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Freitag, 5. Dezember 2003, 20:40

Es wird noch schlimmer

http://www.heilpraxisug.de/homoeopathie.htm


S t o p p e n S i e d i e I n f e k t e I h r e s K i n d e s
a u f n a t ü r l i c h e W e i s e - o h n e A n t i b i o t i k a

Anstatt jedes Mal, wenn Ihr Kind entzündete Ohren oder Atemwege hat, Antibiotika zu geben, kann Homöopathie die Gesundheit Ihres Kindes so stärken, dass das ganze Krankheitsmuster aufhört.

Eine der größten Herausforderungen für Eltern ist, ihr Kind im Schmerz mit ansehen zu müssen, ohne helfen zu können. Wenn Ihr Kind eine Geschichte von wiederholten Ohrentzündungen hat, fühlen Sie sich wahrscheinlich hilflos. Die konventionelle Medizin gibt Antibiotika bei jeder diagnostizierten Ohrentzündung. Oder wenn diese uneffektiv sind, werden Röhrchen eingesetzt. Die meisten Ärzte werden Sie davon überzeugen, dass es keinen anderen Weg gibt. Doch ist dieser Eingriff wirklich notwendig?

Otitis media (Mittelohrentzündungen) sind verantwortlich für einen hohen Prozentsatz aller Besuche beim Kinderarzt. Oft sind sie Folgen von I m p f u n g e n.

Jüngere medizinische Studien haben gezeigt, dass Antibiotika überhaupt nicht die Ursachen von Ohrinfektionen beseitigen. Sie helfen nicht. Aber sie können verletzen. Es gibt viele negative Folgen von zu viel Antibiotika. Das beinhaltet auch die Zerstörung gewisser lebenswichtiger Bakterien im Körper, was wiederum mehr Gesundheitsprobleme nach sich zieht. Auch führt der häufige Einsatz von Antibiotika dazu, dass sie nicht mehr wirken, wenn man sie wirklich braucht, weil viele körpereigene Bakterien dagegen resistent werden.

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Freitag, 5. Dezember 2003, 20:52

Homöopathie stärkt Ihren ganzen Organismus und hilft Ihnen, viele gesundheitliche Probleme einschließlich Operationen von sich fern zu halten.

Mit Anhängern dieser These musste ich mir mal ein Zimmer im Krankenhaus teilen, dass war wirklich keine schöne Zeit für die Ärzte allerdings auch nicht

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Samstag, 6. Dezember 2003, 00:02

Ein Homöopath über Antibiotika:

"Anstatt jedes Mal, wenn Ihr Kind entzündete Ohren oder Atemwege hat, Antibiotika zu geben, kann Homöopathie die Gesundheit Ihres Kindes so stärken, dass das ganze Krankheitsmuster aufhört.

- Unsinn, Homöopathie konnte ihre Wirksamkeit bisher nicht nachweisen. Wenn ein Arzt Antibiotka verordnet, so wird er in aller Regel einen bakteriellen Infekt diagnostiziert haben. Ein Antibiotikum dient der schnellen Gesundung und verhindert gefährliche Folgekrankheiten.

"Eine der größten Herausforderungen für Eltern ist, ihr Kind im Schmerz mit ansehen zu müssen, ohne helfen zu können."

- Mit der Homöopathie kann man in der Tat nicht helfen. Ein Arzt kann allerdings wirksame Schmerzmittel verordnen sollte dies erforderlich sein.

Wenn Ihr Kind eine Geschichte von wiederholten Ohrentzündungen hat, fühlen Sie sich wahrscheinlich hilflos. Die konventionelle Medizin gibt Antibiotika bei jeder diagnostizierten Ohrentzündung.

-Falsch!, nur wenn eine antibiotische Therapie für nötig erachtet wird. Dies kann aber nur ein Arzt festellen. Ein Homöopath darf dies nicht.

"Oder wenn diese uneffektiv sind, werden Röhrchen eingesetzt. Die meisten Ärzte werden Sie davon überzeugen, dass es keinen anderen Weg gibt. Doch ist dieser Eingriff wirklich notwendig?

