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Dienstag, 2. März 2004, 19:14

10 Bitten eines Kindes an seine Eltern!


Zehn Bitten eines Kindes an seine Eltern

1.Verwöhne mich nicht! Ich weiß sehr wohl, dass ich nicht alles bekommen kann, wonach ich frage, ich will nur probieren, wie weit ich gehen kann.
Darum sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben!
Mir ist diese Handlung lieber, weil ich mich sicherer fühle!

2. Hindere mich daran schlechte Gewohnheiten anzunehmen! Ich muß mich darauf verlassen können, das du sie schon in ihren Ansätzen erkennst.
Weise mich nicht im Beisein anderer Leute zurecht, wenn es sich vermeiden läßt! Ich werde deine Worte viel mehr beachten, wenn du zu mir leise unter vier Augen sprichst.

3.Sei nicht fassungslos, wenn ich vielleicht einmal sage: „ Ich hasse dich!“
Ich hasse nicht dich sondern deine Macht, meine Pläne zu durchkreuzen.
Doch bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines tuns... Ich muß auch einmal peinliche Erfahrungen machen.

4. Schenke meinen kleinen Unpässlichkeiten nicht zuviel Beachtung! Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich benötige. Auch nörgele nicht! Wenn du das tust schütze ich mich dadurch das ich mich taub stelle.

5.Mache keine Versprechungen zu schnell! Bedenke, dass ich mich schrecklich im Stich gelassen fühle, wenn Versprechen gebrochen werden. Darum sei nicht wankelmütig. Das macht mich völlig unsicher und lässt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.

6. Unterbrich mich nicht wenn ich Fragen stelle! Wenn du das tust wirst du bemerken das ich mich nicht mehr an dich wende, sondern versuche, meine Informationen anderswo zu bekommen.
Und sag nicht meine Ängste seien albern. Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mich beruhigen wenn du versuchst, sie zu begreifen.

7. Versuche nicht immer so zu tun als seist du unfehlbar! Der Schaden ist für mich zu groß, wenn ich herausfinde, das du es doch bist.

8. Vergiß nicht, ich liebe Experimente!! Ich kann ohne sie nicht reif werden- bitte halts aus!

9. Denke nicht immer, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen! Eine ehrliche Entschuldigung erweckt bei mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung. Beachte, wie schnell ich aufwachse. Es muß für dich selbst schwer sein, mit mir Schritt zu halten. Aber bitte, versuchs!!!

10. Vergiß nicht, dass ich ohne eine Menge verständige Liebe nicht gedeihen kann!
Aber das muß ich dir ja hoffentlich nicht sagen!

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Dienstag, 2. März 2004, 22:35

Das alles ist wohl wahr und man sollte versuchen, die Gedanken und Handlungen unserer KInder zu verstehen. Kinder sind so Wunderbar und Einzigartig. Manchmal können wir mehr von ihnen, als sie von uns lernen.

3

Dienstag, 2. März 2004, 23:56

Es gibt meiner Beobachtung nach viele Eltern, die ihre Kinder eher wie kleine Schwachköpfe behandeln. Das zeigt sich z. B. in lautstarken, ständig wiederholten Nölereien, die bei den Kindern auf keinerlei Resonanz mehr stoßen. Oder in sinnlosen rhetorischen Fragen, auf die das Kind keine Antwort geben kann ("warum bist Du so bockig?") Manche Kinder, wenn sie eine sinnvolle Frage stellen, kriegen eine geblödelte Antwort, weil man meint, das sei ihrem Geisteszustand am angemessensten. Aus der Interaktion zwischen Mutter und Kind läßt sich oftmals schon ablesen, wenn's gleich ein großes Geheule gibt. Manche Mütter haben's einfach drauf, das geradezu zu provozieren.

Andererseits sieht man auch Eltern, die mit ihren Kindern einen absolut vorbildlichen Umgang pflegen und sie wie intelligente Menschen behandeln.

5

Sonntag, 7. März 2004, 20:11

ich habe hier eine frage zur erziehung: mein sohn 4j. ist sehr schwierig in bezug auf verzicht....das heisst, wenn er was haben will und ich es verneine....dann schreit er wie wild rum so das die wände wackeln, und ich bekomme ihn nicht beruhigt.
wäre nett wenn hier jemand einen rat für mich hätte.

danke

6

Sonntag, 7. März 2004, 20:17

Ignorieren - so gut es geht.

7

Sonntag, 7. März 2004, 20:25

tja, das habe ich alles schon versucht, das gleiche problem haben wir mit dem zu bett gehen abends....und da lasse ich ihn dann auch schreien; nur das sich jetzt schon die nachbarn aus meinem haus beschwert haben, und mein vermieter mir druck macht das es mit der schreierei meines sohnes aufhören sollte sonst bekäme ich die kündigung der wohnung. bin mir wirklich ratlos.

