallace
Princeton, NJ 08544

Caryn Carlson, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
University of Texas at Austin
Mezes 330
Austin, TX 78712

Patrick H. Tolan, Ph.D.
Director, Institute of Juvenile Research
Professor, Department of Psychiatry
University of Illinois at Chicago
840 S. Wood Street
Chicago, IL 60612




Cynthia Hartung, Ph.D.
Postdoctoral Fellow
Department of Psychology
University of Denver
2155 S. Race St.
Denver, CO 80208

Gabrielle Carlson, M.D.
Professor and Director,
Division of Child and Adoloscent Psychiatry
State University of New York at Stony Brook
Putnam Hall
Stony Brook, NY 11794

Linda Pfiffner, Ph.D.
Associate Professor
Department of Psychiatry
University of California at San Francisco
Childrens Center at Langley Porter
401 Parnassus Avenue, Box 0984
San Francisco, CA 94143

Ken C. Winters, Ph.D.
Associate Professor
Director, Center for Adolescent Substance Abuse Research
Department of Psychiatry
University of Minnesota
F282/2A West, 2450 Riverside Ave.
Minneapolis, MN 55454

Lily Hechtman M.D. F.R.C.P.
Professor of Psychiatry and Pediatrics,
Director of Research,
Division of Child Psychiatry,
McGill University and Montreal Childrens Hospital
4018 St. Catherine St. West
Montreal, Quebec, Canada H3Z-1P2

Donald R. Lynam, Ph.D.
Associate Professor
University of Kentucky
Department of Psychology
125 Kastle Hall
Lexington, KY 40506-0044

Jan Loney, Ph.D.
Professor Emeritus
State University of New York at Stony Brook
Lodge Associates (Box 9)
Mayslick, KY 41055
Richard Milich, Ph.D.
Professor of Psychology
Department of Psychology
University of Kentucky
Lexington, KY 40506-0044




Harold S. Koplewicz, M.D.
Arnold and Debbie Simon Professor of Child and Adolescent Psychiatry and
Director of the NYU Child Study Center, New York, NY

Avi Sadeh, D.Sc.
Director, Clinical Child Psychology Graduate Program
Director, The Laboratory for Childrens Sleep Disorders
Department of Psychology
Tel-Aviv University
Ramat Aviv, Tel Aviv 69978, ISRAEL

Hector R. Bird, M.D.
Professor of Clinical Psychiatry
Columbia University
College of Physicians and Surgeons
1051 Riverside Drive (Unit 78)
New York, NY 10032

Mary A. Fristad, Ph.D., ABPP
Professor, Psychiatry & Psychology
Director, Research & Psychological Services
Division of Child & Adolescent Psychiatry
The Ohio State University
1670 Upham Drive Suite 460G
Columbus, OH 43210-1250

Sheila Eyberg, Ph.D., ABPP
Professor of Clinical & Health Psychology
Box 100165
1600 SW Archer Blvd.
University of Florida
Gainesville, FL 32610

Terri L. Shelton, Ph.D.
Associate Professor
Department of Psychology
University of North Carolina " Greensboro
Greensboro, NC 27402
Mina Dulcan, M.D.
Professor
Department of Child and Adolescent Psychiatry
2300 Childrens Plaza #10
Childrens Memorial Hospital
Chicago, IL 60614

Margot Prior, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
Royal Childrens Hospital
Parkville, 3952 VIC
Australia

Christopher Gillberg, M.D.
Professor
Department of Child and Adolescent Psychiatry
University of Gothenburg
Gothenburg, Schweden
Bennett L. Leventhal, M.D.
Irving B. Harris Professor of Child and Adolescent Psychiatry
Director, Child & Adolescent Psychiatry
Vice Chairman, Dept. of Psychiatry
The University of Chicago
5841 S. Maryland Ave.
Chicago, IL 60637

Carl E. Paternite, Ph.D.
Professor of Psychology
Miami University
Oxford, OH 45056

Brooke Molina, Ph.D.
Assistant Professor of Psychiatry and Psychology
Western Psychiatric Institute and Clinic
University of Pittsburgh School of Medicine
3811 OHara Street
Pittsburgh, PA 15213

Rob McGee, Ph.D.
Associate Professor,
Department of preventive & Social Medicine
University of Otago Medical School
Box 913 Dunedin,
NEW ZEALAND

Steven W. Evans, Ph.D.
Associate Professor of Psychology
MSC 1902
James Madison University
Harrisonburg, VA 22807

Susan Campbell, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
4015 OHara Street
University of Pittsburgh
Pittsburgh, PA 15260

Marc Atkins, Ph.D.
Associate Professor
University of Illinois at Chicago
Institute for Juvenile Research
Department of Psychiatry
840 South Wood Street, Suite 130
Chicago, IL 60612-7347

Mary Solanto-Gardner, Ph.D.
Associate Professor
Division of Child and Adolescent Psychiatry
The Mt. Sinai Medical Center
One Gustave L. Levy Place
New York, NY 10029-6574