- Soweit sind wir noch lange nicht, über die Notwendigkeit entscheidet in aller Regel ein erfahrener HNO Mediziner (mind 6 Jahre Studium, AIP, Facharztausbildung). Ein Homöopath ist mit dieser Frage überfordert.

"Otitis media (Mittelohrentzündungen) sind verantwortlich für einen hohen Prozentsatz aller Besuche beim Kinderarzt. Oft sind sie Folgen von I m p f u n g e n."

-Eine völlig unbewiesene Behauptung, medizinisch schlichtweg schwachsinnig!

"Jüngere medizinische Studien haben gezeigt, dass Antibiotika überhaupt nicht die Ursachen von Ohrinfektionen beseitigen."

Natürlich tuen sie das. Antibiotka töten die Bakterien ab, oder hemmen sie in ihrer Vermehrung. Sollten tieferlegene Ursachen vermutet werden ist ein HNO Arzt der richtige Ansprechpartner.

"Sie helfen nicht. Aber sie können verletzen. Es gibt viele negative Folgen von zu viel Antibiotika. Das beinhaltet auch die Zerstörung gewisser lebenswichtiger Bakterien im Körper, was wiederum mehr Gesundheitsprobleme nach sich zieht. Auch führt der häufige Einsatz von Antibiotika dazu, dass sie nicht mehr wirken, wenn man sie wirklich braucht, weil viele körpereigene Bakterien dagegen resistent werden."

Wie kann ein Mensch soviel Unfug von sich geben? Wer redet denn von zu häufigem Antibiotikaeinsatz?
Die wichtige Darmflora erholt sich übrigens wenige Tage bis max Wochen nach Therapieende von selbst. Selbst wenn es zu einer Resistenzentwicklung kommt, was bei sachgemäßem Antibiotikaeinsatz extremst selten ist, verlieren sich die resistenten Stämme nach dem Absetzen des Medikamentes schnell, da dann der Selektionsvorteil wegfällt.
Außerdem stehen der modernen Medizin eine Vielzahl von Antibiotika zur Verfügung. Eine Totalresistenz von Erregern ist damit so gut wie völlig ausgeschlossen (Auch MRSA Keime, die nicht auf Vancomycin ansprechen lassen sich zb mit Synercid noch ansprechen)

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Samstag, 6. Dezember 2003, 10:51

In meiner Praxis kommt es jeden Tag mehrfach vor, dass Patienten dem Einsatz von Antibiotika nur deswegen ablehnend gegenüber stehen, weil sie befürchten, resistent zu werden gegen die Antibiotika.

"Wenn ich später mal ein Antibiotikum brauche, dann wirkt es bei mir nicht mehr!"

Abgesehen davon, dass die Leute "später mal" das Antibiotikum auch ablehnen, weil sie sonst die Wirkungslosigkeit "noch später" befürchten, befinden sie sich in einem fundamentalen Irrtum über den Begriff "Resistenz".

Wenn Krankheitskeime gegen Antibiotika resistent werden, dann ist das selbstverständlich ein großes Ärgernis! Die Pharmaforschung gibt sehr viel Geld aus, um neue Antibiotika zu finden, die gegen "alte Antibiotika" resistenten Bakterien abtöten.

Wenn ich eine Mischinfektion habe mit mehreren Keimsorten und ein Breitspektrumantibiotikum tötet z. B. 95 % der Keime ab, aber 5 % der Keime nicht (weil sie resistent geworden sind gegen das Antibiotikum), dann muss sofort anschließend ein zweites Antibiotikum verabreicht werden mit einem anderen Wirkmechanismus! Wenn das 2. Antibiotikum die restlichen 5 % der Keime abtötet (die Keime sind ja gewöhnlich nicht gegen alle Antibiotika resistent!), dann und nur dann sind die toten Keime nicht mehr in der Lage, ihre gegen das 1. Antibiotikum erworbene Resistenz weiterzuvererben. Ohne den Einsatz des 2. Antibiotikum überleben diese problematischen 5 %, vermehren sich weiter, vererben ihre Resistenz und schaden anderen Patienten!

