Hallo,
ich habe mich gerade in diesem Forum angemeldet, weil ich mir eine offene Aufklärung wünsche.
Mein Sohn (22 Monate) hatte seit seinem 6. Lebensmonat rezidivierende (schreibt man das so?) Infekte, äußert sich vor allem als Mittelohrentzündungen, vor allem in den Herbst- und Wintermonaten (monatlicher bis 2wöchiger Rhythmus), sowie langanhaltenden Schnupfen (meist so 2 Wochen lang und danach kam innerhalb der nächsten Woche ein erneuter Schnupfen). Seit Beginn dieses Jahres kommen noch Husten mit obstruktiven Beschwerden (Inhalieren nun schon mit Pariboy), seit März Augentränen und Nasenausfluß dazu.
Ende Feb. 2004 war ich mit meinem Sohn bei einem sehr netten HNO-Arzt, der uns riet, den Frühling und Sommer 2004 abzuwarten und danach zu schauen, ob die MOE's wiederkehren. Dann würde er Paukenröhrchen und evt. eine Adenotonie in Erwägung ziehen.
Im Herbst des letzten Jahres (2004) kehrten sofort die MOE's zurück, immer in Verbindung mit dem Anschwellen der Nasenschleimhäute und Schnupfen sowie langwierigem Husten. Erneut waren wir beim HNO, der uns diesmal zur OP (Paukenröhrchen) riet. Unter der OP wolle er nachschauen, inwieweit eine Adenotonie aufgrund vergrößerter Polypen notwendig wäre.
Den OP-Termin Anfang Januar mußten wir aufgrund einer fieberhaften Erkältung absagen. In der Zwischenzeit haben wir nun auf eigene Kosten eine osteopathische Behandlung begonnen. Die Behandlung läuft seit Dezember. Seit Beginn der Behandlung hatte mein Sohn keine MOE's mehr, die Erkältungen insb. der Schnupfen sind enorm zurückgegangen. Wenn er einen Schnupfen hat, läuft meist die Nase, abschwellende Nasentropfen sind nicht erforderlich.
Das letzte Mal in die Ohrenschauen beim KiA ergab ein super klares Bild beim Trommelfell, keine Rötungen oder Entzündungen, der Erguß ist vollständig zurückgegangen.
Was jetzt noch geblieben ist, ist die Neigung zum Husten mit obstruktiven Beschwerden. Kann dieses durch die Entfernung der Polypen verbessert werden? In welchem Zusammenhang sollte dies stehen? Wäre es möglich, dass mein Sohn eine Neigung zum Heuschnupfen bzw. allerg. Astha hat. Dieses ist bei uns in der Familie nämlich stark verbreitet.
Mein Sohn hatte übrigens noch nicht eine Halsentzündung. Der Schnupfen ist niemals eitrig gewesen. Er kann auch frei durchatmen jetzt und schnarcht beim Schlafen nicht.
Inwieweit kann der HNO bei einer normalen Untersuchung bei einem Kleinkind (22 Monate)
die Polypen untersuchen?
Vielen Dank für Ihre Antworten.
Patricia