Hallo Allerseits
Ich versuche, möglichs übersichtlich die Situation zu schildern. Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben?
Mein Sohn ist 20 Monate alt.
Dienstag Nacht: 2 Stunden Geschrei und schwer zu beruhigen. Vorher und nachher ruhiger Schlaf.
Mittwoch Nacht: Gleiches Spiel
Verlauf heutiger Tag: Kind hat kaum gegessen, tagsüber wenig geschlafen. Trinken tut er gut, Verdauung ist normal. Zwischenzeitlich fiebert es (38,5).
Kein Erbrechen oder sonstige "Auffälligkeiten".
Gegen 19 Uhr wieder Geschrei und ließ sich nicht beruhigen. Also haben wir beschlossen, ins Krankenhaus zu fahren und sicherheitshalber mal schauen zu lassen.
Die Ärztin war "komisch"
Tippte einerseits auf Grippe, meinte aber, dass es vielleicht von den Ohren kommen könnte.
Und meinte dann:
Ich verschreibe Antibiotika. Wenn er nach 2 Tagen immer noch Fieber hat, dann ist es Grippe, dann geben Sie die Antibiotika nicht mehr.
Wenn bis dahin das Fieber aufhört, dann hat Antibiotika angeschlagen und es waren doch die Ohren. Dann geben Sie das 5 Tage durch.
Später hab ich gefragt, was denn "die Ohren" bedeutet. Eine Mittelohrentzüdung hat er doch nicht, oder? Doch, hätte er. Also er hätte auf jeden Fall eine Mittelohrentzündung. Aber sie wüsste eben nicht, ob virale oder bakterielle.
Komisch, kurz vorher war sie nicht sicher ob Ohr oder Grippe
Irgendwie stört mich aber der Gedanke, dass ich meinem Sohn auf Verdacht Antibiotika geben soll.
Kurz vor dem KH-Besuch hatte ich ihm auch ein Paracetamol-Zäpfchen gegeben.
Das scheint gewirkt zu haben.
Er hat nachher richtig gut gegessen und schläft jetzt.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich Antibiotika geben soll oder nicht.
Kann es sein, dass man eine Mittelohrentzündung tatsächlich nicht von einer Grippe unterscheiden kann?
Und soll ich wirklich auf Verdacht Antibiotika geben?
LG
KaraMelek