Jose J. Bauermeister, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
University of Puerto Rico
San Juan, PR 00927
Jeffrey Halperin, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
Queens College, CUNY
65-30 Kissena Ave.
Flushing, NY 11367

Steven R. Pliszka, M.D.
Associate Professor and Chief
Division of Child and Adolescent Psychiatry
University of Texas Health Sciences Center
7703 Floyd Curl Drive
San Antonio, TX 78229-3900

John S. Werry, M.D.
Professor Emeritus
Department of Psychiatry
University of Auckland
Auckland, NEW ZEALAND

Charlotte Johnston, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
University of British Columbia
2136 West Mall
Vancouver, BC, CANADA V6T 1Z4

Thomas Joiner, Ph.D.
The Bright-Burton Professor of Psychology
Florida State University
Tallahassee, FL 32306-1270

Adele Diamond, Ph.D.
Professor of Psychiatry
Director, Center for Developmental Cognivite Neuroscience
University of Massachusetts Medical School
Shriver Center
Trapelo Rd.
Waldham, MA

Stephen P. Hinshaw, Ph.D.
Professor
Department of Psychology #1650
University of California at Berkeley
3210 Tolman Hall
Berkeley, CA 94720-1650

John Piacentini, Ph.D.
Associate Professor
Department of Psychiatry
UCLA Neuropsychiatric Institute
760 Westwood Plaza
Los Angeles, CA 90024-1759

Salvatore Mannuzza, M.D.
Research Professor of Psychiatry
New York University School of Medicine
550 First Avenue
New York, NY 10016


Mark A. Stein, Ph.D.
Chair of Psychology
Childrens National Medical Center and Professor of Psychiatry &
Pediatrics
George Washington Univ. Medical School
111 Michigan Ave, NW
Washington, DC 20010

Joseph Sergeant, Ph.D.
Chair of Clinical Neuropsychology
Free University
Van der Boecharst Straat 1
De Boelenlaan 1109
1018 BT Amsterdam
THE NETHERLANDS
Thomas Spencer, M.D.
Associate Professor and Assistand Director, Pediatric Psychopharmacology
Harvard Medical School and Massachusetts General Hospital
15 Parkman St., WACC725
Boston, MA 02114

Rosemary Tannock, Ph.D.
Professor of Psychiatry
Brain and Behavior Research
Hospital for Sick Children
55 University Avenue
Toronto, Ontario, CANADA M5G 1X8

Carol Whalen, Ph.D.
Professor
Department of Psychology and Social Behavior
University of California at Irvine
3340 Social Ecology II
Irvine, CA 02215

Herbert Quay, Ph.D.
Professor Emeritus
University of Miami
2525 Gulf of Mexico Drive, #5C
Long Boat Key, FL 34228

Philip Firestone, Ph.D.
Professor
Department of Psychology & Psychiatry
University of Ottawa
120 University Priv.
Ottawa, CANADA K1N 6N5

Howard Abikoff, Ph.D.
Pevaroff Cohn Professor of Child and Adolescent Psychiatry
NYU School of Medicine
Director of Research
NYU Child Study Center
550 First Avenue
New York, NY 10016



Laurence Greenhill, M.D.
Professor of Clinical Psychiatry
Columbia University
Director, Research Unit on Pediatric Psychopharmacology
New York State Psychiatric Institute
1051 Riverside Drive
New York, NY 10032

Russell Schachar, M.D.
Professor of Psychiatry
Hospital for Sick Children
555 University Avenue
Toronto, Ontario, CANADA M5G 1X8

Betsy Hoza, Ph.D.
Associate Professor
Department of Psychology, #1364
Purdue University
West Lafayette, IN 47907-1364

Bruce Pennington, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
University of Denver
2155 South Race Street
Denver, CO 80208

Ann Teeter, Ph.D.
Associate Professor
Department of Psychology
University of Wisconsin " Milwaukee
Milwaukee, WI 53201

Sandra K. Loo, Ph.D.
Research Psychologist
University of California, Los Angeles
Neuropsychiatric Institute
760 Westwood Plaza, Rm 47-406
Los Angeles, CA 90024

J. Bart Hodgens, Ph.D.
Clinical Assistant Professor of Psychology and Pediatrics
Civitan International Research Center
University of Alabama at Birmingham
Birmingham, AL 35914

Eric J. Mash, Ph.D.
Professor
Department of Psychology
University of Calgary
2500 University Drive N.W.
Calgary, Alberta, CANADA T2N 1N4
Eric Taylor
Professor of Psychiatry
Institute of Psychiatry
London, England



Mark D. Rapport, Ph.D.
Professor and Director of Clinical Training
Department of Psychology
P.O. Box 161390
University of Central Florida
Orlando, Florida 32816-1390

Anita Thapar MB BCh, MRCPsych, Ph.D.
Professor
Child and Adolescent Psychiatric Section
Dept. of Psychological Medicine
University of Wales College of Medicine
Heath Park, Cardiff, CF14 4XN
UNITED KINGDOM

Stephen Shapiro, Ph.D.
Department of Psychology
Auburn University
226 Thach
Auburn, AL 36849-5214

