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Freitag, 5. Mai 2006, 22:43

Nachdem bei meinem Sohn ja vor ca 5 Wochen die Polypen entfernt wurden,ging es Ihm wirklich total gut!Seit 2 Wochen allerdings schnarcht er wieder vermehrt und letzte Nacht hatte er auch wieder Apnoephasen,wenn ich ihn auf die re Seite drehe geht die Atmung etwas besser Rückenlage überhaupt nicht möglich und li Seite nur mit überstreckten Kopf!Meine Frage:können die Polypen jetzt schon nachgewachsen sein?Wäre ein Allergietest sinvoll?
Außerdem habe ich gelesen das Kortisonhaltige Nasensprays Polypen am Wachstum hindern wäre das eine Möglichkeit?Leider bekomm ich erst in 8 Wochen einen Thermin beim HNO der ihn behandelt,ich würde schon gerne wechseln hab aber keine Lust schon wieder einem neuen Arzt die ganze Geschichte zu erzählen!Dazu muß ich noch sagen das er auch im Wachzustand vermehrt "schnorchelt"und auch ziemlich sabbert!Auch verschluckt er sich beim Trinken ständig.Nase läuft aber nur manchmal ncht wie vor der OP ständig!
Schnelle Antwort wäre schön!

2

Samstag, 6. Mai 2006, 18:13

Hallo,

meine Tochter hat kurz nach der AT auch wieder zu Schnarchen angefangen. Es wurde immer schlimmer, sie hatte Schlafapnoe. Bei ihr waren es die zu grossen Mandeln. Seit der TE (vor einem Jahr) schlaeft sie wie ein Baby.
Uebrigenns, bei der TE wurden die Polypen auch inspiziert. Da war nix nachgewachsen.

myriam

3

Samstag, 6. Mai 2006, 23:30

Sowas ähnliches hab ich mir auch schon gedacht.Eigentlich wollte ich ja auch das sie gleich eine TE machen weil er ja auch ständig Streptokokken hatte.Leider ist er aber zu klein dafür laut HNO.Naja, das heißt wohl wieder abwarten und die nächsten Infekte ausbaden!Mandeln sind auch schon recht groß stoßen aber noch nicht zusammen jedoch sind die Lymphknoten am Hals immer recht geschwollen.Meine Mutter hat mir kürzlich aber erzählt daß das bei mir genauso war bis ich endlich operiert wurde.Ist das dann eigentlich erblich?

4

Samstag, 6. Mai 2006, 23:42

Ach ja ,fast verdrängt!Hatte heute wieder super Gespräch mit Besserwissermuttis.Bei dem einen Kind hängen die Adenoide schon vom Hals raus so wie das aussieht.Aber wird brav Homöopathisch behandelt damit gehn die nämlich zu 90% zurück!!Und ich war mal wieder die Sadistenmutter die Ihr Kind, ohne es nach seiner Meinung zu fragen, auf den OP Tisch gezwungen hat!Bei der anderen Mutter ist das Kind untergewichtig was an der Mutter liegt(laut Heilpraktiker).Die muß sich jetzt mit Heublumenkissen bewerfen damit das Kind wieder mehr Hunger bekommt!

5

Samstag, 6. Mai 2006, 23:49

Ich habe meine Mandeln mit 4 1/2 rausbekommen. Mein Mann mit 5. Ich glaube schon an eine gewisse genetische Vorbelastung.
Ich bin richtig imun geworden auf das doofe Geschwaetz der Globulifraktion.

myriam

6

Samstag, 6. Mai 2006, 23:57

Ich leider nicht,da ich umzingelt werde.Ich halt halt einfach meinen Mund.Blöder Spruch aber es sind ja nicht meine Kinder.Bloß, wenn ich am Montag den HNO anrufe zwecks neuen Termin muß der Kleine auch wieder 10000 Globolis zu unmöglichen Zeiten einnehmen.Das war das letzte mal auch schon so, bis er endlich eingesehen hat das eine AT unumgänglich ist.Ich hab langsam echt keine Lust mehr auf Ärzte aber es gibt bei uns nur solche!

