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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kinderarzt« (18. Juli 2010, 22:18)
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lovecraft postete
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Die Zeit von "Unterm Dirndl wird gejodelt" ist lange vorbei.
Die Videotheken quillen über von Brutalo-Sex und Abartigkeiten ("bukkake", "golden shower", "Kaviar", "Teen-Exzessen", "bondage", Auspeitschungen, "waxing" und dergleichen mehr.)
Schauen Sie sich das mal an.
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lovecraft postete
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Es ging mir auch nur darum, infragezustellen, ob eine Porno-Nudel wie die Kekilli die Richtige ist, einen abartigen Ghetto-Halunken "moralisch" zu maßregeln.[/b]
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Am 18. November 2004 forderte Sibel Kekilli bei der im Fernsehen übertragenen Bambi-Verleihung die Zeitungen Bild und Express auf, „diese dreckige Hetzkampagne“ zu beenden. Am 2. Dezember 2004 rügte der Deutsche Presserat öffentlich die Berichterstattung von Bild über Sibel Kekilli wegen Verletzung der Menschenwürde: „Das öffentliche Interesse deckt eine Form der Berichterstattung nicht, in der die Persönlichkeit der Betroffenen auf das reduziert wird, was man über diese in den Klappentexten von Pornofilmkassetten lesen kann“.[8] Erst am 18. März 2006 druckte Bild die Rüge auf Seite 4 ab.[9]
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Lange her. Zuletzt hatte das Land einen sozialdemokratischen Kanzler, der glaubte, „Bild“ und die Glotze seien unabdingbare Vehikel seiner Politik; er machte sogar einen „Bild“-Mann zum Sprecher der Regierung. Heute schreibt Gerhard Schröder an seinen Memoiren.
Gerhard Henschel wird das freuen. Er macht keinen Hehl daraus, was er all jenen an den Hals wünscht, die sich mit „Bild“ einlassen: Hölle und Verdammnis. Dabei argumentiert er nicht politisch wie die alten Intellektuellen, er arbeitet nicht investigativ wie Wallraff. Er hat mit Kai Diekmanns Schaffen vielmehr ein ästhetisches Problem.
Warum, fragt Henschel, verkündet ein christdemokratischer Ministerpräsident seine Politik neben dem Leichnam eines in Hamburg verhungerten Kindes und einem „Sex-Witz“?
Warum muss der gläubige Bundespräsident seine Gedanken zur Rettung der Menschheit im Umfeld einer „heißen Oma“ los werden, die ihren Anrufern im Wettstreit mit „geilen Nymphen“ eine „Abspritzgarantie“ bietet?
Warum empfängt Papst Benedikt XVI. einen wie Kai Diekmann zum Fototermin, wo der doch durchs Ausbreiten von „Piesel-Affären“, „Sex-Bekenntnissen“ und „naturgeilen Gören“ seine Auflage macht? Zitiert wird der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke: „,Bild‘ liebt den Papst, ‚Bild‘ liebt die Show, und wenn es der Bibel zugute kommt, warum nicht?“ Zitiert wird Hans Joachim Meyer, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken: „Wenn der Papst ‚Bild‘ ein Interview gegeben hätte – dagegen hätte ich nichts gehabt.“ Und gleich neben der päpstlichen Botschaft ein „Devotes Luder will benutzt werden“ oder „Ordinäre Schlampe macht alles“?
Und warum zum Teufel, fragt Henschel, richtete der exkommunistische Politiker Jürgen Trittin devot „Grüße an die ‚Bild‘-Leser“? Weil er solche flankierenden Sätze kennt wie: „Popöchen in die Höh‘! Rachel Hunder (36) zeigt ihren knackig-apfeligen Allerwertesten und die Narbe an der Unterseite ihrer (operierten) Brüste“; oder darf’s das Foto eines geschändeten 13-jährigen Mädchens sein?
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