Liebe Kidmed - Leser,
ich hoffe, dass meine Anfrage in der Richtigen Kategorie ist,aber ich dachte, dass sie wohl am ehesten hier rein passt.
Grund meines Beitrags st die U8 die nun bei meiner 4jährigen Tochter anstand.
Da diese Untersuchung bei meinem Kinderarzt zweigeteilt stattfand, waren wir schon letzte Woche dort.
Die Frau des Arztes, führte den ersten Tel durch und sie wirkte nicht unbedingt vertrauenerweckend, insbesondere im Bezug auf meine Tochter. Der erste Teil bezog sich auf Verhalten und Motorik,aber da meine Tochter sehr schüchtern ist, wollte sie den unfreundlichen Anordnungen dieser Frau nicht nackommen und schämte sich auch, nachdem diese ungeduldig und daher etwas lauter wurde. Daraufhin wurde mir als Mutter, sogleich ein schlechtes Gewissen eingeredet, indem meine Fähigkeien als Mutter extrem in Frage gestellt wurden. Da sie das Kind noch nie gesehen hat, und meine Tochter zuletzt vor zwei Jahren in dieser Praxis war, beim jetzt pensionierten Kollegen, gab sie mir einen Pauschalfragebogen für den Kiga mit. Dieser wurde vorerste von der Erzieherin ausgefüllt, dann wurde jedoch die Weiterleitung an den Arzt von der Leiterin abgelehnt, da er ihrer Ansich nach nicht dem Alter meiner Tochter entsprach und sie ihrer Mweinung und die ihrer Kolleginen nch völlig altersgemäß entwickelt ist.
Es wurde bei Bedarf um Rückruf des Arztes gebeten und eine schriftliche, ausführliche Bewertung angeboten, die jedoch aufgrund des Planungstages nur nachgereicht werden könnte.
Heute folgte nun der zweite Termin.
Dieser begann mit dem Hör- und Sehtest. In dem Moment wo meiner Tochter von der Arztheleferin fast schon befohlen wurde, kleine Stäbchen den Farben entsprechend zuzuordnen, kam von meiner Tochter Trotzwehraktion und sie verweigerte die Mitarbeit. Auch gutes zureden meinerseits half nichts in diesem Moment. Nach Verlassen des Zimmers, spielte sie mit einem andern KInd, erklärte die Gegenesätze auf dem Lernplakat und plauderte mit einer anderen Mutter. Danach sollte sie gemessen und gewogen werden, in Anwesenheit des Artes. Sie schrie und heulte, insebesondere als die andere Helferin dann sagte:"Dann machen wir es eben mit Gewalt".
Danach war sie im Untersuchungszimmer und sollte auf die Liege zur Untersuchung, was sie natürlich wieder ablehnte. Nachdem der Arzt ungeduldig wurde, äußerte er sein Misstrauen darüber, dass die Kindergartenleiterin nichtbereit das oben beschriebene Pauschalformular auszufüllen bzw. anzukreuzen. Den erbetenen Rückruf lehnte er ab. Seine Begründung dafür war, dass er bei einem Besuch meiner Tochter, deren Entwicklung besser zu verurteilen vermag als die Leiterin des Kigas, die meine Tochter jeden Tag sieht. Danach wurde der Erziehungstil wieder in Abrede gestellt und erklät das meine Tochter klare Grenzen bräuchte, die sie aber kennt.Zur Aufheiterung spielte meine herzkranke Schwiegermutter mit meiner Tochter und als sie dabei kurz auflachte, wurde auch sie vom Doktor angemotzt. Der Arzt fragte dann ob er diese Untersuchung nicht abbrechen sollte, stimmte ich zu und erklärte das diese Untersuchnung mein Hausarzt durchfüren soll, der meine Tochter kennt und mag. Daraufhin verliesen wird die Praxis. Rückblickend sei noch zu erwähnen, dass ich die Ausführungen und Belehrungen des Arztes schon fast als drohend empfand. Ein Vertrauensverhältnis war auf diese Weise nicht herzustellen, meine Tochter äußerte sogar, dass sie Angst davor hatte. Auch habe ich Bedenken, vor einer möglichen negativen Reaktion des Arztes, wie immer diese auch Aussehen mag.
Anfügen möchte ich noch, dass meine Kleine heute recht schlecht aussah, also blass und mit Ringen unter den Augen, und heute Abend noch Fieber bekam. Und wenn mir es nicht gut geht, möchte ich auch so wenig wie möglich tun müssen.
Ich hoffe, dass der Beitrag nicht zu lange war und freue mich auf hilfreiche Antworten.
Liebe Grüße,
Martina