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1

Samstag, 3. Juli 2004, 21:45

Hallo,
meine Tochter (2 Jahre) leidet seit längerer Zeit an kurzzeitig auftretenden Bauchschmerzen. Da sie eine sehr schlechte Esserin ist haben wir immer gedacht das es eventuell damit zusammen hängt. Am Mittwoch wurde sie nun in eine Kinderklinik eingewiesen um der Sache auf den Grund zu gehen.
Uns wurde dann gesagt das sie mit Ihrem Gewicht gerade so an der Grenze sei. Jetzt hat man mehrere Blut, Urin und Stuhltest gemacht. Unteranderem wurde auch ein Schweißtest gemacht der bereits ein 2 mal wiederholt wurde. Heute sagte man mir das man am Monntag noch einen 3 machen muss. Mir wudre nur gesagt das man eine Stoffwechselkrankheit ausschließen will. Im Moment fühle ich mich von Seiten der Ärzte einfach zu wenig aufgeklärt (wonach man überhaupt sucht) und ich habe das Gefühl das man zuviel Druck auf das kind ausübt denn es dreht sich den ganzen Tag bei meiner Tochter nur um essen. Ich habe nun gewisse Ängste das Ihr schlechtes Essverhlten dadurch noch mehr geschädigt wird. Sollte man ein Kind nicht einfach essen lassen und nicht ständig druck ausüben.
Vielen Dank!
MfG Anna

2

Samstag, 3. Juli 2004, 22:13

Herzlich willkommen.

Sie haben völlig recht.

Und diese ganzen(nach meiner Ansicht völlig überflüssigen) Untersuchungen zu machen ohne Sie gescheit und täglich zu informieren,ist eine Sauerei.

Stellen Sie das ein und denken Sie über einen Arztwechsel nach.

Zur Ernährung von Kindern gibts prägnante Information in meiner Übersicht:

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=2280

3

Samstag, 3. Juli 2004, 22:30

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ganz sicher sind manche Untersuchungen überflüssig aber als Eltern will man ja auch nichts unversucht lassen um auf NUMMER SICHER ZU GEHEN OB ES WIRKLICH NUR EINE Marotte ist oder doch etwas Organisches dahinter steckt. Was mich jetzt noch interesieren würde ist was es mit diesem Scheißtest auf sich hat. Man sagte mir das der erste Wert nicht in Ordnung war und es musste ein zweiter Test gemacht werden. Heute nun habe ich Erfahren das am Montag ein dritter Test gemacht wird. Was hat dieser Test mit den Bauchschmerzen und das schlechte Eßverhalten meiner Tochter zu tun.
MfG Anna

4

Samstag, 3. Juli 2004, 22:53

Der Schweißtest ist eine Untersuchung auf die angeborene sehr üble Mucoviscidose,die zur Fehlfunktion bestimmter Organe(Lunge und Bauchspeicheldrüse) führt.

Was verstehen Sie eigentlich unter schlechtem Eßverhalten?

5

Samstag, 3. Juli 2004, 23:06

Also meine Tochter ißt sehr wenig und manche Tage garnichts. Wenn sie zum Beispiel vom Butterbrot abbeist kaut sie stundenlang drauf umher und spuckt den Haps dann irgendwann aus. Leider trinkt sie auch keine Obst oder Gemüsesäft und ißt auch kaum Obst. Heute hat sie zum Frühstück eine kleine Nuttelastulle gegessen, zu Mittag 4 Löffelchen und dann zum Abendessen 2 Scheibchen Wurst. Mir persönlich machen Ihre ständigen Bauchschmerzen aber viel mehr sorgen.

6

Samstag, 3. Juli 2004, 23:28

Sie sprachen von kurzzeitigen Bauchschmerzen.

Wie groß und wie schwer ist sie?

7

Samstag, 3. Juli 2004, 23:38

Also kurzzeitig heißt, das sie sie fast täglich hat aber immer nur für kurze Zeit.
Sie ist 86 cm und wiegt etwas über 11 kg. Sie hatte vor einem Jahr nicht ganz 10 kg. Also das mit dem wenig essen ist erst seit einem Jahr.

8

Samstag, 3. Juli 2004, 23:48

Normalgröße.
Normalgewicht.

Viele Eltern sind durch das im Vergleich zum ersten Lebensjahr andere,aber völlig normale Eßverhalten und die sehr geringe Gewichtszunahme im zweiten Lebensjahr verunsichert.

Ein professioneller Kinderarzt macht das klar.

Wie äußert sie ihre Bauchbeschwerden?

9

Samstag, 3. Juli 2004, 23:57

Also sie bekommt richtige Schreianfälle (jetzt seit kurzer Zeit auch Nachts ) und zeigt dann am Oberbauch und sagt das sie Bauchweh hat. Das einzige was bis jetzt bei den Kinderärzten auffällig war ist ihr ständig geblähter Oberbauch.