William Pelham, Jr., Ph.D.
Professor of Psychology
Center Children and Families
State University of new York at Buffalo
318 Diefendorf Hall
3435 Main Street, Building 20
Buffalo, NY 14214
Terje Sagvolden, Ph.D.
Professor
Department of Physiology
University of Oslo
N-0316 Oslo, NORWAY

Thomas E. Brown, Ph.D.
Asst. Professor
Department of Psychiatry
Yale University School of Medicine
New Haven CT
Daniel F. Connor, M.D.
Associate Professor
Department of Psychiatry
University of Massachusetts Medical School
55 Lake Avenue North
Worcester, MA 01655

Daniel A. Waschbusch, Ph.D.
Assistant Professor of Psychology
Director, Child Behavior Program
Department of Psychology
Dalhousie University
Halifax, NS BeH 4R1, CANADA

Kevin R. Murphy, Ph.D.
Assistant Professor
Dept. of Psychiatry
University of Massachusetts Medical School
55 Lake Avenue North
Worcester, MA 01655


Michael Aman, Ph.D.
Professor of Psychology and Psychiatry
The Nisonger Center
Ohio State University
1581 Dodd Drive
Columbus, Ohio, U.S.A.

Blythe Corbett, Ph.D.
M.I.N.D. Institute
University of California, Davis
4860 Y Street, Suite 3020
Sacramento, CA 95817

Deborah L. Anderson, Ph.D.
Professor, Dept. of Pediatrics
Medical University of South Carolina
Charleston, SC 29425

Lisa L. Weyandt, Ph.D.
Professor, Dept. of Psychology
Central Washington University
400 East 8th Avenue
Ellensburg, WA 98926-7575

Michael Gordon, Ph.D.
Professor of Psychiatry
Director, Child & Adolescent Psychiatric Services & Director, ADHD Program
SUNY Upstate Medical University
750 East Adams Street
Syracuse, NY 13210

Lawrence Lewandowski, Ph.D.
Meredith Professor of Teaching Excellence
Department of Psychology
Syracuse University
Syracuse, NY

Erik Willcutt, Ph.D.
Assistant Professor
Department of Psychology
Muenzinger Hall D-338
345 UCB
University of Colorado
Boulder, CO 80309

Quelle:
http://www.chadd.org/webpage.cfm?cat_id=…_id=67&sec_id=0
Clinical Child and Family Psychology Review 5(2); 89-111, Jun 2002

Übersetzt von Michael Townson, Elterninitiative AdS e.V., Postfach 1165, 73055 Ebersbach
Übersetzung: Copyright 2002, AdS e.V., Ebersbach

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (29. November 2010, 21:15)


16

Sonntag, 16. Januar 2005, 23:39

Das sind die Fakten.

Aber schamlose Scharlatanerie-Betrüger und ihre ebenso debilen und menschenverachtenden Nachbeter-Vollidioten leugnen diese Fakten militant.

17

Montag, 17. Januar 2005, 01:58

Zu Text 012 und folgende:

Dieser haltlose Scharlatan-Betrüger und Pseudopsychologe Schmidt ist noch nicht mal dazu in der Lage,eine e-mail zu schreiben.

Ich hatte ihm zu dieser Textsammlung geschrieben,was ihn dazu veranlaßte,meinen Text zweimal (!) ohne Kommentar zurückzuschicken.

Eine wahrhaft intellektuelle Leistung.

Sowas passiert mit debilen Betrügern andauernd.

Die sind noch nicht mal dazu in der Lage einen klar angegebenen Betreff mit Absender zu lesen und fragen bescheuert nach.

Man hat es da mit schamlosen Vollidioten zu tun.

18

Dienstag, 25. Januar 2005, 19:12

Scientology und andere Lügner,Sektierer,Alternaive,Wichtigtuer,Menschenverächter und Betrüger gegen korrekte und segensreiche ADS/HKS-Behandlung:

http://www.ingo-heinemann.de/Ritalin.htm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (28. Mai 2010, 20:39)


19

Mittwoch, 26. Januar 2005, 23:06

Bin bei Amazon.de auf ein neues Buch zum Thema Hyperaktivität gestossen.

Das Buch wurde von einem Kriminalbeamten geschrieben, der gemeinsam mit einer Ärztin recherchiert hat. Der Titel lautet: "Hyperaktivität Ritalin Kriminalität?? : Warum habt ihr mir das angetan?" von Franz H Wimmer.

Hat das Buch schon jemand gelesen? Ich finde es sehr interessant, dass sich ein Kriminologe auch mal mit diesem Thema befasst und überlege, ob ich mir das Buch nicht mal kaufen soll.

Grüße Berndl


Von KINDERARZT :

Auch Amazon ist eine Nutte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (29. November 2010, 21:16)


20

Mittwoch, 26. Januar 2005, 23:22

Herzlich willkommen.

Lesen Sies doch mal und berichten Sie.

Es gibt etliche seriöse Untersuchungen,die belegen daß Ritalin Kriminalität und Süchte vermeidet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (29. November 2010, 21:17)


suche auf Kidmed