8

Sonntag, 7. März 2004, 21:57

Hi Männlein,

meine Tochter hatte mit 4 auch so eine Phase - es hat mir geholfen, das vorher schon als Nachbarin durchgemacht zu haben, so wusste ich, dass es vorbei geht ;0)

Ich bin mit meiner Tochter im Notfall abends nochmal aus dem Haus gegangen (als notwendige Konsequenz dessen, dass sie zu laut für drinnen war). Ich weiss nicht wie eng Ihr wohnt - für uns ging es, auch wenn mal jemand geschaut hat, was da los ist. Vielleicht habt Ihr ja auch ein Zimmer, wo die Nachbarn nicht so beschallt werden? Unsere Tochter musste manchmal im Gästezimmer schlafen (da ist nachts niemand drüber), auch das eben keine Strafe, sondern eine Konsequenz der Lautstärke. Nachdem wir das 2 oder 3mal durchgezogen haben, ging das mit dem leise im Bett sein. Der Schlaf kam nicht immer gleich (da hatte ich immer großes Verständtnis für, auch ich kann sehr schlecht einschlafen), aber ruhiger war sie.

Nur Mut, es ist wirklich eine Phase und sie geht vorbei

Catherina

9

Sonntag, 7. März 2004, 22:01

Ein Kind sollte m. E. lernen, daß stundenlanges Herumgeschreie ohne Not absolut inakzeptabel ist. Und wenn gar nichts mehr hilft, denke ich, daß man das Kind auch ruhig etwas fester anfassen sollte, damit es merkt, wie sehr sein Verhalten die anderen Familienmitglieder stört.

Im Umgang mit Gleichaltrigen ist es normal, die Grenzen gegenseitig abzustecken und zu signalisieren - so weit und kein Stück weiter. Ohne gegenseitige Rücksichtnahme - auch unter Rückstellung der eigenen Bedürfnisse - geht's nunmal nicht.

Nur wenn es um das Verhältnis Eltern-Kind geht, traut man sich heute nicht mehr, etwas massiver aufzutreten oder im äußersten Fall auch mal 'nen Klaps zu geben, weil das sofort Assoziationen mit Prügelstrafe, Demütigung und Ängsten weckt.

(Komischerweise finden es Eltern aber ganz normal, wenn der Sprößling seine Wehrhaftigkeit im Umgang mit anderen Kindern unter Beweis stellt und auch mal kräftig hinlangt.)

Von Eltern wird heutzutage verlangt, daß sie mit geradezu engelsgleicher Geduld die Ausflipper und Tyranneien ihrer Kinder hinnehmen - und ich weiß nicht, ob weder den Eltern noch den Kindern wirklich damit geholfen ist.

10

Sonntag, 7. März 2004, 22:17

na klasse, EP - einen "Klaps", dann ist das Kind bestimmt ruhig (und wenn, dann nur aus Angst), oder es hat wenigstens einen Grund zu schreien.

Mit 4 Jahren lernen die Kinder, dass ihre eigenen Wünsche und Gedanken nicht immer in erfüllbar sind, oder es sogar nicht in Ordnung ist, sich so etwas zu wünschen. Das ist schwer zu verarbeiten (für Große ja auch) - da muss eine "feste Hand" zwar her, aber nicht auf den Hintern oder hinter die Ohren, sondern in Form von Regeln und für das Kind nachvollziehbare, natürliche Konsequenzen. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass eine vom Kind sehr gewünschte Aktivität am folgenden Tag ausfällt, weil Mutter/Vater zu müde sind, weil das Kind ja so lange wach und laut war. Da kann Fernsehen flach fallen, weil das Kind danach so schlecht schläft. In beiden Fällen hat das Kind die Chance, sich selber für das richtige Verhalten zu entscheiden und die Eltern kommen nicht in die Rolle der meckernden und strafenden Miesepeter, sondern können ehrlich bedauernd sagen: "das tut mir ja selber so leid, ich wäre auch soooo gerne mit Dir in den Zoo, aber ich bin einfach zu müde, aber vielleicht klappt es ja nächste Woche, wenn Du früher schläfst und wir beide dadurch fitter sind" - das versteht jedes Kind!

In der Tat finde ich jede Art der körperlichen Züchtigung völlig unangemessen - ich kann mir keine Situation vorstellen in der das angemessen wäre - man ersetze in der "Klaps" Situation mal einfach das Kind mit dem Ehepartner - würden Sie Ihre Frau/ihren Mann mal "etwas fester anpacken" wenn das Essen schon wieder nicht rechtzeitig auf dem Tisch steht/die kaputte Glühbirne immer noch nicht ausgetauscht ist? Nein? Warum ist es bei einem Kind dann angebracht?