10

Sonntag, 4. Juli 2004, 00:27

Wie lange hält das an?

Könnte es sein,daß sie damit was erreichen will?

Hat der KA Blähungen festgestellt?

Wie war das Ergebnis einer Ultraschalluntersuchung?

11

Sonntag, 4. Juli 2004, 00:44

Wir haben auch schon drann gedacht das es eventuell eine Bock oder Trotzreaktion sein könnte, doch ich glaube kaum das sie dann Nachts vor Bauchschmerzen wach wird. Mit dem Verdacht auf Blähungen bekommt sie jetzt schon über längere Zeit Lefax. Beim Ultraschall konnte der Arzt nichts finden ausser das er uns auch sagte das sie einen sehr geblähten Oberbauch hat. Das komisch ist nur das uns jeder Arzt darauf anspricht und jedes mal fragt ob es sein kann das das Kind eventuell zu viel gegessen hat. Vieleicht hat unsere Tochter ja auch nur ein leichtes Verdauungsproblem.

12

Sonntag, 4. Juli 2004, 01:17

Ich habe bei sowas ganz gute Erfolge mit Iberogast,einem pflanzlichen Mittel,das aber ausnahmsweise eine seriös untersuchte Wirkung hat.

Sorgen müssen Sie sich nicht machen.

13

Sonntag, 4. Juli 2004, 22:08

Hallo,
vielen Dank für Ihre Hilfe.Meine Tochter hatte heute wieder Bauchschmerzen in der Klinik und die Ärztin war zum Glück mal gleich vor Ort. Sie stellte wieder einen sehr geblähten Oberbauchfest und hat Ihr ein Medikament verordnet. Was mich noch interesieren würde ob man bei Blähungen einen geblähten Oberbauch hat.
Morgen ist noch einmal Ultraschall und Schweißtest angesagt und dann werden wir die ersten Ergebnisse bekommen. Ich hoffe das es wirklich nur ein Verdauungsproblem ist.

MfG Anna

14

Sonntag, 4. Juli 2004, 23:56

Oberbauch ist eigentlich nicht das Gebiet für Blähungen,die üblicherweise im Darm und nicht im Magen(Oberbauch) stattfinden.

Was aber auch im Oberbauch ist,ist der Dickdarmabschnitt zwischen aufsteigendem und absteigenden Dickdarm,das Colon(Dickdarm) transversum.

Bei sehr heftigen und unklaren Problemen müßte man das eventuell ganz gezielt untersuchen.

15

Montag, 5. Juli 2004, 22:58

Hallo,
habe meine Tochter heute aus der Klinik bekommen. Sie konnten Organisch nichts finden was uns sehr freut. Allerdings muss ich mich über den Entlassungsbrief sehr wundern. Naja vieleicht ist es jetzt so Mode, das wenn man organisch nichts findet, jetzt einfach mal behauptet das das Kind zurückgeblieben und sprachlich unterentwickelt ist. Ich frage micht echt was die Ärzte von einem 2 Jährigen Kind erwarten.
Meine Frage ist aber noch, in den Entlassungspapieren steht drinne (uns persönlich wurde weder ein Wort noch überhaut erklärt was das ist)das unsere Tochter einen IgA und IgM Mangel hat. Es wäre nett wenn sie mich mal wieder aufklären könnten.
Vielen Dank
MfG Anna

16

Montag, 5. Juli 2004, 23:07

Ist denn da aus Ihrer und der SichtIhres Ka was dran(Unterentwicklung)?

Man muß sich ja auch immer mal wieder klar machen,daß in den Kliniken ganz überwiegend keine Fachärzte sind;in den Praxen Aber schon.

Die Immunglobulinwerte sollte Ihr KA nach Alterstabelle beurteilen.Da hat sich bei zu vielen KÄ immer noch nix herumgesprochen und Eltern werden ignoranterweise zu oft sinnlos verunsichert.

Für mich hört sich das jedenfalls nach grobem Unfug an.

17

Montag, 5. Juli 2004, 23:26

Also ich kann nichts der gleichen feststellen.Meine Tochter hat nur die Angewohnheit die Wörter die sie sagt ein paar mal hintereinander zu wiederholen (im Entlassungsbrief steht Echolalie und Einwortsätze als Störung) aber ich weiss nicht ob man das bei einer 2 jährigen schon so klar feststellen kann und als unterentwickelt bezeichnen muss.

18

Montag, 5. Juli 2004, 23:46

Wahnsinn!

Dazu auch über unfähige und wichtigtuerische "Kinderärzte":

http://kidmed.info/forum/index.php?page=Thread&threadID=4591

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