Wenn z. B. Herr Müller sich einen Infekt "eingefangen" hat mit resistenten Keimen, dann hat er diese Keime vielleicht von Frau Meier, die ihren Infekt nicht ausreichend lange, nicht ausreichend hoch dosiert und vielleicht nicht mit der richtigen Antibiotikakombination behandelt hat! Hätte Frau Meier ein 2. Antibiotikum nicht abgelehnt, hätte sie keine resistenten Keime mehr gehabt, um Herrn Müller zu infizieren!

Ich möchte darauf hinweisen, dass eine Antibiotikumtherapie nicht automatisch zu Ende ist, wenn die Packung leer gegessen ist, sondern erst, wenn der letzte Keim abgetötet ist. Bei einem solchen Vorgehen wären Resistenzentwicklungen bei Keimen ein sicherlich geringeres Problem als heute. Wir können dankbar dafür sein, dass Antibiotika verschreibungspflichtig sind! In Spanien, wo Antibiotika nicht verschreibungspflichtig sind, ist die Resistenzlage der Keime deutlich angespannter als bei uns in Deutchland.

Laien glauben oft, sie verhindern Resistenzentwicklungen durch einen zögerlichen Einsatz von Antibiotika. Das Gegenteil ist der Fall! Wenn schon Antibiotika, dann hochdosiert und ausreichend lange! - Ob Antibiotika: das ist eine Entscheidung, die im Vorfeld sehr sorgfältig abgewogen werden muss! Es stimmt schon: nicht jeder harmlose virale Infekt erfordert ein Antibiotikum (und harmlose bakterielle Infekte auch nicht!). Es gilt die "Alles-oder-Nichts-Regel". Halbe Dosis bei halben Beschwerden ist die schlechtestmögliche Strategie.

Und nun zum Satz: "Ich will nicht resistent werden gegen Antibiotika".

Gott sei Dank sind wir alle bereits resistent gegen Antibiotika! Wären wir es nicht, dann würde das Antibiotikum nicht allein die Keime abtöten, sondern uns gleich mit! Ich erkläre es meinen Patienten immer so: Zyankali ist auch ein hervorragendes Antibiotikum! Leider sind wir nicht resistent dagegen...

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Samstag, 6. Dezember 2003, 12:04

Die meisten Fälle von Therapieversagen im ambulanten Bereich dürften ohnehin auf primäre Resistenzen zurückzuführen sein, also auf natürliche Resistenten der Erreger gegen bestimmte Antibiotika. Viele Ärzte tuen sich aber äußerst schwer damit die erreger gezielt anzusprechen.

Im Freundeskreis frage ich schonmal nach welche Antibiotika verschrieben wurden. Die Ergebnisse dabei sind ernüchternd und es scheint, als hätten viele Ärzte großen Fortbildungsbedarf. Mir ist es zb abolut unerklärlich, wie man bei einer Mandelentzündung Tetracycline verschreiben kann... Wenn schon Breitspektrum für nötig erachtet wird, warum nicht dann Amoxicillin?, welches gegen Streptokokken zuverlässig wirksam ist. Auch immer wieder gerne verschrieben Cotrimoxacol: Bei Harnwegsinfekten und (chronischer) Bronchitis sicherlich hilfreich, aber bei einer Tonsillitis oder Pneumonie??
Manche Ärzte verschreiben bei jeder fieberhaften Infektion ein Antibiotikum, als wäre es ein Antipyretikum...

Da die Behandlung von Infektionskrankheiten für viele Mediziner immer wiederkehrender Alltag ist, wären hier regelmäßige Fortbildungen wünschenswert.

Zu 008 "Ich möchte darauf hinweisen, dass eine Antibiotikumtherapie nicht automatisch zu Ende ist, wenn die Packung leer gegessen ist, sondern erst, wenn der letzte Keim abgetötet ist"

Wenn die Packung immer leer gegessen würde, dann wäre das für viele Patienten (und Ärzte) ein gewaltiger Fortschritt. Aber dies ist letzendlich auch eine Aufklärungsfrage...

7

Samstag, 6. Dezember 2003, 12:31

Zu 009:

Genau richtig! Die Aufklärung ist das Entscheidende! Die "Compliance" (Mitarbeits-Bereitschaft) der Patienten ist eine direkte "Funktion" der Aufklärung!

