Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kidmed. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 7. April 2004, 19:20

Hoppe: Schwarzbuch beweist völlige Inkompetenz des Gesundheitsministeriums

Als letzten Beweis für das eklatante Versagen der Informationspolitik von Regierung und Gesundheitsministerium bezeichnete der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Jörg-Dietrich Hoppe, die Anschuldigungen im gestern veröffentlichten "Schwarzbuch". Hoppe warf dem Ministerium vor, es versuche, sein Imageproblem auf dem Rücken der Gesundheitsberufe zu lösen.

Die völlige Inkompetenz des BMGS bei der Kommunikation der Reforminhalte werde nun deutlich. Nachdem vergeblich versucht worden sei, die 100-Tage-Bilanz der Gesundheitsreform zu schönen, müsse nun mit den billigsten Methoden aus den 70er Jahren nachgelegt werden. "Nichts von dem, was jetzt populistisch formuliert und selbstgefällig verkündet wird, kann über die handwerklichen Fehler des Gesetzes hinwegtäuschen", sagte Hoppe. Die erhebliche Verunsicherung der Menschen bei der Einführung der Praxisgebühr sowie der Umgang mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss zu Beginn des Jahres hätten dies jedermann vor Augen geführt. "Wir hätten uns ein Kursbuch Gesundheit gewünscht, das einmal darlegt, wie wir mit den durch das Gesetz programmierten Rationierungen umgehen sollen", kritisierte Hoppe.

2

Mittwoch, 7. April 2004, 19:54

Dazu auch:


http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=15975

3

Donnerstag, 8. April 2004, 18:15

Auch Verbraucherschützer kritisieren Schwarzbuch

Nach den Ärzten haben nun auch Verbraucherschützer das "Schwarzbuch" der Bundesregierung zur Gesundheitsreform kritisiert. Statt mit einzelnen negativen Beispielen aus Arztpraxen abzulenken, müsse Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) selbstkritisch Bilanz ziehen, forderte die Verbraucherinitiative am Mittwoch in Berlin. Der Versuch des Bundesgesundheitsministeriums, mit der Veröffentlichung des Schwarzbuches einer kritischen Bilanz der Gesundheitsreform zuvor zu kommen, zeige vor allem die Nervosität der Ministerin, sagte der Geschäftsführer der Verbraucherinitiative, Georg Abel. Es sei zu befürchten, dass die Versprechungen über sinkende Beitragssätze für die Krankenkassen "sehr vollmundig" waren.

Auch die Rolle der heutigen Patientenbeauftragten müsse hinterfragt werden, fordern die Verbraucherschützer. "Offenbar mangelt es der Patientenbeauftragten an einer kritischen Distanz zur herrschenden Gesundheitspolitik", sagte Abel. Er wies darauf hin, dass die heutige Patientenbeauftragte als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion an der Entwicklung der Gesundheitsreform mitgearbeitet habe.

4

Montag, 26. April 2004, 02:01

Das verlogene und unverschämte "Schwarzbuch" wurde von Laienspieler-"Ministerium" kommentarlos zurückgezogen.

Keine Moral,kein Stil,kein Durchblick.

Wie soll man mit solchen Leuten auch nur ansatzweise kooperieren?

Schrott !

suche auf Kidmed