Catherina (die auch manchmal ihre Kinder an den Füßen aus dem Fenster halten möchte, aber es sicher nie tun wird)

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Sonntag, 7. März 2004, 23:39

Wenn das Kind so vernünftig ist, wie Sie es beschreiben, dann wäre es natürlich unsinnig, einen Klaps zu geben. Wenn das Kind eine Strafe (Fernsehverbot z. B.) bereitwillig hinnimmt, weil es sein eigenes Fehlverhalten einsieht - dann haben Sie ein problemloses Kind. Nur reden wir doch hier über ernsthaft problematisches Verhalten. Wo nämlich NICHTS fruchtet.

Zitat

würden Sie Ihre Frau/ihren Mann mal "etwas fester anpacken" wenn das Essen schon wieder nicht rechtzeitig auf dem Tisch steht/die kaputte Glühbirne immer noch nicht ausgetauscht ist? Nein? Warum ist es bei einem Kind dann angebracht?


Es geht doch nicht darum, daß jemand 'meine' Anweisungen nicht befolgt und dafür bestraft werden soll, sondern darum, daß jemand ein völlig inakzeptables Verhalten an den Tag legt.

Man kann auch als Erwachsener die Mitmenschen nicht triezen bis dorthinaus und darauf hoffen, daß man es ihm nachsieht. Wie Leute auf sowas reagieren, ist ganz unterschiedlich, aber es hat schon so macher Tyrann eins auf die Schnauze gekriegt.

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Montag, 8. März 2004, 04:20

allso da ich mir ja auch rat bei anderen müttern aus meinem umfeld geholt habe; habe ich auch schon die bücher "jedes kind kann regeln lernen gelesen und vieles daraus versucht.....hat leider alles nicht geholfen.
und mit dem buch: "jedes kind kann schlafen lernen hat bei meinem sohn 3 monate nicht geklappt....im gegenteil es wurde schlimmer...so das mein sohn sogar blau anlief und er fast keine luft mehr bekommen hat.
ich habe so das gefühl das wenn ich das schreien meines sohnes ignoriere er immer schlimmer darauf reagiert; und sicher bin ich gegen schläge(doch auch ich habe nur nerven und habe meinem sohn auch schon mal einen klaps auf den po gegeben.....aber wie oben schon beschrieben wird auch dieses bei meinem kind dann schlimmer, weil er es einfach nicht verstehen kann(will) wofür er dann diesen klaps bekommen hat.....und er weint dann nur noch länger und lauter.
es ist bei meinem sohn auch kein normales weinen mehr; ich empfinde es als akresives schreiben mit weinen.
provesionelle hife? wo gibt es solche?

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Montag, 8. März 2004, 04:22

übrigens mit fernsehverbot, süssigkeitenverbot habe ich alles versucht; das juckt meinen sohn wenig;und bei ihm gibt es fast keinen tag ohne schreiattake!!!!
ich bin wirklich mit den nerven fertib!
hoffe nur wie oben beschrieben das es eine Phase ist die vorüber geht

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Montag, 8. März 2004, 04:31

Das ist wirklich sehr hart.

Ihr KA sollte Sie an eine Spezialabteilung für Kinder-Entwicklungsstörungen verweisen.

Die nennen sich zum Teil sozialpädiatrische Zentren.

Machen Sie doch schon mal Videoaufnahmen.
Das ist immer hilfreich.

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Montag, 8. März 2004, 09:19

EP, die Kategorien, in denen Sie denken, gehen mir völlig ab, tut mir echt leid.

Ich empfehle gerne die Bücher von Faber und Mazlish - auf Deutsch leider vergriffen, aber eine unglaubliche Hilfe für Eltern mit ihren Aggressionen umzugehen und so mit ihren Kindern zu reden, dass diese eine Chance haben, auszuschnappen:

http://www.reviewcentre.com/reviews19944.html

Wenn Sie sich diese Tipps zu Gemüte führen, klappt es vielleicht auch ohne "auf die Schnauze" - ich würde es Ihnen und Ihrer Familie wünschen

Catherina

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (13. November 2010, 19:21)


17

Montag, 8. März 2004, 09:23

Männlein - das ist genau mein Punkt. Wenn Kinder schon so toben, dann KÖNNEN sie einen Klapps nicht verstehen. Auch hier die Buchempfehlung:

http://www.reviewcentre.com/reviews19944.html

Die Tipps in diesem Buch funktionieren bei ALLEN Kindern, auch bei fremden oder behinderten und bei Kindern die noch nicht einmal sprechen können.