Muss man bei einem Antibiotikum schon viel reden - wenn zwei oder drei verschiedene Antibiotika nötig werden, muss man noch viel mehr reden. Aber ohne dem geht es nicht.

Und mehr Fortbildung bei den Ärzten bezüglich Antibiotika wünsche ich mir auch. Aber: mangelnde Kenntnisse eines Arztes sind nicht mangelde Kenntnisse der Medizin als Lehre! Ein schlechter Arzt ist noch lange kein Grund, die Kompetenz der wissenschaftlichen Medizin anzuzweifeln. Das nur noch mal so am Rande; oft genug wird nämlich diese Binsenweisheit gern verdrängt, wenn es wieder einmal gegen die "böse Schulmedizin" geht...

8

Samstag, 6. Dezember 2003, 13:45

Ha, das ist das erste Mal dass ich eine deutsche Übersetzung für "Compliance" gelesen habe. Kurzfristige Mitarbeitsbereitschaft des Patienten ist aber meines Erachtens nicht genug. Mitarbeitsfähigkeit gehört auch dazu, und da kenne ich allzuviele Patienten, die akut das Mittel zwar ordentlich nehmen, aber gar nicht wissen wollen warum und wozu.

Oder wie war das neulich in der Reha mit einem chronisch kranken Mitpatienten. Ja, er habe schon einmal ein Basismedikament genommen und habe es nicht vertragen. Nein, er wisse nicht mehr was das damals war.

Bei Antibiotika dürfte die Lage ähnlich sein. Was macht ein Arzt mit einem Patienten, der von eventuell schweren Nebenwirkungen beim letzten Mal Medikamenteneinnahme bei einem anderen Arzt berichtet und nicht weiss was es war ? Und dann hat der Arzt noch Glück , wenn sich der Patient daran erinnert (erinnern will), dass er überhaupt mal Nebenwirkungen verspürt hatte.

Selbstverständlich findet man die neuerlichen Nebenwirkungen wenn der Arzt danebenhaut dann im Internet als Kunstfehler von den blöden Schuldmedizinern wieder.

Was sagte ein Internist in der Reha: Wenn Sie halb bewußtlos wegen eines akuten Problems (Unfall etc.) in eine Klinik eingeliefert werden, müssen Sie immer noch wissen, was Sie gerade einnehmen.

9

Samstag, 6. Dezember 2003, 16:00

Wir haben in D im ambulanten Bereich keine nennenswerten Resistenzprobleme.

Ich bin mit Antibiotikagaben äußerst restriktiv und brauche praktisch nur langerprobte Klassiker wie Penicillin,Amoxicillin ,Cefachlor und bisweilen Erythromycin,Orelox und Cotrim.


Von vielen Leuten wird das Wort Antibiotika prinzipiell nur noch mit den Zusätzen Bombe,Granate,Kanone,Gift,Hammer oder Keule verwandt - abfüllen,beschädigen,draufhauen und vollpumpen.

Antibiotika schaden dem Immunsystem nicht;sie helfen ihm.

Und daß sie (auch noch lebenslange) Spuren hinterlassen,saugen sich diese Leute auch aus den Fingern.

10

Montag, 23. Oktober 2006, 20:01

Nun verblöden auch noch Krankenkassen die Patienten:


TK-Online

Zitat


Hamburg, 23. Oktober 2006. Bei leichteren bronchialen Infekten greifen die Menschen in Deutschland viel zu schnell zu Antibiotika - ohne dass sich die Beschwerden dadurch deutlich verringern oder ihre Dauer sich verkürzt. So zeigt der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK), dass jeder Dritte, der nur ein bis drei Tage wegen einer Erkältung krankgeschrieben ist, Antibiotika verschrieben bekommt. Wer wissen möchte, wann bei einer Erkältung der Gang zum Arzt oder Griff in den Apothekenschrank sinnvoll sind, kann am Donnerstag, den 26. Oktober, direkte Expertentipps bekommen. Zwischen 16 und 18 Uhr beantwortet Dr. Susanne Holthausen, Ärztin bei der TK, in einer Online-Sprechstunde unter www.tk-online.de alle Fragen rund um Erkältungskrankheiten - ohne, dass verschnupfte Patienten dafür das Bett verlassen müssen.



