Hallo, auch ich möchte mir mal Rat holen. Mein Sohn, 3 1/2 Jahre hat seit gut zwei Jahren eine chronische obstruktive Bronchitis und immer wieder Pseudo Krupp. Je öter er ihn hat dest schlimmer kommt es mir vor (obwohl es immer heißt dass es mit dem Alter immer besser wird). Letzten September musste er ins Krankenhaus weil es ihm nach zwei Tagen immer noch nicht besser ging (4 Prectal 100, mehrmals Inhalation mit Pulmicort und Infekto Krupp). Im Frühjahr wurde dann ein Allergietest gemacht (positiv: sämtliche Gräser und Pollen früh und spät, Schimmelpilz, Hausstaub und Milben, Weizenmehl, Soja, Erbsen, Zwiebel, Tomaten usw). Vor 4 Wochen gekam er nach dem Essen ein Quincke Ödeme an der Oberlippe. Gestern wurden ihm die Polypen entfernt, in der Hoffnung das er danach besser durch die Nase atmen kann und nicht mehr so empfindlich ist (Polypen waren aber eher klein sagte der HNO. Kein ARzt sagt mir dass die Narkose bei ihm ein Risiko ist. Er sollte nur vorher noch mit Pulmicort inhalieren und bei der OP bekommt er etwas für die Bronchien. Als er aus dem OP kam war er sehr kurzatmig und gleich darauf bekam er seinen schlimmsten Krupp Anfall den er je hatte. Er bekam überhaupt keine Luft mehr und war schon ganz blau im Gesicht Die Sauerstoffsättigung war 70% (ab wann ist das ein Risiko?) Auch war sein Gesicht total geschwollen, vor allem die Oberlippe und die Augenlieder. Da das KH keine Kinderstation hatte, hatten die Ärzte auch gar keine Ahnung. Erst nach meiner Aufforderung wurde ihm Kortison und Adrenalin verabreicht. Ich hab noch nie in meinem Leben so viel Angst gehabt wie gestern. Ich dachte wirklich er würde ersticken und ich kann nur zusehen und ihm nicht helfen. Meine Frage, warum reagierte er so? Kann das wieder passieren?