Weiterhin viele Nerven

Catherina

PS manchmal gibt es das Buch "Hilfe meine Kinder streiten" von Faber und Mazlish noch auf ebay

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (13. November 2010, 19:11)


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Montag, 8. März 2004, 13:13

Was fast immer funktioniert wenn ein Kind "austickt":

Verfrachten in eine ruhige reizarme Umgebung und ignorieren, ganz egal, ob man daneben sitzenbleibt oder rausgeht.

Und wenn man selber austickt, dann funktioniert dasselbe auch bei Mama oder Papa. Mal 10 min alleine in einen ruhigen Raum gehen und durchatmen.

Klapse, nein danke!

Selene, die in ihrer Kindheit genug Erfahrungen mit Holzpantinen auf dem Po und Ohrfeigen gemacht hat und das für absolut überholt hält.

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Montag, 8. März 2004, 14:53

Zitat

Wenn Sie sich diese Tipps zu Gemüte führen, klappt es vielleicht auch ohne "auf die Schnauze" - ich würde es Ihnen und Ihrer Familie wünschen


Es ist eben Ihr Denkfehler (den ich ja auch vorausgesagt habe), daß 'Klaps' mit 'auf die Schnauze' oder ähnlichem Brutalem gleichgesetzt wird. Wenn ein Kind so ein Mimöschen ist, wie hält es denn den Umgang mit anderen Kindern aus? Da deppert eins dem anderen die Schaufel über den Kopf, die Größeren triezen die Kleineren - das müssen ja alles seelische Krüppel werden.

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Montag, 8. März 2004, 15:47

Obige Diskussion ist ein Paradebeispiel für die Thematik, die Frank Furedi in seinem meiner Ansicht nach revolutionären Buch "Elternparanoia" beschreibt (Näheres siehe www.novo-magazin.de ).
S. 185f: "Manchmal verwandelt sich das brave Vorzeigekind plötzlich in ein destruktives kleines Monster, das zu seinem eigenen Besten gebremst werden muss. Es gibt eine Zeit zum Belohnen und eine Zeit zum Bestrafen. Der eindimensionale Ansatz der Disziplinierungsstrategie, die auf positiver Verstärkung beruht, gibt Eltern kein Mittel in die Hand, mit schlechtem Benehmen fertig zu werden.
"Kämpfen Sie nicht um alles." - "Das ist nur so eine Phase." ... Die meisten Ratschläge fordern dazu auf, inkonsequent zu sein und die Anwendung elterlicher Autorität zu vermeiden. Eltern führen oft ein regelrecht schizophrenes Leben. Sie machen sich Sorgen über die Auswirkungen, die ihre Disziplinierungsmaßnahmen auf ihre Kinder haben, befürchten aber andererseits, die Kontrolle zu verlieren, wenn sie nicht bestrafen. ..."

Nun mein persönlicher Kommentar: Das Verhältnis zu meinem Ehepartner ist doch hoffentlich ein gänzlich anderes als das zu meinem Kind! Mein Partner ist erwachsen und weitgehend für sich selbst verantwortlich, und, wie Dr. Kinderarzt so gerne sagt, seine Erziehung ist abgeschlossen. Für mein Kind trage ich jedoch die Verantwortung! Es ist meine Aufgabe, dem Kind Fähigkeiten zu vermitteln, dass es sich in dieser Gesellschaft behaupten kann. Das geschieht durch Ermutigung und Lob, aber auch durch das klare Aufzeigen von Grenzen. Und wenn nichts anderes mehr fruchtet, dann eben auch ein kräftiger Klaps auf Po oder Oberschenkel, möglichst nicht ins Gesicht.

Eltern sind auch nur Menschen! Und sie sollen doch bitte schön selbst entscheiden können, wie sie ihre eigenen Kinder behandeln und erziehen! Dass körperliche Misshandlung verfolgt werden muss, ist sonnenklar. Aber ein Klaps ist doch keine Misshandlung!

Bei meinen Kindern funktioniert der Klaps in manchen hochgeputschten Situationen auch nicht. Also - allein ins Kinderzimmer mit dem Schreihals, Tür zu (nicht abschließen), schreien lassen. Unsere Nachbarn haben glücklicherweise auch alle Kinder ...
Aber es gibt auch Situationen, wo ein Klaps eine richtige Läuterung gebracht hat. Bis hierher und nicht weiter! Das muss ein Kind lernen, sonst kommt es im späteren Leben nie klar!

Das mit der Kündigung wegen Kinderlärm finde ich sehr krass. Die Frage ist, wenn es hart auf hart kommt, ob das durchsetzbar wäre. Die Rechtsprechung ist doch im allgemeinen recht kinderfreundlich!

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