Die Medizinerin ist überzeugt, dass "Omas Hausmittelchen" oft besser helfen, als der Griff in den Apothekenschrank. So rät sie auch, eine schwächere Bronchitis nicht sofort mit Antibiotika zu therapieren, sondern zunächst abzuwarten. "Je früher und häufiger man zu Antibiotika greift, umso schneller entwickelt der Körper eine Resistenz", warnt Holthausen. Berücksichtige man zudem die potenziellen Nebenwirkungen der Präparate, wie zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit, sei der zu befürchtende Schaden größer als der Nutzen, so die Ärztin weiter.



Egal, ob es um das richtige Hausmittel bei Kopfschmerzen, mögliche Nebenwirkungen der Grippeimpfung oder die Unterschiede zwischen einer Erkältung und einer echten Grippe geht - für alle Fragen rund um das Thema Erkältungen steht Dr. Holthausen am 26. Oktober von 16 bis 18 Uhr und am 2. November von 19 bis 21 Uhr im Internet Rede und Antwort. Auch Nicht-TK-Versicherte können sich an der kostenlosen Online-Sprechstunde beteiligen und sich von der Medizinerin beraten lassen.



Hinweis für die Redaktionen:

Weitere Presseinformationen und Illustrationsvorschläge rund um das Thema Selbstmedikation enthält der aktuelle TK-Medienservice "Rezeptfrei selbst behandeln", der kostenlos heruntergeladen werden kann.
23.10.2006


Zum hunderstenmal: Ein Bakterium kann Resistenzen entwickeln. Der menschliche Körper nicht.

Frau Holthausen von der TK sollte man 50 Zwangs-Fortbildungspunkte extra auf's Auge drücken.

Nein... noch besser: Hundert!

Da geht der Unfug gerade so weiter. "Fabelhafte" Zwiebelwickel:

Link

Zitat


Gerade Kinder bekommen im Rahmen einer Erkältung schnell eine Mittelohrentzündung. Bei beginnenden Ohrenschmerzen kann ein Zwiebelwickel helfen. Eine Zwiebel klein hacken und in einem Baumwolltuch zerdrücken. Bei schwacher Hitze langsam erwärmen - nicht kochen! Den Wickel auf das schmerzende Ohr legen und wirken lassen, bis er kalt ist. Die Dämpfe regen die Durchblutung an und steigern die Abwehr. Die Zahl der Krankheitskeime nimmt ab. Vorsicht: Der Wickel darf nicht unangenehm sein! Daher - gerade Kinder - nicht dazu zwingen.


Warme Sachen auf Entzündungen... der Irrwitz kennt keine Grenzen.

... lesen Sie weiter auf dieser Seite zu "warme Schmalzwickeln", "warme Kartoffelwickel" und sonstiger Unrat.

Fehlt nur noch, daß man sich mit Hirschfett einreiben soll, um der Technikerkrankenkasse den Arztbesuch zu ersparen.


KOMMENTAR von KINDERARZT :

dass verschnupfte Patienten dafür das Bett verlassen müssen.


Kein Mensch muß mit Schnupfen ins Bett !

Diese "vollidiotische "Kranken"-Kasse geht sehr großzügig mit dem Krankengeld um,das die Arbeitgeber bezahlen müssen.

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Montag, 23. Oktober 2006, 20:08

Diese obigen Pseudoempfehlungen zur Mittelohrbehandlung können tödlich ausgehen.

Außerdem: wer behandelt denn eine leichte Bronchittis mit Antibiotika?

Wenn sich ignorante Krankenkassen mit ignorantem Personal in Medizin einmischen,wirds immer fatal.

Bei Krankenkassen landen offensichtlich nur "Ärzte",die anderswo zu Recht kein Bein auf den Boden kriegen.

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Montag, 23. Oktober 2006, 23:22

Antibiotika sind hilfreiche und lebensrettende Medikamente(da wo sie hingehören).

Eine Pauschalverurteilung von alternaiven Vollidioten ist ignorant und schäbig.