7

Sonntag, 7. Mai 2006, 00:07

Belesen Sie sich zu Alledem bei kidmed.

Es gibt reichlichst Material dazu.

NIEMAND muß sich von Schalatanerie-Betrügern wie Homöopsychopathen irre machen lassen.

Und ein Arztwechsel ist bei solchen absurden und schamlosen Figuren unumgänglich.

8

Sonntag, 7. Mai 2006, 00:18

Das stimmt,aber finden sie mal einen!Wir haben im Umkreis von 100km gerade mal zwei und die sind so!!Vor allem wenn man hingeht und den Eindruck erweckt sich informiert zu haben!Das ist ein schweres Verbrechen.Ich würde z.b.wirklich gerne diese Nasentropfen mit Kortison ausprobieren und weiß jetzt schon das ich keine Chance hab.Bei mir ist es auch alljährlich ein gebettel bis ich endlich eine Kortisonspritze gegen meinen starken Heuschnupfen bekomme.Immer muß ich erst am Ersticken sein bis es mal ein Arzt einsieht.Danch geht es mir immer bestens.Aber ich bin halt Erwachsen und weiß worum es geht.Erzählenn sie mal einem 2Jährigen das er leider weiter leiden muß weil der Dr. meint das er zu jung, zu klein oder sonst was ist!

9

Sonntag, 7. Mai 2006, 01:28

Beschweren Sie sich bei der Ärztekammer.

Aber erfahrungsgemäß und nachweislich schützen und fördern die Scharlatane und Ignoranten.

10

Sonntag, 7. Mai 2006, 08:15

Das seh ich auch so.Mein Kinderarzt dreht diesbezüglich auch schon am Rad! Er weiß auch nicht mehr wo er seine kleinen hinüberweisen soll wenn ein HNO Arzt nötig ist!

11

Sonntag, 7. Mai 2006, 09:55

Ein paar Anmerkungen:

1. Wenn eine Behandlungsmaßnahme nicht ausreichend ist, dann muss man mehr tun - nicht weniger. Wenn die Entfernung der Polypen nicht zum Erfolg führt, dann ist eine Mandeloperation der nächste Schritt - nicht die Homöopathie (die funktioniert ohnehin nicht!).

2. Eine medikamentöse Verkleinerung der Polypen (oder auch der Mandeln) gibt es nicht. Nicht mit abschwellendem Nasenspray, nicht mit Cortisonspray, nicht mit Homöopathie.

3. Kein Kind ist zu jung oder zu klein, um gesund zu werden! Eine Mandeloperation ist natürlich auch bei kleinen Kindern möglich!

Da in diesem Fall die Beschwerden aber schon nur 5 Wochen nach der Polypenoperation aufgetreten sind, stellt sich die Frage, ob es eventuell ein akuter Infekt ist, der die Verschlechterung ausgelöst hat. Mit der Entfernung der Polypen entfernt man eine Infektionsquelle - aber laufende Infekte können dadurch nicht beendet werden (man kann auch kein Feuer löschen, indem man das Streichholz ausbläst, mit dem man das Feuer entzündet hat!). Also: wenn ein akuter Infekt vorliegt, sollte der natürlich behandelt werden. Dabei können durchaus Antibiotika und abschwellende Nasensprays nötig sein.

Es kann sein, dass Ihr Kind eine Mandeloperation braucht. Aber es fällt schwer, die Entscheidung 5 Wochen nach der Polypenoperation zu treffen. (Ohne das Kind gesehen zu haben, fällt mir das erst recht schwer! Es könnte natürlich auch gut möglich sein, dass ich - falls Ihr Kind mir in der Praxis gegenübersäße - ich sofort zur OP raten würde!)

