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Hamburg, 23. Oktober 2006. Bei leichteren bronchialen Infekten greifen die Menschen in Deutschland viel zu schnell zu Antibiotika - ohne dass sich die Beschwerden dadurch deutlich verringern oder ihre Dauer sich verkürzt. So zeigt der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK), dass jeder Dritte, der nur ein bis drei Tage wegen einer Erkältung krankgeschrieben ist, Antibiotika verschrieben bekommt. Wer wissen möchte, wann bei einer Erkältung der Gang zum Arzt oder Griff in den Apothekenschrank sinnvoll sind, kann am Donnerstag, den 26. Oktober, direkte Expertentipps bekommen. Zwischen 16 und 18 Uhr beantwortet Dr. Susanne Holthausen, Ärztin bei der TK, in einer Online-Sprechstunde unter www.tk-online.de alle Fragen rund um Erkältungskrankheiten - ohne, dass verschnupfte Patienten dafür das Bett verlassen müssen.
Die Medizinerin ist überzeugt, dass "Omas Hausmittelchen" oft besser helfen, als der Griff in den Apothekenschrank. So rät sie auch, eine schwächere Bronchitis nicht sofort mit Antibiotika zu therapieren, sondern zunächst abzuwarten. "Je früher und häufiger man zu Antibiotika greift, umso schneller entwickelt der Körper eine Resistenz", warnt Holthausen. Berücksichtige man zudem die potenziellen Nebenwirkungen der Präparate, wie zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit, sei der zu befürchtende Schaden größer als der Nutzen, so die Ärztin weiter.
Egal, ob es um das richtige Hausmittel bei Kopfschmerzen, mögliche Nebenwirkungen der Grippeimpfung oder die Unterschiede zwischen einer Erkältung und einer echten Grippe geht - für alle Fragen rund um das Thema Erkältungen steht Dr. Holthausen am 26. Oktober von 16 bis 18 Uhr und am 2. November von 19 bis 21 Uhr im Internet Rede und Antwort. Auch Nicht-TK-Versicherte können sich an der kostenlosen Online-Sprechstunde beteiligen und sich von der Medizinerin beraten lassen.
Hinweis für die Redaktionen:
Weitere Presseinformationen und Illustrationsvorschläge rund um das Thema Selbstmedikation enthält der aktuelle TK-Medienservice "Rezeptfrei selbst behandeln", der kostenlos heruntergeladen werden kann.
23.10.2006
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Gerade Kinder bekommen im Rahmen einer Erkältung schnell eine Mittelohrentzündung. Bei beginnenden Ohrenschmerzen kann ein Zwiebelwickel helfen. Eine Zwiebel klein hacken und in einem Baumwolltuch zerdrücken. Bei schwacher Hitze langsam erwärmen - nicht kochen! Den Wickel auf das schmerzende Ohr legen und wirken lassen, bis er kalt ist. Die Dämpfe regen die Durchblutung an und steigern die Abwehr. Die Zahl der Krankheitskeime nimmt ab. Vorsicht: Der Wickel darf nicht unangenehm sein! Daher - gerade Kinder - nicht dazu zwingen.
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