Zu den schamlosen Lügen des Lauterbach:
Streit um Durchschnittseinkommen der Ärzte – KBV verweist auf Studie.
Wie hoch ist das Durchschnittseinkommen eines Arztes in Deutschland? Diese Frage diskutierten die Leser von Facharzt.de, nachdem Gesundheitsökonom Prof. Karl Lauterbach kürzlich im NDR den durchschnittlichen Bruttoverdienst eines Arztes mit 15.000 Euro beziffert hatte.
Sprecher der Freien Ärzteschaft Müller: Bruttogehälter von Angestellten nicht mit den Umsätzen von Selbstständigen vergleichen.
Weder das Bundesgesundheitsministerium noch das Statistische Bundesamt konnten auf Anfrage der Redaktion Auskunft geben. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) dagegen verwies auf eine Studie des Zentralinstitutes der KBV (ZI) aus dem Jahr 2001. Darin hatte das ZI die Zahlen für 1999 – differenziert nach Facharztgruppen und innerhalb dieser nach drei Umsatzgrößenklassen ausgewertet. Das Einkommen eines Arztes mit einer kleinen bis mittleren Praxis lag demnach zwischen 1.718 und 3.393 Mark in den neuen Bundesländern, in den alten Bundesländern lag es zwischen 2.041 und 4.075 Mark. Ein mittleres Einkommen lag im Schnitt zwischen 4.003 und 6.418 Mark, das hohe Einkommensdrittel lag zwischen 7.047 und 11.383 Mark im Monat.
Knapp 60 Prozent der ärztlichen Honorareinnahmen flossen nach der ZI-Analyse sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland in Ausgaben für Personal, Praxisräume, Medizintechnik, Büroausstattung und Zinsen für Praxiskredite. Aus den verbleibenden 40 Prozent Überschuss vor Steuern müssten die niedergelassenen Ärzte als Freiberufler noch Beiträge für die private Altersvorsorge, Versicherung von Krankheit und Berufsunfähigkeit und sonstiger Risiken bestreiten.
Nach Ansicht von Franz-Josef Müller, Sprecher der Freien Ärzteschaft, hantiert Lauterbach mit "völlig aus der Luft gegriffenen Zahlen". "Jedem Interessierten stehen die Angaben über Umsätze und Kosten von Kassenärzten frei zur Verfügung, das hätte Prof. Lauterbach besser wissen müssen", betonte Müller im Gespräch mit Facharzt.de. Lauterbach habe schlicht die Bruttogehälter von Angestellten mit den Umsätzen von Selbstständigen verglichen. "Wer bei Ärzten von Bruttogehältern in astronomischer Höhe spricht, obwohl ganze Arztgruppen in Sachsen im Jahre 2005 trotz 60 Stundenwoche auf Kassenarztumsätze von weniger als 12.000 Euro pro Monat kommen werden, der hat den Kontakt zur Realität vollkommen verloren".
KOMMENTAR:
Das was Lauterbach da bringt,sind die altbekannten und immer wieder unverfroren hergebeteten dreckigen Lügen von schamlusen Ärzte-Diffamierern aus Politik,Kassen und Medien.
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