Die Stellung der Operationsindikation und die Durchführung der Operation: das sind zwei Paar Stiefel! Ein guter Operateur macht sich die Entscheidung zur Operation nicht leicht! Aber wenn sie einmal getroffen ist, dann muss die Operation durchgeführt werden: nach den Regeln der Kunst (selbstverständlich!) und auch bei jungen Kindern (siehe oben, Punkt 3).

Eine Frage noch: gibt es in Ihrer Nähe keine HNO-Klinik?

Viele Grüße
W. Vahle

12

Sonntag, 7. Mai 2006, 20:49

Danke erstmal für die Antwort!Erstmal zum akutem Infekt.Der liegt momentan nicht vor er hatte zwar bis letzte Woche einen leichten Schnupfen aber das ist schon wieder vorüber, das Sekret war auch klar.

Ich hab Ihn heut mal in den Hals geschaut und gesehen das die Tonsillen schon einiges dicker sind als vor der AT(?????)

Auf der li Seite berührt die Mandel das Zäpfchen.Waren aber nicht belegt soweit ich das beurteilen kann.

Wir haben hier schon eine HNO-Klinik.Der Mann meiner HNO-Ärztin ist dort Chefarzt dieser ist aber auch desöfteren in der Praxis und kennt meinen Sohn.
Leider ist er äußerst kurz angebunden bzw.reagiert er auf Fragen kaum!Hab aber dennoch vor morgen dort anzurufen zwecks Termin was das nächste Problem ist.Die Wartezeiten sind bis zu 3 Monaten!!

Bis auf das Schlafproblem ist der Kleine schon recht fit und zeigt derzeit keinerlei Anzeichen von Infekt.Er ißt sogar mal ausreichend.
Was ich noch beobachtet habe ist,daß er nachts nur die ersten 3 bis vier Stunden so schlecht atmet,gegen Mitternacht schläft er dann ruhig.Aber halt nicht mehr so traumhaft ruhig wie kurz nach der OP.
Mit dem Antibiotika hab ich auch langsam ein Problem,auf Amoxi reagiert er sofort mit Erbrechen,Erythrom.bekommt er Nesselsucht und auf den CEC-Saft hat er das letzte mal ab dem 7.Einnahmetag geschwollene Gelenke mit Nesselsucht bekommen was sich beim Absetzen des Med. sofort besserte.Gibts da noch mehr AB zum ausprobieren falls mal wieder eins notwendig wäre?
Abschw. Nasenspray hab ich ihm gestern gegeben- ohne Erfolg!

Vielleicht können sie mit den Infos was anfangen!Schade das sie nicht bei uns praktizieren,sie hätten mein vollstes Vertrauen!

Gruß Nathi

13

Sonntag, 7. Mai 2006, 21:20

Gut - wenn jetzt kein eitriger Infekt vorliegt, braucht man kein Antibiotikum.

Wenn ein neuer Infekt kommt, werden andere Keime beteiligt sein. Die neuen Keime "wissen" nichts von früheren Antibiotikatherapien und werden vermutlich auch nicht resistent sein.

Wenn Ihr Kind auf ein Antibiotikum mit Erbrechen reagiert, ist das keine Allergie, sondern allenfalls eine Aversion (Widerwille). Vielleicht hilft ein AB mit gleichem Wirkstoff, aber von einer anderen Firma mit einem anderen Geschmack.

Die Auswahl des Antibiotikums ist aber Sache der Ärzte "vor Ort", die Ihr Kind kennen. Da ist dann neben dem HNO-Arzt auch der Kinderarzt gefragt.

Wenn die Wartezeit auf die OP 3 Monate beträgt, dann sollten Sie Ihr Kind schon mal anmelden ...

Viele Grüße
W. Vahle

14

Sonntag, 7. Mai 2006, 21:24

Nicht auf die OP sondern überhaupt auf einen Termin zur Untersuchung in der Praxis!

