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81

Sonntag, 7. Dezember 2003, 00:00

Übrigens ist Schnupfen mithin DAS überbewertete "Problem":

Säuglinge brauchen nach korrekter Befragung und Untersuchung durchaus mal Nasentropfen und viel seltener Andere auch.

Andererseits ists ein "Krankheits"-Gebahren mit schon absurden Attitüden.

Da kommen topfitte 13-Jährige wegen Schnupfen in die Praxis(damit verdienen wir Geld!),die völlig frei durch die Nase atmen.

Ich habe ohne jegliche Probleme die Nasentropfen-Verordnungen massiv reduziert.

82

Sonntag, 7. Dezember 2003, 08:34

zu 075


Ich habe Dich weder beschuldigt noch habe ic Dich an den Pranger gestellt , sondern lediglich fragen in den Raum gestellt als auch meine eigene Meinung geäussert.Wenn Du Dich beschuldigt und angeprangert fühlst , dann ist das Dein Problem.Und Du kannst Dir sicher sein das ich definitiv die Postings/Themen durchlese , was aber nicht automatisch bedeutet , das ich mich auf alle Postings und dessen geblubbere äussere.

gruss Karin

83

Montag, 15. Dezember 2003, 17:35

Ich bin ja fuer meine Hartnaeckigkeit bekannt und dieser Hartnaeckigkeit habe ich es auch meinen
grossen Wissensschatz in Sachen Stillen und Impfen zu verdanken. Wenn mich eine Frage beschaeftigt,
dann lass ich nicht locker, meist schreibe dann internationale Experten direkt an, bis ich nicht
eine zufriedenstellende Antwort gefunden habe. Das kann oft monatelang dauern. Diesmal dauerte es
nicht so lange. Mich liess die Frage keine Ruhe, ob es sinnvoll / harmlos oder gar schaedlich ist,
dem oft gehoerten Rat, dem Baby bei Schnupfen Muttermilch in die Nase zu traeufeln zu folgen und stellte Prof Dr. Koletzko nochmal ausdruecklich die Frage.

Er antwortete mir:

"1) In vielen Studien zeigt sich bei gestillten Kindern eine geringer Häufigkeit von Infektionen, vor allem infektiöser Durchfall, aber auch (eniger ausgeprägt) respiratorische und andere Infektionen

2) Für einen Nutzen einer örtlichen Muttermilchanwendung bei Schnupfen (in die Nase) oder Conjunctivits (ins Auge) kenne ich keinerlei Evidenz, ich würde wegen der gleichzeitig bestehenden Risiken einer örtlichen Muttermilchanwendung dringend davon abraten."

Auf meine Frage, um welche Risiken es sich handelt, und ob es dabei um Infektionsuebertragung direkt in die Blutbahn (durch verletzte Schleimhaut der Nase oder der Augen, wenn man Muttermilch bei Konjunktivitis anwendet) geht, antwortete er mir heute:

**********************************************

=> Aspiration von Muttermilch, angetrocknete und ggf. genaturierte Milchreste als Nährboden für
Keimvermehrung, erst in letzter Linie Infektionsübertragung.

*********************************************

So, jetzt hab ich es auch ohne s Hilfe rausgekriegt und bin froh, dass ich wieder mal einer Sache auf den Grund gegangen bin. , ging es bei dem von Dir zitierten Artikel darum? Oder wurden dort noch weitere Argumente angegeben? Was sind genaturierte Milchreste? Sollte es vielleicht denaturiert heissen?

84

Montag, 15. Dezember 2003, 18:23

Aber der K. hatte doch vorher was anderes gesagt.
Ich habs von ihm auch so gelesen,wie es jetzt da steht.

85

Montag, 15. Dezember 2003, 18:42

Ich weiss nicht genau, was Du mit vorher meinst, denke aber, Du beziehst Dich auf seine erste Antwort an mich. Da bezog er sich auch die in vivo-Eigenschaften der Muttermilch wenn diese vom Baby getrunken wird. Meintest Du das?

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