Diese Leute sind es,die das Wort Medikament nicht mehr ohne die Zusätze Granate,Bombe,Kanone,abfüllen,vollpumpen,vergiften und Sonstiges mehr verwenden können.

Dies Dreckspack hat zudem keinerlei Ahnung von der Sache und behandeln ihre Kinder lebensgefährlich wie Schrott.

Dazu:

Die homöopathischen Vollidiotinnen

Seriöse Medizin braucht übrigens wenig Antibiotika.

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 01:02

Und die Leute wissen doch kaum ,was ein Antibiotikum überhaupt ist;jedenfalls wirds auch noch fast immer falsch geschrieben.

Ich verwahre mich im Sinne einer sinnvollen und heilenden(Kinder-)Medizin dagegen,daß Scharlatanerie-Betrüger und ihre Nachbeter das Internet zum Schaden der Mitbürger ohne auch nur die allergeringste Ahnung von Biologie und Medizin vollmüllen.

14

Dienstag, 24. Oktober 2006, 01:32

Das kommt immer alles aus der Scharlatanerie-Betrüger und ihrer Nachbeter Drecks-Ecke.

Sollen sie doch verrecken.

Selbstmord ist nicht strafbar,wohl aber Mord an Kindern und Unmündigen.

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 02:17

Antibiotika sind hochwirksame Mittel gegen bakterielle Infekte,wenn man davon ausgehen muß,daß der Körper es nicht alleine schaft ohne Schaden zu nehmen oder zu sterben.

Milliarden Leben wurden damit gerettet.

Letzteres ist Scharlatanerie-Betrügern und ihren ebenso kriminellen Nachbetern völlig egal.

Ein Menschenleben zählt bei diesem egomanen,ideologischen und menschenverachtenden Dreckspack keinen Pfifferling.

Daß bei Antibiotikagabe oft Durchfall auftrete,hallte ich für eins der üblen (Heb-)Ammenmärchen.

Hier in meiner Praxis wird nichts davon berichtet.

Außerdem gibts Durchfall bei vielen Störungen als Begleitsymptom - auch ohne Antibiotika.

Lassen Sie sich nicht von infamen Idioten und ignoranten Wichtigtuern verarschen!

16

Dienstag, 24. Oktober 2006, 11:13

Leider reagiert mein Kind häufig mit Durchfall und Erbrechen!
Was aber, denk ich, eher an den Geschmacksstoffen liegt!
Gibt es da irgendeinen Trick bei der Einnahme?
Eine Mutter empfahl mir mal das Antibiotikum mit Cola zu vermischen, habe es aber nocht nicht probiert!

Habe auch schon überlegt die Gabe mit Vomex zu geben, geht das?

17

Dienstag, 24. Oktober 2006, 12:20

Meine kleine Tochter reagiert in der Tat mit leichten Bauchschmerzen und hin und wieder auch mal Durchfall bei der Einnahme von Antibiotika. Bei meiner Großen hab ich das aber auch noch nie beobachtet und bei mir selber auch nicht.

Und selbst wenn, wie im Falle meiner kleinen Tochter, es ist ja nicht dramatisch. Das sind leichte unangehme Begleiterscheinungen die ja auch nur von kurzer Dauer sind. Meist gibt sich das bereits im Laufe der Behandlung, spätestns nach Absetzen des Antibiotikums.

Das nicht korrekte behandeln z.B. einer Mittelohrentzündung ist doch bei weiten schlimmer, weil gefährlich, als ein bischen Bauchweh oder Durchfall.

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 12:37

So weit schon richtig piccolino, aber was mach ich wenn er jedesmal 20 min nach der Einnahme im Schwall erbricht?
Dann wird der Wirkstoff ja nicht aufgenommen!

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 15:55

Mir wird in der Praxis kaum je von Darmproblemen bei Antibiotikaeinnahme berichtet.

Ich verordne aber auch nur wenige,gut erbrobte Antibiotika und sehr wenig Erythromycin.

Ich weiß nicht,ob es daran liegt.

Viele Infekte gehen auch mit Magen- Darm-Erscheinungen einher,die nichts mit einer eventuellen Antibiotika-Einnahme zu tun haben.

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