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1

Dienstag, 9. November 2004, 20:03

Wie soll ich mich entscheiden:

Version A:
Ambulante OP bei einem Arzt (wurde mir von meinem Kinderarzt empfohlen), der vorher Oberarzt in einer Kinder-Klinik war. Er will höchstens 1 Stunde Vollnarkose, wenn er sein Pensum nicht schafft, will er lieber ein zweites Mal operieren.
Was mich irritierte: Bei der Vorbesprechung wurde ich in den OP geschickt, um dort mein Kind auf dem Tisch zu wickeln.

Version B:
Kinderklinik. 24 Stunden vorher kommen, Blutbilderstellung, Ultraschall. Mind. 1 Std. Vollnarkose, 5 Tage Aufenthalt. Ich weiß nicht, WER letztendlich operiert.

2

Dienstag, 9. November 2004, 20:04

Achso:
Es geht dabei um meinen (seit 3 Wochen) 2-jährigen Sohn.

3

Dienstag, 9. November 2004, 20:20

Herzlich willkommen.

Was hat er denn?

4

Dienstag, 9. November 2004, 20:26

Hallo, Herr Kinderarzt,

rechts einen Hodenhochstand in einem Leistenbruch. Links eventuell Wasserbruch und eventuell Leistenbruch.

Bei Version A:
Erst rechts operieren, falls das länger als 30 Minuten dauert, will er links in einer 2. OP operieren.

Bei Version B:
Alles auf einmal, wobei am Tag vorher bei einem US geklärt werden soll, ob links ein Wasserbruch ist, der operiert werden muss, oder ob man ihn sich selbst zuwachsen lässt.

5

Dienstag, 9. November 2004, 20:54

Was ist wo zu tasten?

6

Mittwoch, 10. November 2004, 12:14

Ist der Umsatnd, wo was zu tasten ist, maßgeblich für eine Beurteilung, ob man es besser in 2 OPs und ambulant oder in einer stationär macht?

Der rechte Hoden soll noch ziemlich oben in der Leiste sitzen (festgeklemmt im Leistenbruch), das Gewebe weich, da noch eine Hormontherapie durchgeführt wurde (sinnlos, aber nun ist es passiert).

7

Mittwoch, 10. November 2004, 12:27

1. Ja, es ist.
2. Hormontherapie war nicht sinnlos.
Es hätte ja Erfolg haben können. Nun ist das Gewebe weich und dehnbar, die mir bekannten Operateure (und das sind nicht wenige und auf mehrere Länder verteilt) legen hierauf großen Wert und lassen die Hormontherapie vor der OP gerne durchführen, auch wenn wegen der anatomischen Befunde klar ist, daß die Therapie erfolglos sein wird.

Weiß nicht, was mein von mir äußerst geschätzter Kollege Kinderarzt empfehlen wird, aber ich als Kliniker würde Variante B vorziehen, alleine schon wegen nur einer Narkose.

8

Mittwoch, 10. November 2004, 12:36

Das kann man in einer Op machen und geht auch ambulant.

9

Mittwoch, 10. November 2004, 17:43

Manchmal braucht man einfach eine Bestätigung der eigenen Entscheidung.
Danke!

Ich werde ihn also ambulant operieren lassen und hoffen, dass alles in einer OP klappt.

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