15

Sonntag, 7. Mai 2006, 22:36

Oh - das hört sich nicht so gut an!

Es nützt aber nichts: Sie müssen dort anrufen. Vielleicht gibt man Ihnen ja doch einen früheren Termin.

16

Sonntag, 7. Mai 2006, 23:13

Unzumutbar.

Da muß Konkurrenz her.

Wenden Sie sich an die Kassenärztliche Vereinigung.

17

Montag, 8. Mai 2006, 11:27

Also,hab den Vormittag damit verbracht in der Praxis anzurufen und wurde ständig aus der Leitung geschmissen oder AB ging ran.Bin dann mal zu meiner Krankenkasse da ich eh was zu erledigen hatte.Diese hat mir dann mitgeteilt das in der nächsten Stadt ein neues Zentrum eröffnet hat,dort hab ich gleich für morgen einen Termin erhalten.SUPER!!!!
Die Mutter unseres Patenkindes hat letzte Woche übrigens auch eine Überweisung für den Kleinen zu besagter Praxis bekommen,dort wurde Ihr gesagt daß das Kind nur dann einen Termin eher bekommt,
wenn er eine Privatversicherung hat!
Der kleine hatte übrigens hohes Fieber!

Frechheit!

18

Dienstag, 9. Mai 2006, 12:15

Also,kurzer Bericht der Untersuchung!
Erstmal vorneweg hatten wir 3min.Wartezeit im Wartezimmer(es gab ein Extrawartezimmer für Kinder-total nett eingerichtet)

Die Untersuchung ergab daß er wohl doch leicht belegte Mandeln hat und deshalb schnarcht.Eigentlich wollte sie ein AB verordnen, da er aber wie erwähnt,immer gleich reagiert dürfen wir erstmal abwarten.
Er soll Hals gekühlt bekommen viel trinken und abends Ibuprofensaft erhalten das würde wohl auch entzündungshemmend wirken(wußte ich noch gar nicht)nächste Woche dann Kontrolle.
Paukenröhrchen liegt noch,Hörtest war o.B.!
Auch Nase ist in Ordnung!
Von TE hat sie nichts erwähnt!
Sonst war ich auch sehr zufrieden,nette Arzthelferinnen und weit und breit kein Globoli zu sehen!
Schade das es die Praxis erst seit paar Monaten gibt bzw.ich noch gar nichts von Ihr wußte!
Hätte mir und dem kleinen echt viel Ärger sparen können!!

19

Donnerstag, 11. Mai 2006, 16:18

Nochmal zum Thema.War grad nochmal beim Kinderarzt bzw.Vertretung,da es mit der Atmung kaum auszuhalten ist.Der stellte nun doch Eiterstippchen auf den Mandeln fest!
Also doch ein AB!
Hoffe das wars dann für diese Saison!!
Neuer HNO hatte heute zu,nicht das der Verdachr aufkommt ich wäre ein "Ärztehopper"!
Warum hat das Kind denn kein Fieber?

20

Freitag, 12. Mai 2006, 13:25

Bin momentan echt ratlos!Der kleine hat heut morgen seine AB-Dosis wieder erbrochen,bin also wieder zum Kinderarzt.
Er soll jetzt die Dosis über den Tag verteilt bekommen,mittags hat er sie auch gut behalten.
Jetzt hält er Mittagsschlaf und erstickt fast,kein Atemzug ist richtig möglich!!
HNO nicht erreichbar und Kinderärztin auch nicht!
Mein Mann hat ihm vorhin mal den Unterkiefer vorgezogen,was fast unmöglich ist weil er den total verkrampft.Dann ging die Atmung aber völlig frei!Bis er ihn wieder losgelassen hat!
Beim Versuch zu Atmen zieht er auch die Rippen total ein.
Habe grad in der HNO Klinik angerufen die waren aber nicht sehr erbaut über meinen Vorschlag mit ihm vorbei zu kommen!
Was soll ich tun?

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